Steinberg stellt eLicenser ein

Ich kann mir jetzt gar nicht vorstellen, dass die Aktivierung der Software ohne Dongle weniger Serverkapazität braucht. Steinberg braucht Zugang zu Neukunden und die wollen online kaufen und nicht erst noch ein eDongle per Post bekommen, wo auch immer man auf der Welt wohnt. Der eDongle kostet Kunden, verursacht Kosten und bringt auch nicht mehr als ein Softwareschutz. So stelle ich mir das jedenfalls vor.
 
Alle finden Hardware Dongles scheisse…
Ein kleines Beispiel. Dein Computer gibt den Geist auf und du kommst nicht mehr an deine Daten ran und alles ist verloren. Tja; Das bedeutet wenn du einen neuen Rechner kaufst, musst du alles neu installieren und autorisieren und möglicherweise dich mit Herstellern auseinandersetzen damit die Autorisierung noch funktioniert… Beim Dongle reicht das installieren, da die Lizenzen ja nicht auf dem Computer sind sondern auf den verhassten Dongle…

Weiters nehmen wir jetzt an wir haben ein großes Studio und unzählige Plugins… was ist denn besser jedes einzelne neu zu autorisieren, oder einfach installieren und weiter arbeiten.
 
Wie gesagt ihr könnt den Hardware Kopierschutz ablehnen und hassen…
Ich wollte nur ein Beispiel aufzeigen, welche Vorteile es manchmal hat und Zeitsparend alles ist; vor allem wenn man vor einer deadline steht und alles tun möchte, nur nicht sich mit Lizenzen aufhalten.
 
Hmm ich denke Yamaha; übrigens eine japanische Firma, die hat Steinberg nicht aufgegeben. Dafür wurde zu viel investiert und wenn man sieht wie Yamaha Nuendo pusht in der Post production mit den Nuage Controllern…
Dann mache ich mir keine Sorgen.
 
Mal abgesehen davon gibt es mit Logic oder Studio 1 fast ebenbürtige Alternativen...

Aber auch nur "fast"
 
Also real hab ich nur gelesen von einem Steinberg Menschen
Die Serverstruktur wird definitiv abgeschaltet, aber ein reales Datum wurde nicht angegeben. Und wichtig ist: alle Lizenzen, die auf einen ELicencer Key sind, bleiben funktionsfähig, da keine Kommunikation mit dem Server erforderlich ist. Sie funktionieren sozusagen so lange, wie der Key selbst funktioniert….
 
Das verstehe ich, da das auch bedeutet, dass die Lizenz Software nicht mehr weiter entwickelt wird und so bei zukünftigen Windows Updates möglicherweise nicht mehr funktioniert…
 
Das "Funktionsupdate" kommt ca 2 mal im Jahr.

Da ändert sich einfach die Version von Windows 10 21H1 zu Windows 10 21H2, zB.

Dann ist jedesmal der Key kaputt, und der Grund ist nicht weil das nicht mehr laufen könnte (das gabs auf Windows praktisch nicht)
sondern weil sie zu blöd waren zu unterscheiden ob das noch der selbe Rechner ist oder nicht.
 
Gehen die Dongles nicht an ein USB-Hub zusammen mit Tastatur und Maus etc? Habe es noch nicht ausprobiert.

Jeder, der es halbwegs ernst mit dem Musikmachen meint, verfügt über mehrere USB-Dongles, welche man (sofern alle gleichzeitig benötigt werden) an einem passiven USB-Hub betreibt. Wechselt man den Rechner, so steckt man nur das HUB samt aller Dongles um und fertig.

Meinen USB-eLicencer stecke ich an den USB-Port meiner kabelgebundenen Mac-Tastatur .. und fertig.
 
Hab ich auch plus zwei voll belegte Hubs, dazu der Treibermüll, der auch immer mitgeladen wird.
Hmm..
Neben 1x eLicencer + 1x iLok (macht zwei Sticks) .. was hast du noch am Rechner dran an USB-Dongles ?
Beachte: Alles, was über eLicencer lizensiert wird, kann in einem Stick verarbeitet werden (das Gleiche bez. iLok). Was ist da also noch alles gesteckt ?

