Studio Electronics Omega + CS80 Filter oder Yamaha CS-50/60

Re: Studio Electronics Omega + CS80 Filter oder Yamaha CS-50

Ole schrieb:
Gibt es für den Dimension D eine bezahlbare Alternative? Evtl. in Bodentreterform. Ich kenne bisher nur die UAD-Variante. Allerdings nur als Tatsache das es sie gibt, nicht weil ich sie besitze :)
Na ja, da gab's in den 80ern diesen fliederfarbenen Boss-Bodentreter Dimension C (DC-2), den habe ich, seit es ihn gibt, und er klingt sehr gut. Ob er sich mit dem Dimension D messen kann, weiß ich mangels A-/B-Vergleich aber nicht.
Da muss man ein bisschen mit dem Pegel aufpassen, aber so schnell zerren wie der Behringer-Nachbau tut er nicht.

Schöne Grüße,
Bert
 
Re: Studio Electronics Omega + CS80 Filter oder Yamaha CS-50

Ja das mit dem Zerren habe ich leider schon feststellen müssen. Muss den CS-60 extrem runterregeln, damit da halbwegs ein klares Klangbild rauskommt. Das Problem hatte ich mit dem EHX Smallstone Phaser auch, nur wurde er etwas weniger anfällig mit Verwendung eines externen Netzteils. Mit Batterie war der am Synth auch kaum zu gebrauchen. Die Logik dahinter erschließt sich mir zwar nicht aber habe mir nun das passende Behringer PSU bestellt. Hoffe es wird damit etwas besser.
 
Re: Studio Electronics Omega + CS80 Filter oder Yamaha CS-50

Ein Gitarren-Chorus *muss* am Synth früh zerren, sonst rauscht er an der Gitarre übermäßig.
Abhilfe: viewtopic.php?f=75&t=62023
 
Re: Studio Electronics Omega + CS80 Filter oder Yamaha CS-50

Nochmals zum Ersatz für das Dimension D. Der Trick am Dim. D ist einfach, dass der Chorus hauptsächlich die Mitten "verchorus't" und Bässe und Höhen bleiben eher unbearbeitet. Das kann man mit einem Mischpult und einem Multiple-Steckfeld ganz einfach imitieren:
* Das Original-Signal wird auf dem Multiple-Steckfeld in zwei Signale A und B gedoppelt
* Signal A geht in Kanal 1 -> Bässe und Höhen aufdrehen und falls möglich, Mitten absenken.
* Signal B geht in Kanal 2 -> Bässe und Höhen absenken und falls möglich, Mitten anheben -> Chorus in den Insert.
* Jetzt mischt man die Signale A und B auf die Summe.
Das richtige Verhältnis hat man, wenn man keinen Pegelunterschied und keine Änderungen im Frequenzgang hat, sobald man den Chorus und die EQs der Kanäle in Bypass schaltet. Und man sollte sich nicht wundern. Der Effekt ist dann sehr dezent und überhaupt nicht auffällig. Aber das ist das Dimension D auch nicht.


Der Trick funktioniert übrigens auch für viel andere Effekte auch.
 
Re: Studio Electronics Omega + CS80 Filter oder Yamaha CS-50

fanwander schrieb:
Nochmals zum Ersatz für das Dimension D. Der Trick am Dim. D ist einfach, dass der Chorus hauptsächlich die Mitten "verchorus't" und Bässe und Höhen bleiben eher unbearbeitet. Das kann man mit einem Mischpult und einem Multiple-Steckfeld ganz einfach imitieren:
[...]
Das richtige Verhältnis hat man, wenn man keinen Pegelunterschied und keine Änderungen im Frequenzgang hat, sobald man den Chorus und die EQs der Kanäle in Bypass schaltet. Und man sollte sich nicht wundern. Der Effekt ist dann sehr dezent und überhaupt nicht auffällig. Aber das ist das Dimension D auch nicht. [...]

Danke für die Erklärung! Diese frequenzabhängige Bearbeitung des Signals war es, was das SDD320 so besonders macht.

Es sollte allerdings ein Stereochorus sein, da gibt es nicht sehr viele (TC 1210). Das Dimension D hat den Vorteil, daß der Effekt in seiner Modulationstiefe und -geschwindigkeit perfekt ausbalanciert ist. Bei den Geräten, die einem die Möglichkeit geben, noch zig Parameter zu justieren, ist zwar die Illusion des möglichen Eingriffs in den Klang größer, aber meist ist es ewige Fummelei, bis man den sweet spot getroffen hat. Das hat mich z. B. immer beim TC gestört -- das klang ruckzuck eirig, verstimmt und aufdringlich.

Elkorus fällt mir noch ein, aber wird das Ding noch gebaut? Oder den anderweitig besprochenen Clone des Songbird Tri Stereo Chorus. Der richtig Geld kostet.

Stephen
 
Re: Studio Electronics Omega + CS80 Filter oder Yamaha CS-50

ppg360 schrieb:
Es sollte allerdings ein Stereochorus sein,
Stereo-Out! Das können die meisten Gitarren Tretminen ja. Stereo-In ist kaum nötig. Der CS-60/80 ist ja auch nicht stereo. Ja, man muss beim Dim D sogar die Inputs extra brücken, damit ein Monosignal nicht leiert!

Im Übrigen ist das mit der Anpassung der Parameter keine besonders großes Problem. Ich war da selber erstaunt, aber die Gewichtung liegt tatsächlich auf dem EQ-Ding. Die Modulationsgeschwindigkeit und -tiefe ist nicht sooo wichtig (und auch hier sind die meisten Gitarren Bodeneffekte sowieso eher stilvoll gemäßigt).
 


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