sKurRiLe FiLme (Arthouse)

...

Gestern bei Google geliehen, dann festgestellt das er auf Archive.org verfügbar ist und muss sagen Knaller!
Ich glaube der wurde in und um Görlitz gedreht zumindest erkenne ich da paar Plätze aus meiner Jugend..

Die Art und Weise wie die Soldaten labern kenn ich sogar noch aus den Zeiten der Berufstätigen in den 80/90ern ... da hatte sich viel konserviert.
Gut eingefangen...


Danke
 
Nein ich fand den schon gut… nur hatte er eine depressive Wirkung auf mich. Schauspieler fand ich jetzt nicht schlecht - der Story angemessen. Hin und wieder war das Ganze ja auch unfreiwillig komisch :)
 
Alles von Riley Stearns..
Faults (2014), The Art of Self-Defense (2019), Dual (2022).. leider für meinen Geschmack qualitativ abnehmend.. Faults hat mir am besten gefallen.

Alles von Alex van Warmerdam.. Favorit: Noorderlingen

Sean Baker ist sicherlich auch einen Blick wert, auch wenn er noch nicht ganz in die Skurril-Kerbe schlägt.. in der Hinsicht trifft
Tangerine L.A. vermutlich am ehesten ins Schwarze.

Dringende Empfehlung für jeden, der David Cronenberg mag.. brand new cherry flavor (2021)
Miniserie, selten so viel Spaß gehabt.

Ergänzung: Der Nachtmahr (2015) - essgestörter-Horror-Techno-ComingOfAge-zahmesMonster-Mullholland-Albtraum

 
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Ich habe mal einen ungarischen oder tschechischen Film gesehen, der Roses/Rosen hieß. Aus den 60/70ern.
War aus einer sehr gut sortierten Videothek, denn ich finde auf Anhieb nichts im Internet darüber.
Skuriller 'Alltag' von zwei Frauen, wenn man das so bezeichnen kann. Surreal, falls das zu deiner Auffassung von skurill paßt.
Auf jeden Fall sehenswert.

auch leicht skurril, aber echt sehenswert - besonders für leute, die "Mann beißt Hund" und schwarzen humor mögen:
eine kurze belgische serie "Ehrliche Leute"
 
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ich sass gestern ALLEIN (!) im kino und habe mich 3 stunden dem horror ausgesetzt. kein jumpscare o.ä., eher so psycho horror der besonderen art.
die ersten 90-100 minuten litt ich wirklich mit, wenn sich die situation und das leid des protagonisten zusehends verschlechterte. dann wurd´s wirklich abgedreht, denn es folgte eine halbe stunde hübscher animation wie bei Alice in Wonderland.
es schloss sich ein plot twist an und es endete nach einer wahnsinnig nervenden auseinandersetzung zwischen mutter und sohn völlig surreal.
der film ist eine tour de force, der man sich stellen sollte. ein blick an die ränder unserer gesellschaft, voll bissiger ironie. keine leichte kost, aber wieder einmal wunderbar fotografiert und geschnitten. die schauspieler:innen sind top, die musikauswahl und der score tragen mit zum mulmigen empfinden bei.
Ari Aster hat natürlich seine eigene handschrift, doch stilistisch ist er für mich irgendwas zwischen "Lost Highway", "Clockwork Orange" und "Nocturnal Animals". ich finde ihn sehenswert, bleibe aber irgendwie ratlos. doch schau ich ihn bestimmt noch einmal an.

 
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Du beschreibst etwas, was ich nach Heraditary und Midsommar durchaus von dem Film erwarte, weil beide Filme sehr intensiv waren... Musik, die Kamera und die eher getragene Erzählgeschwindigkeit, aber emotionale Tiefe machen die Filme einzigartig. Ich musste leider feststellen, dass Beau is Afraid leider in keinem der Kinohäuser innerhalb der nächsten 50km von mir läuft... ist halt keine Massenkost. Werde daher sicher bis zum Blue Ray bzw. Streaming Release warten müssen.
 