Ob USB-Dongle oder Software: Die Lizenz-Treiber/Tool muss so oder so installiert (und auch bei Bootvorgang gestartet) werden - es sei denn, es läuft über einmalige S/N-Eingabe oder Server-Verifizierung via Anmeldung (dann gehts nur mit Internetzugang) - oder S/N + Verify einmalig (dann nur Netzzugang bei der Installation) - oder eben alle paar Monate Lizenz-Update über Netz.
Die Lizenzen auf dem USB-Dongle müssen nicht nach und nach erneuert werden.
 
Am Rechner bei mir ist es tatsächlich so, dass ein ELicencer und Ilok an einem Hub hängen. Der Rest ist belegt mit externen SSDs. Auch über Thunderbolt… und am weiteren Hub hängen tatsächlich dann alle USB MIDI fähigen Geräte dran und ne Zwischendurch Datengrab Hd usw…
 
. was hast du noch am Rechner dran an USB-Dongles ?

Ich hab doch nicht nur Dongles dranne?!?

2x Dongles
MPC One
Blofeld
TD3
2x Midi Interface
Audiointerface
2x Masterkeyboards
2x Hubs
Klar, Tastatur + Mouse
2x ext. Festplatten Backup+Ddatensicherung
ext. CD-Romlaufwerk
zwei freie Plätze für USB Sticks bspw

Da sind sicher noch mehr, aber ich guck jetzt nicht extra nach.
 
Ist es nicht selbstverständlich, dass man @ USB-HUBs arbeitet?
Ich meine .. was habt ihr erwartet?
An meinem iMac sind 2x10er HUBs dran und alles ist belegt. Und wenn es 10 davon wären <- wen stört das ? Bis zu 127-Ports kann man gleichzeitig betreiben.

Backups machen ohnehin mehr Sinn über LAN, als USB. Ist auch sicherer für die Platten und die USB/SATA-Controller (über USB können die ext. Platten auch bei plötzlicher Transferstörung (Kabel raus) zerstört werden (ich habe so schon mal drei 3,5"er ext. USB-HDDs unwiderruflich ins Jenseits gejagt). Tastatur + Maus/Trackpad = BT (nicht USB, es sei denn, man will da inbed. was anderes betreiben).
Und alles andere über USB via HUBs natürlich, ja.

Bei einigen liest sich das so, als ob man 10 oder 20 USB-Dongles hätte und deshalb eine Softwarelösung bevorzuge (welche übrigens beim eLicencer und iLok auch immer wahlweise als reine Softwarelösung möglich sind)

Und wer andauernd hin/her stecken muss, der kann im Studio z.B. auch sowas einsetzen:


In der Vergangenheit haben wir bereits hier drüber gesprochen:
-> https://www.sequencer.de/synthesizer/threads/19-usb-hub.30145/
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab drei USB 3 Hubs mit jeweils 8 Geräte (davon 4 HDs) und ein USB C Hub mit 5 Geräten (davon zwei SSDs) an meinem iMac. Hab da noch nie ein Problem mit gehabt, funktioniert einfach (werden auch alle mit Strom versorgt). Daher ist ein Limit da nicht gegeben. Bin aber auch kein Freund von Dongles und find es gut das Steinberg den Weg verlässt. Mal sehen wir es wird, meckern kann man später immer noch.
 
Auf der anderen Seite kann ich auch aus eigener Erfahrung sagen, dass ein NAS auch schon mal gerne den Geist aufgibt...
Vorallem wemm man im guten Glauben auf so Namen wie Synology hört...
Witzig; Meine TC funktioniert noch gut für Backups...

Wiegesagt man lernt nie aus und ändert auch nach Erfahrung das Kaufverhalten...

Das ist aber doch wieder offtopic...

Schade; ich kriegs nicht hin...
sry
 
Nun; Ich bin sehr gespannt, wie Steinberg eine neue, gute und stabile Copy Protection uns präsentieren wird...

