Nur jede 4te Note an ein Effektgerät senden?!

GeoTeknique

GeoTeknique

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Hi, kurze simple Frage:
Ich möchte für meinen nächsten Track den Piano-Sound nur jeder 4ten Note in ein Effektgerät speisen (Delay). Aber ich hab keinen Ansatz das automatisiert umzusetzen. Jemand ne Idee dazu?

Klangnenerator: D-50
Effekt: SDE-330
Mixer: A&H GL2200-24
DAW: keine
MIDI-Patchbay: noch nicht da
Sequencer: noch nicht vorhanden
 
Tom Noise

Tom Noise

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Du könntest den Auxweg des Pultes zum Delay bei jeder 4. Note von Hand betätigen, aber das wäre ja nicht automatisiert ;-)

Aber mal als Idee, da der D50 ja Splitzones mit Upper/Lower Tones hat: Du benutzt für Upper und Lower identische Tones, spielst 3 Noten in der einen Keyzone und jede 4. in der anderen Zone. Den Output der zweiten Zone, die jede 4. Note spielt, routest Du auf dem Pult zu einem anderen Kanal, das per Aux zum Delay geschickt wird. Eventuell kannst Du auch direkt das Delay des D50 nutzen und nur diese zone damit belegen. Müsste funktionieren, denke ich mal.
 
Horn

Horn

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Kommen die Noten grundsätzlich monophon nacheinander oder wird polyphon gespielt?
 
noir

noir

( ͡° ͜ʖ ͡°)
Du könntest ein Fußpedal an den Bypass-Port hängen und das Delay damit manuell beim Spielen auslösen. Ansonsten halt rausfinden was per MIDI steuerbar ist und wenn es machbar scheint einen Sequencer besorgen der MIDI CC kann.
 
Green Dino

Green Dino

Octatrack users will be happy about this one!
Wenn monophon könnte man das über Midi CC oder CV Steuerung des Delays (falls möglich) lösen - also Dry/Wet oder Input Level steuern oder evtl. ein Filter vor dem Delay, der von einem LFO gesteuert nur bei jeder vierten Note öffnet.
 
Zuletzt bearbeitet:
GeoTeknique

GeoTeknique

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Ich kann den OutputLevel des Delays per CC steuert, ja. Aber das ich nicht ganz die optimale Lösung, denn wenn ein Ton auf das Delay thorifft und der OutputLV zu ist, werkelt trotzdem das Delay intern weiter und wenn ich den LevelRegler wieder hochdrehe, hab ich das Restecho des Vortons noch in der Leitung. Das hilft also nur bedingt weiter. Es fehlt leider an der Option den INputLevel per CC zu steuern wie beim SRV. Oder ich hab die Option bisher nicht gefunden in dem DelayPatch.

Keyboardsplitting, hmmmmm. Ich spiele den D-50 nicht selbst, das übernimmt dann doch ein Sequencer.

Oder wäre das jetzt mein erster Fall für ein MIDI- CC-Digitalmischpult?
 
Green Dino

Green Dino

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Ich kann den OutputLevel des Delays per CC steuert, ja. Aber das ich nicht ganz die optimale Lösung, denn wenn ein Ton auf das Delay thorifft und der OutputLV zu ist, werkelt trotzdem das Delay intern weiter und wenn ich den LevelRegler wieder hochdrehe, hab ich das Restecho des Vortons noch in der Leitung. Das hilft also nur bedingt weiter. Es fehlt leider an der Option den INputLevel per CC zu steuern wie beim SRV. Oder ich hab die Option bisher nicht gefunden in dem DelayPatch.
Wenn sich der Eingangspegel nicht über CC steuern lässt kann man es mit Dry/Wet versuchen und das Delay Feedback ebenfalls über CC anpassen.
Ausgangspegel alleine dürfte schwierig werden.
Manchmal hilft es auch Filter im Delay (falls vorhanden) zu automatisieren.

