Prinzip der Musikproduktion / Sichtweise eines Newbies

@Chris: Akkorde spielen zu können ist definitiv ein Anspruch von mir! Danke für Dein Feedback!
Kann dir leider weder eine Nachricht schreiben, noch kann ich dein Profil aufrufen, alle anderen Profile funktionieren komischerweise.
Würde mich über eine PN freuen, vllt gehts dann :)
 
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gerwin

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Bernie hat Recht und Virtualant ebenso!

Es bringt garnicht so viel, alles ins letzte Detail durchzuplanen. Dazu fehlt Dir sowieso die Erfahrung. Es brauchen auch nicht unbedingt die ollen Kisten aus den 90ern sein. Hardware und Software gleich am Anfang zu kombinieren kann frustrierend sein.
Wichtig ist, dass du dich nicht gleich selbst überforderst und dann zur Frustvermeidung alles ausgeschaltet bleibt.

Lege Dir erstmal eine Groovebox zu und verabschiede dich von der Vorstellung, dass das der Grundstein deines künftigen Setups sei. Es ist lediglich der Grundstein deines neuen Hobbies. Du, als auch dein Setup werden sich allmählich weiter entwickeln.

Seit 5 Jahren träumst du davon Musik zu machen. Was hält dich eigentlich davon ab?
 
@Chris: Akkorde spielen zu können ist definitiv ein Anspruch von mir! Danke für Dein Feedback!
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Das mit der PN schreiben geht auch bei solchen Profilen, also normaler Weise. Du musst über den Avatar des Profilbildes gehen (mouse over) und dann kannst du ihn bei dem was dann aufpoppt, ne PN schreiben - war bis jetzt noch wenigstens so.
 
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Chris

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@Chris: Akkorde spielen zu können ist definitiv ein Anspruch von mir! Danke für Dein Feedback!
Kann dir leider weder eine Nachricht schreiben, noch kann ich dein Profil aufrufen, alle anderen Profile funktionieren komischerweise.
Würde mich über eine PN freuen, vllt gehts dann :)
Vielleicht habe ich etwas nicht freigegeben in meinen Einstellungen. Ich schau mal und melde mich;-):)
 

Soljanka

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Ich würde mit dem Rechner anfangen.
Das ist das Gerät, mit dem du im Schritt 3 sowieso arbeiten willst.
Logic bietet dir alles, was du in Schritt 1 und 2 skizziert hast.

Plugins (Drums / Synths / Effekte) gibt es kostenlos oder gegen Geld zu Hauf und in wirklich sehr sehr gut.

Erst wenn man sich mit der DAW halbwegs auskennt würde ich was analoges dazukaufen, falls dann immer noch der Wunsch besteht.

Für das Verständnis der Materie "Synthesizer" würde ich entweder Youtube oder Literatur empfehlen.
 
vergesse auch beim Musik machen nie das ganze drum herum, das, was in Deine Musik mit einfließt ... Vorstellungen, Bilder, Träume, und Ziele, die unerreichbar scheinen, aber auch Niederlagen und Enttäuschungen (im idealsten Fall also eigene Texte oder kleine Messages)... Musik lebt davon.

Ich hab mit der Musik erst richtig angefangen (1997/1998), als ich persönlich in einer Umbruchsphase steckte, sowohl beruflich wie auch privat. Das größte Erfolgserlebnis und die größte Motivation weiterzumachen war der Anruf von Kai Tracid (Your own reality), nachdem ich ihn eine Demo CD mit meiner Computer Musik schickte :phat: Bin damals auch zur Musikmesse nach Frankfurt gefahren, hatte von nix Ahnung, obwohl viele Zeitschriften gelesen. Wenn Du Dir schon ein bildliches Konzept erarbeitet hast, mache es. Zäume dabei das Pferd nicht von hinten auf, wenn Du hörbare Ergebnisse brauchst, die Dich auch motivieren, weiter zumachen.

