Fakten Novation Mininova vs, Ultranova

Michael Burman

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In wie weit unterscheidet sich der Mininova vom Ultranova?
Andere Tastatur; andere Bedienung; Mininova hat im Unterschied zur Ultranova kein USB-Audiointerface eingebaut, kein S/PDIF-Ausgang, weniger Ausgänge; Eingang Mono statt Stereo; keine MIDI-thru-Buchse; kein Expression-Pedal-Anschluss (Sustain gibt's aber); es gibt, glaube ich, 3x128 statt 4x128 Speicherplätze für Sounds. Ultranova habe ich, Mininova nicht – kann daher gut sein, dass ich noch etwas ganz Wichtiges übersehe. ;-) Evtl. unterschiedliche Software, die es dazu gibt.
 
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Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Die miniNova hat USB-MIDI, anders als die Ultranova kein USB-Audio, das User Interface ist im Vergleich zur älteren "Schwester" extrem Menü lastig - als Ausgleich(?) gibts so 'ne microKorg look-alike Easy Edit Funktion. Es gibt neben dem Vocoder 'ne zusätzlich Vocal Tune Funkion, die fehlt der Ultranova.


David Battino Demos the Novation MiniNova VocalTune Effects for Keyboard Magazine
 

tichoid

Maschinist
Genau, menü-lastig trifft es ganz gut.. an der Mininova zu schrauben hat mich irgendwann so genervt dass ich mir eine Ultranova zugelegt habe. Die ist zwar auch nicht perfekt, aber ein Traum dagegen. Das große Display an der Mininova ist nur wegen der Riesen-Pixel so groß. Nicht damit mehr Informationen draufpassen sondern damit die Schrift schön groß ist.
Hier und hier habe ich schon mal was dazu geschrieben..
 
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Ok, dass mininova die selbe Soundengine wie die ultra hat ist schon erfreulich. Nur Die Bedienung gibt mir zu bedenken. Wie beim microKorg nichts halbes und nichts ganzes. Also wenn's zu sehr Menü diving ist dann lass ich die Finger von dem kleinen. Der Klang allerdings ist großartig. Solche Sounds habe ich vom Argon 8 bisher nicht gehört.
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Das Ding kann 'ne Menge, 3 LFOs, 6 loopbare Hüllkurven, 2 Filter, mächtige Oszillator Sektion x 3 und 5 FX-Slots mit div. Routing Optionen, das macht die Bedienung an so 'nem kleinen Gerät eher kompliziert, aber ein Editor wird als VSTi mitgeliefert.
 

Trylle

ÆLIEN
Die Ultranova ist eine Kiste für Sound-schrauber die Mininova ist ein Grauen für Sound-Bastler, als mobiler Live-Synth für Preset Anwahl sehr gut. Ich würde jederzeit die UN bevorzugen.
Die Matrix-Bedienung der UN ist super intuitiv.
 

offebaescher

neu hier
Dieser Novation Circuit hat doch auch die engine.. da siehts mal mies aus mit schrauben. Aber als langjärigen Spectralis user schreckt einen nix mehr ab ;-)
 

ollo

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Die Mininova hat doch noch diese 8 Animate Performance Knöpfe, die viel mit dem Sound anstellen, ist schon länger her aber die beiden Synths haben mich damals immer auch sehr interessiert.
 

Michael Burman

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Das war aber nicht gefragt.
Doch. Das Gerät hat sozusagen nicht die eine Engine. :cool:
Die Engine ist nicht die eine, und die Engines sind teils etwas anders, teils ganz anders. :cool:
Habe ich schon den Sequencer erwähnt? :lol: Oder Drum-Samples? Das hat weder Ultranova noch Mininova. :cool:
Und die Sample-Engine für die Drums müsste dann eine ganz andere Engine sein, nicht wahr?
Bzw., wenn man die 2 Synth-Parts und die 4 Drum-Parts als eine Engine zusammenfasst, so ist sie dann ziemlich anders als die in der Ultranova und Mininova. Die 2 Synth-Parts des Circuit sind also nicht identisch zum 1 Synth-Part der Ultranova / Mininova. Aber es sind zwei. Und es gibt noch Drums dazu. Und den Sequencer. :P
 
