Papareil ASM1 "ultra" VCO

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von Anonymous, 2. März 2006.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hidiho,

    mach ich mal nen eigenen Thread zu auf, vielleicht interessiert es ja noch jemanden:

    Wäre nett, wenn mir jemand beim Oktavwahlschalter auf die Sprünge helfen könnte:

    Das Coarse Poti (100 k linear) hängt zwischen -15 V und +15 V, der mittlere Anschluss geht dann über nen 150K Widerstand zur VCO-Frequenzsteuerung.

    Wie ich da die Werte ausrechne, ralle ich aber nicht ganz bzw. mich irritiert da der Anschluss an -15 V.

    An Funky40:

    Meine Teileliste war nicht ganz korrekt (was Potis und Trimmer betrifft). Geh lieber nochmal die Bauanleitung und dortige Teileliste durch.
    Bei den Trimmern passt die Serie "64 W" von Spectrol, gibt's z.B. bei Reichelt oder Kessler. Allerdings gibt es dort keine 22K, sondern nur 20K Trimmer. Ich hoffe mal, dass die auch ok sind, hätte ich den Marc direkt auch noch fragen sollen. :roll:
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Sind sie, denn die Nennwertabweichung ist genauso groß wie die Toleranz, es dürfte (fast) keine Schaltung geben wo das Probleme machen kann.
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    @Funky40:

    Du hast ja auch den VCO:

    Ich finde den Kondensator C10 nur im Schaltplan, im Bestückungsplan nich.

    :?

    Bin ich blind oder isser nich da?

    Edit: Ich vermute mal, der ist nur da falls der "Range" Schalter eingebaut wird und dort für den langsamen Bereich zuständig.
    Hab mal den Marc gefragt.

    Edit2: Heute isser aber ziemlich schnell mit antworten:

    Ich glaub, er sollte mal die Unterlagen überarbeiten. ;-)
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ja, Merci.
    Ich seh schon das wird nicht einfach.
    Muss noch die Teile bestellen. Und da ich nicht 3mal am gleichen Ort bestellen will warte ich noch mit zusammenstellen, bzw. ich drücke mich.


    Bei Überweisungen von CH nach De komme ich auf 30 Fr. Gebühren +Porto, das kompliziert die Geschichte unglaublich.

    Ist jetzt auch fraglich ob ich zurzeit überhaupt das Geld habe alles zu bestellen, und einzeln machts halt eben keinn sinn.

    Ich dachte zuerst das Löten sei das Problem. Denkste ! Teile besorgen iss es !
    Bin aber froh dass ich dann hier auf die Threads zurückgreifen kann .................. :D
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hab grad auf der website gesehen dass der VCO unter min Doc fällt und dass das nur für erfahrene anwender gedacht ist.
    Das wird dann wohl ein blindflug oder so ähnlich .................
    Na ja
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Kannst ja erstmal ein bißchen Erfahrung sammeln. ;-)

    Ich werd auch vorher andere Sachen löten, will aber schonmal die Teile besorgen und da traten halt o.g. Fragen auf.

    Aber eigentlich dachte ich, Du hättest das schon gelesen, bevor Du bestellt hast. :P
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    Soo, nochmal wegen dem Oktavwahlschalter:

    Im Moment finde ich das Ganze immer noch etwas unlogisch, weil sowohl der Coarse, als auch der Fine Tuning Regler zwischen -15 V und + 15 V hängen, statt zwischen Masse und + 15 V. Danach kommt beim Coarse Poti ein 150k Ohm Widerstand. Das Ganze geht zum selben Anschluss wie der 1 V/Oct Eingang + nachgeschaltetem 100k Widerstand.

    Hier fehlen mir wohl grundlegende Elektronik-Kenntnisse. :oops:

    Ich hab zwar ein Buch über Elektro-Technik, aber das ist irgendwie sehr abstrakt alles bzw. praxisfern.

    Wenn ich dat richtig verstehe, kommt beim Coarse Poti in der theoretischen Mittelstellung 0 V raus.

    Das Poti bildet ja mit den Anschlüssen einen Spannungsteiler.
    Ich schätze mal die Berechnung muss man dann mit 2 * 15 V also 30 V durchführen und dann hinterher - 15 V.
    Richtig?

    Wenn ich das richtig verstanden habe, müsste der Wert des Potis dann auch völlig wurscht sein, statt 100k könnte man also z.B. auch 50k reinsetzen.

