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OnTopic Polymoog Sound Thread abseits von Saga, Gary Numan und Rick Wakeman/Yes

Bitte genau im Thema bleiben (wie es im ersten Beitrag steht). Bei neuen oder anderen Themen bitte einen eigenen Thread aufmachen!
  • #61
OT: das obere Video scheint vom gleichen Konzert zu stammen wie das was ich oben gepostet hatte. Ich war etwas überrascht, Peter White dort zu sehen, dachte der ist erst seit Anfang der 80er bei ihm dabei, aber nein, schon 1976 bei Year of the Cat war er mit ihm unterwegs.
 
  • #62
Den Track kenn ich, aber alles was man da an Syhthesizer hört ist ein sehr unspezifischer Brass-Sound, der monophon gespielt wird und von nahezu von jedem 1VCO-Synth stammen könnte.

Da klingen die Strings hier schon mehr nach Polymoog, ist aber irgendwas anderes, sieht aus wie ne einmanualige Orgel, was ich aber nicht zuordnen kann, sieht man ein paar Mal, besonders gegen Ende des Songs:



Und niemandem ist der Freeman / Cordovox String Symphonizer aufgefallen, der auf der Hammond steht, links von Rhodes und Mini Moog?

Nicht böse sein, aber diesem Softgedudel kann ich noch immer nichts abgewinnen -- erinnert mich zu sehr an Wartezimmermusik beim Kinderarzt.

Stephen
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #63
Nicht böse sein, aber diesem Softgedudel kann ich noch immer nichts abgewinnen -- erinnert mich zu sehr an Wartezimmermusik beim Kinderarzt.
Mich eher an die Titelmusik von Serien aus den 70ern, man müsste es vielleicht mal mit anderen Sounds probieren, "Glory of Love" hab' ich auch erst zu schätzen gelernt als ich es vom Karate Kids 2 Spiel auf dem ST per MIDI auf meine Synths geschickt hab ;) Unter Umständen vom Komponisten unbemerkt - weil der kennt die Melodien ja schon einzeln - versteckt sich die Essenz eines Tracks vielleicht ein wenig, wenn es ins musikalische Korsett der jeweiligen Zeit gepresst wird. :dunno:
 
  • #65
Gerade in einem anderen Thread entdeckt: Da bei diesem Track Dan Lacksman (Telex) dahintersteckt, ist natürlich auch mindestens ein Polymoog beteiligt, auch wenn man den weniger deutlich heraushört als bei anderen Beispielen, die Stringsounds scheinen mir aber recht eindeutig zu sein:



Ich frage mich aber ganz nebenbei, mit was der Chorartige, etwas statisch (fast schon digital) klingende Sound, den man sowohl zu Anfang als auch zwischendrin immer wieder hört, gemacht wurde - VP-330? Oder Polymoog doppelt durch den Vocoder geschickt?

BTW: Geile Vocodernummer!
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: binary_idol
  • #67
The Buggles: Geoff Downes hatte definiv einen Polymoog im Setup, sieht man auf diversen Videos, auch als er bei Yes spielte
Hier ist eins dieser Videos, und eigentlich kenne ich das erste Buggles-Album in- und auswendig, weil wirklich oft gehört, aber daß man den Polymoog irgendwo deutlich heraushören konnte wüßte ich jetzt nicht zu sagen. Da gibts eher eine Stelle bei „Into the lens“ von Yes, wo man ihn hören kann.



OT: hat jemand eine Idee, aus welchem seiner Synths dieser extrem spitze, metallische, fast sequenzt gespielte Baßsound stammen könnte? Vorhanden waren damals wohl Prophet 5, Minimoog, Polymoog und ein OSCar, neben Solina und CP-70. Der Fairlight kam erst beim 2. Album dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #68
Hier ist eins dieser Videos, und eigentlich kenne ich das erste Buggles-Album in- und auswendig, weil wirklich oft gehört, aber daß man den Polymoog irgendwo deutlich heraushören konnte wüßte ich jetzt nicht zu sagen. Da gibts eher eine Stelle bei „Into the lens“ von Yes, wo man ihn hören kann.



OT: hat jemand eine Idee, aus welchem seiner Synths dieser extrem spitze, metallische, fast sequenzt gespielte Baßsound stammen könnte? Vorhanden waren damals wohl Prophet 5, Minimoog, Polymoog und ein OSCar, neben Solina und CP-70. Der Fairlight kam erst beim 2. Album dazu.


