Ich bin von Haus aus kein Musiker, habe mich aber während des Klavierunterrichts und danach parallel immer regelmäßig mit der Musiktheorie beschäftigt, da ich für die Improvisation besser gerüstet sein wollte. Ich bin länger am überlegen, mir Scaler 3 anzuschaffen, aber bin da noch unschlüssig. Meine Hoffnung ist, dabei Interessante Chord-Folgen zu finden, die mir so möglicherweise nur durch sehr zeitaufwändiges Probieren an der Tastatur aufgefallen wären. Abgesehen davon, dass ich viele Akkorde ausserhalb der klassischen Stufen I, IV, V, VI in vielen Tonarten auch noch gar nicht kenne.
Ich nutze in meiner veröffentlichen Musik Chord-Progressionen in Logic und habe immer den Quintenzirkel neben mir liegen, wenn ich mit einem Song starte. Im Verlauf des entstehenden Songs wechsele ich auch die Progression manchmal oder wechsele auch mal die Tonart, bzw. baue einen Tonartwechsel in den Song ein. Die Unterstützung durch Tools (hier Logic) ist für mich aber nur in sofern ein erster grober Startpunkt, es gibt aber eine gute Übersicht, wo im Song gerade was passiert (und die Stimmung, welche ich erzeugen will). Ich bin wie hier schon vereinzelt geäußert der Meinung, die richtige Arbeit startet erst und die Qualität des Songs entsteht erst mit den weiteren Zutaten (ARP, Melodie, Chor, ...), daher wäre imho eine Verwendung von Scaler für diesen Teil der Kreativität im Auffinden von interessanten Chord-Progressionen musikalisch legitimiert. Das ist aus meiner Sicht etwas anderes als den ganzen Song mit Hilfe von KI zu bauen. Alles was da noch dazu kommt, wie ARP, Melodie, ... würde ich nicht im Scaler machen, sondern in der DAW und dann mit meiner eigenen kreativen Schaffenskraft ...
Leider scheint es von Scaler 3 keine Demoversion im Download zu geben, ich bin bei 99 EUR für einen solchen Test noch am hadern ...