Online Aktivierungszwang und Kopierschutz

Okay... ich schieb mir schon mal das Kissen in meinem Lehnsessel zurecht... moment, noch eine Pfeife angezündet... und jetzt lasst den Flamewar beginnen! :schwachz:
 
Als Industriehure sage ich das ja den Machern gerne direkt, und lasse mich dann regelmäßig belehren, warum dieses Prozedere denn dringend sein müsse. Habs also aufgegeben, gegen Nerdwände zu reden.

wenn du mit einer softwarefirma redest, redest du nicht mit nerds, sondern mit gewinnorientieren unternehmen.

jeder nerd mit einem IQ über 35 würde software so gestalten, dass sie rückwärtskompatibel bleibt. und jeder rechteinhaber mit restgewissen würde die gültigkeit und nutzbarkeit einer lizenz nicht vom leben der netzwerkschsnittstelle oder der festplatte abhängig machen, sondern sie maximal an das leben des kunden binden. :)

Elektroschrott beklage ich ebenfalls, finde mich aber auch hier auf verlorenem Posten wieder.
Ich kann kaum noch zählen, wieviele Computer und andere E-Geräte in den letzten 10/20 Jahren auf dem Wertstoffhof gelandet sind.

am eigenen konsumverhalten sind nicht die hersteller schuld.

du kannst heute semiprofessionell musik produzieren mit rechnern, die du von wertstoffhof HOLST. :)
es gibt keinen grund, rechner wegzuschmeißen. verschenk sie einfach.

insbesondere während den letzten 10-15 jahren sehe ich kaum noch fortschritt in den softwareprodukten. es sind immer wieder die gleichen dinge, die man uns da andrehen will, mal mit runden ecken mal mit spitzen ecken, mal mit neuem namen, mal mit (angeblich) neuen technologien.

und natürlich mit immer "besserem" kopierschutz, der zwar raubkopien nicht stoppt, aber dafür ehrliche kunden immer mehr in der wahnsinn treibt.

positiv ist eigentlich nur, dass die dinge immer billiger werden. aber wenn ich etwas nur kaufen muss, weil man mir das alte wieder wegnimmt, obwohl ich es eigentlich bereits bezahlt hatte, dann hat man da realistisch betrachtet jetzt auch nicht viel gespart?

256-bit audio. jetzt noch besser für hip hop. gähn.

geplante Obsoleszenz

genau. die gibt es seit der jahrtausendwende auch bei software.

der unterschied zu bildschirmen, festplatten und autos ist allerdings der, dass man dem lizenzvertrag mit dem kauf zugestimmt hat, und da steht es meistens sinngemäß drin.
 
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Bis auf den einen Rechner, den ich mir vor einigen Jahren neu bei dem Schrauber um die Ecke nach eigenen Wünschen (und Kosten) zusammenschrauben hab lassen, hole ich mir meine Rechner, sofern es ein neuer sein soll, bei diesem Laden hier:

https://www.afbshop.de/

Die arbeiten Bürorechner, deren Leasinglaufzeit abgelaufen ist, auf (säubern, ggf. reparieren, auf Funktionstüchtigkeit überprüfen) und verkaufen sie zu einem moderaten Preis an Endkunden weiter. Es gibt Garantie und sofern man nicht den aktuellsten endgeilsten High-End-Gaming-PC haben muss, sind sie vorzüglich.
 
Habe mir nun noch eine weitere Maschine Mikro MK2 zugelegt, weil ich das Gerät und die Software, wenn sie denn mal aktiviert und registriert wurde und funktioniert, doch recht gut finde.
Nun liegt hier ein Originalkarton, eine engl. Anleitung, eine Install-DVD und die Seriennummern. Auf dem Karton steht nicht drauf, dass hier Internet zum Funktionieren nötig ist. In der Anleitung steht sogar klar und deutlich, dass man diese Maschine Mikro2 auch offline registrieren kann bzw. auf einem Offline-PC. Das ist ja genau dass, was ich wollte und weswegen ich hier so böse wurde neben der endlosen Download-Orgie. Dazu braucht man wohl das "alte" Service Center von Native Instruments, wozu mir noch nicht klar ist, ob das nun noch funkioniert oder nicht.
Habe noch mal den NI Support angeschrieben, weil ich ja nun ein Gerät habe, das laut Anleitung auch auf einen Offline-PC installierbar ist.
Möchte erstmal eine Antwort vom Hersteller, bevor ich da wieder mehrere Stunden vergeblich installiere und probiere, und es dann ja doch grundsätzlich nicht mehr geht.
Ansonsten kann ich die Maschine Mikro auf dem Musik-Pc im Augenblick nur als Drumcomputer über die Pads nutzen.
Seit 2017 wurde das Prozedere der Anmeldung ja von NI einseitig geändert und umgestellt.