Meiner Erfahrung nach ist es nicht nur abhängig von der Sequenz die der Synth spielt, sondern auch vom Synth Patch wie man genau die Steuerung des Delays angehen muß (ein eher perkussiver Patch der eine 16tel Sequenz spielt muß anders angegangen werden als ein Lead Sound mit langem Release z.B.).



Keyboardsplitting, hmmmmm. Ich spiele den D-50 nicht selbst, das übernimmt dann doch ein Sequencer.
Splits gehen nicht, wenn die Noten von einem Seq kommen?
 
GeoTeknique

GeoTeknique

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Notgedrungen muss ich noch mit einem Softwaresequencer arbeiten, aber das wird dich noch ändern sobald ich den ersten Hardwaresequencer habe. Eine DAW im Sinne wie ihn die meisten hier verstehen setze ich nicht ein.
 
SvenSyn

SvenSyn

Ich sag immer Muuug, sorry!
Das sind so Gründe, warum ich froh bin eine DAW nutzen zu können. Bestimmte Dinge werden einfach ultra erleichtert, zum Beispiel sowas... du hast ja mal nen Thread eröffnet bzgl. deinem Stress, auch beim Musikmachen und dass dich das wundert, weil es ja eigentlich ein Hobby zum Entspannen ist.

Das hier ist zum Beispiel so ein Grund, warum du dich IMO unnötig stresst.
 
Niki

Niki

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Eurorack könnte dir schnell ne Lösung bieten.
Clock divider, triggerdelay, VCA....

Vielleicht hast du einen kolesch der eurorack hat und es dir für die Produktion leiht so ein beuty case leiht.
 
Tom Noise

Tom Noise

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Notgedrungen muss ich noch mit einem Softwaresequencer arbeiten, aber das wird dich noch ändern sobald ich den ersten Hardwaresequencer habe. Eine DAW im Sinne wie ihn die meisten hier verstehen setze ich nicht ein.
Na dann ist das mit dem Splitting doch relativ einfach:
Möglichkeit 1, wenn der D50 das kann(?): 2 Midispuren auf unterschiedlichen midikanälen senden dann Noten zu den Upper/Lower Patches, die auf unterschiedlichen Midikanälen empfangen, oder:
Möglichkeit 2: Keysplit auf dem gleichen Midikanal und jede 4. Note spielt die andere Zone im anderen Keyboardbereich.
 
swissdoc

swissdoc

back on duty
Das Korg A1 hat einen Effektblock DYNA-PAN, der kann Trigger zählen und dann z.B. alle 4 Trigger, das Signal von Links nach Rechts pannen. Links passiert dann in der Chain nichts und Rechts kommt das Delay. Diese Chain muss man sich halt entsprechend bauen. Man kann auch externe Effekte einbinden.

Handbuch hier zum Nachschlagen:

Die grossen Eventides sollten etwas in der Art auch können (was können die denn nicht).

In einer DAW sicher kein Problem, notfalls in der Automation von Hand einzeichnen. Ob es VSTs gibt, die zählen können?

Von meinen vielen Hardware-Kisten, ist mir dieses Trigger-Zählen und Pannen nur im Korg A1 begegnet.
 
Bernie

Bernie

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ich würde einfach das Modularsystem nutzen.
Einen einfachen Triggersequenzer über Midi gesynct mitlaufen lassen, der dann einen Switch ansteuert.
Die Steps sind ja frei völlig wählbar -fertig.
Dafür liebe ich das Zeugs.
 
GeoTeknique

GeoTeknique

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Danke bisher für die Ideen,
Das klingt für mich als jemand der mit Modular-Sachen bisher noch garnichts zutun hatte sehr kompliziert und kaum umzusetzen. Mein Setup hier ist von der Steuerung her ausschließlich digital - damit kann ich halbwegs sicher umgehen.

Achso, um Missverständnisse auszuräumen; ich meine, dass nicht jede vierte Note der D-50 Klaviatur an das Delay gehen soll, sondern jede von mir auf dem D-50 gespielte Note, was dann auch vier mal die gleiche Note in Folge sein kann. Es braucht also was, was die Noten zählt.

