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Reinhold Heil veröffentlicht neues "altes" Album "The Electric Heidiland"

moogist

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Hier die Vorabsingle "Four Letter Words". Das Album hat Reinhold mit Studiogrößen wie Curt Cress und Peter Weihe Mitte der 90er Jahre aufgenommen, aber bis zum heutigen Zeitpunkt nicht veröffentlicht.

 
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M.i.a.u.: RealRider, MartYATARI, micromoog und 4 andere
Das ist dann das im Amazona Interview von 2013 (neu eingestellt 2025) erwähnte Album, oder?


Peter:
Lass uns doch über dein erstes Soloprojekt sprechen, welchen Namen hatte es?

Reinhold:
Es hieß „gar nicht“. Es ist nie rausgekommen. 1996 habe ich es irgendwann selber gemixt und gemastert. Ich hatte sogar ein paar Guest-Vocals… und mit keinem von den Musikern hatte ich einen Vertrag gemacht. Jetzt, 15 Jahre später, dachte ich mir, ich sollte das Album auf meiner Website umsonst veröffentlichen.

Da ist Zeug drauf, das hat damals noch keiner gemacht, weil es unglaublich aufwendig war. Ich habe z.B. mit einem Fairlight als Sampler hüpfende Tischtennisbälle rhythmisch programmiert, so dass sie den Percussion-Track eines Stücks ergaben. Aber zum Teil gab es im dem Projekt auch vom Songwriting echte Kabinettstückchen, ebenso von der Produktion, an der ich endlos rumfriemelte.

Als ich fertig war, fuhr ich zu meiner alten Plattenfirma Sony Music nach Frankfurt und spielte der A&R-Managerin das Soloprojekt vor. Sie meinte nur skeptisch: „wie sollen wir denn das vermarkten?“ und ich antwortete: „Das ist doch euer Job“. Aber das war’s dann. Sie wollten das Projekt nicht. Und ich wollte mir nicht noch mehr solche Abfuhren holen, also ab in die Schublade.

Peter:
Ist es den Plattenfirmen nicht lieber, sie sind von Anfang an involviert oder noch besser, sie erschaffen das Produkt von Grund auf selbst?

Reinhold:
Es gab natürlich Fälle, in denen der A&R-Manager das Produkt, also den Style und die ganze Band, kreierten. Aber die authentischen Bands, die Bands die etwas zu sagen hatten oder zumindest einen Look vertraten, der zusammen mit deren Musik aus einem Guss war, die waren immer langlebiger.

Unser Manager, Jim Rakete, hat immer gesagt, es kommt nur auf die Verpackung an, darauf hat er extrem Wert gelegt. Zum Teil hatte er sicher Recht. Ich bin aber der Meinung, es kommt auch ein bisschen auf die Musik an. Du kannst ein super Album machen, wenn die Band einen scheiß Namen hat und das Cover scheiße aussieht, wird es nirgendwo hinmarschieren.

Du kannst aber ein mediokres Stück von Musik nehmen, hast einen super geilen Bandnamen, machst ein super gutes Cover und das Ding geht in die Charts – insofern hatte er wohl Recht. Ich hingegen hatte keinen Bock auf die Verpackung.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI und moogist
Witzig, Vince Clarke hat auch heute was neues veröffentlicht. Vielleicht wird doch noch alles gut.
 
Einführende Worte vom Vertrieb?
 
Hier die Vorabsingle "Four Letter Words". Das Album hat Reinhold mit Studiogrößen wie Curt Cress und Peter Weihe Mitte der 90er Jahre aufgenommen, aber bis zum heutigen Zeitpunkt nicht veröffentlicht.



Als Spliff/Reinhold Heil Fan der frühen 80er ist man natürlich gewollt, die Babies seiner „Helden“ gut zu finden.
Muss da aber ehrlich zugeben, dass das hier nicht wirklich gelingt.
Sind natürlich auch ein paar schön „spliffige“/Reinhold typische Stellen drin.