Fahre nach Thomann oder nach Elevator. Allein die Fahrt dahin, die Vorbereitung, die kleine innere Vorfreude, das sehen und ausprobieren der Geräte.... und wenn Dich was angetriggert hat, lege die Vernunft nur ein einziges mal beiseite. Sie hat Dich jetzt 5 Jahre davon abgehalten, es anzugehen, jedoch hat Dich der Gedanke daran nie losgelassen. "The More I Know, The Less I Grow"

Ich hatte damals eine tolle Frau kennengelernt, die mir einen wichtigen Satz sagte: "Es ist besser, sich über etwas zu ärgern, was man getan hat, als sich darüber zu ärgern, was man nicht getan hat". Wenn Du etwas willst, tu es.
Ich hätte gern gewußt, wie sie küßt :D Werde es jedoch nie herausfinden...

4 Jahre persönliche (1997 - 2001) Entwicklung vom ersten Computer Track zur eigenen Chart Idee:

https://soundcloud.com/cdreamck/waiting-4-summer-2001-promo-edit
 
Das hört sich im Prinzip natürlich schon erstmal besser an, aus der rein finanziellen und vernünftigen Perspektive betrachtet.. für mich hat Musik allerdings viel mit Kreativität zu tun, und spielt sich fernab von vernunftsorientierten Denkmustern ab.. daher würde ich schon eher auch zu einer Groovebox tendieren, oder eben generell Hardware-Equipment, bestenfalls mit hohem Wiederverkaufswert, da mache ich dann wenns blöd läuft vielleicht 200€ Verlust, die ich auf lange Sicht durchaus verkraften kann, ich hab jetzt keinen Goldesel aber sonst auch keine teuren Hobbys :)
Also die Roland MC-707 erscheint mir als sehr vielfältig nutzbares Gerät!
In dem ersten Video, das @C-Dream gepostet hat, bin ich nur etwas verwirrt, da dort noch ein Gerät mit Klaviertasten daneben steht..
Das brauche ich aber ja nicht als Ergänzung, oder?
Das zweite Video ist schon auch sehr beeindruckend, was aber wohl mehr an den Skills der Dame liegt als an dem Gerät ;-)
Aber mir geht es jetzt auch vorrangig darum, ein Gerät zu haben, bei dem sich vorhandene/entwickelnde Skills auch ausbreiten können..und da scheint mir die MC-707 schon ganz gut für!

Nichtsdestotrotz wäre ich sehr dankbar für weitere Alternativempfehlungen, natürlich immer im Hinblick auf mein abgezieltes Genre (falls das bei der Wahl der Groovebox in dem Fall eine sehr große Rolle spielen würde)..
Viele Grüße und danke vielmals für eure Hilfe!
Daneben steht das Soundmodul "JU-O6a" aus der Roland Boutique Serie. Das Synthesizer Modul beinhaltet die Klangnachbildung eines Juno 60 und Juno 106 in einem. Die Klaviatur ist ein "Extra" und für die Synthesizer Module der Boutique Serie gedacht. Alternativ könntest Du aber auch ein externes Midi-Keyboard verwenden und über Midi-In anschließen.... Aber zum spielen von Tönen könnte man anfangs auch erstmal einfach die Pads benutzen.
Da wurden 2 Geräte vorgestellt (den JU-O6a stellt er in einem anderen Video vor)... Es bot sich dadurch auch an, vorzuführen, wie ich mit der Groovebox externe Quellen sample und in meine Produktion einbinden kann.

Alternativ gibt es auch die MPC von Akai.


Der Unterschied ist für mich persönlich die intuitivere arbeitsweise des Roland Prinzips, während Akai eher den Fokus auf's Display zieht.

Die Sample Funktion sowie das hinzufügen von Soundbibliotheken über eine SD-Card erlaubt Dir ja, die entsprechenden Klänge für Dein Genre zu benutzen... Ich hab nur beobachtet, das Roland Geräte eher für Techno/Trance etc. benutzt werden, Akai eher von HipHop etc. bevorzugt werden.