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devilfish

alles kann, nix muss..
Klingen leider beide nicht so wie die Ur-Nova.. geht stark in die Richtung, ja, ich find die neuen jedoch dünner. Die klingen nicht mehr so druckvoll und fett wie eine Nova oder Supernova. Mit den alten Novas ging durch das Layern von Parts so viel mehr.. das kann man nicht mit 4 zusätzlichen LFOs oder paar Hüllkurven und Mod-Slots mehr auffangen.
 

Michael Burman

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Im Übrigen, so etwas wie Ultranova, aber multitimbral und mit Drums – das wäre viel viel interessanter als die Ultranova. Circuit geht im Prinzip in diese Richtung, aber halt mit ganz wenigen Parts. Weil die verbaute DSP-Leistung zu gering, um mehr anzubieten.
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Klingen leider beide nicht so wie die Ur-Nova.. geht stark in die Richtung, ja, ich find die neuen jedoch dünner. Die klingen nicht mehr so druckvoll und fett wie eine Nova oder Supernova. Mit den alten Novas ging durch das Layern von Parts so viel mehr.. das kann man nicht mit 4 zusätzlichen LFOs oder paar Hüllkurven und Mod-Slots mehr auffangen.
Für das was ich mit den Teilen machen will, wären die alten Modelle nicht geeignet, von daher stimmt das Paket für mich.
 

Michael Burman

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Ich habe die Ultranova wegen des Bedien-Konzepts gekauft. :supi:
Die alten hatten normale Potis. :doof: Die neueren aber auch. :doof: Mag ich nicht.
Multitimbralität wäre aber cool gewesen.
Außerdem sehr schade, dass die Sound-Engine kein Stereo kann. :doof: Nur Verschiebung des Ganzen im Panorama, nur die Effekt-Einheit ist Stereo.
 

devilfish

alles kann, nix muss..
Ja für mich leider nicht. So 4-6 Parts hätten es schon sein müssen. Gleiche Flächen mit leicht verschoben Tuning oder mal ne ganze Oktave höher und tiefer oder andere Wellenformen und dann komplett unterschiedliche Filter/Pan/Mod LFOs drauf, unterschiedliche Delays und anders eingestellte Hüllkurven pro Part.. Ja, das waren echt mächtige Maschinen, diese alten Kisten.. ja die hatten weniger stimmen, dafür aber viel viel mehr Synth-Parts.
 

Michael Burman

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Nun ja, auf der Ultranova kann man die Oszillatoren aber getrennt durch zwei verschiedene Filter jagen, auch Oszillator-intern spektral verändern und durch so etwas wie Unisone mehrfach andicken / detunen, durch 6 Hüllkurven steuern (Oszillatoren und Filter getrennt), mehrere LFO's, 20-fache Modulationsmatrix (selbstverständlich mit verschiedenen Quellen und Zielen) usw. Delays kann man 2 verschiedene aktivieren, aber auf die Summe. Außer, man macht vielleicht zusätzlich Delays per LFO ...
 
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Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Ja für mich leider nicht. So 4-6 Parts hätten es schon sein müssen. Gleiche Flächen mit leicht verschoben Tuning oder mal ne ganze Oktave höher und tiefer oder andere Wellenformen und dann komplett unterschiedliche Filter/Pan/Mod LFOs drauf, unterschiedliche Delays und anders eingestellte Hüllkurven pro Part.. Ja, das waren echt mächtige Maschinen, diese alten Kisten.. ja die hatten weniger stimmen, dafür aber viel viel mehr Synth-Parts.
Dann ist er halt nix für dich, gibt Unmengen von VAs und Rompler die Performances haben und Stacken können, ich bin da extrem positiv da wird sich schon was finden ;-)
 
 


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