Stand jetzt bleibt festzuhalten: Vorläufige Insolvenz ist (noch) nicht automatisch das Ende – es ist häufig auch der Startpunkt für Sanierung, Investorensuche oder strukturelle Neuaufstellung. Entscheidend wird sein, ob NI zeitnah kommuniziert, wie es mit Produkten, Accounts, Updates und Support weitergeht. CDM hat nach eigener Aussage um Stellungnahme gebeten, jedoch zunächst keine Antwort erhalten.
Mein Verdacht: Bei den Strategieabteilungen der Investoren ist einem von denen der böse Gedanke gekommen, dass es jetzt KI gibt, und dass man irgendwann zum Machen von Musik keine Software von NI benötigt (bestenfalls Chips von NVidia).
According to the news, the European Commission has cleared the acquisition of the Native Instruments Group by UK-based Bridgepoint Group Holdings Limited (Bridgepoint) and Bain Capital Credit. This was announced at the end of 2025.
Thanks to a comment: Bain Capital Credit was the investor company that bought Guitar Center. It seems this deal has fallen through
Im letzten Jahr ist vermehrt NI Kram für MPCs herausgekommen.
Was aber vermutlich sicherstellen würde, dass die bestehenden Lizenzprüfungen bestehen bleiben. InMusic hat ja auch FXPansion aufgekauft, viele Produkte haben EoL, können aber bis zum heutigen Tag neu installiert/lizenziert werden.@Kaffi magst Recht haben, aber ausgerechnet InMusic. Die sind in dem Becken auch einer der Haifische.
Ich hoffe für Dich, dass Deine Chefs eine andere Einstellung haben.Der Grund für die Insolvenz sind einfach zu viele Mitarbeiter.
Es liegt nahe dass sie von InMusic gekauft werden und wie die MPCs in das Universum eingegliedert werden. Im letzten Jahr ist vermehrt NI Kram für MPCs herausgekommen.
Ich hoffe für Dich, dass Deine Chefs eine andere Einstellung haben.
Im Idealfall splittet sich das alles auf. Kontakt an eine Bude, welche den Branchenstandard solide erhält. Maschine an eine andere Bude, idealerweise im gleichen Konzern. Traktor eigenständig, iZotope, Plugin Alliance und Konsorten ebenfalls. An der Nummer hängen derart viele Branchenstandards und Existenzen, dass es entweder Goldgräberstimmung gibt oder aber richtig blutig wird.
Die Illusion von Auswahl.
Das Ende des Kapitalismus. Alles nur mehr Monopole.
Todesstoß war die Umstellung der Software auf M1 Macs. Das hat so viel Geld verschlungen, ohne einen einzigen Cent Gewinn.
Du kannst halt nicht nur mit Kontakt, Battery und Ozone 700 Mitarbeiter finanzieren, wenn alles andere flopt.
das kann man aber von Kontakt, Reaktor, Traktor nicht behaupten, das sind sehr erfolgreiche NI eigene Entwicklungen.
wer 700 Mitarbeiter braucht um eine Handvoll Plug-ins von intel nach arm-mac zu portieren, der hat Probleme, die so ohne weiteres nicht lösbar sind.
Andere machen das in ihrer Garage alleine.
Der Erfolg kam durch das Zusammenspiel aus Marketing, Netzwerk, Ökosystem und damals noch funktionierender Software.
Dass es in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren immer ein Minenfeld war, wo mindestens eine Ecke gebrannt hat, und nun so enden musste wie es halt endete, hatte andere Gründe. Bis 2009/2010 war der ganze Laden federführend, danach hatte man zunehmend den Eindruck, die rennen der Entwicklung hinterher.