ich hab mir z.B. vor kurzem den für 150€ gebraucht geholt:

https://www.youtube.com/watch?v=262GASwuSjQ

https://www.youtube.com/watch?v=r7VSPDeN19c
 
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An die MC-707 hatte ich auch für mich, schon selber gedacht. Der Neupreis und die Tiefe des Gerätes, in die man sich durchaus erst mal einarbeiten muss, hatten mich dann doch etwas abgeschreckt.
Eine zusätzliches Keyboard, kann bei deiner Musik durchaus sehr nützlich sein glaube ich, da sie sehr viel Akkorde beinhaltet. Denke da aber vielleicht aus der Sichtweise, daß man Akkorde auch spielen kann. Wenn das nicht Anspruch oder Ziel ist, geht es sicher auch ohne. Aber da sind jetzt vielleicht eher Ratschläge von "Experten" gefragt. ;-)

Komme übrigens auch aus Ingolstadt, habe aber wohl leider nicht viel Wissensvorsprung;-):).
Die kleine Variante ist die MC-101

https://www.youtube.com/watch?v=lpfau6rE9is

https://www.youtube.com/watch?v=ihsp0zcDKqE
 
....und nochwas: Mittlerweile ist die Klangqualität fast durchweg amtlich, was man sich vorher noch durch Abgleich mit "amtlichen" Produktionen mühsam erarbeiten mußte. Deswegen schrieb ich Computer Musik. Trotz allem entscheidet der einfache Hörer intuitiv, was ihm gefällt und was nicht.... Also nur nicht entmutigen lassen, wenn der begeisternde Funke, der Dich zu einem fertigen Track trieb, nicht gleich überspringt. Das ist einfach Lehrgeld und als Ansporn gedacht, das eigene Konzept auszuarbeiten

Johannes Oerding hat es in einem Lied beschrieben.... die ersten Songs will keiner Hören...

https://www.youtube.com/watch?v=kdF0cBrYENs
 
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Ich bin sehr dankbar, dass sich so viele User und vor allem so konstruktiv an dem Thread beteiligen, das hilft mir sehr sehr weiter :)


@gerwin: Vom Musikmachen hält mich aktuell eigentlich nur die Zeit ab, da ich gerade eine nebenberufliche Weiterbildung mache, die noch ca. 1,5 Jahre in Anspruch nehmen wird, und neben meiner Frau gerade nahezu meine ganze Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt.


Würde nur gerne in den wenigen freien Phasen die bleiben, auch gerne shconmal beginnen etwas herumzu experimentieren :)


Die letzten 5 Jahre hat sich bei mir auch nochmal einiges getan, weswegen es erstmal nur beim Musikhören blieb, bin unterdessen auch umgezogen, geheiratet und und und.. da ist das alles leider unter den Tisch gefallen. Es ist aber nicht vergessen und mein Herz schreit nach wie vor danach.



Bin allerdings gerade dabei mir beruflich ein zweites Standbein aufzubauen. Sobald das durch ist, gehts los! Aber auch jetzt, wenn ich mich z.B. für eine Groovebox entschieden habe, will ich in meiner freien Zeit mich einfach schonmal etwas mit der Materie beschäftigen, herumprobieren, mich selbst ausprobieren auch :)



Das einzige Instrument das ich mal 2-3 Jahre gespielt habe war Schlagzeug, das allerdings in tiefster Pubertät, und war für mich als lärmempfindlicher Mensch dann auch nicht so der Hit langfristig. Zum Klavier zieht es mich schon länger hin, allerdings vor allem zu Ambient Sounds wie ein paar Beiträge weiter oben gepostet :)



@ganje:


Bezüglich so einem Quintenzirkel: Kann ich damit als blutiger Anfänger überhaupt irgendetwas anfangen, oder macht das deiner Meinung nach nur Sinn, wenn ich auch Klavierunterricht nehme und mehr Zeit da reininvestieren kann?



@C-Dream:


Danke vielmals für Deine inspirierenden Worte!


Und herzlichen Glückwunsch auch zum Anruf von Kai Tracid :)


Deinen geposteten Track finde ich sehr gelungen, hab dich direkt mal bei soundcloud abonniert!


Genau dieser Spruch "Es ist besser, sich über etwas zu ärgern, was man getan hat, als sich darüber zu ärgern, was man nicht getan hat" hat mich auch dazu bewegt, hier in den Thread wieder einzusteigen und jetzt einfach mal ins Handeln zu kommen. Auch wenn ich aktuell wenig Zeit habe, einfach mal anfangen, auf meine Intuition vertrauen!


