Ozone 8

Dieses Thema im Forum "PC" wurde erstellt von dest4b, 21. November 2018.

  1. dest4b

    dest4b neu hier

    Sodele heut morgen mal das Ozone 8 ausgetestet.
    Ernüchternd weil:

    erstmal Technisch

    Xenon E3 1231V3 running @ 4x3,8Ghz ( permanent )
    16Gb
    Gforce GT730 3 Monitore.
    Win 10 Pro 64
    RME HDSPe PCie mit 32 in out per adat.
    Ableton 10
    Den ableton internen CPU Test kann ich sogar mit 32Samples knacksfrei durchführen.

    Sodele normal läuft mein Rechner bei "kleineren" Projekten in fast echtzeittauglichen 64 Samples latenz.
    Wenn die dinger ein wenig grösser werden muss ich ab und an mal auf 128 hoch.

    Sobald ich nun den Ozone auf die Master Spur werfe muss ich auf 512Samples hoch sonst Knackst es.
    Und das war nur bei einem Testtrack mit gerade mal 4 laufenden Spuren. CPU last sagt ableton dabei um die 34% Sind eigentlich nur aufgenommene Sampleloops. Wenn der Track nicht spielt verballerts immer noch 30% seh ich grade... uiui.

    Klar am besten nur zum Mastern rein ... und am besten die Tracks einzeln als Wave in ein anderes Programm aber das des so grass iss.

    Das schon grass.
     
  2. Renpac

    Renpac ...

    Das wird am "Lookahead" von Ozone liegen. Dass Ozone recht CPU-hungrig ist, ist ja kein Geheimnis... ;-)
     
  3. rz70

    rz70 öfters hier

    Ozone ist wirklich nur ein Mastering Plug-In. Das setzt du am Schuss ein und schraubst vorher die Latenz auf 1024 oder so hoch. Im Kreativprozess hab ich das noch nie verwendet. Dafür ist Neutron vorgesehen.
     
  4. Renpac

    Renpac ...

    Die einzelnen Module aus der Advanced Edition (5) verwende ich schon recht oft auf Einzelspuren.
     
  5. intercorni

    intercorni ||||||||

    Ich frage mich wozu man fürs Mastering so kleine Latenzen haben muss.
     
  6. Na klar, OZONE ist cpu-hungrig… je nach gewähltem Preset oder selbst definierter Signalkette mal mehr, mal weniger. Sollte für das eigentliche Mastering aber nicht von Bedeutung sein.

    Mir wurde vor Jahren folgender Workflow/folgendes Regelwerk für ein Mastering ITB empfohlen:

    - den finalen Mix-Down (ungedithert, 32/64 float oder 24 bit, Abtastrate gemäß Projektanforderung, im Minimum aber 44,1kHz) mit genug Headroom fahren, keine Peak-Limiter/Maximizer einsetzen

    - die DAW-Umgebung bewusst verlassen – sprich der Mastering-Vorgang wir im Standalone Mode vorgenommen und eben nicht in Ableton, ProTools, Cubase & Co.

    - den Stereo-Mix laden und nach eigenen Wünschen/Bedarf die virtuelle Signalkette bestücken – die Presets in OZONE sind nicht schlecht, ich nutze die mit den „Vintage Modulen“ aufgebauten Presets gerne als Startpunkt und passe diese je nach Projekt an

    - Dithering (hier bietet OZONE mit seinem neuen MBIT+ Verfahren eine hervorragende Lösung an) nur in der Mastering Software vornehmen


    Cheers
    A.
     
  7. borg029un03

    borg029un03 Elektronisiert

    Brauch man nicht, hab für Mastering auf 4096 Samples eingestellt, sicher ist sicher. Nen Knackser rein und man kann nochmal mit dem Rendern von vorne anfangen.
     
    Analogflatulenz gefällt das.
  8. intercorni

    intercorni ||||||||

    Ich unterteile den Prozess sogar in drei verschiedene Arbeitsschritte: Composing, Mixing, Mastering. Ab dem Mixing benötigt man keine niedrigen Latenzen mehr und man hat mehr Power fürs Mixing/Mastering.
     
  9. Rastkovic

    Rastkovic PUNiSHER

    Das Plugin wird kein Multicore unterstützen, ansonsten kann ich mir das nicht erklären....
     
  10. dest4b

    dest4b neu hier

    neutron auf den einzelspuren und ozone im master. aber nur ozone auf dem master reicht schon. aber das kann schon mit der vorausschau zu tun haben.
     
  11. dest4b

    dest4b neu hier

    muss man nicht.. habe ich ja auch geschrieben. ich habe bisher eigentlich fast immer im projekt in ableton direkt gemacht. Das muss ich mir wohl abgewöhnen ;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. November 2018
    intercorni gefällt das.