Moog - Preisanstieg!

Dieses Thema im Forum "SyntheTisch!" wurde erstellt von GOLANA, 29. Januar 2012.

  1. GOLANA

    GOLANA -

    Mir ist soeben aufgefallen, dass die Preise für Voyager, Phatty und Co. mächtig angezogen haben, Pi mal Daumen etwas über 10% (gesehen beim onlinehändler mit T).

    Der voyager RME kostet ganze 700,- mehr als noch 2011, der slim Phatty hat dagegen "nur" um 80,- zugenommen ( und wirkt plötzlich nicht mehr ganz so 'Slim')

    Gibts dafür ne Erklärung?
     
  2. RetroSound

    RetroSound ●--~√V√V√V~--●

    ja der kram war einfach zu billig bislang...;-)

    Eine Tüte Mehl kostet auch auf einmal das doppelte, aber keiner regt sich drüber auf. Was das aber für die Dritte Welt bedeudet ist ja wohl klar. Es müßte verboten werden mit Grundnahrungsmitteln zu spekulieren. Schweinebande :twisted:

    aber schau mal:
    /viewtopic.php?f=57&t=64998
     
  3. tom f

    tom f Moderator

    die teile sind auch vorher schon lächerlich teuer gewesen (grade die grossen) für mich ist dieser kommerz-moog masche die wohl kaum was mit dem spirt von herrn moog was zu tun hat eh uninteressant..
    moog war cool als moog drinnen war - der rest ist primär marketing

    (meine meinung - jeder soll/darf/möge das anders sehen)
     
  4. abbuda

    abbuda Transistor

    Hast Du denn schon mal einen gespielt? Ich meine richtig, nicht bloss push the presets...
     
  5. tom f

    tom f Moderator

    zugegeben: ich hatte nur lange nen prodigy...
    und von den phatties habe ich mir sehr viel demos angehört (die ich alle sehr langweilig fand) mal ganz zu schweigen von der imo viel zu reduzierten oberfläche (analog sollte doch auch "wirklich" hands on bedeuten) und der vielen reviews von usern die sich über eine gewisse billige verarbeitung beschweren...

    wobei ich ganz grundsätzlich als vintage sammler "eher" wenig vom modernen analog sound halte - ist mir in der regel zu starr...
    ich hatte auch einige neue analoge aber habe alle wieder verkauft

    aber wie je gesagt - geschmäcker sind verschieden - aber ich würde definitv keine 4777 für nen voyager xl ausgeben - der preis ist doch ein affront wenn ich um fast das selbe geld nen se code-8 bekomme :waaas:

    da würde ich doch mal gefühlte 2000 eier nur für die plakette zahlen die man nem verstorbenen abgekauft hat

    ps: wobei ja schon der omega ebnso überteuert ist (finde ich) wenn ich bedenke dass mich der andro 1800 gekostet hat ;-) (aber der klingt halt auch "so la la")
     
  6. GOLANA

    GOLANA -

    Ich kann ja verstehen dass heutzutage die Produktionskosten steigen: Preisanstieg bei Einzelkomponenten, höhere Transport- und Energiekosten etc.
    Aber ein Anstieg wie z.B. beim RME (über 30%!) kann durch die allgemeine Teuerungsrate nicht erklärt werden.

    @RetroSound: upps, bin wohl nicht der Erste!
     
  7. Zotterl

    Zotterl Guest

  8. Nоrdcore

    Nоrdcore deaktiviert

    Die hier von Überteuert schreiben mögen doch bitte einfach ein entsprechend günstiger bepreistes Produkt auf den Markt werfen.
    Wenn ihnen das gelingt, dann reden wir weiter.
    (Herrn Behringer ist das ja gelungen, aber willst *du* wirklich so ein Image? )
     
  9. tom f

    tom f Moderator

    naja - glaubst du dass eine stimme von einem code 8 um 80% schlechter klingt als der voyager ? ;-)
     
  10. tom f

    tom f Moderator


    ja bei rme denk ich ir uach dass die nun grad in so ner art selbsterfundenem mythos baden - das zeug war früher relativ günstig und sehr solide - in den letzten jahren häufen sich hingegen in deren eigenem forum die beschwerden über bugs etc...
    das ff800 ist nachwoevor überteuert und das ufx könnte auch ruhig 300 eier billiger sein :)
    aber gut . jedes unternehmen will ja soviel profit machen wie möglich - ich muss ja von denen oder von moog nichts kaufen
     
  11. GOLANA

    GOLANA -

    Huch, mir scheint du hast mich missverstanden: mit RME meinte ich den "Voyager Rack Mount Edition", nicht die dt. RME-Audio!
     
