@Moogulator bzgl. Diplomarbeit

Dieses Thema im Forum "Sound / Tutorials" wurde erstellt von Despistado, 21. September 2005.

  1. Despistado

    Despistado aktiviert

    Ich mu

    Ich muß eine Diplomarbeit schreiben und habe als Thema an Syntheseformen gedacht, schnell danach gegoogelt und deine (?) Diplomarbeit gefunden:
    www.Sequencer.de/synthaudio/synthesizer-diplom.html

    (ist das deine?)

    Ich wollte deswegen mal fragen woher du die meiste Information dafür genommen hast.
    Ich habe zwar die Quellenangaben gesehen aber das sind ja doch recht viele.
    Kannst du da irgendwelche Tips geben.
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    ich habe das meiste schlicht selbst rausgefunden und durch m

    ich habe das meiste schlicht selbst rausgefunden und durch meinen Background als Informatiker halt etwas untermauert..

    Ich hatte es so gesehen leicht, ich bin totaler Autodidakt und habe nie Bücher darüber gelesen, nur Praxis und rausfinden..

    sehr gut finde ich da Herbert Eimert..
    findest du bei www.elektropolis.de auf der Site, find ich super zum einsteigen..

    sowas hätt ich damals gern gehabt..
    Dazu habe ich damals nur Keyboard noch gehabt und gelesen..

    KB war damals deutlich tiefer und nicht nur so auf Einsteiger, daher konnte man auch mehr lernen.

    ein bisschen zum lesen gibts neben meinem "SynthDiplom" (ich schreibe es gern so) auch das: <a href=http://www.sequencer.de/blog/?p=2503>Synthesizer Grundlagen</a>

    das ist die schlimme Wahrheit, vielleicht bin ich daher nicht so eine Hilfe, aber du kannst mich ja einfach fragen, wenn es noch Fragen gibt?..

    Ich bin immer ziemlich in der Ecke, wenn ich Literatur listen muss, ich hab ja selber nie was dazu gelesen, wusste damals nicht das es sowas gibt.. oder kam nicht dran..
     
  3. Despistado

    Despistado aktiviert

    Hm und haben die das so akzeptiert?
    Uns (SAE) wurde n


    Hm und haben die das so akzeptiert?
    Uns (SAE) wurde nämlich gesagt daß wir in dem Sinne nichts wissen "können" und mehr ider weniger bei jedem Satz angeben müssen woher wir die Information haben (sehr übertrieben ausgedrückt).

    Naja gut, alte KB-Ausgaben hab ich eh auch, ich hatte nur gehofft daß es vielleicht ein Buch gibt wo viele Syntheseformen beschrieben werden.
    Natürlich gibt es deine Diplomarbeit aber wenn ich die als Quellenangabe angebe dann brauch ich meine gar nicht erst abzugeben.
     
  4. Moogulator

    Moogulator Admin

    nun, man kennt mich dort und ich kann das ja gut beweisen. W

    nun, man kennt mich dort und ich kann das ja gut beweisen. Wenn die einem das NICHT zutrauen, ist das unfair.

    Mir ist klar, in wissenschaftlichen Kreisen ist die Literaturliste fast wichtiger als der Inhalt, man muss die Namen nennen können und bekommt sonst keine Eintrittskarte ;-)

    es gab damals auch mal ein kleines Heftchen von Martin Thewes, da waren die damaligen Syntheseformen auch erklärt..
    Meins hat der, dem ichs geliehen hab nie wiedergegeben..

    Hmm, meine Kiste ist ja frei zum download, daher legitim als Quelle.
    Hab also nix dagegen.

    Aber sonst gib einfach Bücher an, die du nicht unbedingt haben musst.

    Notfalls "spiel den Synthi" ( <a href=http://www.sequencer.de/syns/ems>EMS</a> ) oder
    das Roland Synthesizer Buch etc..
     
  5. Despistado

    Despistado aktiviert

    Auf das wird's eh hinauslaufen...
     
  6. aber seit 1997 hat sich ja auch was getan in sachen synthese

    aber seit 1997 hat sich ja auch was getan in sachen syntheseformen.

    bzw. NICHT wirklich in der theorie, aber die steht ja schon seit jahrzehnten im prinzip.
    aber in ihren praktischen umsetzungen. z.b. gibts ja jetzt mächtige systeme, die granularsynthese beherrschen, z.b. kyma (1997 war die kyma rechenpower mit sicherheit nicht mit dem aktuellen kyma system zu vergleichen). es gibt softwaresynthesizer, die auf basis additiver (re-)synthese arbeiten etc..
    die thesen dazu waren schon länger da, aber jetzt bekommen wir die möglichkeiten, das auch umzusetzen.

    das bietet dir natürlich die chance, diese dinge vielleicht in der diplomarbeit zu erwähnen. wohlwissend dass die theorie dazu schon länger besteht (auch länger als moogulators diplomarbeit ;-) - neu ist das ja alles nicht).
     
  7. Despistado

    Despistado aktiviert

    Ja klar, an Granularsynthese habe ich auch gedacht, und auch

    Ja klar, an Granularsynthese habe ich auch gedacht, und auch an die neuronalen Netze (Hartmann Neuron), wenn ich dazu irgendwelche brauchbaren Informationen finde (ICH muß es ja eh nicht verstehen...).
    Auch an einen (kleinen) Teil Hardware vs. Software-Emulationen.
    Da gab's auf einer KB CD Hörbeispiele zum Vergleich.
     