Zwangsregistrierung ist für einen zahlenden Kunden einfach Mist, aber bei Software ja schon länger üblich. Deswegen unter anderem habe ich mir auch kein PC-Spiel schon seit Jahren gekauft. Steam und CO kommt mir nicht auf den PC. Da kann ich mich mit meiner tragbaren Nintendo Konsole besser amüsieren. Die läuft auch noch ohne Internet sofort, wenn ich das Spielemodul einstecke.

Die Pads des Korg Padkontrol sind übrigens viel besser nach meiner Meinung als die von der Maschine Mikro. Die haben einen deutlichen und angenehmeren Hub, und die Dynamik ist besser dosierbar. Die Pads sind nur nicht so bunt, und kommen nicht mit einer umfangreichen Soundbibliothek. Die Maschine Mikro 2 ist sehr stabil gebaut, habe meine mal aufgeschraubt. Innen ist die grundsolide aufgebaut, mit ca. 20 ! Schrauben noch mal innnen die Platine am Deckel verschraubt, und sie lässt sich gut aufmachen und reinigen. Man muss nur auf das Display-Flachkabel achten, das muss noch vorsichtig entriegelt und rausgezogen werden mit Mini-Werkzeug, bevor die Platine sich lösen lässt. Natürlich bitte NIE innerhalb der Garantiezeit bei Neugeräten hier aufschrauben !
Die Verarbeitung ist top, nur das USB-Kabel bzw. diese Druckerbuchse halte ich im Alltag für sehr labil, aber den Anschluss haben ja fast alle USB-Geräte. Er ist wenigstens stabiler und robuster als ein Micro-USB Port. Aber das Kabel verträgt keinen Zug und löst sich hier sehr leicht.
Wenn ich hier Neuigkeiten habe zur Aktivierung / Registrierung, melde ich mich !
 
Deswegen unter anderem habe ich mir auch kein PC-Spiel schon seit Jahren gekauft. Steam und CO kommt mir nicht auf den PC.

Das ist das, wo ich grade finde, dass es funktioniert. Gegen Spotify, Netflix usw habe ich mich immer etwas gesträubt aber Steam funktioniert einfach super.

Wobei Computer-Spiele als physisches Medium ja schon lange nichts mehr bieten. Schöne Verpackung, tolle gedruckte Anleitung, gibt es ja alles seit Jahren nicht mehr. Und grade für Indie-Entwickler ist das ganze super, da sie ihre Spiele direkt über Steam vertreiben können und nicht mehr auf echte Läden angewiesen sind.
 
bei steam kaufst du keine software lizenz, da hast du das bezahlen-und-später-gibts-kein-update-mehr problem in reinkultur.

daneben ist es eine spionage software, bei der deine daten zentral überwacht und gespeichert werden.

der größte witz ist der gewährleistungsausschluss bei störung deren eigener dienste. das trauen sich nicht einmal die lufthansa oder die telekom.
 
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bei steam kaufst du keine software lizenz, da hast du das bezahlen-und-später-gibts-kein-update-mehr problem in reinkultur.

Also grade bei Steam funktioniert das gut, da gibt es auch nach Jahren noch Updates oder sogar neue Inhalte für alte Spiele, das ist auf jeden Fall mehr geworden als früher, bevor es Steam gab. Hat die Situation für die Hersteller sicherlich einfacher gemacht.

Ansonsten ist GOG immer eine gute Anlaufstelle.
 
Das kann ich (obwohl ich kein Cloudfan bin) nicht so stehen lassen, nach 12 Monaten "miete" kannst Du dir bei Roland ein PlugIn aussuchen, was dir dann auf ewig gehört!
Also ich zumindest habe einiges an Software im Keller die zwar mir gehört, ich aber aus Kompatibilitätsgründe trotzdem nicht benutzen kann.... ?
 