  12. Morbid

    Morbid -

    Was zahlt man heute für nen 303? Und was wär sie eigentlich wirklich wert? 60€?
    Soviel zum Thema für den Namen bezahlen den der Sound ist das Geld nicht wert.
    Ich finde die Preiserhöhung auch heftig und frag mich auch was der Grund ist.
    Ich denke auch das das einige vom Kauf abhält und das wird sich Moog auch denken können.
    Wir also nicht die reine Geldgier dahinterstecken.

    Und in welchen Synth soll den dann noch wirklich Moog drinnensein ?
    Bob hat mitte/ende der 70iger die Firma verlassen, also hatte er bei einigen Geräten nich mehr selber Hand angelegt.
    Beim Voyager aber schon.
    So um die 2000€ fand ich aber wirklich nicht zu teuer.(Und ich mußte mir das Teil echt vom Mund absparen)
    Schau mal in den Voyager rein, da wirst du sehn das das professionell gemacht ist und das halt auch seinen Preis hat.
     
  13. tom f

    tom f Moderator

    boah - leute,nix für ungut - der ewige vergleich mit der 303 hinkt einfach - bei der 303 geht es seit zig jahren nicht mehr um etwas reales sondern eben um "geschichte" oder gar um ne art "lifestyle" - sowas ist ja eh ne ausnahme und keine basis für eine preisdikussion... das ist halt so wie bei manchen briefmarken bei denen eben defekte druckreihen die man dann schnell aus dem verkehrgezogen hat später für sammler das "interessanteste" sind
    ich habe auch nix gegen die neuen kisten - aber deren teuerster monophoner den finde ich preislich einfach nen hohn - aber wenn man gerne 4700 für eine stimem zahlt - bitte sehr - steht jedem frei
     
  14. Cyborg

    Cyborg aktiviert

    Du weißt wohl nicht, dass, als Moog drinnen war, der Mini-Moog mal ca 8800 DM kostete ;-)
    Jammerei auf hohem Nivau!

    "Wer andere in den Sattel hebt, muss sich nicht wundern, wenn diese anschließend auf dem hohen Ross sitzen"
     
  15. tom f

    tom f Moderator


    lol - ja nur hat es damals auch ne digitaluhr nur im sci-fi film gegeben :mrgreen:
     
  16. Cyborg

    Cyborg aktiviert

    Nö, die gab es schon vorher, nur eben nicht fürs Handgelenk sondern mit Nixxie-Röhren :)
    Die erste LED-Digital-Armbanduhr wurde 1970 vorgestellt, im gleichen Jahr wie der Mini-Moog. Das Modularsystem gab es schon ab 1964.
    Meine erste LED-Armbanduhr kostete, wenn ich mich recht erinnere, 129 DM, mein erster Taschenrechner mit den Grundrechenarten, ohne Prozentgedöns), ein TI, der ein grünes Plasma-Display hatte und 4 AA-Batterien brauchte, war für knapp 100 DM zu haben.
    Der MiniMoog fiel aber innerhalb von 1-2 Jahren kräftig im Preis und war dann für ca. 4500 DM ein Verkaufsrenner.
     
  17. tom f

    tom f Moderator

    lol - danke für den historischen ausflug :) und ich dachte als junnge in den frühen 80ies meine digitaluhr mit rechner sei der apex der technologie - na gut kostete damals auch nur maximal glaube ich ca 70 mark . aber wenn du 10 bist kommt dir das ja sehr viel vor :)
    good old times
     
  18. microbug

    microbug |||

    Erstens das, und zweitens werden die Moogs in USA hergestellt, das sind schon bissl andere Lohnkosten als im Reich der Mitte.
     
