Stimmungen (Stimmethoden im allgemeinen und Anmerkungen)

ja meint man, stimmt aber anscheinend nicht.

Ich hatte da mal ein Interview von nem "richtigen" Profimusiker gelesen.
Jemand der die Töne hört.
Zudem auch jemand sehr rennomiertes.

Er meinte dass er Probleme hat mit Synths zu spielen da bei denen nicht alle noten stimmen würden.
(edit: halt workstations oder sowas anstelle von Flügeln ( Live ))


Ich habe da auch mal an meinem Mastersynth rumgemessen, ---------> interessant.
Dagibts einzelne noten mit ziemlicher abweichung wenn ich mich recht erinnere.

Zudemmusste ich ja oft den Bass nach dem Synth stimmen.
auch die 5 Töne die ich brauchte waren nicht in allen Oktavlagen gleich,afaik. ( habe ein scheissgedächnis,ist mühsam.......... )

Man bedenke:die Samples sind ja gepitchshifted .......................
muss man mal selber messen.
Frage mich aber auch ob die Stimmgeräte exact sind................
 
@Sonic

trenn doch das bitte ab und mach nen neuen thread auf.
Wäre nämlich interessant das Thema stimmen weiter zu verfolgen.
( und ohne polynom hier den Platz zu rauben )

Da gibts noch mehr zu zu sagen und zu fragen.
Z.Bsp. habe ich auch mit einem VCO "wellen" im Signal. Und wenn ich ihn einfach danach stimme, dann höre ich anscheinend tatsächlich die reinen Töne.
Wenn ich es dann mit dem Stimmgerät überprüfe, dann sind das zwar tasächlich "richtie Tone", aber immer um ein paar cents zum Stimmgerät verschoben.


Wir haben ja ne Temperierte stimmung, d. h. "unsere" Töne stimmen ja benen nicht.
Bzw. das Klavier was ich als Refernez ansehe ist ja eben wohltempereirt gestimmt damit es in allen tonlagen zu spielen ist.
Hochinteressantes thema.
 
Also bei besseren Synthis kann man unterschiedliche Stimmungen einstellen,
bei einigen sogar selber definieren. Da ich selber aber noch nicht damit gearbeitet habe, weiss ich selber nicht bei welchen.

Analog Synthis können ja eh stufenlos angesteuert werden, da beschränkt dann quasi nur die Tastaturelektronik die Stimmung (falls ne Tastatur benutzt wird).
 
îch sprach von Romplern, im speziellen halt von Pianoklängen (oder auch E-Piano ).
Und da sind ja Samples und zudem längst nicht für jede note ein eigenes.

Die Person von der ich sprach müsste wohl ein kurzweil user gewesen sein. Ach ja:und das war ein Pianist
Das war zudem erstens ein weilchen her das Interview .

würde mich sehr interessieren was kpr meint.


edit: ja, ist klar dass wir die wohltenmperierte Stimmung haben. Die hat aber auch ein Flügel .
 
Klugscheiß: *wir* (also genaugenommen alle ausser ich und mein Z1) haben *gleichschwebende* Stimmung.
Die wohltemperierte Stimmung verteilt die Fehler nicht gleichmässig und hat deshalb noch verschieden klingenden Tonarten (nach meinem bescheidenen Verständniss ist das grade der Witz an Bachs 'wohltemperiertem Klavier', aber da mögen die Leute, die sich damit auskennen, mich korrigieren...). Man kann aber mit ihr schon alle Tonarten spielen.

Terz, einmal gleichschwebend, einmal rein.

Klaviere werden (für mich interesannterweise) 'gespreizt' gestimmt. Die Obertöne realer Saiten sind immer minimal zu hoch. Und damit das bei hohen Tönen dann schön zusammenklingt werden die höheren Saiten einen Tick zu hoch gestimmt.
 
Funky40 schrieb:
würde mich sehr interessieren was kpr meint.

Dass ich aus der Sache noch nicht wirklich schlau geworden bin. Wenn man z.B. die Micro Tuning Tables vom DX7II durchgeht von Werckmeister bis Valotti&Young, dann höre ich zwar was die da jeweils wollen und in wo das dann gut klingt. Nur setze ich das bislang nirgendwo ein, bei Synths und in meiner Musik zumindest. Kann sein, dass die Stimmungen sinnvoll sind, aber wie gesagt, selber noch kein Bedarf gehabt.