Der Hauptgroove/Backing hört sich allerdings wie ein mittelmäßiges und beliebiges Demo einer früh 90er GM/ROM-Schleuder an (welche man als über kryptische Tastenkombination am Gerät abrufen konnte bzw. auch auf den Keyboards-Schallfolien verewigt wurden).

Auch die absolut geschätzten Weihe/Cress reißen da leider nichts mehr raus.

Die (auch meine) Karawane zog halt weiter.
 
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M.i.a.u.: VEB Synthesewerk
Das ist dann das im Amazona Interview von 2013 (neu eingestellt 2025) erwähnte Album, oder?


Peter:
Lass uns doch über dein erstes Soloprojekt sprechen, welchen Namen hatte es?

Reinhold:
Es hieß „gar nicht“. Es ist nie rausgekommen. 1996 habe ich es irgendwann selber gemixt und gemastert. Ich hatte sogar ein paar Guest-Vocals… und mit keinem von den Musikern hatte ich einen Vertrag gemacht. Jetzt, 15 Jahre später, dachte ich mir, ich sollte das Album auf meiner Website umsonst veröffentlichen.

Da ist Zeug drauf, das hat damals noch keiner gemacht, weil es unglaublich aufwendig war. Ich habe z.B. mit einem Fairlight als Sampler hüpfende Tischtennisbälle rhythmisch programmiert, so dass sie den Percussion-Track eines Stücks ergaben. Aber zum Teil gab es im dem Projekt auch vom Songwriting echte Kabinettstückchen, ebenso von der Produktion, an der ich endlos rumfriemelte.

Als ich fertig war, fuhr ich zu meiner alten Plattenfirma Sony Music nach Frankfurt und spielte der A&R-Managerin das Soloprojekt vor. Sie meinte nur skeptisch: „wie sollen wir denn das vermarkten?“ und ich antwortete: „Das ist doch euer Job“. Aber das war’s dann. Sie wollten das Projekt nicht. Und ich wollte mir nicht noch mehr solche Abfuhren holen, also ab in die Schublade.

Peter:
Ist es den Plattenfirmen nicht lieber, sie sind von Anfang an involviert oder noch besser, sie erschaffen das Produkt von Grund auf selbst?

Reinhold:
Es gab natürlich Fälle, in denen der A&R-Manager das Produkt, also den Style und die ganze Band, kreierten. Aber die authentischen Bands, die Bands die etwas zu sagen hatten oder zumindest einen Look vertraten, der zusammen mit deren Musik aus einem Guss war, die waren immer langlebiger.

Unser Manager, Jim Rakete, hat immer gesagt, es kommt nur auf die Verpackung an, darauf hat er extrem Wert gelegt. Zum Teil hatte er sicher Recht. Ich bin aber der Meinung, es kommt auch ein bisschen auf die Musik an. Du kannst ein super Album machen, wenn die Band einen scheiß Namen hat und das Cover scheiße aussieht, wird es nirgendwo hinmarschieren.

Du kannst aber ein mediokres Stück von Musik nehmen, hast einen super geilen Bandnamen, machst ein super gutes Cover und das Ding geht in die Charts – insofern hatte er wohl Recht. Ich hingegen hatte keinen Bock auf die Verpackung.
Es gibt ja ein neueres Interview, von letztem Jahr glaub ich, da sagt er "hab Amerika bereut" schon interessant, beide zu lesen mit mehr als 10 Jahren dazwischen.
 
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M.i.a.u.: moogist
  • #10
The Electric Heidiland wird am 3. Juli 2026 veröffentlicht:

 
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M.i.a.u.: yaledbrever und moogist
  • #12
Das hat Reinhold Heil sicher mit dem Wasserfarbkasten selber gemalt.

Edit:
Das Cover-Gemälde stammt vom renommierten britischen Künstler Christopher Winter (58) und variiert eines von dessen Markenzeichen: gegenständliche Kitsch-Motive mit einem ironischen Dreh.
 
