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Brainstorm Saftige und smoothe Kickdrum - aus: House Party Challenge

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Scenturio

au̶̫di̪̮͟at̢̗̀ur̻̱ ët ảltͬ͗er̖͐́a ̢͕̰pa͙̭rs
MOD: Auslagerung aus dem House-Party-Thread.

Auslöser war das Video in:



Aktuell zur WM...
ernsthafte Frage: wie bekommt man so eine softe Kickdrum hin? 🤔

... ich kann bestenfalls eine 909-Kick nehmen, etwas Kompressor/EQ drauf - aber das klingt dann höchstens so wie jemand, der 1997 zum ersten mal Rebirth 338 unter den Fingern hatte. Nehmen aktuelle Produzenten nur irgendwelche Samplepacks her, kommt das so aus irgendwelchen Elektron*-Kisten, oder baut man sich die Drumsounds "from Scratch"? Das ist bei mir immer die Achillesferse ...
 
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ernsthafte Frage: wie bekommt man so eine softe Kickdrum hin? 🤔

... ich kann bestenfalls eine 909-Kick nehmen, etwas Kompressor/EQ drauf - aber das klingt dann höchstens so wie jemand, der 1997 zum ersten mal Rebirth 338 unter den Fingern hatte. Nehmen aktuelle Produzenten nur irgendwelche Samplepacks her, kommt das so aus irgendwelchen Elektron-Kisten, oder baut man sich die Drumsounds "from Scratch"? Das ist bei mir immer die Achillesferse ...
ich weiss nicht welche kick du meinst,...

aber seitdem ich die mpc key 37 inkl der lizenzen und damit auch den drumsynth 500 habe...
will ich theoretisch eigtl garnichts anderen mehr nutzen.

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es gibt natürlich noch ganz andere plugins und synths aber das ist für mich das beste tool was mir unerwartet in die hände gefallen ist :D

mMn lohnt es sich mal in richtung (kick)drumsynthese ein wenig reinzufuchsen...
theoretisch: nie wieder samples :)
 
damit auch den drumsynth 500 habe
den Drumsynth 500 habe ich, aber ich finde es manchmal schwer, damit gezielt zu arbeiten, weil man sich pro Instrument durch eine lange Liste von Voreinstellungen klicken und dann die Parametrisierungen ausprobieren muss. Manchmal kommt man damit tatsächlich zu guten Ergebnissen, aber speziell bei solchen Kicks hätte ich gedacht, dass es da auch produktionstechnische Tricks gibt.

Fertige Samples will ich eigentlich tatsächlich nicht nutzen. :-)
 
ernsthafte Frage: wie bekommt man so eine softe Kickdrum hin? 🤔
Im Moment kann ich mir das Beispiel nicht anhören.
Einfach mal den Synth hernehmen, der aus deiner Sammlung, deiner Meinung nach einen soften Charakter hat und bemühe dort mal den Filter mit den Envelopes zusammen. Alternativ mal einen Sinus oder Noise hernehmen.
Anschließend schön die Transienten weg bügeln.
So würde ich die Sache angehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

…Rezeptvorschlag:

- Attack mehrfach parallel komprimieren
- Decay mittig
- schneller, kräftig zupackender Kompressor
- Frequenzbereich unter 80Hz mit EQ für Kick freimachen
- nach Geschmack: Sidchain hinzufügen

…wahrscheinlich verstehe (oder höre) ich einfach nicht worauf Du hinaus willst, aber das hört sich für mich jetzt nicht nach Zauberei sondern eher nach etwas Spielerei an…

…ansonsten ist für solche Rezepte auch der @fanwander immer eine gute Adresse…
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: sllk
ich scheine da einfach kein Händchen für Kicks zu haben - die Standardproduktionstechniken sind mir natürlich bekannt, aber bei mir klingt es immer "pappig" statt "Bouncy" oder "juicy". ;-) Mein Verdacht geht in die Richtung, dass der hochfrequente Anteil (der "Klick") in einem bestimmten Frequenzbereich liegen muss, den ich meistens verfehle.
Nur mit einem Resonanzfilter und passenden Einstellungen komme ich da nicht weiter - da vermute ich eher Layering (oder Ansätze wie SINEE Chop Suey, das ich auch da habe).
 
