Prinzip der Musikproduktion / Sichtweise eines Newbies

Dieses Thema im Forum "SyntheTisch!" wurde erstellt von vibrasphere, 14. Juli 2015.

  1. Hallo liebe Community!

    Ganz kurz zu mir: Ich bin Matthias, 24 Jahre alt, höre und sammle seit meinem 14. Lebensjahr aktiv elektronische Musik, und will mich an der Erzeugung von Klängen versuchen. Genaueres folgt:

    Ich bin auf das Forum gestoßen und denke ich kann hier fundierte Antworten auf Fragen erhalten, die mir schon so einige Jährchen unbeantwortet im Kopf umherschwirren.
    Seit fast einem Jahrzehnt, spiele ich nun mit dem Gedanken, eigene Klänge zu erzeugen, und Songs zu produzieren.. Welche Künstler mich dabei inspiriert haben sind unter anderem:

    Gleich an erster Stelle Alex M.O.R.P.H….
    Dieser (absoluter favourite)-song beschreibt wohl erstmal am besten, in welche Richtung Musik ich gehen will:
    src: https://youtu.be/2iaUR14JPmI

    Und von PUSH ->
    src: https://youtu.be/PVtDscj-208


    Tillmann Uhrmacher ->
    src: https://youtu.be/H38T6t3KP4w

    Vibrasphere ->
    src: https://youtu.be/v_OAIDGvmtU
    und
    src: https://youtu.be/HqrfDNHnevU


    Auch noch sehr sehr inspirierende Interpreten für mich sind:

    Schiller (Christopher von Deylen)
    Markus Blüchel
    Above & Beyond
    Cosmic Baby
    Oliver Lieb
    Sean Dexter
    Liquid Soul
    Robert Miles
    Roger Shah
    Sash!
    Taucher
    Um nur einige wenige zu nennen……

    Ich denke in welche Musikrichtung es gehen soll, habe ich durch die Künstler deutlich gemacht :)

    Da ich noch nie einen Synthesizer bedient habe, und bisher nur in ein paar Artikel zum Thema Synthesizer reingelesen habe, fehlt mir irgendwie als allererstes ein gewisses Grundverständnis davon, welche Geräte wie zusammenarbeiten, und wie es dann vom ersten Klang des Synthesizers, letztendlich zu dem Song kommt… durch mein amateurhaftes Halbwissen, das ich mir angelesen habe, habe ich euch jetzt einfach mal eine Skizze gezeichnet, in der ich versucht habe zu veranschaulichen, wie ich mir die Funktionsweise bzw. Reihenfolge der Produktion eines Songs vorstelle.. ich hoffe man kann es einigermaßen entziffern:




    Was meint ihr, macht das so auch nur annähernd einen Sinn, was ich mir da zusammengedacht habe? Falls nein bitte berichtigt mich.. hab jetzt schon einiges zu dem Thema gelesen, aber bin irgendwie zu doof mir das ganze dann in der Realität vorstellen zu können?^^

    Synthesizer, die ich in einigen threads spontan aufgeschnappt habe, die zu meiner musikrichtung ganz gut passen sollten, hab ich mir bei youtube einiges an Demos angekuckt, und ich denke so von den Klängen und Möglichkeiten, die ich erwarte, wären diese Geräte auf jedenfall schonmal ein solider Anfang??:::
    Clavia Nordlead 2X, Roland JP 8000 oder SH-201

    Als drummachine z.B. Clavia Nord Drum ?

    Mit diesen Geräten will ich also erstmal Klänge, Melodien und Rythmen erzeugen und komponieren, und diese anhand eines analogen Sequencers aufnehmen, anpassen, und vom Sequencer (Yamaha Rm1x z.b.?) an meinen Laptop mit entsprechender Software, weiterschicken. Mit der Software sollte es ja dann möglich sein, die eigespielten Samples entsprechend zu bearbeiten (verlängern, mit effekten versehen, automatisierungen einfügen, die lautstärke der einzelnen samples anpassen, einblenden ausblenden etc….) oder?
    Sorry für meine Amateursprache, aber ich versuche euch gerade nahezubringen, wie ich mir das ganze in meinem Kopf ausgemalt habe… ob das realisierbar ist, will ich gerne von euch wissen :)

    Mir ist auf jedenfall wichtig, dass ich alles was von der Klangerzeugung bis zur Sample-Aufnahme geht, komplett analog mache, sprich mit echter hardware die eigenständig arbeitet….will was in der Hand haben :)
    Nur die letztendliche Zusammensetzung, abmischung möchte ich anhand von Software machen…. Ist das möglich/empfehlenswert? Evtl Alternativen?

