[Problem] Formant VCO

Hallo,

Wie in einem anderen Thread geschrieben, bau ich gerade in der Schule ein kleines Formant System. Hab nun einen VCO soweit verdrahtet und schon tauchen die ersten Probleme auf:

Der Sägezahnoszillator schwingt schonmal. Nur funktioniert mein Dreieckkonverter nicht. Und zwar hab ich an R17 (Ausgang Oszillator) einen Sägezahn mit Uss 1,90 Volt und einer Offsetspannung von 1,5 Volt. Ist dies schonmal richtig oder stimmt hier schon etwas nicht?!

Zum Dreieckkonverter: An der Basis von Tr9 habe ich, wenn ich das Poti P12 auf Masse dreh eine Gleichspannung von 6 Volt und von meinem Sägezahn seh ich nichts mehr. Wenn ich P12 auf +15 Volt dreh, habe ich eine Offsetspannung von immernoch 6 Volt und einen leichten Sägezahn mit Uss 0,560 Volt.

Am Ausgang von meinem Dreieckkonverter hab ich folgendes Ausgangssignal (nach P13): Ein leicht angedeuteter Sägezahn mit einer Uss von 0,260 Volt und einer Offsetspannung von 4 Volt. Der Sägezahn ist gerade gedreht.

Solange mein Dreieckkonverter nicht funktioniert kann auch auch den Sinuskonverter nicht testen.

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe

Lg
Flo
 
ich hab das formantbuch derzeit nicht zur hand... haste schon mal die lötstellen gecheckt? bauteile richtigrum drin? platine auf haarisse geprüft...etc???
 

serenadi

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Hi Flo,

arbeitest Du nur nach dem Schaltplan, oder hast Du das FormantPro-Buch von Helmstedt ?

Ich habe gerade mal nachgelesen, leider schreibt er nichts dazu, ob das Sägezahnsignal einen Offset haben darf oder nicht.

Zum Dreieckkonverter schreibt er:

"Die Funktion des Dreieckkonverters basiert auf der Ausnutzung des Spannungsdurchbruchs der Basis-Kollektorstrecke von TR10. TR9 dient als Emitterfolger, um eine Trennung von der Signalquelle zu erreichen. Außerdem wird an seiner Basis mit Hilfe von P12 die Durchbruchspannung von TR10 eingestellt. Liegt an der Basis von TR10 ein Sägezahnsignal symmetrisch zur Durchbruchspannung an, können alle Signale, die oberhalb der Durchbruchspannung liegen, die Basis-Kollektorstrecke, die in diesem Fall wie eine in Durchlassrichtung geschaltete Diode wirkt, ungehindert passieren. Unterhalb der Durchbruchsspannung wirkt TR10 wieder als invertierender Verstärker, so daß an seinem Kollektor eine Dreieckspannung entsteht. P13 stellt eine Last dar im Durchbruchsbereich dar und dient gleichzeitg zur Pegelanpassung."
Zum Abgleich schreibt er nur
"Mit P12 wird auf beste Dreiecksform abgeglichen."
Wenn TR9 nur als Emitterfolger dient, so sollte an seinem Emitter zumindest der Sägezahn auf dem Skope sichtbar sein.

Vielleicht ist einer der Transistoren hinüber.
Leider habe ich auch nicht so viel Ahnung, daß ich da einen konkreteren Hinweis geben könnte.

Wenn Du das Buch nicht hast, scanne ich Dir gerne das Kapitel VCO.
 
Hey,
bin gerade auf diesen Beitrag gestossen und wollte mal wissen ob dieses Problem gelöst wurde. Hab ziemlich das gleiche Problem nur das mein Sägezahn glaub ich spieglelverkehrt ist, dh er steigt sprunghaft an und fällt dann ab, richtig wärs umgekehrt oder?
Bei mir handelt es sich auch um die msc175 VCO 3 version, aber das ist ja soweit ich weiß die gleiche Schaltung.
Gruß
Manuel
 


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