Die Kick wird sowieso überbewertet.
Mach doch einfach einen House -Track ohne Kick.
Das wäre echt innovativ und du wärst vermutlich der erste...
...der sowas macht, vermutlich aber nicht bei der Abstimmung ;-)
 
  • Gute Idee
  • HaHa
M.i.a.u.: estebamzen, Golden-Moon und Scenturio
  • #10
die Standardproduktionstechniken sind mir natürlich bekannt

…eben - ich wunderte mich - aber ich dachte mir dann: manchmal braucht man entweder einen café oder halt einen kleinen Schubs - café ging nicht durch die Leitung…

aber bei mir klingt es immer

…dann hilft wahrscheinlich nur ‚irgendwas anders machen‘…

da vermute ich eher Layering

…das scheint ja eh inzwischen Standard zu sein - drei Kicks mit verschiedenen Eigenschaften und angepassten envelopes und eben compression…
 
  • #11
Die Kick wird sowieso überbewertet.

…Frevler! - Ketzer!! - Kick-Verneiner!!! - es gibt da ganze Genres, die quasi nur aus Kick bestehen - heieieii! - Abgründe tun sich auf!…

…jetzt kommt dann gleich noch einer um die Ecke und will ‚Ambient‘ machen - ohne Kick!…
 
  • HaHa
M.i.a.u.: sllk und electric guillaume
  • #12
dann hilft wahrscheinlich nur ‚irgendwas anders machen‘
ja, darauf wird es hinauslaufen. Dachte, da könnte mich jede(r) draufstoßen: "moderne Kicks macht man selbstverständlich mit Notch um 350 Hz und 1,5k und folgenden Multibandkompressoreinstellungen: ... :mrgreen: "

... muss jedenfalls noch mal zurück an die Werkbank - außer der Kick kann ich mit dem Rest von meinem Beitrag leben.
 
  • #13
ja, darauf wird es hinauslaufen. Dachte, da könnte mich jede(r) draufstoßen: "moderne Kicks macht man selbstverständlich mit Notch um 350 Hz und 1,5k und folgenden Multibandkompressoreinstellungen: ... :mrgreen: "
Ich konnte es nun mal anhören.
Hast du Ableton*? Wenn ja, einfach mal eine 909 ins Drumrack ziehen ein drumbus dahinter und rumspielen, damit solltest du relativ zügig in diese Richtung kommen und verwendbare Ergebnisse erzielen.
 
  • #14
Falls kein Ableton* zur Hand, 909 und mit einem EQ einfach mal durch die unteren Mitten fahren. Spontan könnte man mal bei 120/150hz ansetzen, da mal absenken und mit dem Q spielen bis es gefällt.
Anschließend wie @fairplay schrieb komprimieren bis der Arzt kommt;)
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Audiohead und fairplay
  • #15
Falls kein Ableton zur Hand, 909 und mit einem EQ einfach mal durch die unteren Mitten fahren. Spontan könnte man mal bei 120/150hz ansetzen, da mal absenken und mit dem Q spielen bis es gefällt.
nutze Logic. Alles mögliche mit EQs und Kompressoren habe ich eigentlich schon gemacht (ebenso Transient-Shaper, Multiband-Kompression, Bandsättigung, Resampling etc.). Bezweifle, dass die Kick am Anfang des Videos ursprünglich einfach nur eine 909-Kick gewesen ist. Wenn es so einfach wäre, hätte ich nicht gefragt. ;-)
 