    Preislich bin ich erstmal völlig offen. So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Angestrebt wird generell qualitativ hochwertiges, langlebiges und bewährtes Equipment, mit dem auch oben genannte Künstler in Ihrer Anfangszeit aufgenommen haben….(z.B. Schiller > Clavia Nordlead etc..)

    Ich hoffe die Skizze ist entzifferbar und ich habe alle nötigen Infos so unkompliziert wie nur möglich mal bis hierhin in Worte gefasst, und würde mich freuen wenn der ein oder andere bis hierher gelesen hat, und bereit ist, sich meiner anzunehmen :)
    Was meine Klangansprüche betrifft (Qualität), würde ich mich als audiophil bezeichnen.. kann einen Song nicht wirklich genießen, wenn ich ihn nicht von Original Platte, oder Original-CD oder wenigstens als verlustfreie .flac höre :)

    Zu guter letzt: ich habe versucht, alles hier mit einzubauen, was bei einem „anfänger-fragen-thread“ laut Moogulator enthalten sein soll.. bitte verzeiht mir wenn etwas fehlt!

    Viele Grüße und Danke im Vorraus für jede Antwort!

    Matthias
     

    Anhänge:

  2. Hallo Matthias,

    erstmal:
    :hallo:

    Ich würde Deine Suche einfach etwas abkürzen: Hol Dir eine Korg Elektribe EMX. Damit wirst Du fürs erste die beiden unteren Teile Deiner Skizze abdecken können.

    Für das Erstellen einer Stereo-Aufnahme (also den oberen Teil der Skizze) genügen fürs erste, die Aufnahmemöglichkeiten Deines Rechners. Da brauchst Du kein Spezielles Programm wie Logic o.ä.

    Später kannst Du die EMX dann zur reinen Drummaschine "degradieren", aber fürs erst reicht sie aus, dass Du herausbekommst, ob Dir das ganze wirklich Spaß macht, und ob Du da wirklich viel Geld investieren willst. Und beim aktuellen Gebrauchtpreis der EMX wirst Du keinen Verlust machen, falls Du sie wieder verkaufen willst.

    Gruß
    Florian
     
  3. PySeq

    PySeq bin angekommen

    Hallo auch,

    tja, viele Wege führen nach Rom ...

    Sinnvoll ist heute wohl, den Rechner (es muß ein leiser Rechner sein) zumindest für das Sequenzen und für das Aufnehmen zu nutzen.
    Womit man bei DAW-Software wäre. Cubase LE gibt es manchmal schon für unter 20,- EUR.
    Dann ist die Frage, Software oder Hardware (für die Klangerzeugung). Bei Software braucht man (neben einem einigermaßen modernen Computer) nicht mehr als einen Controller (also z.B. ein Controller-Keyboard), sowie eben Software, aber da gäbe es auch erstmal genug Freeware (Synth1, U-He Tyrell, T-Force Alpha Plus, usw.).
    Bei Hardware braucht man ein Audio-Interface, um den Klang in den Rechner zu bekommen. Manche Synths (M-Audio Venom (198,- EUR) oder Roland JD-Xi) haben ein Audio-Interface gleich eingebaut, das kann praktisch sein.
    Also, ich bin mit dem Venom eingestiegen: Dessen Klang ist zwar nicht toll, aber er ist schon gut als Zentralverbindung im Gesamtsystem.
    Heute würde ich es wohl mit dem JD-Xi versuchen. Der hat auch ziemlich gute Drums dabei (ist beinahe eher 'ne Groovebox (wie Korg EMX) als ein Synth).
     