Hier geht das Framing schon wieder los :taetschel:

Zitat: "Wenn der iLok License Manager erst einmal installiert wurde, ist es gar nicht mehr so schlimm...." :denk:

Sorry, aber iLok kann Programme beim Start hindern. Diese Schweinefirma hat sich bei mir praktisch das Recht herausgenommen meinen Rechner zu kappern. Wer weiß, was da sonst noch alles so im Hintergrund passiert.
 
ein usb gerät braucht halt einen usb treiber.

pre-ilok systeme wie das festplattenkatalog- bzw ethernet-basierte pace interlok 2 hatte mal die unangenehme nebenwirkung, dass es das waves-debut auf der windows plattform dahingehend störte, dass es auf xeon prozessoren schlichtweg nicht funktionierte und du deine ehrlich bezahlte 5000 eier software wochenlang nicht benutzen konntest.

an ilok dongles scheiden sich die geister. entweder man mag es, oder man vermeidet es ganz.

wer NI access gut findet, dem ist vermutlich nicht mehr zu helfen.
 
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Ich habe ILok und E-Licenser und mache regelmäßig ein Backup meiner System Platte, dieses muss reichen als Notfalls Lösung / Beweismittel um nach einem Systemausfall alle Sachen wieder herzustellen.
Im Steinberg Account sind meine Sachen drin und für den I-Lok kannst du eine CSV Datei sichern mit deinen Lizenzen.
E-Mails über den Erwerb einer Software sind auch immer gut.
Mir ist gerade eine Super SanDisk Ultra Speicherkarte nach unserem Urlaub mir vielen tollen Fotos abgekackt, ärgerlich aber so kann es passieren, du musst halt so gut es geht vorsorgen.
Es kann immer deine Daten zerreißen,.............. :sad:
 
Ich habe schon ein Computerspiel wieder zum Händler zurück gebracht, da es sich aufgrund anderer installierter Software nicht starten ließ. Was erlaube Strunz!?

Grüße
Omega Minus

PS:
Zwei, drei Jahre später habe ich dann das Speil für ein Zehntel gekauft als Beilage zu einer Zeitschrift. Da war der Kopierschutz dann nicht drauf. Für 50€ konnte ich es nicht kaufen, für 5e ging's. Verstehe einer die Publisher. :)
 
Egal was man sich für Software kauft, man wird immer mit Irrsinn konfrontiert.

Momentan, sofern noch alles Online ist, die Firma solvent und das Produkt unterstützt,
ist Online-Aktivierung, wie man es von Waves/NI/Ableton etc kennt, oder Key-File/Lizenzcode (ist eh das Beste!)
die bessere Wahl. USB Steckplätze sind relativ rar, wenn man noch darauf achten muss,
dass der Port mit keinem anderen Gerät nen IRQ shared, was selbst bei modernen Systemen
immer noch Thema sein kann, auch wenn es einige abstreiten. KOmmt halt auf das Gerät an.

Ich habe z.B. so meinen Virus Ti endlich zum laufen bekommen und messbar die DPC Latenzen reduziert

Was hat man noch am Rechner ?
- USB DVD Laufwerk: Ja, richtig. Neue, gedämmte Mid-Tower haben keine Slots für DVD Laufwerke :D
Habe beim Kauf leider nicht darauf geachtet und staunte nicht schlecht.
- Audio Interface
- Evtl. ne UAD-2
- USB Backup-Platte
- Massenspeicher/Handy etc
- Drucker

Das sind schon 6 Geräte, von denen es bei Dreien wichtig wäre einen eigenen USB Port zu benutzen
und selbst den Steinberg USB Stick sollte man nicht an einem Hub hängen haben, sondern direkt
an den On-Board anschlüssen, weil es sonst zu Problemen in Cubase kommen kann.

Fazit: Dongles equal shit !

Und was nützt mir das wenn der I-Lok nicht mehr funktioniert?

Ist dir schonmal nen Dongel kaputt gegangen ? Unter Live-Bedingungen kann ich mir das gut vorstellen,
aber im Studio, wenn man nicht soviel unterwegs ist, eher unwahrscheinlich. Meinen ersten Cubase Dongle
habe ich letztes Jahr mit dem Halion zusammen verkauft und der läuft wohl immer noch, also geht auf die 20 Jahre zu.
Der ilok selbst macht zumindest haptisch einen stabilieren Eindruck.

