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Rotary Encoder, "push click" Funktion defekt (Roland XV-3080)

Minimops 7

Er bekommt ständig Botschaften
Bei meinem Roland XV-3080 ist der Rotary Encoder defekt. Er lässt sich noch bedienen und die Parametersprünge halten sich in Grenzen (soll wohl nach Reinigung besser werden), aber das Klicken beim Druck auf den Encoder ist nicht vorhanden. Das führt dazu, dass man oft beim Drehen des Encoders ungewollt in dem Menü landet, in das man eben durch Druck auf den Encoder kommt.

Ich dachte erst, das wäre auch eine Frage von verharztem Fett o.ä., aber nach Demontage des Encoders sehe ich nun, dass dieser kleine grüne Gumminüppel (hat der auch einen richtigen Namen?) mit Metallplättchen, rechts unten im Bild, eingerissen ist und daher keinen "Klickwiderstand" mehr leisten kann. Er sitzt ansonsten mittig im Encoder, und der links oben sichtbare weiße Plastikstift drückt als Verlängerung der Achse auf ihn drauf.

Hat jemand einen Tipp, wie man dieses filigrane Teil mit einer Bauernmethode reparieren oder ersetzen könnte?

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Einfach austauschen, das Ersatzteil gibts hier, die Firma sitzt in Wuppertal
Super, vielen Dank! Ich hatte beim Suchen nach Reparaturmöglichkeiten nur überall gelesen "gibts nicht mehr neu", das hat sich dann wohl zwischenzeitlich geändert. Bei dem Preis werde ich es nicht mit Bastellösungen versuchen, sondern das Teil direkt bestellen 👍
 
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M.i.a.u.: trace
Sollte ich wohl auch zuschlagen. Meiner vom 5080 geht grundsätzlich auch noch, aber schon etwas sprunghaft.
 
Springende Encoder kann man zwar bis zu einem gewissen Grad durch säubern reparieren, wenn aber drinnen was kaputtgeht oder die Kontakte verschlossen sind, hilft nur noch der Austausch.

Ich erinnere mich noch gut an mein Waldorf Q Keyboard vor ca. 10 Jahren, bei dem die Encoder auch lustig vor sich hin sprangen. Denen hab ich mittels eines kegelförmigen Aufsatzes auf meinem Akkuschrauber erstmal etwas Drehzahlen verpaßt, nachdem ich auf mehreren Seiten im Netz las, daß das helfen könnte, aber da das nix brachte hab ich dann alle 44 Stück getauscht. Dabei leistete mir meine frisch angeschaffte Entlötstation hervorragende Dienste, denn bei der herkömmlichen Methode hätte ich mir garantiert einen Sehnenscheidenentzündung zugezogen.
 
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M.i.a.u.: VEB Synthesewerk
So, nun habe ich endlich den Encoder ausgetauscht. Eine kleine Platine gehört zum Lieferumfang, so dass man nicht den alten Encoder aus der Originalplatine heraus löten muss. Die Anordnung der Beinchen ist auch unterschiedlich, so dass man die alte Platine gar nicht für den neuen Encoder benutzen kann.

Die neue Platine ist minimal größer, was aber kein Problem darstellt, da am Einbauort rings herum genug Platz ist. Das vierpolige Kabel und der Encoder selbst müssen noch auf die neue Platine gelötet werden, was auf dem Bild bereits geschehen ist.

Beim Testen nach der Repararur funktioniert alles wie es soll. Keine wilden Parametersprünge - was allerdings passieren kann ist, dass v.a. beim vorwärts scrollen der Wert nicht gleich beim ersten "Step" des Encoders geändert wird, oder dass ein "Step" zur Folge hat, dass ein Wert übersprungen wird, also gleich der übernächste Wert angezeigt wird. Ich frage mich, ob das nicht für solche Encoder normal ist - mich stört es jedenfalls nicht wirklich. Die Klickfunktion, die bei meinem alten Encoder defekt war, funktioniert jetzt jedenfalls perfekt.