  4. Also erstmal vielen Dank für eure Antworten und die nette Begrüßung :)

    Dennoch bin ich noch etwas verwirrt.....
    Heisst das jetzt also, meine Skizze entspricht der Realität????????? :-O

    Der Korg EMX und der Roland JD-XI sind also "Grooveboxes" ?
    Groovebox bedeutet soviel wie Klangerzeugung (Synthesizer) und Aneinanderreihung der Klänge (Sequencer) in einem Gerät... sehe ich das richtig?
    Was wären denn die Nachteile gegenüber einem Synthesizer und Sequencer extra?
    Und was ist eigentlich mit dem Roland JP8000 oder 8080, oder dem Clavia Nordwave?? Sind die für meine Zwecke völlig unbrauchbar?

    Was wäre wenn ich die Skizze von mir exakt so realisieren will, also die Klangerzeugung rein analog mit eigenständiger Hardware, und das mastern und aneinanderreihen dann via Software?? Wäre das zwar besser aber einfach nur teurer, oder wie meint ihr das?

    Ich hoffe ihr könnt nachvollziehen in welcher Richtung bei mir noch Klärungsbedarf besteht :)

    viele Grüße
    Matthias
     
  5. andreas2

    andreas2 Tach

    Würd ich auch s0 machen als Neuling, viele Möglichkeiten ..
     
  6. @Florian: Du meinst also, ich soll mir die Korg EMX Groovebox holen, erstmal damit ein bisschen rumprobieren, ob mir das ganze liegt, Spass macht, und falls ja: Behalt ich dss Teil und benutz es rein zum erzeugen von Drumsounds, und hol mir dazu noch nen extra Sequencer und grossen Synthesizer wie zb Clavia Nordlead, richtig??
    Falls nein: wieder verhökern und zufrieden sein :)

    und wie unterscheiden sich der Korg EMX und dieser jd-xi ???
    Sehen beide ziemlich sympathisch aus! Gibt es alternativen? Und falls ich mich fuer jd-xi oder Korg EMX entscheide, welches Modell empfehlt ihr dann da jeweils genau?? Da gibts ja EMX, EMX1, EMX-1 SD, usw usw...?
     
  7. Mr. Roboto

    Mr. Roboto positiv eingestellt

    Ja, EMX oder JD-XI.
    Damit kann man eine Menge machen. Wenn Du daran Spaß hast und schnell etwas zustande kriegst, kannst Du immer noch erweitern incl. Computer.
    Wenn es doch nicht so klappt machst Du beim Verkauf keinen großen Verlust und investierst wieder in CDs, Vinyl oder online Shops. ;-)

    Wenn Du etwas hinbekommst aber Dir die Hardware irgendwie nicht so liegt, dann probierst Du es halt einmal mit Deinem Computer und einer der zahlreichen kostenlosen DAW/Plugin

    Gibt mittlerweile auch einige gute online Studios/DAWs welche im Browser laufen. Da kann man schonmal ausprobieren, ob man in der Lage ist seine Ideen auch umzusetzen oder ob man doch noch ein wenig mehr Theorie benötigt.
     
  8. quirin-b

    quirin-b Tach

    Also, ich würde auch dazu raten mit einer CubaseLE Version und freeware Plugins anzufangen. So lernt man die grundlegenden Begrifflichkeiten an Synthesizern und Effektgeräten kennen und muss fast kein Geld dafür ausgeben. Man kann die meisten DAWs kostenfrei einen Monat testen. z.B. Ableton Live, Cubase, Fruity Loops etc. Die TAL-Plugins wurden ja schon genannt, es gibt im Netz auch Zusammenstellungen der besten Freeware-Teile.
    Ansonsten ist eine Groovebox wohl eine gute Empfehlung um spontan zu Ergebnissen zu kommen. Trotzdem wird später alles in einer Daw weiterverarbeitet werden, von daher ist es gut, wenn man sich da schon auskennt....
     
  9. ollo

    ollo Tach

    genauso wollte ich das auch grade schreiben, es gibt so viele geile kostenlose software um in das thema reinzukommen ohne (viel) geld auszugeben.
     