  • #16
einfach mit einem Synthesizer eine machen

mit der SH-101 z.B. lassen sich so schöne Softe, Druckvolle BSD machen wie kaum mit etwas anderem
aber ich lege dann gerne noch den Attack einer Linn und Co drüber, wo das Lo-end abgesägt ist
alles andere ist nachher eine Sache von EQ und Komprimierung

ich lege mir zusätzlich zur Bearbeitung in den einzelnen Spuren , wo ich die BS eigentlich nur 1x parallel komprimiere
immer noch 1-2 Kompressoren auf AUX Wege
vor die ich einen EQ schalte der nur eben bestimmte Frequenzen durch lässt
so kann ich über Send nach belieben da rein schicken und zumischen

ich schlimmen Fällen noch ein bisschen Side Chain bei vorhandenen anderen Bassfreq.
und manchmal aber selten dann zusätzlich nochmal auf die Summe, aber ganz ganz Subtil nur
 
  • Gute Idee
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Low3001 und sllk
  • #17
einfach mit einem Synthesizer eine machen
yo, hab ich natürlich auch schon 1001x gemacht - komme aber irgendwie nie zu den Ergebnissen, die man in modernen Produktionen so oft hört. Kann den Finger auch nicht wirklich auf die Wunde legen ...

Werde wohl noch mal den Drumsynth 500 hervorkramen und ein wenig mit Layern spielen. ;-)

Vermutlich ist es auch so, dass man für einige Dinge Händchen hat, und für andere weniger. Perkussion liegt mir grundsätzlich nicht so ...
 
  • #18
nutze Logic. Alles mögliche mit EQs und Kompressoren habe ich eigentlich schon gemacht (ebenso Transient-Shaper, Multiband-Kompression, Bandsättigung, Resampling etc.). Bezweifle, dass die Kick am Anfang des Videos ursprünglich einfach nur eine 909-Kick gewesen ist. Wenn es so einfach wäre, hätte ich nicht gefragt. ;-)
Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde jetzt mal behaupten Logic klingt nicht gut😉
Ich habe mir mal für die SP404 eine Vintage Drumi Collection gezogen. Die ist Free. Da ist definitiv etwas dabei. Wenn ich wieder zuhause bin schaue ich mal nach hinweisen wo ich das gefunden habe…
 
  • #19
Mein Verdacht geht in die Richtung, dass der hochfrequente Anteil (der "Klick") in einem bestimmten Frequenzbereich liegen muss, den ich meistens verfehle.
Für sowas, könntest mal Saturation Tool probieren, großzügig am Input rein drehen, dann gleichen Wert am Output raus.
 
  • #20
aktuell habe ich Waves Kramer Master Tape auf dem Drumbus, aber das ist für die 909, die da reingeht, Overkill. Daher geht 90% der Kick per Pre-Fader-Send in den Mainbus und nur ein geringer Anteil in den Drumbus. Bin etwas skeptisch, ob es Sättigung ist - damit erreiche ich meist eher das Gegenteil von dem, was ich suche. Werde aber alle Tipps noch mal probieren, und das Ergebnis hier vermelden. :-)
 
  • #21
Ohne das jetzt ausprobiert zu haben: Das klingt für meine Ohren nach einer Kombination aus dem eigentlichen Kickdrum Sound (sehr wahrscheinlich ein Sample, leicht herunter gepitcht) und diesem Conga/clap Loop. Auffällig ist auch das leichte Ducking auf den Loops und dem restlichen Playback. Das wäre der erste Ansatz, den ich ausprobieren würde.
 
  • #22
hmm ... leise Conga oder Clap parallel zur Kick könnte man mal probieren. So etwas hatte ich schon in Verdacht. Die Kick hat nach meinem Gefühl einen recht tiefen Bassanteil und einen recht hohen "Click".

... da müsste man auch eigentlich auch in Chop Suey was basteln können. Wobei es mir jetzt weniger darum geht, eine bestimmte Kick nachzubauen, sondern darum, herauszufinden, warum die bei mir entweder dumpf, pappig oder nach Plastik klingen, wohingegen es vielen "Bedroomproducern" heutzutage sehr leicht zu fallen scheint, schöne "bouncige", wuchtige, smoothe und insgesamt angenehme Kicks zu bauen.

Vielleicht liegt es doch an Ableton* ( ;-) - aber ein DAW-Wechsel kommt eher nicht infrage ).
 