  19. tom f

    tom f Moderator


    was juckts mich als konsument ? ist mir doch egal ob das ein ami oder ein chnese lötet - oder überehe ich da was metaphysisches das eine "usa" gerät besser macht?
    die amis gehören doch übrigens selber schon längst den chinesen - har har har
     
  20. microbug

    microbug |||

    [ ] Du hast verstanden
     
  21. Zotterl

    Zotterl Guest

    Ab wann ist es eigentlich wieder Made in USA:
    - Ein Amerikaner, der in den USA lötet - klarer Fall.
    - Wenn nun ein Chinese in Amerika lötet?
    - Wenn nun ein Chinese, der kurz zuvor in China Moogs zusammengelötet hat
    nun für eine kurze Zeit als Leiharbeiter in den USA weilt und dort auch Moogs lötet?

    Alles Lötzinn! :selfhammer:
     
  22. Xpander-Kumpel

    Xpander-Kumpel engagiert

    ...ja das ist genau ein Thema das auch im Gitarrensektor einen echt ankotzt!!!
    Sobald nur noch das Verb "assembled" irgendwo auftaucht ist es "Made in China" oder Indien.
    Duesenberg Gitarren und Sandberg, schön billig in Chinas Massenfabriken herstellen und dann als möchtegern "Made in Germany" "assembled" verkaufen, das ist vom Feinsten!
    Da war auch in der Gitarre&Bass mal ein QuoVadis-Artikel zu dem Thema.
    Warwick/Framus machts da eher ähnlich wie Moog, einfach mal die Preise um mehr als das doppelte erhöhen!
     
  23. tom f

    tom f Moderator

    am besten klingen analoge eh aus warmen regionen
     
  24. Hi,

    ich verstehe die Aufregung nicht, man muss ja nichts kaufen. Wenn es zu teuer ist, einfach das Geld sparen oder was anderes kaufen. Moog ist halt ne Marke im Synthesizerbusiness, wie Rolex im Armbanduhrensegment. Da zahlt man halt den Namen mit. Es ist eben Luxus. Wer das nicht braucht holt sich den passenden China Clone von MMACHINEZ. Man kann auch noch gebrauchte kaufen, die sind doch noch zu normalen Preisen zu haben. Die Hersteller wollen halt den Gewinn maximieren und ihr koennt dabei unterstuetzen oder es sein lassen.
    Zum Thema Gitarren muss man halt auch sagen, das nicht nur die Lohnkosten, sondern auch die Materialkosten eine Rolle spielen. Viele Tropenhoelzer duerfen nicht mehr abgeholzt werden, ich sage nur das gute Brazilian Rosewood, das doch so ein hervorragendes Tonholz ist. Die Hoelzer sind einfach teurer geworden. Ausserdem werden die Klampfen eh zum grossen Teil mit Maschinen gefertig. Es gab noch nie so praezise gebaute Klampfen wie heute. Alleine die Ausfraesungen fuer den Hals bekommt doch keiner so genau manuell hin, wie eine Praezisionsfraese. Ich habe mir vor zwei Jahren eine Gretsch 6120 gekauft die in Japan produziert wurde. Das ist ein top Teil. Dieses "made in USA" ist halt auch nur noch ein Mythos....
    Im Automobilsektor gibt es allerdings noch ein qualitaetssiegel und zwar "made in germany"... hehe

    greetz
    orange
     
  25. microbug

    microbug |||

    Made in USA ist, wie jeder Besitzer eines älteren amerikanischen Synthesizers weiß, nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal. Besonders nicht, wenn Steckkontakte im Spiel sind. Oberheim hat das auch erst beim OB8 in den Griff bekommen, der keine einzelnen Voiceboards mehr besaß. Den absoluten Negativrekord hält da allerdings der Polymoog bis zur Revision, danach kommen gleich die digitalen Ensoniqs und bestimmte Serien des Matrix 6R mit den Billigfassungen. Minimoog, Prodigy, Multi/Micromoog und auch der Rogue dagegen sind mir bis auf völlig verranzte Exemplare nicht sonderlich negativ aufgefallen bisher.

    Es gibt allerdings Bereiche, wo das Anders ist, zB bei Taschen für Laptops und Tablets von Waterfield Designs. Hab so eine bei meiner Freundin für ihren Kindle gesehen und mir jetzt eine fürs iPad bestellt. Hervorragend verarbeitet.
     

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