Mir kommt es vor, als wäre das Encoder-Rädchen nun ein kleines bisschen weiter im Gehäuse, was bedeuten würde, dass die Achse etwas kürzer wäre. Leider habe ich die Längen der Achsen nicht vorher verglichen. Wenn mich das dauerhaft stören sollte, würde ich nochmal die Front abnehmen und zwischen Achse und Drehknopf irgendwas hineinstopfen, so dass der Drehknopf weiter heraussteht. Wie man sieht, ist die Achse des original Encoders aus Aluminium und die des Nachbaus aus Plastik, was aber hinsichtlich Haltbarkeit etc. wohl keinen großen Unterschied machen dürfte.

Insgesamt für 11 € plus Versand ein "no-brainer", falls man einen defekten Encoder am XV-3080/5080 hat. Danke nochmal an @microbug für den Tipp.

Edit: Die grundlegenden Schritte der Reparatur habe ich nicht dokumentiert, weil das eigentlich selbsterklärend ist - Gehäusedeckel ab, Frontplatte ab, rechte Frontplatine lösen, Überwurfmutter des Encoders lösen. Ich habe auch die große Platine, auf der die Expansion Boards sitzen, gelöst, um das vierpolige Kabel besser von der Platine darunter lösen zu können.

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M.i.a.u.: VEB Synthesewerk und micromoog
So, nun habe ich endlich den Encoder ausgetauscht. Eine kleine Platine gehört zum Lieferumfang, so dass man nicht den alten Encoder aus der Originalplatine heraus löten muss. Die Anordnung der Beinchen ist auch unterschiedlich, so dass man die alte Platine gar nicht für den neuen Encoder benutzen kann.

Die neue Platine ist minimal größer, was aber kein Problem darstellt, da am Einbauort rings herum genug Platz ist. Das vierpolige Kabel und der Encoder selbst müssen noch auf die neue Platine gelötet werden, was auf dem Bild bereits geschehen ist.

Beim Testen nach der Repararur funktioniert alles wie es soll. Keine wilden Parametersprünge - was allerdings passieren kann ist, dass v.a. beim vorwärts scrollen der Wert nicht gleich beim ersten "Step" des Encoders geändert wird, oder dass ein "Step" zur Folge hat, dass ein Wert übersprungen wird, also gleich der übernächste Wert angezeigt wird. Ich frage mich, ob das nicht für solche Encoder normal ist - mich stört es jedenfalls nicht wirklich. Die Klickfunktion, die bei meinem alten Encoder defekt war, funktioniert jetzt jedenfalls perfekt.

Mir kommt es vor, als wäre das Encoder-Rädchen nun ein kleines bisschen weiter im Gehäuse, was bedeuten würde, dass die Achse etwas kürzer wäre. Leider habe ich die Längen der Achsen nicht vorher verglichen. Wenn mich das dauerhaft stören sollte, würde ich nochmal die Front abnehmen und zwischen Achse und Drehknopf irgendwas hineinstopfen, so dass der Drehknopf weiter heraussteht. Wie man sieht, ist die Achse des original Encoders aus Aluminium und die des Nachbaus aus Plastik, was aber hinsichtlich Haltbarkeit etc. wohl keinen großen Unterschied machen dürfte.

Insgesamt für 11 € plus Versand ein "no-brainer", falls man einen defekten Encoder am XV-3080/5080 hat. Danke nochmal an @microbug für den Tipp.

Edit: Die grundlegenden Schritte der Reparatur habe ich nicht dokumentiert, weil das eigentlich selbsterklärend ist - Gehäusedeckel ab, Frontplatte ab, rechte Frontplatine lösen, Überwurfmutter des Encoders lösen. Ich habe auch die große Platine, auf der die Expansion Boards sitzen, gelöst, um das vierpolige Kabel besser von der Platine darunter lösen zu können.

Anhang anzeigen 282910
Schau Dir einmal "Encoder entprellen" an.

In den meisten Fällen ist es ein Kondensator 10nF.

Vielleicht verbessert es sich dann.
 
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M.i.a.u.: Minimops 7
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