  10. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

  11. Okay, ich verstehe beide Seiten eurer Vorschläge. Dennoch erscheint mir die analoge Variante mit Drummachine doch irgendwie die fuer mich besser geeignete zu sein, da ich wie gesagt was in der Hand haben will, erstmal ohne PC. So nach dem motto "dreh ich hier passiert das, drueck ich hier passiert das" etc...
    Das seh ich als bessere Lernatmosphaere fuer mich an..Deswegen hab ich auch geschrieben dass die Klangerzeugung analog stattfinden soll. Auch wenn die Empfehlung der Software mir auch voll und ganz einleuchtet.
    Welches Modellbezeichnung nehme ich also genau wenn ich mich fuer den Korg EMX entscheide, und welche wenn ich den JD-Xi waehle? Welchen haltet ihr fuer uebersichtlicher und trance/ambient/psy-freundlicher, von den Klangauswahlmoeglichkeiten her?

    Viele Gruesse
    Matthias
     
  12. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    "analog" heißt wieder was anderes. computer ist schon mal per se digital. hardware-synthesizer und sequencer können aber digital oder analog sein oder hybrid. :school: :mrgreen: virtuell-analog z.b. ist digital und will wie analog klingen. :D der JD-Xi kann aber z.b. einen (!) klang bzw. genauer gesagt eine stimme echt analog erzeugen! :P und 128 digital. :lol: was aber nicht schlimm ist. ;-) digital kann er sowohl virtuell-analog als hat auch sample-rom. :cool: der sequencer ist zwar digital, in den möglichkeiten aber fast so eingeschränkt wie analog. :lol: aber 3 sounds + drums kann man für ein paar takte aufnehmen und abspielen. :cool: auf einem computer geht natürlich sehr viel. eigentlich alles. ist ein eigenes thema.
     
  13. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

  14. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Ich würde auch mit ner Groovebox anfangen, entweder mit dem Radical Spectralis oder mit der Electron Monomachine.
     
  15. Mr. Roboto

    Mr. Roboto positiv eingestellt

  16. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Wieso lachst du? Noch wurde kein Electron Octatrack empfohlen. :lol: :lollo:
    Wobei Analog Rytm zum Wunsch analog zu arbeiten schon eher passen würde. :school: :P
    Ansonsten: Jeder hat mal angefangen. :cool: :agent:
     
  17. quirin-b

    quirin-b Tach

    Wenn es eine Korg electribe werden soll, könnte man mal die neue antesten, im Biete-Bereich steht grad eine. Vorteil gegüber den alten ist denke ich, dass man massenweise Effekte am Start hat, der Grundsound ist wohl auch cleaner, bzw. "moderner".
     
  18. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Plus: Scheinbar mehr Sequencer-Spuren als JD-Xi, außerdem wohl mehr Groove-Einstellungen. :cool:
    Minus: Scheinbar nicht wirklich polyphon, sondern paraphon. :cool:
     
  19. Eine Tolle Skizze hast du da gezeichnet. :supi:

    Die Klangerzeugung muss nicht analog sein, um einen besseren Workflow und Verständnis zu haben. Es gibt auch viel Digitale Geräte, die dies auf die Reihe bringen. Diese sind in der Regel etwas Günstiger.

    Beim Software Part, meinen halt viele, dass du dir das erst einmal ansehen solltet. Kostet dann auch oft nichts, wenn's nix ist.

    Aber ein Gerät hat halt auch sehr viele Vorteile. Für mich persönlich eigentlich sehr viele. Da ich eben nicht viel Zeit für Musikmachen habe, ist es für mich nützlicher, eine Kippschalter umzulegen und zu arbeiten, als vor dem Arbeiten, Dialoge, Updates und andere nervige Logos und Dinge zu betrachten.

    Aber Software kann auch viel Unterstützung bringen. Du schreibst ja selbst, dass du Arrangement und Mastering dort machen willst. Das ist natürlich Komfortabler als bei manchen Geräten. Ich nutze eine DAW z.B. nur als Midi Arrangement Interface.

    Grooveboxen sind sicher ein guter Einstieg. Ältere sind billig und alles OnBoard, das schnell ein paar Ergebnisse Vorhanden sind. Und es deckt auch den Part mit den „Klänge Erzeugen“ ab.