Ich bin kein Fan von Hardware ID abhängige Authorizations, da sich mit jeder Änderung auch die Id selbst ändert...
Aber 2 Computer gleichzeitig nutzen zu können find ich richtig klasse...
Es ist zwar nicht kompliziert den Dongle selbst im Netzwerk freizugeben, aber es bedeutet auch, dass man eben nur einen Computer jeweils verwenden kann...
 
Auf der anderen Seite kann ich auch aus eigener Erfahrung sagen, dass ein NAS auch schon mal gerne den Geist aufgibt...
Deshalb RAID-1 im NAS mit zwei einzelnen Platten (nicht 2x Partitionen in einer).
Die eine oder andere Platte kann schon mal ausfallen (dann wird sie einfach getauscht). Wenn aber während eines Schreibvorganges bei eines ext. USB-Platte einfach das Kabel gezogen wird, können Sektoren beschädigt werden (da hilft auch TestDisk nicht weiter) oder auch die HEADs der Platte selbst. Datenrettung ist in so einem Fall fast unmöglich, weil die Platte nicht mehr angesprochen werden kann und im OS nicht verbucht wird = kein mount mehr möglich (auch nicht intern, beim Ausbau aus dem ext. Gehäuse).

Weiter @ Topic..
Generell : Es gab, gibt und wird niemals einen Kopierschutz geben, der für den Hersteller 100% seiner Funktion nachgehen wird und nicht gecrackt wird, bzw. werden kann. Das betrifft alle Sicherheitsmechanismen (auch die so gelobten RSA-Verschlüsselungen, egal ob 128bit oder 256bit oder mehr). Wenn jemand fitt genug ist, programmiert dieser einen Umweg (Abfrage wird z.B. emuliert) und die Software wird auch ohne den Kopierschutz laufen.
Des bez. sollte sich jeder von dieser "Sicherheits-Illusion" verabschieden.

Ich verfüge über kein Insiderwissen @ Steinberg zum aktuellen Thema und kann nur vermuten, dass die Umstellung was mit Nachhaltigkeit zu tun hat = sowohl hinsichtlich der resultierenden Kosten als auch benötigten Resources ggü. der eLicencer-Lösung.

Aber 2 Computer gleichzeitig nutzen zu können find ich richtig klasse...

Naja.. ging auch vorher:


 
Zuletzt bearbeitet:
Wurde sicher schon geschrieben....da ich gerade mit der Hotline Kontakt hatte - Problem war dann doch ein anderes gewesen - hier nochmal deren Antwort zum Thema :

"Die Umstellung des Lizenz-Systems betrifft bestehende Lizenzen auf dem USB-eLicenser nicht. Eine Cubase 10.5 Lizenz wird von dem neuen System nicht berührt.
Die Cubase Lizenz wird erst bei Aktivierung einer Cubase 12 Lizenz in das neue Lizenz-System überführt."
 
Soviel Stress wegen nix -hätten sie das mal besser gleich unzweideutig kommuniziert.
 
Ein 5-Seiten Fred über nichts.
Wer einen mit Lizenzen gefüllten USB-Licencer hat und nutzt, wird ihn weiter zum Autorisieren der vorh. Software nutzen (können).
Wer neue Software, wie z.B. Cubase 12 bei/von Steinberg kauft, wird einen Kopierschutz erhalten, der anders funktioniert.
Und Ende.
 
Klar ist das mit Cubase wahrscheinlich alles easy, aber ich finde Ihr macht Euch die Sache ein bisschen zu einfach. Es gibt, wie ich bereits im ersten Post angesprochen habe, Software, die den eLicenser benutzt und bisher noch keine Alternative anbietet. Was ist wenn nach dem Abschalten der Server mein eLicenser einen Fehler hat? (ist im übrigen schon mein zweiter, da der erste nach zwei Jahren einen "internen Fehler" enthielt und kostenpflichtig ersetzt werden musste). Soll ich also meine gekaufte Software dann einfach löschen und das Geld in den Wind schießen?
 


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