    Ups, ich glaub, ich hatte da auch nen kleinen Denkfehler drin, man muss das Ganze ja mit dem 1 V/Oct Eingang kombiniert sehen.
    Dann machen ja auch die Minuswerte Sinn.

    Aber was macht jetzt der 150K Widerstand genau?

    Sagen wir mal ich hab da vorher + 15 V anliegen, dann gibt's da ja nen Spannungsabfall.
    Den kann ich aber doch nur berechnen, wenn ich ne Stromstärke hab. :?
    Der richtige Spannungswert müsste dann ja irgendwie die 15 V minus Spannungsabfall sein.

    Ich nehme mal an die Spannungen werden einfach addiert, um also eine Oktave höher raus zu bekommen, müsste ich hinter dem 150k Widerstand + 1 V haben (gemessen gegen Masse).

    Kann mir jemand auf die Sprünge helfen oder ist das alles so grundlegender Kram, dass ich mir lieber ein besseres E-Technik Buch besorgen sollte?
    (Empfehlungen? Wenn, dann aber bitte was für blutige Anfänger und einfach erklärt)
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    :harhar:

    mir steigt da die Frage hoch was ich denn dann bin in sachen DIY,.
    einer der sich verloffen hat ?
    ein depp der auch mal was löten will ?

    ;-) :lol:
     
  9. moondust

    moondust aktiviert

    ich würde dich nicht depp nennen eher greenhorn .

    :mrgreen:




    mach mal deinen verzerrer fertig . dann hast du wenigsten was mit löten mal geleistet!
     
  10. Das kann jetzt ein wenig durcheinander werden, ich versuch's trotzdem mal.
    Bin ja auch kein Elektroniker, also Nachsicht.

    Nehmen wir mal an, Dein VCO-Core (der Schaltungsteil, der die Schwingungen erzeugt) ist so ausgelegt, daß da 440Hz rauskommen, wenn an allen Eingängen (Coarse, Fine, FM, Key-CV usw) 0V anliegt.
    (Der Core ist übrigens meistens stromgesteuert, die Eingangsspannungen werden durch den Exponentiator in einen Strom umgewandelt).
    So - dann ist es natürlich sinnvoll, wenn das Coarse-Poti auch negative Werte liefern kann.
    Vor dem Core hängt ein Summierverstärker( od. Addierer). Der addiert alle ankommenden CVs. Wie gesagt - addiert - wenn man also runter will mit der Frequenz, dann muss eine negative Spannung dazuaddiert werden.

    Man könnte natürlich sagen, daß der Core von der tiefsten Frequenz ausgeht, dann müssten nur positive Spannungen dazukommen.
    So ist es z.B. beim alten Formant gewesen. Ist halt ne Frage der Schaltungsauslegung.

    Du hast völlig recht, das Poti könnte auch 50K haben, würde genauso funktionieren.
    Den 150K-Widerstand darfst Du nicht isoliert sehen, er ist Teil des Addierers. (Der Widerstand wandelt die Spannung übrigens auch in einen Strom um, darum wirst Du hinter dem Widerstand so gut wie nichts messen. Eigentlich ist der Spannungsaddierer ein Stromaddierer)

    So ein Addierer ist ein OP-Verstärker, der hat zwischen dem invertierendem Eingang (z.B. Pin2, TL071) und dem Ausgang einen Widerstand, nennen wir ihn Ra.
    Dein Vorwiderstand mit 150K nennen wir mal Rv, der geht auch auf den invertierenden Eingang.
    Die Verstärkung des Addierers bestimmt nun das Verhältnis von Ra/Rv, Wenn die beiden gleich sind, hast Du eine Verstärkung von 1.
    Die Schaltung ist so ausgelegt, daß mit einem Vorwiderstand von 100k die Verstärkung so ist, daß genau die 1V/Okt erreicht werden.
    Das Coarse-Poti hängt zwischen + und - 15 V. Würde es auch mit einem 100K an den Addierer gehen, dann hättest Du einen Wertebereich von 30 Oktaven mit dem Coarse-Poti. Ein büschen viel.
    Der 150k schränkt diesen Bereich also ein.

    Leider gibts ja auf der Site kein Schaltbild, dann wäre es einfacher zu erklären.

    Wenn Du einenn Oktavschalter vorsiehst, ist die Frage eh, ob der Wertebereich des Coarsepots trotzdem noch so groß sein muss.
    Egal.