    Schon klar, du willst hier eher auf die Schiene Klänge Erzeugen, mit dem Hintergrund, Wie erzeuge ich welche Klänge. Und da helfen so manche Analoge oft sehr, weil das User Interface mit den vielen „Verständlich“ Angeordneten Reglern und Diagramen, eine Lernhilfe sind.

    Aber so etwas kann man auch Kompensieren. Es gibt Digitale Synths die das können und man kann dies auch per Analogen Software Synths, günstig erlernen. Schon mal die Analogen Gebrauchtpreise angesehen, deshalb.

    Sicher die auf deiner Skizze sind nicht so teuer (und nicht Analog, sondern VA), aber, du hättest dann eben nur zwei Synths. Und wenn ich die Skizze mal per Überschlag rechne, komme ich auf ca. auf 3200 € Gesamtbetrag (laut Skizze).

    Du kannst ja auch mehrere Grooeboxen verwenden? Bei der Korg würde ich auch einmal die Korg ESX in Betracht ziehen, da diese eine Sample Funktion hat und sich damit die Klänge erweitern liessen. Grooveboxen sind halt eben oft eingeschränkt. Auch eine gute Option wäre eine Roland MC-909. Die gibt es recht günstig, hat auch einen Sampler OnBoard und Möglichkeiten zusätzlich die Klänge mit Expansions-Boards zu erweitern. Bzw. wäre dann noch die Yamaha RS-7000 auch mit Sampler und vielen Möglichkeiten und Übersichtlich gestaltet. Und wie Oben wenn es etwas umfangreicher sein soll wäre ein Spektralis eine Option.

    Sicher gewaltige Multisamples gehen hier nicht oder gar nicht, außer bei letzterem aber dafür gibt es entweder andere Geräte oder über die DAW. Ist halt auch eine Kosten Frage und wie Kompliziert soll es sein?

    Aktuell wäre jetzt von TAL der Sampler eine Emulation eines 80er Jahre Samplers, welcher Übersichtlich vom Interface, recht gut umgesetzt und auch vom Verständnis her nicht zu Kompliziert sein soll.
    Dazu gibt es hier im Forum einen Thread, https://www.sequencer.de/synthesizer/viewtopic.php?f=44&t=104231&hilit=TAL#p1213554

    Auch noch nützlich bei Grooveboxen wäre, das du intern abmischen kannst. Wenn du kein Mischpult hast ist es eben schwierig, mehrere Geräte über Audio zusammenzufassen. Und über den Daumen gebrochen Mischpult und Verkabelung, Effekte zu kaufen und dies dann auch aufbauen und nutzen zu können ist auch nicht von heute auf morgen erledigt. Und ist in meiner Rechnung oben gar nicht berücksichtigt.

    Wenn du eine Soundkarte für eine DAW kauft, schau auch mal nach, es gibt so Bundel's, wo so Light Versionen dabei sind. Meist beschränkt auf 16 Spuren, aber das reicht für den Einstieg.

    Aktuell soll es z.B. Pro Tools (eine „Profi“ DAW, sag ich jetzt mal) als First Version Gratis geben. Eben genauso beschränkt auf 16 Spuren, wie dies Ableton oder Cubase Konkurrenten haben. Einfach mal ausprobieren.
     
  20. holy shit!
    einerseits bin ich extrem positiv überrascht von dem ganzen Feedback, andererseits bin ich nun noch mehr verwirrt als vorher :)
     
  21. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    unbekannte begriffe, geräte usw. nacheinander googeln und weiter lernen. :cool:
     
  22. @binary tubes:

    ich zitiere dich mal kurz:
    Aber ein Gerät hat halt auch sehr viele Vorteile. Für mich persönlich eigentlich sehr viele. Da ich eben nicht viel Zeit für Musikmachen habe, ist es für mich nützlicher, eine Kippschalter umzulegen und zu arbeiten, als vor dem Arbeiten, Dialoge, Updates und andere nervige Logos und Dinge zu betrachten.

    Aber Software kann auch viel Unterstützung bringen. Du schreibst ja selbst, dass du Arrangement und Mastering dort machen willst. Das ist natürlich Komfortabler als bei manchen Geräten. Ich nutze eine DAW z.B. nur als Midi Arrangement Interface.