Wegen der amtlichen Klangqualität, meinst du jetzt die, der Grooveboxen oder die der Software, oder beides?



Also nach all den Groovebox-Empfehlungen sind jetzt noch folgende im Rennen, zu denen ich mal kurz meine Gedanken niederschreiben werde und ggf. Fragen, nachdem ich einige Berichte/Videos dazu gesehen habe:


Roland MC-707


Auch wenn das nicht wirklich die Art von Musik ist die ich machen will, finde ich das was sie macht, und vor allem wie sie ihre Handlungen erläutert schon wirklich super gemacht!


https://youtu.be/3zDSa0ygMwg?t=408



Das ist das erste Video, wo ich annähernd das Prinzip der Groovebox zu verstehen scheine, und wie alles zusammenarbeitet… Allerdings hat sie einige oder die meisten der benutzten Samples alle mit externen Synthesizern aufgenommen, so wie das auf mich wirkt… oder?


Wäre jetzt aber auch kein Contra Faktor vorerst!


So und nachdem ich jetzt nochmal diese beiden Videos hier gekuckt habe:


https://www.youtube.com/watch?v=HUTHF7ntW3c




https://www.youtube.com/watch?v=fSXsNI2apRo





bin ich irgendwie restlos in die MC-707 verliebt :) Wenn da nicht noch die JD-xi wäre…..





Roland MC-909


Die scheint auch ne Menge Potential zu haben! Die Schieberegler unter dem Display, weiß jemand wofür die sind? Werden da die einzelnen Samples zusammengemischt und deren Lautstärke jeweils geregelt?


https://www.youtube.com/watch?v=FNSkPUZ7jHg



Prinzipiell mag ich es übersichtlich, und durch die relativ große Größe von dem Teil, scheint es mir automatisch auch übersichtlicher… wurde von 2002-2006 gebaut, laut Wikipedia… die gehen gebraucht für knapp 1000€ raus, allerdings habe ich auch den Eindruck dass man hier relativ viel fürs Geld bekommt.


Die MC-707 scheint mir jedoch wesentlich sympathischer!



Roland JD-xi


Ist mir prinzipiell bis jetzt am sympathischsten, weil er auch Klaviatur hat… Ich glaube zwar nicht, dass es für mich am Anfang tatsächlich nen Unterschied machen würde, ob ich mit Pads arbeite, oder mit Klaviertasten, denn beides wird komplett neu für mich sein.. Allerdings tendiere ich ja ohnehin zu Klavierstunden, wo ich dann zumindest die ersten paar Versuche auch damit machen könnte.



Roland JD-xa


Ist mir auch sehr sehr sympathisch!


https://www.youtube.com/watch?v=Ct1-vDm86V8



Hier scheint auch alles etwas großzügiger gestaltet zu sein...also mehr tasten, mehr möglichkeiten usw...



Radical Spectralis


Sieht auch etwas unübersichtlich aus, vorallem für mich als Anfänger….. allerdings: Was der liebe Jörg Schaaf in diesem Video hier zaubert, haut mich gerade schon so ziemlich vom Hocker!


https://www.youtube.com/watch?v=u-47BzrVxuw



Erinnert mich auch etwas an Klaus Schulze irgendwie :)


Was denkt ihr dazu?


Auch in diesem Video bin ich schwer beeindruckt, was für ein Potential das Gerät hat!


https://www.youtube.com/watch?v=SP2xLHdy7Do



Allerdings ist die ganze Anordnung der Tasten, scheint mir erstmal etwas „unmusikalisch“, kann da irgendwie kein Schema erkennen, nur ne Menge Drehknöpfe…. Das ist bei den anderen genannten Grooveboxen schon etwas anders, also rein von meinem Eindruck jetzt…




Also, um jetzt mal zum Punkt zu kommen:



Beim MC 707 gefällt mir vor allem die Übersichtlichkeit, und wie man die einzelnen Samples übersichtlich zu einem Track mischen kann…. auch die Pads scheinen mir sehr intuitiv zu sein!