Wenn man wirklich auf siciher gehen will, wäre vlt sowas was ?


Wenn man mit einem Desktop PC unterwegs ist, könnte man auch einen internen USB Anschluss
benutzen und die Slotblende einfach im Rechner verbauen.

Selbst bei einem Notebook könnte es u.U. möglich sein einen USB Ausgang nach innen zu verlegen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
...und selbst den Steinberg USB Stick sollte man nicht an einem Hub hängen haben, sondern direkt
an den On-Board anschlüssen, weil es sonst zu Problemen in Cubase kommen kann.

Fazit: Dongles equal shit !

Kann ich aus meiner Sicht überhaupt nicht bestätigen. An meinem Rechner hängen e-Licenser und iLok absolut problemlos am Hub. Möglicherweise hängt es auch von der Qualität des MBs ab.
Zudem kann man USB noch etwas optimieren. Hier bei 8:23 für Win8.


View: https://www.youtube.com/watch?v=fk7N1h41y8E
 
Die Lizenzen sind wie bei Steinberg auch in deinem Online Account hinterlegt, ich sehe da also kein Problem.

das ist richtig. dieser download mist ist da viel problematischer, bei ilok produkten bist du im regelfall "registrierter benutzer".

es ist sogar noch besser: du musst dich nicht mal selbst beim hersteller registrieren, sondern das macht der ilok dongle für dich im hintergrund.

wenn dein dongle kaputt geht, meldest du dich direkt beim ilok support, die können anhand deiner dongle seriennummer den alten ungültig machen, dann kaufst du dir einen neuen und die lizenzen sind schnell wieder drauf.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hatte zuerst noch geschrieben, dass das automatisch geht und die hilfe der hersteller nicht braucht. ich hab das gelöscht, weil das falsch ist.
das ist nur eine zusatz option, die man bei ilok freischalten kann - und sie kostet USD 30 pro jahr. (was aber viel billiger ist, als bei diversen herstellern u.u bearbeitungsgebühren zu bezahlen.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Kundendienst von NI hält es auch nach 4 Tagen nicht für nötig, mir zu antworten. Werde mich nun evtl. mal an die CT Redaktion wenden.
Habe es schonmal geschafft , dass eine meiner "Reinfälle" als Kunde in ein Heft gedruckt wurde.
Der Grund dafür ist, dass ich hier mit dem 2ten Gerät nun eine Maschine Mikro MK2 habe, die laut Anleitung und laut dem Karton nicht zwingend Internet zum Funktionieren mit der Maschine Software braucht.
Von daher finde ich es rechtlich nicht in Ordnung, wenn man diese Angaben in 2019 ignoriert, und den Kunden dazu zwingt, sich mit dem PC ins Internet einzuloggen.
Bis 2017 ging es über ein Challenge-Response Verfahren auch Offline mit einer Registrierungs-Datei mit einem zweiten PC mit Internet.
Sowas kannte ich auch schon von anderen Herstellern, und da hatte das auch schonmal funktioniert. Wenn das möglich wäre, wäre ich hier schon zufrieden.
Dann könnte ich wahrscheinlich erstmal Massive und Monark auf dem Offline PC nicht einsetzen, sowie andere Softsynths, die alle recht gut klingen, aber ich hätte dann eine Maschine, die ich als Drumcomputer mit der dazugehörigen Maschine 1.8 oder 2.x Software nutzen könnte.

Ich sehe es ein, dass sich die Hersteller gegen Cracker und Raubkopien wehren müssen. Eine Seriennummer und eine Registrierung dieser Nummer auf
einen Kunden sollte aber nach meiner Meinung ausreichen. Damit lässt sich doch immer eindeutig normalerweise nachweisen, wer der legitime Nutzer der Software ist ? Hinzu kommt noch, dass hier alles an ein Hardware-Gerät mit einer klaren Seriennummer gebunden ist, und nicht separat verkauft wurde.

