MPC 1000, Fantom X oder K2500?

Dieses Thema im Forum "SyntheTisch!" wurde erstellt von ikonoklast, 12. Januar 2012.

  1. Moin!

    Bin am überlegen ob ich mir als "Schaltzentrale" ne MPC 1000, Fantom X oder K2500 zulege.

    Zum Einen fehlt mir noch ein Sampler, zum Anderen ist mir mittlerweile ne Hardware-Workstation lieber als ne PC-DAW ;-)

    Vor diesem Hintergrund: welches dieser Geräte würdet Ihr empfehlen?
    Gibt es grundlegende Unterschiede, die sich wesentlich auf die Arbeit auswirken? Was die Geräte so allgemein können, ist mir bekannt, aber als Einsteiger übersieht man ja schnell was.
    Die Preislage dürfte ja wohl bei allen ähnlich sein?

    Servus,
    Alex
     
  2. Hi also ein mpc ist ein mpc vom workflow her genial aber keine sounds und kein vollwertiger sampler wie ne s1000...i glaub mit jjos wurde der sampler bereich um einiges erweitert.
    zum fantom x
    hatte ihn und hab ihn leider verkauft. also der fantom x hat unmengen an sounds und laesst sich auch noch um einiges erweitern. selber presets basteln geht eigentlich auch ziemlich .
    man hat ein vollwertigen sampler bei der resample , timestretch, ect ect beherrscht.
    dann hast du noch 8 audio trax....

    die einzigen cons die ich hatte waren...
    Das sample handling war beim laden und speichern etwas umstaendlich.
    der sequencer war nicht so mein ding
     
  3. klangsulfat

    klangsulfat Gut druff

    Bei mir ist eine Fantom-X6 die Schalt- und Waltzentrale, wenn ich mal keinen Bock auf Computergefrickel habe. Allerdings stimme ich dem Vorposter zu, dass das Handling beim Laden und Verwalten von Samples - gelinde gesagt - unflexibel ist. Ich hab keine Ahnung wie die Ladezeiten bei einer MPC sind, aber bei der Fantom nerven sie schon.
     
  4. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Bei der MPC1K erscheinen die Ladezeiten teilweise auch etwas barock (besonders von Festplatte), das zwingt dazu Samples kurz zu halten
     
  5. Klangzaun

    Klangzaun engagiert

    Empfehlungen zu geben fällt aufgrund spärlicher Infos etwas schwer.

    Ich habe mich auch zum Performen vom Rechner gelöst und nun ist eine MPC1000 mit JJOS das Herz meines Equipments. Darüber schalte ich die Midi-Kanäle, die Drums + Percussions kommen von der MPC und ebenfalls ein paar Samples.

    Wobei ich sagen würde, dass die MPC zum Bearbeiten von Samples nicht mehr so uptodate ist.

    Bei mir funzt das so prima.

    Ich gehe mit 2 Tastaturen in die MPC und spiele darüber einen Virus Ti, Origin, Micro X, Dark Energy und einen Plugiator. Das ganze wird mit einem Alesis Rackmixer gemischt und fertig. Zum Spielen und Performen ist diese Lösung für mich perfekt. Aufgenommen wird nach wie vor im Rechner - allerdings nehme ich nur noch ausschließlich Audiospuren auf.
     
  6. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Wie machstn du das? Du musst doch, damit ein MIDI Gerät die Daten von einer angeschlossenen Tastatur erhält, auf einen MIDI wechseln, der als MIDI-Out eben entsprechenden Kanal eingestellt hat.
    Also ich kann daher nie zwei an de MPC angeschlossene MIDI Geräte gleichzeitig über (verschiedene) Tastaturen spielen. Oder gibts da nen Trick?
     
  7. Sorry. Ich versuchs mal zu konkretisieren: Ich möchte so ne Art "konkrete Musik" machen, auf Basis von Umweltgeräuschen( Samples) und Umgebungsgeräuschen (Audiospuren oder lange Samples). Dazu kommen Sequenzer (Radias, DX 200) und live eingespielte Parts (Gitarre->MIDI-Konverter->RedSound Darkstar/TX81Z/D10 bzw. YRG1000 Controller->AAS String Studio/Arturia SystemV/etc. etc.).

    Bislang sollte das eher über Live oder Cubase gesteuert werden, aber ich habe da in meinem letzten Projekt keine so dollen Erfahrungen gemacht - es gab häufig Probleme mit den Rechnern (Treiber plötzlich nicht mehr gefunden, Geräte plötzlich nicht mehr erkannt usw. usf.).

    Daher wäre mir Hardware als "Schaltzentrale" lieber.

    Hoffe das war einigermaßen verständlich ...

    Dankeschön für eure Beiträge!

    Servus,
    Alex
     
  8. microbug

    microbug |||

    In Deinem Fall würde da ein K2500 oder K2600 schon als Schaltzentrale geeignet sein, gerade bei der Verwurstung von Klängen ist VAST eine Spielwiese ohne Ende. Ob Du allerdings mit dem Sequenzer glücklich wirst, ist eine andere Sache, das Display ist ja nicht gerade riesig. Zum Sequenzer gabs hier mal einen entsprechenden Thread (K2000). Die andere Sache ist die: Die alten Kurzweils sind groß und sehr schwer, zudem mußt Du Dich mit alten Speichermedien wie SCSI rumschlagen, ist auch nicht jedermanns Sache.

    Die MPC1000 paßt als entweder-oder aber da nicht so recht rein, die wäre ja eher sowohl-als auch. Oder was ganz Anderes: Hardwaresampler und einen Sequenzer dazu, also zB einen Akai oder, das wäre meine Empfehlung, ein EMU aus der E4-Serie: E5000 Ultra oder 6400 Ultra. Dazu dann eine RM1x als Sequenzer - da kann man einiges mit reißen. Die Emus haben ja auch einen Sequenzer drin, aber das sind Rackmodule, da arbeitet es sich nicht so dolle damit - und das Display ist genau das gleiche wie beim Kurzweil.

    Bei Emu hast halt auch wieder SCSI, aber nur teilweise, die interne Festplatte ist IDE, und sollte idealerweise schon drin sein (sonst muß man sich ein Kabel selbst bauen, das hat ein gedrehtes Pinout).

    Wenns was akuelleres sein darf, dann mal Kurzweil PC3K-Serie anschauen. Sequzenzer gegenüber dem K-Modell abgespeckt, aber immer noch gut nutzbar, dafür aber aktuelle Speichertechnik (USB-Stick, USB zum Rechner), Flashspeicher für die Samples und eine gegenüber den K-Modellen erweiterte Klangerzeugung. PC3K8 gibts seit 2010 und daher vielleicht auch mal gebraucht, die kleineren Modelle sind dagegen erst jetzt erschienen, da erst die Vorgänger abverkauft werden mußten.
     

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