Dennoch fehlt mir hier irgendwie die Klaviatur..



Beim JD-xi hätte ich die Klaviatur, denke aber andererseits auch, dass es mich an dem Punkt, wo ich sowieso noch keinerlei Klaviererfahrung habe, die Klaviatur mich vllt eher überfordern oder demotivieren könnte.


Da wären glaube ich die verschiedenfarbigen beleuchteten Pads von der MC 707 schon etwas besser, für mich als Anfänger, als die ganzen weißen Keyboard-Tasten, oder?



Das ist eigentlich so meine größte Frage aktuell… komme ich mit Keyboardtasten am Anfang besser zurecht, oder mit Pads? Ich weiß, die Frage kann mir wahrscheinlich nur ich selbst beantworten, oder einfach das Machen...


Aber ja, ich wollte meine Gedanken trotzdem mal mit euch teilen… vllt hat ja der ein oder andere noch etwas dazu zu sagen :)



Rein von den Sound-Demos her, glaube ich, dass die MC707 oder JD-xi oder JD-xa die beste Entscheidung für den Anfang wäre..


Was ich jedoch noch nicht so ganz verstehe:




Zwischen JD-xi und JD-xa scheint es ja vor allem den Vergleich der analogen Klangerzeugung zu geben. Beide werden als „Synthesizer“ verkauft, und die MC-707 als Groovebox.


Bei der MC 707 kann ich noch klar an der Anordnung der Tasten erkennen, wo alles zu einem Track zusammengemischt wird, bzw. die Verhältnisse, Zeitpunkte und Intensitäten der einzelnen Klänge übersichtlich festgelegt werden…


Beim JD-xi oder auch JD-xa ist mir das noch nicht so ganz klar geworden…. oder sind diese Geräte tatsächlich eigenständige Synthesizer, und fürs Sequencing müsste ich dann „outsourcen“?



Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn ihr mir eure Meinung zu MC-707 (vllt auch 909?), sowie JD-xi und JD-xa sagen könntet, sowohl im Hinblick auf die Übersichtlichkeit aus Sicht eines Anfängers, inuitivität der Bedienung sowie das Potential des Geräts im Allgemeinen.



Der Preis spielt jetzt vorerst nicht die Rolle, denn ich denke, dass all diese Geräte einen relativ guten Wiederverkaufswert hätten im Notfall.. Und bei der Preisklasse möchte ich mich nicht von finanziellen Limits limitieren lassen.. sondern erstmal nur auf die Bedienbarkeit und das allgemeine Gefühl achten :)



Ich freue mich auf eure Meinungen!



Viele Grüße und Danke nochmals für Alles!
 
Eine Sache möchte ich noch anfügen:
Ich denke, da ich ja früher oder später Klavierunterricht nehmen möchte, und dann ja sowieso eine vollwertige Klaviertastatur zum üben brauche, der JD-xa (sofern ich platz dafür finde), oder der JD-xi die bessere Wahl sein sollten.. Vor allem habe ich gerade nochmal ein Video vom MC-707 zum Sound Design angeschaut, und da läuft sehr vieles übers Display... bei den beiden JD's scheint mir das wesentlich "haptischer" und "direkter" abzulaufen.

Verstehe einfach nur noch nicht so recht, ob ich mit den JD-Modellen auch Songs erstellen kann, oder einfach nur Töne/Samples erzeugen, und diese dann z.B. am Computer miteinander kombinieren etc.....

Das Gerät hier wäre ja beispielsweise eine vollwertige Groovebox (im Stil der MC-707), nur eben mit Keyboard und in meinen Augen sehr übersichtlichem Sequencer, wo man dann direkt die Ideen auch zu einem Song zusammenfügen kann?
https://www.youtube.com/watch?v=LW5PNtaxrUo


Also für erstes Hineinarbeiten in EIN Gerät, und Kreativausflüge, oder einfach nur als Gerät zum üben wenn ich meine ersten Klavierstunden nehme, wäre das doch eine wesentlich bessere (im Sinne von langfristig sinnvollere) Wahl???