Bei Samples dagegen schon. Insbesondere bei den ganzen akustischen Instrumenten und Ethnics speziell. Die sind im Originalzustand ja in sich gestimmt und müssen dann im Sampler oder Sample nachgestimmt werden. Und zwar mathematisch "richtig", denn bei Stimmung gibt´s ja kein richtig und falsch. Komisch ist, dass die Samples eigentlich in Originalstimmung im Sampler korrekt klingen müssten, tun sie aber nicht, sondern es klingt dann schräg im Zusammenspiel mit rein gestimmten Instrumenten wie Synths und Orgel. Beim Klavier ist es so, dass es eine Solo- und eine Ensemblestimmung gibt, zumindest im Klassikbereicht. Und noch eine, die für Studioaufnahmen gemacht wird. Wie das genau funktioniert weiß ich nicht, ein guter Klavierbautechniker hat mir das mal versucht zu erklären. Er hat bei Aufnahmen bei z.B. ZDF den Flügel nach VU-Meter ausrichten müssen, nicht nur nach Gehör.

Diese Sachen finden aber doch auch im Feinstbereich Tuning statt und es gibt ein PDF von einem kanadischen oder amerikanischen Producer, der "Guitar Tuning Nightmares" darin verewigt hat und wie das mit dem Hören der Stimmungen zustande kommt und das es auch heute mal so und morgen sich irgendwie anders anhören kann. Je nach einzelner Person wohlgemerkt.

Interessant finde ich gerade bei Samples die echten Stimmungen von Instrumenten mit Vierteltönen. Die Saz etwa, da habe ich mir die Vierteltöne ebenfalls auf die Tasten gelegt. Das ist wegen der anderen Tonabstände pro Taste dann ungewohnt, funktioniert aber mit ein wenig Übung dann schon einigermaßen.
 
würdest du das bestätigen dass Rompler bei klavieren und E-Pianos nicht bei jeder note stimmen ?

ok, ghet in gewisser Weise aus deinen ausführungen hervor.


__________________________________________________---

Das andere, ich hatte es bereits erwähnt:

Bei meinen analogen VCOs höre ich jeweils ne kleine schwingung auch wenn nur ein VCO tönt,
es ist aber sehr ähnlich wie beim Gitarren stimmen................

Suche ich nun den Punkt wo die Schwingung ganz verschwindet und der Ton schön statisch "steht", dann ist das auch immer ne "richtige Note",also nicht irgendwo zwischen E und F z.Bsp. :
Dennoch es ist meistens (oder immer) ein bisschen "neben" dem Stimmgerät.


Hat jemand dafür ne Erklärung. ?

1. ) einerseits wieso ein Ton eines einzelnen VCos dieseSchwingung hat ,
2.)und andererseits wieso dieser Ton quasi von selber anzeigt wo "es" stimmt . Finde das sehr sehr interessant.


3.) Ist es wirklich so dass man reine Töne einfach hört, und alles was leicht daneben liegt in der Stimmung halt automatisch ein bisschen schwingt ?
 
Funky40 schrieb:
würdest du das bestätigen dass Rompler bei klavieren und E-Pianos nicht bei jeder note stimmen ?

ok, ghet in gewisser Weise aus deinen ausführungen hervor.

Ja, das muss man aber relativ sehen. Es spielt immer eine Rolle, in welchem Ensemble das gesampelte Instrument gespielt wird und in welcher Tonart ein Song ist. Eine reelle Chance ist aber, nach Stimmgerät zu gehen. Trotzdem kann es als "verstimmt" empfunden werden.


Funky40 schrieb:
Das andere, ich hatte es bereits erwähnt:

Bei meinen analogen VCOs höre ich jeweils ne kleine schwingung auch wenn nur ein VCO tönt,
es ist aber sehr ähnlich wie beim Gitarren stimmen................

Suche ich nun den Punkt wo die Schwingung ganz verschwindet und der Ton schön statisch "steht", dann ist das auch immer ne "richtige Note",also nicht irgendwo zwischen E und F z.Bsp. :
Dennoch es ist meistens (oder immer) ein bisschen "neben" dem Stimmgerät.


Hat jemand dafür ne Erklärung. ?

1. ) einerseits wieso ein Ton eines einzelnen VCos dieseSchwingung hat ,
2.)und andererseits wieso dieser Ton quasi von selber anzeigt wo "es" stimmt . Finde das sehr sehr interessant.


3.) Ist es wirklich so dass man reine Töne einfach hört, und alles was leicht daneben liegt in der Stimmung halt automatisch ein bisschen schwingt ?

Das ist bei akustischen Instrumenten genauso. In der Anzeige eines Stimmgerätes kann man sich ansehen, was passiert. Meistens ist der Anschlag beim Saiteninstrument oder der Anblaston beim Blasinstrument nicht in der gleichen Stimmung wie der ausklingende bzw. der angehaltene Ton. Generell würde ich sagen, die liegen immer etwas drüber beim Attack. Doch auch in der Abklingphase kann man da noch den lustigsten Drifts zuschauen.

Bei Synths ist das ja alles ganz anders. Kein Wunder, dass manche Leute aus der Klassikszene Synths für "verstimmt" halten. Für deren Ohren fehlen die o.g. Elemente.
 


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