Tausendschönchen bei arte.tv
 
betrifft Ari Aster: seinen kurzfilm hab ich vor ´ner weile schon im Casetti-Kanal gepostet:

 
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Lief dieser Tage mal wieder. Amour fou zwischen Gérard Depardieu und Fanny Ardant. Skuril ist der Beruf des von Depardieu gespielten Mannes. Er ist Schiffsingenieur und immer wieder sieht man ihn in kleinen Modellschiffen herumtuckern.

 
Der Film läuft gerade im Kino und ist übrigens vom Regisseur von Adams Äpfel, dem Anders Thomas Jensen.

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Interview mit dem Regisseur (Achtung, es wird bissi gespoilert)


Gibts gerade auf ARD One in der Mediathek.

 
Wes Anderson hat dieses Jahr einen Kurzfilm und einen Kinofilm rausgebracht. "ich sehe was was du nicht siehst" und "asteroid city". Beide sehenswert!
 
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ein skuriller filmklassiker in der arte-mediathek:

Luis Bunúels "Der diskrete Charme der Bourgeoisie" (1972)

außerdem:
nicht gerade skurril, aber irgendwie verstörend:
Roman Polanskis "Ekel" (1965)

und stellvertretend für die Lars von Trier - retrospektive:
"The Element of Crime" (1984), der stilistisch ähnlichkeiten zu Tarkowsijs werken hat und nach dem sich die berliner band benennt.

„Ein surrealer Kriminalfilm von hohem ästhetischem Reiz, der weniger an der Kriminalhandlung interessiert ist, sondern Fragen nach der gesellschaftlichen Befindlichkeit stellt. Für ein aufnahme- und kritikfähiges Publikum diskussionswert.“
Lexikon des internationalen Films
 
heute abend läuft um 22:15 uhr in 3sat ein skurriler film von Hans Petter Moland (DK/S/N 2016):

Einer nach dem anderen (In Order of Disappearence)

darin spielt der großartige Stellan Skarsgard einen unbescholtenen angestellten eines schneeräumunternehmens.
eine interessante story, großartige darsteller und schwarzer humor machen den film immer wieder sehenswert.
das amerikanische remake mit Liam Neeson (Hard Powder) in der hauptrolle ist nur ein lauer aufguss dagegen.
 
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für einige dreht auch Uli Seidl skurrile filme: Paradies Liebe (2012), Paradies Glaube (2012) und Paradies Hoffnung (2013) sind derzeit in der ARD-mediathek abrufbar.

nicht skurril, aber ebenfalls dort angeboten sind die echt sehenswerten

Ausser Atem (Godard, 1960) der kleine film veränderte die kinowelt.
Back For Good (Spengler, 2018) das leben eines c-promi mit einer umwerfenden hauptdarstellerin.
Casting (Wackerbarth, 2017) die vorbereitung für einen film sieht aus wie eine doku. mit einem ensemble aus dem obersten regal.
Homevideo (Riedhoff, 2011) nie waren Jonas Nay und Wotan Wilke Möhring besser als in diesem drama.
In den Gängen (Stuber, 2018) ein leiser film über die "kleinen leute", grandios besetzt.
Niemand ist bei den Kälbern (Sarabi, 2021) Saskia Rosenthal und Godehard Giese sind jede minute wert.
Atlas (Nawrath, 2019) ich sag nur Rainer Bock, Albrecht Schuch, Thorsten Merten, Uwe Preuss, Nina Gummich.
Haus ohne Dach (Yusef, 2017) einfach auch mal über den tellerrand schauen.
Saiten des Lebens (Zilbermann, 2012) hochkarätige schauspieler in einem (debut-)film über ein streichquartett.
 
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So ein Scheißfilm. Wurde mich vor nem Monat wärmstens empfohlen und angepriesen als interessanter Film mit einer tollen Wendung. Ja. Die Wendung war, dass er aus dem Nichts richtig Scheiße wurde! Und das Ende? Ha? Das Ende? :motz:
 
So ein Scheißfilm
naja, scheiße ist er nicht. ich habe ihn als psychothriller abgebucht - und schon fast vergessen.
er bereitete mir ein unbehagen allein durch die besetzung der männerrollen durch diesen einen schauspieler. so ein gefühl habe ich auch bei Cunningham-videos für Aphex Twin.
das ende ist wirklich surreal und setzt dem ganzen treiben die krone auf.
die geschmäcker sind halt weit gefächert.
 
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