    Was den Oktavschalter angeht: Teile einfach den Spannungsbereich in gleiche Teile. Also: bei +/- 15V nimm 30 GLEICHE Widerstände (theoretisch) und häng sie in Reihe. Dann hast Du genau 1 Volt zwischen jedem Widerstand.
    Angenommen, Du willst +/- 4 Oktaven, dann hieße das, daß du 11xR zwischen +15V und dem äußeren Schaltkontakt nehmen musst, dann 8 xr zwischen den einzelnen Stufen und wieder 11xR nach -15V : Also, 11+8+11=30.
    Beispiel: 11k von +15V zum letzten Kontakt, zwischen den Kontakten jeweils 1K und vom ersten Kontakt wieder 11k nach -15V.

    Dann muss der Vorwiderstand Rv auch 100k betragen, denn dein Stufenschalter bildet ja schon die 1V-Schritte ab.

    Mit diesen, zusammengerechnet 30k fährst Du ganz gut, wenn Du da z.B. das Zehnfache, also 300k zusammenkriegst, dann wird der Einfluß des Vorwiderstand und des Eingangswiderstands des OP zu groß, dann stimmt das Ganze evtl nicht mehr.

    Diese Widerstände müssen natürlich eng toleriert sein.
    Nicht dumm wäre, statt des Vorwiderstandes von 100k einen von 90k zu nehmen und einen Trimmer von 20k in Reihe dazu, dann könnte man es genau auf die Oktaven abgleichen.

    Was Deine "Zwischenschritte angeht: Das gleiche Prinzip. Dann musst Du halt den 1-Volt-Schritt in 12 gleiche Teile unterteilen. Das dürfte aber etwas Probleme mit den Widerständen geben, da genau die Werte auch zu bekommen.

    Mannoman, ist das schwer, mit nem Blatt Papier wär's einfacher eben aufgezeichnet.
    Ich hoffe, Du hast trotzdem ein wenig verstanden.
     
  11. Anonymous

    Anonymous Guest

    Danke, was wäre ich ohne dieses Forum? ;-)

    Da sieht man mal wieder, wie unflexibel ich bin,
    ich wär ja nie auf die Idee gekommen für Rv nen 100k zu nehmen.

    Leider weiss ich jetzt immer noch nicht, wie ich die Werte berechnen könnte,
    aber die 100k Methode hört sich eh viel versprechender an.

    Beim MS-10 wird das ja so ähnlich gemacht. Da steht, dass die Widerstände auf 0,1% mindestens gematcht sein müssen.
    Naja und die Ansteuerung ist da ja linear.

    Ich glaub, ich nehm dann +/-3 Oktaven, weil dann brauch ich zwei 12k Widerstände (E12) und 6 1k Widerstände und hab dann 7 Stufen beim Schalter belegt.

    Statt Rv dann nen 82k + 8k2 + 20k Trimmer in Reihe.

    Das Ganze dann alternativ zum Coarse Tuner schaltbar.

    Fine-Tune müsste dann ja bleiben können.

    Ich nehm wohl besser direkt 0,1% Widerstände, weil die auch weniger Temperatur-abhängig sind.
    Ansonsten könnte ich ja theoretisch auch einige 1% Widerstände ausmessen.
     
  12. Geenaaauuuu.

    Bei Reichelt bekommst Du ja die E96 Reihe als Metallfilm. Wenn Du also einen Trimmer nimmst, kannst Du auch statt 82k + 8k2 einen 91K nehmen.
    Als Trimmer würde ich Dir einen Spindeltrimmer mit 25 Umdrehungen empfehlen.
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich hab jetzt endlich mal nen Frontplatten-Design im Dotcom-Format mit wahlweisem Range-Drehschalter oder Coarse-Tune gemacht.
    Das HPGL für den Range-Schalter muss aber noch angepasst werden.

    Ich muss mir das aber wohl mal ausdrucken und schauen, ob das mit den Cosmo-Knöpfen noch bedienbar ist:

    [​IMG]

    Vom prinzipiellen Design gefällt es mir jedenfalls sehr gut, weil es eigenwillig und anders ist und damit schon von der Poti-Platzierung her gut von anderen Modulen unterscheidbar ist.
    Zur Not nehm ich halt teilweise die kleineren 7601-Knöpfe. 3 TE lohnen sich da jedenfalls nicht so wirklich.
     

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