Der Download-Marathon, der hier erforderlich ist, um das Produkt mit allen beworbenen Eigenschaften nutzen zu können, ist das Gegenteil von dem, was ich als kundenfreundlich und einfach empfinde. Ein Kunde in einem Forum hatte beim Download das Problem, dass er einen Internet Anschluss mit 1.5 GB Limit pro Monat hatte. Der hat dann geschrieben, dass er bei seinem langsamen und eingeschränkten Internet dann wohl voraussichtlich in 8 Monaten frühestens dann die Maschine Mikro Mk2 mit Software nutzen kann. Ich weiss nicht, ob der Satz dann Ernst gemeint war, aber seine Beschwerde erscheint mir auf jeden Fall begründet.
Es gibt in DE auch heute noch Kunden, die das Internet halt nur für Emails, Nachrichten und kurze Shop-Besuche und Auskünfte nutzen. Genauso wie ein Offline-PC fürs Musik-Hobby manchmal besser sein kann.
Ich habe mittlerweile in Foren gefunden, dass wohl einem Kunden mal nach einer Beschwerde oder Nachfrage die genauen Download-Links der Installations- ISO Dateien per Email von Kundendienst zugeschickt wurden. Damit hätte man ja wenigstens die Möglichkeit, diese Daten vor einer Installation zu sichern auf DVD oder Blueray oder sonstige Medien. Dann müsste ich nicht bei jedem zukünftigen Festplatten- oder SSD- Austausch, PC-Crash oder einem Windows-Upgrade wieder 2 Tage lang nur N.I. Pakete runterladen. Damit wäre mir hier auch schon geholfen, aber wie gesagt der Support antwortet mir nicht mehr.
Eine offizielle Email-Adresse für Support gibt es ja dafür auch nicht von dem Hersteller, das finde ich auch nicht kundenfreundlich.
Nicht jeder will seine Anfrage in einem Forum veröffentlicht sehen und für alle lesbar vorfinden.

Die Roland Cloud und das Adobe Geschäftsmodell sind für mich auch klare NO-GO Bereiche.
Ich bin seit 30 Jahren Roland-Nutzer und kann über die Hardware-Synthesizer eigentlich nur Gutes sagen. Sie waren bei mir immer absolute Arbeitsmaschinen,
und mein XP80 hat 25 Jahre ohne Fehler funktioniert bis auf Batterie-Wechsel. Die neuen Boutiques fand ich anfangs gut, aber sie sind in der Bedienung einfach zu fummelig im Alltag. Die Geräte halten ganz sicher nicht mehr solange wie die "alten" Produkte. Aber die Idee, einige "Klassiker" so wiederzubeleben finde ich gut.
Sind nur zuviele Einschränkungen ab Werk bei einigen Modellen wie weniger Polyphonie als das Original etc.
 
Ich habe mittlerweile in Foren gefunden, dass wohl einem Kunden mal nach einer Beschwerde oder Nachfrage die genauen Download-Links der Installations- ISO Dateien per Email von Kundendienst zugeschickt wurden.

NI hat einige Iso Dateien ins Netz gestellt, Ich habe zB bei Guitar Rig Probleme gehabt und die Iso dann im Netz in deren Forum gefunden. Bei irgendeinem anderen NI Tool auch, prommt auch im Netz die von NI bei google drive hochgeladene Iso gefunden.
Wäre natürlich gut, wenn es da eine gebündelte Seite gebe.
 
....Der Download-Marathon, der hier erforderlich ist, um das Produkt mit allen beworbenen Eigenschaften nutzen zu können, ist das Gegenteil von dem, was ich als kundenfreundlich und einfach empfinde....

Auch wenn´s nicht genau darum geht....Arturia V-Collection finde ich ebenfalls recht anstrengend bzgl. Update. Eigentlich will ich davon eh nur einen Teil benutzen, aber bei den Updates muß man irgendwie alles durchnudeln und dauernd bestätigen. Habe das Gefühl mehr Zeit damit zu verbringen, als mit der eigentlichen Nutzung (o.K. diese ist auch nahezu gleich null).
 
