Sicherheitswarnung auf Cordial Kabel

lilak

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wir werden mit der Zeit vergiftet und können so gut wie immer nur mutmaßen, woran es liegt,
korrekt, schleichend sozusagen - vor allem wenn man bedenkt dass wir die erste generation menschen sind die über ihre gesamte lebensspanne als versuchskaninchen herhalten müssen. das erste grossexperiment in der hinsicht war die millionenfache verabreichung von pervitin (methamphetamin) an wehrmachtssoldaten, ... einschliesslich unseres allen führers der die "panzerschokolade" intravenös genossen hat. das war vor 80 jahren
 
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Wenn ich das hier so lese müsste man glauben unserer "Volksgesundheit" geht es schlecht. Aber insgesamt scheint eher das Gegenteil zu gelten.
Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt stetig an, oder nicht?
vor allem wenn man bedenkt dass wir die erste generation menschen sind die über ihre gesamte lebensspanne als versuchskaninchen herhalten müssen. das erste grossexperiment in der hinsicht war die millionenfache verabreichung von pervitin (methamphetamin) an wehrmachtssoldaten, ... einschliesslich unseres allen führers der die "panzerschokolade" intravenös genossen hat. das war vor 80 jahren
...und die meisten der damals "behandelten" Soldaten sind halt einfach(wenn nicht im Krieg gefallen) eines "natürlichen Todes gestorben,in hohem Alter.
Mein Opa hat mit 21 Jahren, nach dem Krieg, mit dem Rauchen aufgehört und ist mit 89 Jahren an Lungenkrebs gestorben. Ein Alter was die Generation davor wohl noch seltener erlebt hat...und "Plastik" gabs damals noch gar nicht.(Mein Opa hat dann auch auf jegliche Behandlung verzichtet und ist "bewusst" zu Hause Verstorben).

Ich will damit sagen das es doch keinen Sinn macht sich an irgendwelchen Chemikalien in Kabelisolierungen abzuarbeiten.
Wäre man konsequent müsste ja nahezu überall ein Warnhinweis aufgeklebt werden. (schließlich macht immer die Menge das Gift)

Egal wie Sie leben : Sie werden Sterben.
oder "Achtung, Leben endet immer tödlich" am besten schon den Säuglingen auf die Stirn pappen.

Diese Hinweise sind ja auch nicht aus "gesundheitlichen" Gründen aufgedruckt sondern aus "Versicherungstechnischen Gründen". Sonst könnte man ja seine "Erzeuger" verklagen. :) (Es geht halt nicht um die Gesundheit sondern primär um Geld, wie eigentlich immer)

p.s: der "Führer" war wohl eher einer der ersten "Speedballer"...aber daran gestorben ist er auch nicht ;-)
 
B

btrnm

Guest
Egal wie Sie leben : Sie werden Sterben.
oder "Achtung, Leben endet immer tödlich" am besten schon den Säuglingen auf die Stirn pappen.
Ich schließe daraus daß der eigne Tod für Dich eher etwas abstraktes ist das Du in weiter Ferne vermutest.
Dh daß Du jünger bist als der Forenschnitt (der bei ca 50 liegt) und nicht älter.
Stimmt das?
 
B

btrnm

Guest
Nö. Habs gar nicht gelesen aber ich vermute da steht auch nix von Umweltgiften.
Nichts desto trotz sollte man die nicht verharmlosen.
 
Ich schließe daraus daß der eigne Tod für Dich eher etwas abstraktes ist das Du in weiter Ferne vermutest.
Dh daß Du jünger bist als der Forenschnitt (der bei ca 50 liegt) und nicht älter.
Stimmt das?
Korrekt. 10 Jahre Differenz.
Meinen eigenen Tod sehe Ich, in Art und Weise auch erst mal als etwas abstrakt an, richtig.
Ändert sich das?
 