Insgesamt machen mir die JD Modelle und das FANTOM einfach durch die Klaviatur einen reiferen, musikalischeren, haptisch direkteren Eindruck, mehr Instrument-Feeling irgendwie:)

Zu guter Letzt:
Entschuldigt bitte meinen vielen Text, aber es sprudelt nur so über alles in mir momentan..
Ich denke, dass ein Gerät wie der JD-xa oder xi mit integriertem übersichtlichen Sequencer (ähnlich wie beim Fantom und/oder MC-909) das ist was mich die ersten 5 Jahre während meiner Lernprozesse und Findungsphase glücklich machen wird!
Im Gegensatz zum MC-707, mir die Menüführung etwas sehr kompakt erscheint.. mir sind eigentlich mehr analoge Tasten lieber, als durch 50 Untermenüs springen zu müssen (ganz ohne Menüs geht es natürlich nicht bei sowas, aber hoffe man versteht, was ich meine..)
 
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gerwin

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Die Instrumente sind allesamt nicht schlecht. Da musst halt abwägen, was Dir zusagt.
Du kannst auch eine tastenlose Groovebox mit einem Tastensynth kombinieren.
 
Ich glaube wenn ich sowas hier in 5 Jahren, oder auch erst in 10 Jahren in der Lage wäre nachzuspielen, wäre ich schon auf Wolke 7 unterwegs :)
https://www.youtube.com/watch?v=YbIFppsWEh4&feature=youtu.be&t=183



Also Tendenz sehr sehr stark zu dem FANTOM, also All-in-One Lösung.
Das in dem Video ist ein Fantom 7.... unter 2000 scheint da auch Gebraucht nichts zu gehen.. das ist für den Anfang dann schon etwas happig...
okay, ich muss mich jetzt erstmal aufs Ohr hauen und ausschlafen.......
 
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gerwin

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Es gibt von Korg Gadget. Das ist ein virtuelles Synthesizer Studio. Der Vorteil liegt darin, dass Dir unterschiedliche Synthesizer zur Verfügung stehen, die für bestimmte Aufgaben prädestiniert sind. Es ist sehr übersichtlich und einfach gehalten. Wenn du so etwas auf dem iPad hast, bietet sich sehr oft die Möglichkeit, auch mal kurzzeitig an einem Tack zu arbeiten.

Mal ein Beispiel für einen Track, der mit Gadget produziert wurde:
https://soundcloud.com/g-v-n-1/trance-vocal-journey
 
Ich denke eine moderne Groovebox oder gar Korg Gadget auf dem iPad bringen dir mehr. Beides kannst du auch mal irgendwohin mitnehmen oder auf dem Sofa benutzen. Gleichzeitig kannst du sie auch mit einem MIDI-Keyboard benutzen, hast so also die volle Flexibilität.
 

ganje

Fiktiver User
@ganje:
Bezüglich so einem Quintenzirkel: Kann ich damit als blutiger Anfänger überhaupt irgendetwas anfangen, oder macht das deiner Meinung nach nur Sinn, wenn ich auch Klavierunterricht nehme und mehr Zeit da reininvestieren kann?
Das folgende Bild ist vom oben verlinkten Quintenzirkel..
66121-83d80c5f254548611b58af604b3ccdac.jpg
Es wird dir angezeigt welche Akkorde miteinander harmonieren und wie sie zu greifen sind. Ob du damit was anfangen kannst, liegt ganz bei dir.
 
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Warum nennt man das eigentlich heute nicht mehr schlicht Musik machen, sondern gleich Produktion? Ne Produktion ist was für mich mit einem Produzenten an der Angel, aber sicher nicht irgendwelches Rumgebolze in der hinteren Schlafzimmerecke. Kann mir das bitte mal einer erklären warum das so ist - ich meine das völlig erst ich verstehe das nicht (kein Witz).
 