  • #23
An Ableton* liegt es ziemlich sicher nicht. Man darf das nur nicht isoliert betrachten. Die Wirkung ergibt sich fast immer aus dem Track Kontext.
 
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M.i.a.u.: sllk und Golden-Moon
  • #25
Das ist meine antwort/empfehlung:

 
  • Hmm
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M.i.a.u.: ModernerPurist und Kick
  • #26
... mit "Technik ist nicht das Ziel" ist man in einem Tech-Forum (zumal in einem Technik-Thread) natürlich schnell auf der Metaebene ... ;-)

Aber so viel gestehe ich ein: für meine eigene Musik stellt sich so ein Problem bestenfalls akademisch ... wenn es wie hier konkret darum geht, ein bestimmtes Genre (hier: House) zu bedienen, kommt man allerdings nicht umhin, sich auch mal mit technischen Detailfragen zu befassen.
 
  • #27
Es geht nicht um die "Tontechnik", sondern musikalische Technik.

Das Thema ist sehr relevant. Deutlich hörbar bei modernen Pianisten, aber auch modernen Metal Gitarristen.
Die kloppen die Noten wie ein Maschinengewehr raus.

Richtig gute Gitarristen bspw. wie Hendrix oder auch Adrian Smith von Iron Maiden, da sehr oft sehr gut hörbar in den Soli,
dass da die Phrasierung sehr gefühlvoll ist. Selbst so kleine Bendings. Bei Smith wirkt es manchmal, als sei er besoffen (vlt ist ers auch),
aber es wirkt halt so flüssig. und wenn das jemand, so wie ich, ständig nach Metronom spielt, dann kommt da nur ratatatatatatatatata

Dieses Mikrotiming ist nicht so einfach, aber entscheidend. Eine Gefühl und Verständnis dafür zu entwickeln könnte hilfreich sein.
 
  • Daumen hoch
  • Hmm
M.i.a.u.: dhinda und sllk
  • #28
Nur weil ihr das so wollt!

Auf der technik ebene bist du rückwärts gewandt und auf der vorstellungsebene nach vorne gewandt.

Ausserdem: in deinem beispiel klingt die kick nur deswegen überzeugend, weil eine absolut lässige clap folgt...
Nur das zusammenspiel macht die kick so stark...
 
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M.i.a.u.: treponema und ModernerPurist
  • #29
Ausserdem: in deinem beispiel klingt die kick nur deswegen überzeugend, weil eine absolut lässige clap folgt...
Nur das zusammenspiel macht die kick so stark...
das kann man so sehen, aber mit dem Rest habe ich weniger Probleme. Hier ging es mir tatsächlich um eine konkrete House-Kick und deren Frequenzspektrum über den zeitlichen Verlauf. Weil sie so ganz anders als alle meine Versuche klingt.

Ich mache ja schon einige Jahre Musik und hatte eigentlich nie Schwierigkeiten, mir meine Patches selbst zu bauen - aber es gibt so 1-2 Problemstellen, wo es mir anscheinend noch am Handwerkzeug für sehr spezielle Aufgabenstellungen fehlt. Das kann man vielleicht vergleichen mit einem Kunstmaler, der einfach kein Schnurbärte oder große Zehen kann. :mrgreen: Das spielt aufs Œuvre gesehen vielleicht keine große Rolle, aber wenn dann doch mal ein Auftraggeber mit der Anforderung kommt: "male den prächtigen großen Zeh meines Onkels, egal was es kostet ...", dann kann ich mich schwerlich auf die Position zurückziehen, dass ich keine Zehen kann ...

... oder ich halte es doch mit dem Vorschlag von @electric guillaume, einen House-Track ohne Kick einzureichen. Das wäre jedenfalls mal wirklich eine Herausforderung.
 
  • #30
Ich war anfänglich auch unentschieden was ich den nun nehmen könnte…irgendwann hatte ich die Faxen dicke und hab die 707 angemacht, Noten gesetzt, Shuffle an fertig;)
 
  • Gute Idee
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Audiohead, LaBoum, phori und eine weitere Person
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