Nö. Habs gar nicht gelesen aber ich vermute da steht auch nix von Umweltgiften.
Nichts desto trotz sollte man die nicht verharmlosen.
Ich wollte das keinesfalls verharmlosen. Generell das Thema nicht.
Aber zumindest die Versicherungen sehen Umweltgifte nicht als akutes Problem, laut dem Artikel.(Vermutlich gilt das auch nur weil man in "Umweltgiftgefährdungsgebieten" niemanden versichert.:agent:)
 
Ich fühle mich in Deutschland in solchen Fragen immer sehr umsorgt bis überbehütet. "Professionell betreut", durchaus in der unterschiedlichen Bedeutung und Bewertung des Ausdrucks. Ob Gesundheitsschutz, Katastrophenvorsorge, Brandschutz, Medikamenten- oder Materialienzulassung: Ich habe nicht den Eindruck, dass wir zu wenig oder grundlegend lasche Verordnungen und Gesetze haben und mehr Vorschriften benötigen. Was nicht heißt, dass es nicht Schieflagen, Fehler und in einzelnen Bereichen dringenden Regelungsbedarf gibt. Im Großen und Ganzen wünsche ich mir weniger Verbote statt vielmehr mehr Information und eigene Entscheidung.

In der konkreten Frage kann ich es inhaltlich nicht beurteilen, mit Weichmachern kenne ich mich nicht aus. Da die USA und besonders Kalifornien in solchen Dingen ja eher streng sind, würde mich die unterschiedliche Bewertung erst einmal nicht sorgen. Die Erläuterung von @NickLimegrove schon.

Meine Hoffnung und Wahrnehmung ist es, dass Materialien, die problematisch sind oder nachhaltig in den Ruf kommen, langfristig oft aussortiert werden. Ein kundenorientierter Anbieter (oder dessen Konkurrent) wird die Kunden halten oder gewinnen wollen, die durch die Warnung zurecht oder zuunrecht abgeschreckt werden. Das setzt - je nach zu erwartendem Umsatzausfall natürlich - klare Anreize, auf das entsprechende Material zu verzichten und eine Alternative zu entwickeln, zu forschen, innovativ zu sein oder einfach eine Kleinigkeit zu ändern.
 

NickLimegrove

MIDI for the masses
Meine Hoffnung und Wahrnehmung ist es, dass Materialien, die problematisch sind oder nachhaltig in den Ruf kommen, langfristig oft aussortiert werden.
Klar, so passiert es natürlich auch ...also, immer wieder mal, jedenfalls bei den medienwirksameren Fällen (Contergan, DDT, FCKWs...). Da wird dann bekannt, dass irgendeine Substanz nicht so lecker ist von den Konsequenzen her, und dann wird sie verboten oder "freiwillig" vom Markt genommen -- nur um dann als Alternative eine neue Substanz rauszubringen, die gegenüber dem, die man soeben verworfen hat, den Vorteil besitzt, dass sie bislang noch niemand (die Hersteller eingeschlossen) wirklich kennt oder versteht, sie also völlig unbelastet ist von Indizien über mögliche Schädlichkeit.

So lief es in jüngster Zeit z.B. bei den Neonikotinoiden (Thema "Pflanzenschutz", d.h. Insektenvernichtung): da wurde dann klar, welchen Anteil diese Sachen am Massensterben von Bienen u.a. hatten -- weg vom Markt mit dem Zeug -- ersetzt durch irgendwas anderes, das kaum weniger verheerend ist, aber hey: es hat einen anderen Namen, und trifft vielleicht nicht die Bienen, sondern die Hummeln. [Soweit die Kurzfassung. Lektüre: die Bücher von Dave Goulson]

Letztlich läuft es auf die entscheidende Frage hinaus: muss ich als Hersteller zuerst die Unschädlichkeit nachweisen, bevor mein Produkt auf den Markt darf -- oder darf ich es auf den Markt bringen und dort anbieten, solange bis mir jemand anders die Schädlichkeit nachweist?
 

Pic

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Auf der Verpackung steht unter "Coating Material übrigens noch "DIN CERTO and the European Bioplastics EN 13432". Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob sich die Angabe nicht auf die Beschichtung der Verpackung bezieht.
 

NickLimegrove

MIDI for the masses
Letztlich läuft es auf die entscheidende Frage hinaus: muss ich als Hersteller zuerst die Unschädlichkeit nachweisen, bevor mein Produkt auf den Markt darf -- oder darf ich es auf den Markt bringen und dort anbieten, solange bis mir jemand anders die Schädlichkeit nachweist?
Wie deprimierend diese Frage hinsichtlich unseres eigentlichen Themas ist (Plastik), hat übrigens sehr schön Werner Boote in "Plastic Planet" herausgearbeitet. Die Kunststoffindustrie verwendet über 100.000 Substanzen in der Produktion dieser ganzen schönen Plastikdinge, die wir täglich anfassen, rumtragen, besabbern, in uns einführen. Erst kürzlich hat man (wohlgemerkt nicht die Industrie, sondern die EU) begonnen, diese Substanzen systematisch der Reihe nach auf ihre jeweiligen Gefährdungspotentiale zu untersuchen. Beginn der Untersuchungsreihe: frühe 2000er-Jahre. Anzahl der Substanzen, die man bislang [2014] geschafft hat, zu testen hat: elf.
 