Gab es 1980 schon einen OSCar?

Stephen
 
  • #71
Ich könnte mir vorstellen dass ein key sound durch den Vocoder gejagt wurde. Da könnte die leichte Attack erklären
 
  • #72


OT: hat jemand eine Idee, aus welchem seiner Synths dieser extrem spitze, metallische, fast sequenzt gespielte Baßsound stammen könnte? Vorhanden waren damals wohl Prophet 5, Minimoog, Polymoog und ein OSCar, neben Solina und CP-70.

Erste Assoziation: Da wurde ein Synthesizer durch einen statistischen Flanger geschickt. Was macht ein Flanger? Erzeugt Kammfilter, also letztlich mehrere Bandpässe. Derer drei gibt es im Polymoog Resonator, der auch ein externes Signal verarbeiten kann. Vielleicht Pulswellen im Unison-Mode aus dem Prophet 5 durch den Polymoog Resonator?

Worüber man so bei der Krankengymnastik nachdenkt.
 
  • #73
Da Geoff Downes buchstäblich alles hatte,
Stimmt schon, die Frage des Zeitpunkts wäre da entscheidend.

Ich hab mir das nochmal in der Albumversion angehört, da ist der Vorspann etwas länger. Klingt mir eigentlich viel zu harsch als daß das aus einem Analogen stammen könnte, außerdem finden sich im Track selbst noch einige andere metallisch klingende Sounds. Bliebe also Synclavier (FM) oder Fairlight. Ich weiß, daß er beides hatte, aber schon in 1979? Laut Trevor Horn war „Plastic Age“ einer der ersten Tracks, die für das Album eingespielt wurden.

Ich könnte mir vorstellen dass ein key sound durch den Vocoder gejagt wurde. Da könnte die leichte Attack erklären
Ich hatte auch erst an ein verfremdetes Clavinet gedacht, aber das würde nicht derart spitz klingen sondern eher so wie bei Alan Parsons „Sirius“.

Ich glaub ich frag ihn einfach mal selbst, er hat ja eine Homepage, vielleicht bekomm ich ja eine Antwort :)
 
  • #74
Erste Assoziation: Da wurde ein Synthesizer durch einen statistischen Flanger geschickt. Was macht ein Flanger? Erzeugt Kammfilter, also letztlich mehrere Bandpässe. Derer drei gibt es im Polymoog Resonator, der auch ein externes Signal verarbeiten kann. Vielleicht Pulswellen im Unison-Mode aus dem Prophet 5 durch den Polymoog Resonator?

Worüber man so bei der Krankengymnastik nachdenkt.
Richtig, das ist auf jeden Fall ein ganz typischer statischer Flanger mit Feedback. Ich musste spontan an die Snare bei "Wishing (If I Had A Photograph Of You)" von A Flock Of Seagulls denken, da hört man den gleichen Effekt. Ein Flanger ist ja letztlich nichts anderes als ein sehr kurzes Delay und der metallische Effekt entsteht durch das Feedback, also die Wiederholungen dieses kurzen Delays. Man braucht dazu noch nicht einmal ein spezielles Flanger-Effektgerät - das geht mit jeder Delay-Maschine, bei der man das Delay auch im Millisekundenbereich einstellen kann. So wird es auch bei den Buggles gelaufen sein, der Sound kann von einem ganz normalen Analogsynth kommen.
Mit den Resonatoren im Polymoog bekommt man so einen Effekt nicht hin, schon weil da keine Verzögerungsleitung vorhanden ist.
 
  • #75
Ich musste spontan an die Snare bei "Wishing (If I Had A Photograph Of You)" von A Flock Of Seagulls denken, da hört man den gleichen Effekt.
Ich konnte mich zwar an den Song erinnern, aber nicht an diesen Sound, daher nochmal angehört und Bingo, das klingt fast genauso wie bei den Buggles. Faszinierend. Dann war’s vielleicht doch ein Prophet 5 mit schmalen Pulswellen und dieser Nachbearbeitung, wie oben von @serge schon angedacht? Wir werden sehen, Anfrage geht nachher raus.
 
  • #76
@microbug Ich glaube, das könnte praktisch jeder Synth sein - der Flanger-Effekt verfremdet den Originalsound so stark, dass davon nicht viel übrig bleibt. Ob da nun eine schmale Pulswelle, ein Sägezahn oder was-auch-immer benutzt wurde, kann ich da nicht mehr raushören (und erst recht nicht, welcher Synth das sein könnte...).
 

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