Strombastelfrage aber auch Computerfrage.

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von Orgel, 22. November 2006.

  1. Orgel

    Orgel -

    Hallo.
    In den Computern sind immer solche Lüfter drin. Ich würde gerne 12-16 Lüfter ohne Computer betreiben und nun weiß ich nicht wie man das mit dem Strom macht. Reicht da ein normales Standardnetzteil (Wandwarze) und man hängt die Teile so parallel dran oder muss jeder Lüfter sein eigenes Netzteil bekommen. Oder muss es ein Computer-Netzteil sein? Oder auch wieder mehrere davon? Wie macht man das?
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Vielleicht sagst Du mal genauer, was für Lüfter Du benutzen willst, da muss ja drin stehen, wieviel Volt die brauchen, wieviel Strom die verbrauchen, usw. .

    Gehäuselüfter laufen meist mit 12 V und verbrauchen relativ wenig Strom (ich hab bei Reichelt exemplarisch einen mit 0,07 A = 70 mA gesehen).
    Ein 1 A Netzteil könnte demnach mit ein bißchen Toleranz 12 Lüfter versorgen.

    Alles ohne Gewehr!
     
  3. Orgel

    Orgel -

    Also, ich habe hier Lüfter da steht 0.18A drauf, also 18mA? Auf dem Standardnetzteil steht 500mA drauf...also ~27 Lüfter an einem Netzteil?

    Ist die mA-Sachen neben Volt und Polung das auf was man Achten muss?
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    0,18A=180mA
     
  5. Orgel

    Orgel -

  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Was willst Du eigentlich mit Computerlüftern ohne Computer?

    Mal so interessahalber, vielleicht gibt es ja eine andere Lösung, die eventuell besser bzw. strom-sparender ist.
     
  7. Orgel

    Orgel -

    Naja, für den nächsten Sommer. War aber auch eher so eine Beispielfrage um es nicht zu kompliziert zu machen. Eigentlich schwebt mir etwas anderes vor, mit Computerleuchtstäben http://www.revoltec.de/produkte/rm015.htm. Ich dachte das die sich strommäßig wie Lüfter verhalten.
     
  8. MiK

    MiK Löten&Coden

    Ists da im Sommer nicht sinnvoller, statt 16 hochgeschwindigkeits-Luftverwirblern einen stinknormalen Standventilator zu holen, der sogar noch in 3 Stufen umschaltbar ist und sich bei Bedarf selber ein wenig rumdreht, um eine größere Fläche anzuheizen?

    Wenn nicht - nimm große Lüfter. z.B. solche aus ner <a href=http://www.sequencer.de/digital_synthesizer.html>Virtual Analog Synthesizer (VA)</a> 4000, die haben so an die 20cm Durchmesser, und wenn man sie mit 12V statt den nominalen 24V betreibt, sind die nochmal ne Ecke leiser und vor allem schieben die bei wenig Lärmpegel viel Luft rum.

    Wenn Du mehrere Lüfter verwendest, ist in der Regel Parallelschaltung das sinnvollste, dann sollten alle die gleiche Betriebsspannung haben, die Ströme werden addiert, knall etwas Reserve drauf (20% oder sowas), die brauchen ja auch einen Anlaufstrom (der übrigens deutlich mehr als 20% höher sein kann, also sollte das Netzteil nicht sofort bei ner Überlast abschalten), und such bei Pollin oder so was geeignetes als Industrierestposten raus. Wenn Du aber 12V/2A brauchst, nimm nicht grad eins, was die 12V/2A neben 5V/20A und sowas zur Verfügung stellt, der Leistungsmässig dickste Kanal (also Spannung * Strom, 5V*20A = 100W, 12V*2A = 24W) ist üblicherweise der primäre Kanal bei Mehrkanalnetzteilen, und der sollte auch dann mit Deinen Lüftern belastet sein. Besonders wichtig ist das bei Schaltnetzteilen.

    Zur Lärmreduzierung kannst Du aber Deine 12V-Lüfter auch an 5V laufen lassen, probiers vorher aus, ob das was taugt, zum Betrieb ist dann z.B. ein altes PC-Netzteil in Ordnung, aber bei denen ists besonders wichtig, daß die 5V belastet sind, vielleicht noch für die 12V-Last ne alte Festplatte oder sowas als Dummy dranhängen :)

    Ach ja - um auf die Leuchtstäbe zu kommen - die verhalten sich nicht unbedingt wie Lüfter, Thema Lastart, Induktiv, Kapazitiv, Ohmsch. Die Leuchtstäbe haben ziemlich sicher Spannungswandler dabei, weil die Röhren mit höheren Spannungen arbeiten. Auf jeden Fall parallel schalten!

    Bei LEDs kannst Du aber auch, wenns die gleiche Farbe ist, in Serie schalten, will aber richtig berechnet sein...
     

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