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DAV

macht Musik
Diese Hinweise sind ja auch nicht aus "gesundheitlichen" Gründen aufgedruckt sondern aus "Versicherungstechnischen Gründen". Sonst könnte man ja seine "Erzeuger" verklagen. :) (Es geht halt nicht um die Gesundheit sondern primär um Geld, wie eigentlich immer)
Ist das so? Wenn es um den Schutz vor Klagen geht, würden die Firmen das freiwillig machen, aber es wird wohl von Kalifornien diktiert. Warum dann, weil Kalifornien besorgt um seine Firmen ist? Wahrscheinlich auch.

Meine Hoffnung und Wahrnehmung ist es, dass Materialien, die problematisch sind oder nachhaltig in den Ruf kommen, langfristig oft aussortiert werden. Ein kundenorientierter Anbieter (oder dessen Konkurrent) wird die Kunden halten oder gewinnen wollen, die durch die Warnung zurecht oder zuunrecht abgeschreckt werden. Das setzt - je nach zu erwartendem Umsatzausfall natürlich - klare Anreize, auf das entsprechende Material zu verzichten und eine Alternative zu entwickeln, zu forschen, innovativ zu sein oder einfach eine Kleinigkeit zu ändern.
Bei genialen unbedenklichen Neuentwicklungen muss ich gleich an sowas wie Asbest denken...

Letztlich läuft es auf die entscheidende Frage hinaus: muss ich als Hersteller zuerst die Unschädlichkeit nachweisen, bevor mein Produkt auf den Markt darf -- oder darf ich es auf den Markt bringen und dort anbieten, solange bis mir jemand anders die Schädlichkeit nachweist?
Soweit ich weiß letzteres. Bei der Menge an Stoffen...
 

Green Dino

Du weißt eh alles besser
Meine Hoffnung und Wahrnehmung ist es, dass Materialien, die problematisch sind oder nachhaltig in den Ruf kommen, langfristig oft aussortiert werden. Ein kundenorientierter Anbieter (oder dessen Konkurrent) wird die Kunden halten oder gewinnen wollen, die durch die Warnung zurecht oder zuunrecht abgeschreckt werden. Das setzt - je nach zu erwartendem Umsatzausfall natürlich - klare Anreize, auf das entsprechende Material zu verzichten und eine Alternative zu entwickeln, zu forschen, innovativ zu sein oder einfach eine Kleinigkeit zu ändern.
Nachgewiesenermaßen gesundheitsgefährdende Stoffe werden teilweise schon verboten, deren Verwendung eingeschränkt, Grenzwerte geändert etc. das Problem ist halt - man ist eigentlich permanent Stoffen ausgesetzt ist, die potentiell gesundheitsschädlich sind. Das summiert sich. In unseren Körpern reichert sich nach und nach allerlei Mist an und wenn ein Stoff vom Markt genommen wird, dann wird er vielleicht mit einem Stoff ersetzt, bei dem man die Risiken noch gar nicht genau einschätzen kann.
Es gibt auch Medikamente bei denen der Wirkmechanismus nicht 100% klar ist und überhaupt scheint es mir an allen Enden an belastbaren Daten in Bezug auf Langzeitanwendung zu fehlen.

Ausserdem gibt es in der Umwelt eine komplexe Interaktion aller möglicher Stoffe mit viel zu vielen unbekannten Variabeln.

Während Nanopartikel z.B. schon auf dem Markt sind wird an einigen Unis geforscht wie diese mit der Umwelt reagieren.

Imazalil ist da auch so ein Stoff.
Word von der amerikanischen Umweltbehörde als wahrscheinlich krebserregend eingestuft.
Achtet mal in der Obst und Gemüseabteilung drauf (Steht meistens auf dem Karton. Die Verwendung muss angegeben werden) wie viel damit behandelt ist.
 
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