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M.i.a.u.: Filli, moogist und MartYATARI
  • #13
In grösser, habe mich nie gross mit KI Bildern beschäftigt,
aber bei den Knöpfen und Buchsen sehe ich irgendwie ein Muster welches mich an KI Bilder erinnert.

Reinhold-Heil-_-The-Electric-Heidiland-_-Albumcover-_-Credit-Christopher-Winter-1024x1024.jpg
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #16
The Streets of San Francisco gefällt mir am besten.
d'oh - ich habe erst nun realisiert, dass die Tracks schon als Vorschau anhörbar sind. Ja nun, dieser Song ist im Original einfach ein Kracher. The First Time klingt etwas wie FGTH. Aber in der Summe: Es ist halt kein Spliff und offenbar ein Unterschied, ob RH als Keyboarder an einem Song mitwirkt oder diesen von A-Z alleine macht. Also werde ich weiterhin Spliff und Cosa Rosa rauf und runter hören...
 
  • #17
War ein Joke…kann mir die ausgegrauten nicht anhöhren..
Aber der genannte Titel gefällt mir vom Namen am Besten 😁
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #21
@Perry Staltic
Dieses Bild war ja mal ein Cover der Keyboards. Das hat mich damals etwas verstört. Ich kannte Cosa Rosa nicht und versuchte zu verstehen, was eine Badenixe mit Synthesizern zu tun hat. Ich war noch jung und unwissend damals.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #22
Cosa Rosa war September 1985 auf dem Cover und im Interview. März 1985 sieht man einen Dude mit Kopfhörern an einem Akai MG 1212 herumdrehen. November 1985 reckt ein Arm den Linn Sequencer aus der Entengrütze und Dezember 1985 ist ein Santa Claus auf dem Titel. Mit Maske zwar, aber sonst ein echter Mensch.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #25
Ich habe es nur auf dem Iphone via App.
 
  • #26
Nimm den grossen Rechner und logge im Browser ein. Dann könnte es klappen. In der Android-App ist auch nichts zu hören, bis auf den einen Track.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI und micromoog
  • #27
Denke wenn wir in der offiziellen Wartezeit noch ein wenig über Cosa Rosa hier philosophieren, sollte das auch irgendwie zum Thread passen.

Bin gerade noch mal einige Titel von CR (nein, nicht der mit der 7) durchgezappt.

Das war genau die richtige Spielwiese für Reinhold. Auch mit ein Grund warum ich seinen Sound und sein „musikalisches ADHS“ damals mochte und immer noch mag. Der Zappelphilipp und Struwwelpeter am Synthesizer und Sampler.

Vieles heute noch zeitlos und frisch.
 
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M.i.a.u.: poly700 und MartYATARI
  • #28
Ja, ich weiß. Ich glaube, es war sogar das einzige Cover der Keyboards überhaupt, dass eine Person und nicht ein Instrument zeigte...
Damit wahrscheinlich auch die meistverkaufte Keyboards Ausgabe je... :lollo:
Sex sells, v.a. wenn es ein Unikat ist.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #29
Damit wahrscheinlich auch die meistverkaufte Keyboards Ausgabe je... :lollo:
Sex sells, v.a. wenn es ein Unikat ist.

Die LP als RH Fan war mir schon bekannt.
Als 15 jähriger meine erste Keyboards überhaupt, entdeckt auf der Durchreise durch die Schweiz an der Autobahnraststätte Pratteln bei Basel.
In der Provinz bei uns hatte das anfänglich kein Kiosk/Zeitschriftenhändler.

Ein eigenständiges Magazin mit Schwerpunkt Synthesizer und dann noch Rosa auf dem Cover und im Interview.
Das war fast Weihnachten und Ostern zusammen.
 
  • #30
M.E. ganz interessantes Interview zu Heils verwendeten Synths

 
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M.i.a.u.: cleanX_02
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