Oder ein kleiner steuerbarer Digitalmixer? Ich müsste eigentlich nur den Aux-Weg-Regler am Mixer fernsteuern können.
 
noir

noir

( ͡° ͜ʖ ͡°)
Das Problem hier ist die Logik für das Routing. Ob diese Logik am Ende dann ein Digitalpult, das SDE-330 oder irgendwas anderes steuert spielt erstmal keine Rolle. Und sowas schreit förmlich nach irgendwas Programmierbaren. Ein Arduino, iPad, Raspberry Pi, PC etc.
 
Green Dino

Green Dino

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ich meine, dass nicht jede vierte Note der D-50 Klaviatur an das Delay gehen soll, sondern jede von mir auf dem D-50 gespielte Note, was dann auch vier mal die gleiche Note in Folge sein kann. Es braucht also was, was die Noten zählt.
Sind das denn immer die gleichen Notenwerte, also könnte man das mit einem LFO machen, weil die vierte Note im Takt immer an der selben Stelle kommt?
Wenn nicht fällt LFO und CV Steuerung ja aus.

Evtl. bei jeder Note einen Trigger ausgeben (Ein Midiprozessor könnte das auch erledigen) und das entsprechend nutzen wäre dann eine Möglichkeit.
 
siebenachtel

siebenachtel

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fusspedal benutzen ?
es gibt level regler als fusspedal.
damit sollte es gehen


edit:
also synthsignal splitten.
Das was ins Delay geht zuerst übers gain/level fusspedal führen, dann ins delay.
dann delay (wet) mit dem originalsignal über nen mischer zusammenführen.
Der rest ist fussarbeit ;-)
 
Green Dino

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fusspedal benutzen ?
es gibt level regler als fusspedal.
damit sollte es gehen
Es soll ja automatisiert gehen.
Anfangs dachte ich auch an eine einfache Sequenz, wo dann die vierte Note immer an der gleichen Stelle im Takt kommen würde - das könnte man mit jeden Sequencer, der CC kann lösen, über Modular, Octatrack, A4 etc.

Wenn einfach drauf losgespielt (unterschiedliche Notenwerte) jede vierte Note Delay kriegen soll muss ja wirklich etwas die Noten zählen.

Fusspedal wäre da wirklich am einfachsten.

Wie hieß der Hersteller von diesen kleinen Helferchen noch mal, die man an einem Poti befestigen kann, die dann über LFO u.ä. das Poti bewegen? Gabs Demos mit Effektpedalen u.a..
 
GeoTeknique

GeoTeknique

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Also ich hätte anfangs nicht gedacht, dass es so diffizil wird. Aber nicht immer gibt es auf einfache Fragen auch einfache Lösungen. Also man kann das Problem Senderseitig oder Empfängerseitig sehen. Senderseitig könnte ich mir eigentlich keine Variante vorstellen, die funktioniert. Denn aus dem Sender kommt ja technisch immer das gleiche Audio-Signal (soll es zumindest). Der Synth selbst müsste mitzählen und jede vierte Note auf einen anderen Audio-Ausgang schicken, was beim D-50 ja nicht möglich ist. Wie kann da ein Modular-System helfen? Da hab hats bei mir noch nicht klick gemacht.

Also kann das Problem effektiv nur auf Empfängerseite angegangen werden. Entweder in dem der Mixer nur jedes vierte Signal durchlässt oder eben der Empfänger selbst eine Steuerung der Eingangssignale zulässt. Wie es aussieht verfüge ich derzeit nicht über das technische Equipment das sinnvoll umzusetzen. Was nicht heißen soll, dass ich mir ein Argument für neue Hardware herbeinarrativiere. Einen Digitalmixer will ich mir eigentlich nicht anschaffen.
Achso und ja - die Noten haben alle durchaus den gleichen zeitlichen Abstand. Nur jede vierte 1/4-Note (also die erste eines Taktes) soll ein Echo produzieren (ein spezielles räumliches Echo).
 