    Grooveboxen sind sicher ein guter Einstieg. Ältere sind billig und alles OnBoard, das schnell ein paar Ergebnisse Vorhanden sind. Und es deckt auch den Part mit den „Klänge Erzeugen“ ab.


    Zitat Ende


    Das was du schreibst gibt genau das wieder was mir im Kopf vorgeht.. nur in einigermaßen verständlichen Worten :)


    nochmal Zitat:
    Schon klar, du willst hier eher auf die Schiene Klänge Erzeugen, mit dem Hintergrund, Wie erzeuge ich welche Klänge. Und da helfen so manche Analoge oft sehr, weil das User Interface mit den vielen „Verständlich“ Angeordneten Reglern und Diagramen, eine Lernhilfe sind.

    Aber so etwas kann man auch Kompensieren. Es gibt Digitale Synths die das können und man kann dies auch per Analogen Software Synths, günstig erlernen. Schon mal die Analogen Gebrauchtpreise angesehen, deshalb.

    Zitat Ende

    okay, was empfiehlst du mir also? digitalen Synthesizer? Groovebox?

    Wenn ich das richtig verstanden habe, wären die von mir genannten JP8000 und co. nur dann realisierbar wenn ich mir das entsprechnde zubehör wie mischpult etc hole, was dann ein enormer Kostenaufwand wäre..
    WENN also schon in Form eines gekauften Geräts rumprobieren, dann wohl eher Groovebox, oder digitaler Synthesizer, richtig??

    Falls ja, bin ich ja shconmal einen großen Schritt weiter.

    nochmal Zitat:
    Du kannst ja auch mehrere Grooeboxen verwenden? Bei der Korg würde ich auch einmal die Korg ESX in Betracht ziehen, da diese eine Sample Funktion hat und sich damit die Klänge erweitern liessen. Grooveboxen sind halt eben oft eingeschränkt. Auch eine gute Option wäre eine Roland MC-909. Die gibt es recht günstig, hat auch einen Sampler OnBoard und Möglichkeiten zusätzlich die Klänge mit Expansions-Boards zu erweitern. Bzw. wäre dann noch die Yamaha RS-7000 auch mit Sampler und vielen Möglichkeiten und Übersichtlich gestaltet. Und wie Oben wenn es etwas umfangreicher sein soll wäre ein Spektralis eine Option.
    Zitat Ende

    Okay, das sind schonmal wieder ein paar Anhaltspunkte mehr, die die Vorposter (bewusst oder unbewusst), nicht berücksichtig haben, bzgl. Onboard Sampler etc, oder?

    Nur, was ich mich jetzt frage, welcher von deinen empfohlenen Geräten würdest du denn empfehlen?
    Als am besten für meine Ansprüche meine ich ja zwischen den Zeilen den Yamaha RS-7000 herauszulesen?? Oder doch Spektralis, Roland MC 909, Korg EMX, Korg ESX oder oder oder... blick nichmehr durch Leute.. was nicht euer Verschulden ist, im Gegenteil.
    Entscheiden war noch nie so wirklich meine Stärke..
     
  23. khz

    khz D@AU ~/Orwell # ./.cris/pr.run

    :)
    Vergiss nicht ... Kabel (Audio/MIDI), Soundcard, Mixer, Amp, Boxen, .. . Und um diese recht schnell zu zerstören kannst du eine Filterbank2 dranklemmen, 3 Jahre Erspartes in 2 min wech. ;-)
    42 == KEINE PANIK
     
  24. Fast. Fürs erste geht sie mal so durch. ;-)

    Zum Rest: wie schon mein "Vorredner" geschrieben hat: es gibt hunderte von Möglichkeiten. Und wenn Dir das ganze gefällt wirst Du sicher irgendwann bei all dem landen, was Du jetzt beschreibst. Aber offengestanden ist es doch recht riskant, erst mal tausende von Euros auszugeben, um auszuprobieren, ob einem eine Sache überhaupt gefällt!
    Das ist so, als ob Du gerade mal findest, dass Segeln eine vermutlich prima Sache ist, und Du hast noch nicht mal einen Segelschein, willst Dir aber gleichmal eine hochseefähige Zweimast-Bark kaufen.
    Mensch, Junge! Geh es doch erst mal langsam an. Die Korg EMX (oder was auch immer), ist in dem Vergleich die Jolle, die Sinn macht.
     