Weiß nicht ob du das verstehst, aber wenn du 5 Mitarbeiter hast, dann ist das relativ einfach, du hast vielleicht 2-3 sehr ähnlich Produkte, die nicht über 30 Jahre entstanden sind, du setzt dich hin portierst deine 2-3 Produkte, was dich vielleicht 2-3 Monate Gehalt für 5 Personen kostet. Aber das skaliert halt ganz anders wenn du 500 Mitarbeiter hast und du 2-3 Monate Gehalt für diese Mitarbeiter ausgeben, die ja nicht alle Programmierer sind. Das skaliert halt ganz anders. Du kannst das abfangen, wenn du halt Produkte hast, die sich wie geschnitten Brot verkaufen, aber wenn du sowieso schon am Limit bist, gerade so deine Mitarbeiter bezahlen kannst, dann sind diese 3 Monate in denen du keinne anderen Projekte machen kannst halt der Todesstoß.
Nein, darum geht es nicht, dass bei diesem Gedankengang Plugins durch KI ersetzt würden. Musikerstellung insgesamt wird durch KI ersetzt. Vergiss, Cubase, Logic, Roland, Fender, Pearl, Native, Ableton, oder wie der ganze veraltete Kram heißt. Der Investmentberater denkt/weiß, dass in Zukunft das einzige Gerät für Musikerstellung der Rechner mit dem Prompt für Suno sein wird.Also aktuell sind Kontakt Libraries der Industriestandard aber natürlich ist es schon irgendwie absehbar, dass große Sample-Libraries immer mehr durch Physical-Modeling und vorallem dann generativer KI abgelöst werden.
Martin hat da (leider) Recht. Ich arbeite seit fast 20 Jahren in einem Insolvenzverwalterbüro. Bei einer Sanierung / Restrukturierung wird meist zuerst geprüft, wo Kosten eingespart werden können und wenn der Appart zu schnell zu groß geworden ist, gibt es zu oft zu viele Mitarbeiter. Schnelles Wachstum ist - wenn eine Branche boomt - einfacher, als sich - wenn es nicht mehr läuft - auch wieder in einem überschaubaren Zeitrahmen "gesund zu schrumpfen". Wenn dann ständig die Gesellschafter/Eigentümer und die Geschäftsführer wechseln, werden diese schweren Entscheidungen nicht einfacher und oft ist es dann schnell zu spät, sodass eine Sanierung ohne Insolvenzverfahren nicht mehr möglich ist.
Es ist für den Insolvenzverwalter meistens in einem kurz- bis mittelfristigen Zeitfenster einfacher, Kosten, insbesondere Personal, einzusparen, als die Einnahmen hochzufahren, um das Betriebsergebnis in einen besseren Bereich zu bringen. Es wird zwar grundsätzlich immer erstmal versucht, alle Arbeitsverhältnisse zu halten, aber wenn die Zahlen das nicht hergeben, hat auch der Insolvenzverwalter keine Wahl. Während der vorläufigen Verwaltung wird zumeist, soweit sich eine realistische Fortführungsperspektive ergibt, eine Insolvenzgeldvorfinanzierung vereinbart, sodass die Lohnkosten für den Betrieb vorläufig von der Bundesagentur übernommen werden. Dadurch ergibt sich erstmal Liquidität für die Dauer des vorläufigen Verfahrens.
Ich drücke den Verantwortlichen auf jeden Fall die Daumen, dass jetzt die richtigen Enscheidungen getroffen werden.
Dass Du 497 Assistent Special Agent Pace Laborant Internship Expert Managers beschäftigst und nur 3 Programmierer, und die so scheiße behandelst, dass die für einen Plattformwechsel 3 Jahre brauchen, ist aber nicht die Schuld der VST SDK oder der Metal 2 Anleitung, sondern Deine.
Niemand zwingt Dich einen Stab an unproduktiven Idioten einzustellen oder mit Fremdkapital zu arbeiten.
Der Investmentberater denkt/weiß, dass in Zukunft das einzige Gerät für Musikerstellung der Rechner mit dem Prompt für Suno sein wird.
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