Roland V-Synth XT: Synchronisieren von Arpeggio-Sounds

Stue

Maschinist
Hi,

ich habe Probleme mit meinem V-Synth XT und der Synchronisierung mit Cubase Studio 5. Der V-Synth ist per USB mit Cubase gekoppelt. Das Audio-Interface nutze ich aber nicht, sonder das MLan-FW-Interface meines Yamaha Motif XS.

V-Synth-Sounds lassen sich synchronisiert abspielen zur Midi-Clock von Cubase (Transport/Projekt-Synchronisationseinstellungen/Midi-Clock-Ziele -> V-Synth XT mit Option "Midi-Clock-Befehle im Stop-Modus senden" eingeschaltet). Leider wird der V-Synth Arpeggiator nicht gestartet, so dass die Arpeggio-Sounds mit Cubase nicht funktionieren. Mache ich hier irgend etwas falsch?

Wenn ich ohne Cubase den V-Synth XT mit meinem Motif ansteuere (per Midi mit interner Clock des Motif) funktioniert alles wunderbar. Sehr seltsam, vor allem weil ja die Rhythmus-basierten V-Synth-Sounds von Cubase im richtigen Tempo synchronisiert werden. Verflixt...

Vielleicht kann mir jemand helfen? :sad:
 
Was ich gerade herausgefunden habe:

Offensichtlich gibt es ein Problem mit dem aktuellen USB-Midi-Treiber für Mac OS 10.6. Scheint keine Synchronisation mit dem V-Synth-Arpeggiator möglich. Wenn ich in Cubase in der entsprechenden Midi-Spur das Augsangsrouting auf den Motif XS Midi out schalte und diesen als Clock-Ziel anwähle, ist alles in Butter - merkwürdig. Naja, damit kann ich zur Not leben, nutze dann halt klassische Midi-Kabel zwischen Motif und V-Synth und schleife am V-Synth meinen MFB 522 per Midi Thru durch...

Grüße
 
Hab mit dem Sync kein Problem. Lief bisher ohne Problem. Muss nur den Sync ausgeben (allerdings Logic / Live). Das klappte. Im VSynth muss man Sync ext via USB einstellen, dann geht das normalerweise.
 
Hi Moogulator,

habe das jetzt wie folgt verkabelt:
Motif XS via MLan FW-Audiointerface bildet meine Schaltzentrale zu Cubase und den Midi-Geräten. Per klassischem Midi-Kabel habe ich Midi-Out des Motif XS zu Midi-In des V-Synth XT (Einstellung von "USB-Midi" zurück geändert auf "Midi"), von dort Midi-Thru zu Midi-In des MFB 522 verkabelt. Mein niegelnagelneuer Mackie 802 VLZ3 Mixer summiert den Stereo-Out des V-Synth, die Einzelausgänge des MFB 522 und mein AKG-Mic-Headset und schickt die Stereo-Summe zum Audio-In meines Motif XS.

Funzt alles so wie es sollte - das USB-Midi-Kabel des V-Synth nutze ich nun nicht mehr und steuere diesen stattdessen via Midi-Clock-Signal von Cubase via Clock-Ziel "Motif XS Midi-Out". V-Synth und MFB steuere ich natürlich dabei über unterschiedliche Midi-Kanäle an. Da ich die (wegen der Stimmenanzahl) eingeschränkte Multitimbralität des V-Synth nicht nutze (nutze den eher für Spezialaufgaben), komme ich mit den Midi-Kanälen so locker hin und habe noch hinreichende in Reserve für weiteres klassisch angeschlossenes Equipment.

Vielleicht kam sich das ins Gehege, da ich das MLan-Audio-Interface nutze...

Grüße

p.s.:
Sorry, dass ich mich auf Deine PM hin nicht mehr zurück gemeldet habe. Derzeit nimmt mich mein Job ganz schön in Beschlag. Bin nach wie vor interessiert und melde mich dazu. Vielleicht bekommen wir ja einen Termin im April oder Mai verabredet.
 
Der entscheidende Kontakt ist USB an Rechner und wenn der Motif clocken soll, dann müsste der Motif halt auch über den Rechner syncrhonisiert werden. Oder auch einer der Teile ist Master (Motif vielleicht).
Technisch müssen also MIDI Verbindungen bestehen und die Clock da auch draufgeroutet werden, sowohl in der DAW / Routing als auch physikalisch.

Das Audiozeug ist dabei egal.
Das spielt keine Rolle dabei. Das Yamaha mLan ist ja auch ein getunneltes MIDI über FW, da wäre das ebenso einzustellen.
 
Übrigens war des Rätsels Lösung, dass das Midi-Clock-Signal von Cubase über den USB-Anschluss vom V-Synth XT nicht übertragen wird. Midi-Clock kann der V-Synth XT nur über klassische Midi-Verbindung empfangen. Das habe ich damals nirgendwo in der Dokumentation gefunden.

Im Testbericht auf amazona.de, der unlängst erschienen ist, wird das auch explizit in zwei verschiedenen Textpassagen herausgestellt. Und ich wunderte mich hier Anfang des Jahres, als ich das Teil gerade gebraucht erworben hatte...
http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=288

Aber ansonsten nach wie vor ein Killer-Teil! Werde dem in Kürze mal ein paar Sounds von meinem "neuen" Ensoniq SQ 80 zu fressen geben und schauen was passiert! :mrgreen:
 
Bei mir funktioniert das aber, so ganz stimmen kann das nicht. du musst nur die Clock umstellen zwischen MIDI, USB und int. Clock.
Ich arbeite live meist mehr mit MIDI und im Studio mit USB, bietet sich halt so an. Klappt beides wunderbar.
 
Die Umstellung ist mir natürlich vertraut, funktioniert mit Cubase zumindest nicht. Der Arpeggiator läuft nicht mit Midi-USB. Dazu sind neben der Feststellung im Amazon-Testbericht auch mehrere User-Reports im Rolandclan-Forum zu finden. Vielleicht ist es ein Problem des Roland-USB-Treibers für Mac OSX Snow Leopard?
 
Ich muss diesen Thread nochmal aufgrund genau dieses Problems aufgreifen, da mich diese Unfunktionalität auch ziemlich nervt.

Es ist folgendes Fakt:
1. Der V-Synth empfängt Sync-Daten über USB. Delay und ModSequencer werden entsprechend dem Tempo angepasst.
2. Der Arpeggiator startet dennoch nicht, wenn man Noten via USB-Midi an den V-Synth schickt.
3. Der Arpeggiator startet temposynchron, wenn man Sync via USB zu ihm schickt, die Noten aber mittels MIDI-Kabel sendet. Tempoänderungen werden verfolgt.

Und genau da liegt der springende Punkt. Der Arpeggiator reagiert nicht auf Noten, die über USB reinkommen. Ich vermute, das ist eine Sache des V-Synth-Betriebssystemes. Das Problem tritt unter OS-X wie Windows gleichermaßen auf.

- JayB
 
Aus meiner Sicht ein Problem des Roland- USB-Treibers, der vermutlich nicht mehr weiter entwickelt wird - sehr ärgerlich! Daher nutze ich den V-Synth eben nur per klassischer Midi-Verbindung. Trotzdem am Ende ein tolles Gerät, nerven tut es mich aber trotzdem auch...
 


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