  25. Wie viel Geld würde denn zur Verfügung stehen?

    Die "Roland AIRA" Serie würde auch gut für einen Anfänger passen!
    Man kann sich nach und nach die passenden Geräte dazukaufen und spart auch noch Platz im

    Zimmer,was nicht unwichtig ist,da man so auch wesentlich effektiver arbeiten kann!

    Mit dem "Roland System-1" kann man sich gut die Synthesizer-Struktur beibringen und hat auch

    noch gleichzeitig die Möglichkeit die "Plugouts" zu installieren!

    So hat er die Analogen Sounds und die modernen VA-Sounds in einem Gerät,mit Hall,Delay

    u.s.w.!

    Danach (oder dazu,je,nach Geldbeutel) die "Roland TR-8" und schon gehts los mit den ersten

    Beats!

    Dann haben die noch den Vocoder,den Mixer,eine 303-Emulation,nen halbmodularen Synthesizer

    und schon is das Geld alle ;-)

    Alle Teile zusammen kosten im Vergleich gerade mal so viel,wie ein mittelpreisiger Analog

    Synthesizer von Moog!
     
  26. alles klar, ich denke wir kommen langsam alle auf einen Nenner hier.
    und nohcmal: ich bin extrem begeistert wie sich die Community hier beteiligt! :)

    hab jetzt nochmal ausführlich youtube video gekuckt und hin und herverglichen und komme jetz zu meiner ganz persönlichen Rangfolge, begonnen mit dem sympathischsten:

    1. Yamaha RS 7000 (Übersichtlichkeit spricht mich hier sehr an, und auch die Klänge!)

    2. Roland MC 909 hier gilt das gleiche wie für den Yamaha RS 7000, sogar noch nen ticken übersichtlicher... eigentlich sind die ersten beiden meine Favoriten

    3. Korg ESX / EMX (klingt gut und macht nen grundsoliden Eindruck)

    4. Radical Spectralis 1

    5. Roland AIRA ?????

    6. Roland JD-Xi (der ist mir vom Klang her einfach extrem unsympathisch, die Optik scheint zwar ganz nett, aber ich weiss nicht.. irgendwie werd ich nich so warm mit dem.. auch wenn ich null Ahnung hab :) )

    am liebsten würde ich jetzt ne Umfrage starten innerhalb dieses Threads.. aber macht wohl relativ wenig Sinn, oder?

    Freue mich über jegliche Pro/Contra Vergleiche und Meinungen von euch, vor Allem auch in Bezug auf Klangliche Vielfalt, Variationsmöglichkeiten etc. der einzelnen Geräte.. was ich will wisst ihr ja jetzt in etwa :)
    Ich werde jetzt mal ne Nacht drüber schlafen und morgen nochmal reinkucken ob noch jemand was geschrieben hat.. und dann nochmal die Videos kucken, und mich dann irgendwann entscheiden :-| :idea:
     
  27. naja geld steht so viel zur verfügung wie ich mir anspare.. momentan aber gerade mal ein hunni :)
    aber ich denke so um die 500 euro für ein gebrauchtgerät auszugeben, mit dem ich das ganze mal teste, und das ich dann im fall der Fälle gut nutzen oder mit wenig bis garkeinem Verlust verkaufen kann, sollte auf jeden Fall drin sein =)
     
  28. Mr. Roboto

    Mr. Roboto positiv eingestellt

    Also zum Yamaha gibt es doch recht gespaltene Meinungen bzgl. der Bedienbarkeit. Gibt da viele, die nicht sonderlich glücklich damit sind.
    Die werden sich hier sicherlich auch noch melden.
     
  29. freidimensional

    freidimensional Tastenirrtuose

    Korg EMX - macht am Anfag sehr sehr glücklich! :)
    Kostet nicht viel und ist erst mal recht vielseitig.

    Bzw. ging es hier wohl den meisten so...wenn Du später mehr in der Materie drin bist, und mehr oder andere
    Sachen umsetzen willst, kommt halt das ein oder andere dazu. Vielleicht noch die ESX als Sampler, oder irgendwas
    mit Keyboard dran.
     

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