ganje

Fiktiver User
Warum nennt man das eigentlich heute nicht mehr schlicht Musik machen, sondern gleich Produktion? Ne Produktion ist was für mich mit einem Produzenten an der Angel, aber sicher nicht irgendwelches Rumgebolze in der hinteren Schlafzimmerecke. Kann mir das bitte mal einer erklären warum das so ist - ich meine das völlig erst ich verstehe das nicht (kein Witz).
Ein Produkt ist ein Produkt einer Produktion. Produziert man ein Produkt, hat man eine Produktion hinter sich gebracht. Der Inhalt der Produktion kann stark variieren. Meistens besteht es daraus: Komponieren, Aufnahmen, Arrangieren, Mixen, Mastern und was es nicht alles gibt.
Nimmt man z.B. einen Digitakt und nimmt paar Samples auf (Aufnahme). Daraus macht man einen Beat und eine Melodie (Komponieren), diese Spuren passt man in Lautstärken und Frequenzen an (Mixing), speichert sich versch. Variationen in versch. Pattern und spielt sie so ab, wie man sie haben möchte (Arrangieren). Ein paar Mastereffekte auf das ganze (Mastering), als mp3 oder was auch immer speichern und fertig ist das Produkt.
Produktion ist also ein dehnbarer Begriff und der ganze Prozess ist theoretisch auch mit einem Gerät realisierbar.
 
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Eigentlich hast du ja recht, deshalb der Like, aber in einem unoptimierten Raum wirklich abmischen? Oder ner Abhöre die den Namen nicht verdient (wie bei mir), soll ne "Produktion" sein? Das sehe ich nicht so, das ist für mich reines Wunschdenken. Zwischen Hausmannskost und Restaurant sollte man schon unterscheiden.
 
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electric guillaume

keine Information
Ich möchte nochmal eine Lanze für den Computer brechen.
Zumindest falls dir der fertige Track mehr bedeutet als der Spaß beim Jammen oder Soundschrauben, wirst du sowieso nicht daran vorbeikommen.
Für mich war der Atari mit Notator die Initialzündung. Ich hatte vorher ein Digitalpiano und einen Korg M3R, womit ich viel rumgeklimpert habe und an Sounds geschraubt habe. Das alleine hat auch Spaß gemacht (ja, sogar mit dem M3R ;-)) aber es war auch irgendwie beliebig und nach dem Ausschalten war alles weg.
Erst durch den Rechner und der Möglichkeit musikalische Ideen längerfristig weiterzuentwickeln und nachzubearbeiten, hat es mich wirklich gepackt.
Ob die sich daraus entwickelnde Sucht nun gut oder schlecht ist, ist wieder ein anderes Thema. ;-)
 
@ganje

Naja, war noch am schreiben - sorry. Ich denke halt zwischen einem Essen im Restaurant und Hausmanskost liegt schon noch ein Unterschied. Das wollte ich eigentlich damit sagen. Ich kann auch einen Pullie stricken lassen von wem auch immer, deshalb wird der aber noch lange nicht zum Industrieprodukt (kann auch so besser sein, aber muss ja nicht so sein).
 

Rolo

I give some soul into the tracks
Die letzten 5 Jahre hat sich bei mir auch nochmal einiges getan, weswegen es erstmal nur beim Musikhören blieb, bin unterdessen auch umgezogen, geheiratet und und und.. da ist das alles leider unter den Tisch gefallen. Es ist aber nicht vergessen und mein Herz schreit nach wie vor danach.
Dann pass aber auf daß du nicht so schnell Babba wirst, sonst ist aus der Traum vom Musikmachen. Ein Kollege von mir mußte wegen der Kinder sein ganzes Gear verkaufen weil
er keine Zeit mehr hatte und die Kinder viel Geld kosten :cool:
 

gerwin

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Eigentlich hast du ja recht, deshalb der Like, aber in einem unoptimierten Raum wirklich abmischen? Oder ner Abhöre die den Namen nicht verdient (wie bei mir), soll ne "Produktion" sein? Das sehe ich nicht so, das ist für mich reines Wunschdenken. Zwischen Hausmannskost und Restaurant sollte man schon unterscheiden.
Die Bedingungen einer Produktion sind doch egal. Ob ich nun ein Bein anwinkeln und voller Inbrunst einen Furz abdrücke oder sich beim Kacken einer löst; Furz ist Furz- nana nane na.
 
 


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