Michael Burman

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
Sequencer: noch nicht vorhanden
Ich spiele den D-50 nicht selbst, das übernimmt dann doch ein Sequencer.
Hm... Was denn nun? :mrgreen:

Der Vorschlag/Ansatz von @Tom Noise klingt für mich erstmal vielversprechend – ohne den D-50 zu kennen, aber ... :lol:
Du triggerst auf dem D-50 halt per Sequencer zwei Sounds, die zwar an sich identisch klingen, aber der eine davon geht eben übers Delay, und per Sequencer bestimmst du, welche Noten übers Delay gehen.
Es sei denn, die Noten werden gar nicht im Sequencer gesetzt und du meinst vielleicht einen Arpeggiator ... :agent:
 
Green Dino

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Achso und ja - die Noten haben alle durchaus den gleichen zeitlichen Abstand. Nur jede vierte 1/4-Note (also die erste eines Taktes) soll ein Echo produzieren (ein spezielles räumliches Echo).
Dann würde Split funktionieren (zwei Midikanäle, die ersten drei Noten an die untere Zone, die vierte and die obere Zone), Delay nur auf dem Ausgang der oberen Zone.

Geht das so beim D50? Also eine Splitzone an einem Audioausgang, die andere Zone an einen anderen Ausgang?
 
siebenachtel

siebenachtel

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Es soll ja automatisiert gehen.
ahhhh .......!


dann wlll er etwas viel.


Fusspedal ist der "easy workaround" . so siehts aus meiner sicht aus.
alles andere wird zur technik schlacht würde ich meinen.


eine sequenz auf nen sequntial switch sauber zu programmieren ist dann bereits richtig arbeit.
ich hab so sachen mal angegangen.
man verhaspelt sich da sehr leicht ! ....macht keinen spass


am ehesten dann: sequenz zum piano duplizieren, dann die ungewollten noten löschen, das so, per zweiter stimme ans delay senden
 
GeoTeknique

GeoTeknique

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Dann würde Split funktionieren (zwei Midikanäle, die ersten drei Noten an die untere Zone, die vierte and die obere Zone), Delay nur auf dem Ausgang der oberen Zone.

Geht das so beim D50? Also eine Splitzone an einem Audioausgang, die andere Zone an einen anderen Ausgang?
Dafür müsste ja der Audio-Ausgang von Stereo in 2x Mono gesplittet werden. Das will ich ja vermeiden wenn ich mit echten Stereo-Delays arbeite.
 
D

Despistado

......
Der Synth müsste mitzählen, das Mischpult müsste nur jedes vierte Signal durchlassen (also auch mitzählen), das sind ja ziemlich hohe Anforderungen die kein Gerät erfüllen wird.

In einem Software-Sequencer wäre es deutlich einfacher.
Du spielst was auch immer ein, kopierst dann die Aufnahme auf eine andere Spur und löscht alle Noten die nicht effektiert werden sollen und schickst das dann z.B. an eine andere Midispur die wiederum mit dem Effektgerät verbunden ist, oder du nimmst das ganze audiomäßig auf und legst dann eben nur einen Effekt auf die zu effektierenden Noten.
Irgendetwas in diese Richtung.

Mit den anderen Methoden (außer Keyboard-Splitting, was ja von der Idee her dasselbe ist) wirst du in diesem Jahrhundert wahrscheinlich nicht mehr zu einer Lösung kommen...;-)
 
Green Dino

Green Dino

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Dafür müsste ja der Audio-Ausgang von Stereo in 2x Mono gesplittet werden. Das will ich ja vermeiden wenn ich mit echten Stereo-Delays arbeite.
Brauchst du für den Patch auch wirklich stereo?
Dann sind wir wieder bei CC Automation (über Sequencer) des Delays (und anderen geposteten Lösungen).
 
 


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