Habe nun doch noch eine Antwort vom NI Kundenservice erhalten.
2 Links wurden mir zugeschickt. Einer ist zu dem offiziellen Artikel von NI, der informiert dass ab 2017 die Offline-Aktivierung eingestellt wurde.
Der andere Link beschreibt, wie man mit einem Smartphone oder Tablet einen Hotspot einrichtet, um dann am PC eine Internet-Verbindung zu erhalten.
Ich habe aber mit Absicht kein Smartphone, nutze nur ein günstiges Tablet, um damit im Urlaub Nachrichten und Emails einzusehen.
Dieses Tablet hat keine Sim-Card, keinen Slot dafür und Internet geht nur über USB-Kabel oder über WIFI. Das wird sich sicher nicht als HotSpot einrichten lassen.
Mein Musik-Hobby PC hat kein WIFI.
Ich könnte mir nun ein externes WIFI Usb-Adapter kaufen, meinen alten MacMini als Relais-Station bzw. Internet WIFI Router einzurichten,
das hatte ich schonmal gemacht vor Jahren, und dann schauen ob ich unten im Hobby-Zimmer evtl. noch Empfang habe, aber der Aufwand wäre echt wieder
Stunden langes Probieren.
Habe heute gesehen, dass NI 2 ISO Dateien offiziell als Download anbietet mit einer alten Version von der Maschine Software, die auch mit Windows 7 32 Bit läuft und
einer älteren Maschine Library. Diese Dateien hab ich mir nun nochmal runtergeladen, und die werde ich auf DVD brennen.
Lieber wären mir hier die aktuellen ISO- Dateien von Maschine, der Library, Massive und Monark sowie Kontakt 6 Player und Kontakt Select sowie Reaktor Player.
Über Native Access bekommt man ja keinen Zugriff auf die Download Links, da läuft ja alles schön automatisch und ohne Backup-Option.
Wie gesagt, kundenfreundlich und einfach ist das alles nicht - Auch wenn manche es vielleicht einfach finden.
Spätestens wenn die dann die Festplatte tauschen oder das Betriebssystem mal hakt, werden die auch merken, dass es für einen produktiven Einsatz
so wie es jetzt läuft ein Krampf für den Kunden ist. Ausser der hat ein VDSL und lädt die 22 GB DAten in einer Stunde wieder neu runter. Das
möchte ich aber erstmal selber sehen. Ich gehe nämlich davon aus, dass NI die Download-Rate auch noch irgendwie deckelt, um den Server
besser verfügbar zu machen, und damit der nicht zu schnell in die Knie geht. Aber das ist nur eine Vermutung.
 
Der andere Link beschreibt, wie man mit einem Smartphone oder Tablet einen Hotspot einrichtet, um dann am PC eine Internet-Verbindung zu erhalten.
Ich habe aber mit Absicht kein Smartphone, nutze nur ein günstiges Tablet, um damit im Urlaub Nachrichten und Emails

vor 15 jahren habe ich über sowas noch witze gemacht. darüber dass man software bald nicht mehr kaufen sondern nur noch mieten kann, oder dass man einen facebook account und ein smartphone braucht, um sie zu authorisieren.

jetzt sind wir bald da.
 
Auch wenn´s nicht genau darum geht....Arturia V-Collection finde ich ebenfalls recht anstrengend bzgl. Update. Eigentlich will ich davon eh nur einen Teil benutzen, aber bei den Updates muß man irgendwie alles durchnudeln und dauernd bestätigen. Habe das Gefühl mehr Zeit damit zu verbringen, als mit der eigentlichen Nutzung (o.K. diese ist auch nahezu gleich null).
Also einfacher können Updates kaum sein, als mit dem Arturia Software Center.
Einfach in den Einstellungen unter UPDATES ein Häkchen an "Silent install" machen, dann mußt du dich nicht jedes mal durch die Installations Routine klicken.
Wenn dann Updates vorhanden sind, brauchst nur noch auf den grünen Update Button klicken und der Rest geht automatisch.
Außerdem kannst auch auswählen, ob die heruntergladenen Installer nach der Installation gelöscht oder behalten werden sollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab das so aber schon richtig verstanden, daß du dich jedes mal per Hand durch die Komplette Installationsroutine klicken musst?
 
Hier bei 8:23 für Win8.

Das sind aber alles schon Tipps, die man eh macht. Also ich zumindest. Der FMN-Music ist ja mittlerweile auch
von Cubase auf Studio One umgestiegen, unter anderem auch wegen dem "Dongle-Problem", diesen immer mitschleppen zu
müssen.
 
Ich hab das so aber schon richtig verstanden, daß du dich jedes mal per Hand durch die Komplette Installationsroutine klicken musst?

Genau, ich muß für jedes einzelne Teil mehrfach irgendwas anklicken und eigentlich habe ich etliche Teile garnicht installiert. Vielleicht liegt es ja an den Custam Folders bzw. daß da Pfade nicht stimmen. Das Problem wird also eher an mir liegen.
 

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