  8. Moogulator

    Moogulator Admin

    sehe ich so wie haesslich, es gibt sooo viele themen, die

    sehe ich so wie haesslich, es gibt sooo viele themen, die über meine weit hinausgehen, damals waren <a href=http://www.sequencer.de/digital_synthesizer.html>Virtual Analog Synthesizer (VA)</a> absolut neu und PM auch..

    granular ist zwar nicht neu, aber drüber breit gesprochen wurde eben auch erst später..

    neu war damals der <a href=http://www.sequencer.de/syns/waldorf>Waldorf</a> mw2 (er kam nach meiner arbeit raus!!)
    ich habe also damals "brand-aktuell" sein wollen und mich auf waldi gestürzt..

    heute wäre das sicher wo anders..
    <a href=http://www.sequencer.de/syns/symbolicsound>Kyma/Capybara</a> ist sicher ein gutes thema, aber auch einige andere.. man sollte nur wirklich wissen,was da arbeitet..

    ob Hartmann das alles verrät? es ist nur teilweise zu beschreiben..
    heute ist ja Software viel viel größer als zu "meiner Zeit".. daher: setz doch da an, wo ich quasi nix zu gesagt hab, und ich hab vieles nicht gesagt ;-)

    such dir was aus: <a href=http://www.sequencer.de/blog/?p=2503>Synthesizer Grundlagen</a>
    oder bau noch was neues dazu, das reines abschreiben eh nix bringt, ist klar.. heute würden es bei mir weit mehr softe beispiele geben..

    es gab schon synthesizer, bevor es meine eltern wussten , mal so ein balg zu bekommen ;-)
    es gäbe auch viele viele spezielle themen.. ich hatte damals "digitale synths" genommen ,weil damals ALLES analoge synths wollte..

    das macht auch mehr einfluss auf dein ergebnis, denk ich ..
    aber wir können ,soweit es geht, helfen..

    obs kyma oder was anderes ist..
     
  9. cereal

    cereal -

    Also das

    Also das
    Computer Music Tutorial von Curtis Roads wäre wahrscheinlich als literarische Quelle für eine Arbeit über Syntheseformen sehr geeignet. Da sind eigentlich die wichtigsten Formen der Synthese (Granular, Additiv, Analyse/Resynthese, Vektor, FM, substraktiv usw.) abgehandelt, allerdings mit einem Fokus auf Digitales. D.h. substraktive Synthese ist schon enthalten, aber es wird z.B. zu Filtern nur erklärt, wie sie digital implementiert werden und nicht analog...
     
  10. zur digitalen implenentierung von verschiedenen syntheseform

    zur digitalen implenentierung von verschiedenen syntheseformen ist vielleicht ein blick in Theory and Techniques of Electronic Music von Miller Puckette (dem PD und Max/MSP entwickler) ganz sinnvoll.
     
  11. cereal

    cereal -

    Ist aber sehr mathematisch und wahrscheinlich nicht, was er

    Ist aber sehr mathematisch und wahrscheinlich nicht, was er sucht... (oder doch?)
     
  12. ganz ohne mathematik geht es nicht ;-)

    ganz ohne mathematik geht es nicht ;-)
     
  13. Alex

    Alex -

    [quote:affa28e2df=*haesslich*]ganz ohne mathematik geht es n

    Und wer was über DSP schreiben möchte und Mathe versteht, der schaue mal in "A Digital Signal Processing Primer" von Steiglitz. Ganz anders ausgerichtet und mehr zum Thema Synthese für Doofies (japp, ich bin auch so einer!) sind die Bücher ausm PPV-Verlag.
     
  14. Moogulator

    Moogulator Admin

    erkl

    erklären kann man das auch rein technisch, aber bei den digitalen hört das recht bald auf, zumindest den ansatz sollte man skizzieren..
     
  15. cereal

    cereal -

    [quote:d50f97a6fb=*haesslich*]ganz ohne mathematik geht es n

    Ich wollt's nur erwähnt haben...
     
  16. [quote:da3003c28e=*Despistado*]Ich mu

    Vielleicht findest Du das folgende Buch ja in der Uni-Bibliothek:

    Curtis Roads
    The computer music tutorial
    MIT press

    Das ist eigentlich der Standard für eine halbwegs ernsthafte Auseinandersetzung mit Synthesformen im digitalen Bereich. Eine subtraktive Synthese wirst Du vermutlich bereits selbst beschreiben können.Oohps - habe gerade gesehen, dass das bereits geposted wurde. Das Buch ist es aber wert, zweimal gelistet zu werden;-)
     
  17. Despistado

    Despistado aktiviert

    Ok, danke erst mal f

    Ok, danke erst mal für euren Input hier.
    Ich muß sagen, daß ich eigentlich gar nicht so sehr der Technikfreak bin.
    Daß es nicht ohne geht ist mir schon klar, aber ich versuche halt eher viele Syntheseformen weniger detailgenau zu beschreiben (anstatt wenige ganz genau).

    Wie jetzt so ein Chip programmiert wird weiß ich nicht und es interessiert mich auch nicht so sehr.

    Deswegen lieber eher allgemeiner aber dafür eben möglichst viele versch. Syntheseformen.

    Ich hab leider noch nicht mal begonnen mit der Arbeit deswegen weiß ich auch noch gar nicht inwiefern sich das ausgeht (von der Wortanzahl her).
     
  18. Anonymous

    Anonymous Guest

    Wenn du mehr an der Anwendung interessiert bist schau dir ma

    Wenn du mehr an der Anwendung interessiert bist schau dir mal die Synth Secrets Serie auf SOS an.
    Nach der Analyse der 'echten' Sounds wird immer eine Implemantation an einem realen Synth vorgestellt.

    Du solltest übrigens davon ausgehen das deine Bewerter die Arbeit vom Moogulator kennen.
     

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