Suche General MIDI Instrumente für MODAL COBALT8X V.1

D

Doc Brown

Musica Antiqua
Wo gibt es diese General MIDI Instrumente als patches für das Modell MODAL COBALT8X V.1?
Es würden mir auch nur die Tasteninstrumente ausreichen, aber auch Blasinstrumente wären schon gut.
Ggf. würde ich diese auch selber eingeben, wenn es dafür eine Anleitung gibt.
 
:hallo:

Will dir den Spaß am Cobalt nicht verderben, aber bei den GM konformen Instrumenten wirst du nur eine kleine Schnittmenge mit dem Cobalt erreichen.

Mit 8 Stimmen und Polymode wirst du bei GM auch nicht weit kommen.
 
Genau, für GM (oder zumindest diesem Standard Nahe zu kommen) brauchst du ein Multitimbrales Gerät mit vielen Stimmen. Um nicht nach 90er Soundcanvas zu klingen würde ich hier mind. 64-128 Stimmen vorschlagen.

Geräte gibt es von vielen Herstellern, mit Tastatur zB Roland Juno DS, Yamaha MX oder MODX Serie etc.
 
Multitimbralität wird erst dann gebraucht, wenn man mit einem Klangerzeuger multitimbrale Arrangements abspielen oder erstellen möchte.

Ansonsten beginnt die Liste der General-MIDI-Instrumente mit einem akustischen Klavier. Nichtsdestotrotz gab es ein General-MIDI-Instrumenten-Set für Soundkarten mit OPL-FM-Chip, so gänzlich ohne Samples. :P

Es gibt aktuell z.B. MIDI-Klangerzeuger, die nicht viele Bedienelemente haben, aber General-MIDI-Instrumente multitimbral abspielen können, z.B.:



 
Das Instrument hatte ich damals gekauft, weil ich eine sehr gute 61er Tastatur mit MIDI Anschluss zum Üben haben wollte. Den Ton erzeugte ein Raspberry Pi mit fertigen Instrumenten in Software. Mit Synthesizer kenne ich mich nicht aus und habe daher den eingebauten Synthesizer Teil nie verwendet.

Nun hat sich die Situation bei mir geändert und ich muss alles jedes Mal auf- und abbauen, wenn ich Üben möchte, was sehr lästig ist, sodass ich das inzwischen in der kurzen Zeit, die mir zur Verfügung steht gar nicht mehr mache.

Leider finde ich im Speicher des MODAL nur Geräusche und keine spielbaren Instrumente, wie sie bereits in jedem einfachen Keyboard als General MIDI vorhanden sind. Daher dachte ich, dass man diese auch hier bei 500 Speicherplätzen doch selbstverständlich nachrüsten/speichern kann. Das müsste mir zum Üben jetzt ausreichen, bis wieder bessere Zeiten kommen und ich würde den Synthesizer Teil so doch irgendwie sinnvoll noch verwenden können. Leider geht das aber doch nicht, wie ich lese.

Weil ich gehört habe, dass einfache Mono Synthesizer bereits recht passable Töne von akustischen Instrumenten simulieren können, habe ich eigentlich gedacht, dass das mit dem großen Gerät leicht möglich sein sollte. Zu meinem Erstaunen muss ich nun erfahren, dass man mit der verbauten Synthesizer Hardware nicht einmal eine Blockflöte simulieren kann. Dann war es schon so korrekt, dass ich nur die MIDI Tastatur verwendet habe. Schade, so werde ich mit dem Musik Machen vorerst pausieren.
 
E-Piano, Flöte, Bläser, Strings sollte ein Synthesizer schon können (ohne Samples) und als Werk-Presets drin haben. Hast du eine Werk-Sound-Library auf deinem Synth drauf oder hast du gebraucht gekauft? Wobei ich nicht weiß, was bei Modal ab Werk so alles drauf ist. Ich habe z.B. eine Ultranova – da ist zwar viel Pseudo-modernes Zeug drauf, es gibt aber auch Standard-Sounds, auch zum Herunterladen von Novation.
 
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Wobei Ultranova aber auch ein paar kleine Samples drin hat für E-Pianos etc. Man kann aber auch ohne auskommen. Echtes Klavier kann Ultranova so oder so nicht. Wie auch jeder andere Synth ohne Sampling bzw. ohne spezielles Klavier-Modeling. So auch Modal.
 
Weil ich gehört habe, dass einfache Mono Synthesizer bereits recht passable Töne von akustischen Instrumenten simulieren können, habe ich eigentlich gedacht, dass das mit dem großen Gerät leicht möglich sein sollte. Zu meinem Erstaunen muss ich nun erfahren, dass man mit der verbauten Synthesizer Hardware nicht einmal eine Blockflöte simulieren kann. Dann war es schon so korrekt, dass ich nur die MIDI Tastatur verwendet habe. Schade, so werde ich mit dem Musik Machen vorerst pausieren.
Mein lieber Doc,

ich (und nicht nur ich) hatte es dir schon in deinem Thread im Musiker-Board wieder und wieder und nochmals wieder geschrieben (und ich wiederhole es gerne erneut): ein virtuell oder echt analoger Synth ist für die Erzeugung von Natursounds nicht gedacht und auch nicht (oder nur sehr sehr sehr bedingt) geeignet.

Punkt.

Von daher ist mir dein Erstaunen ein wirkliches Rätsel. Ich verstehe es echt nicht.

Ich kann dir nur empfehlen in deinen DeLorean zu steigen, in der Zeit bis zu dem Post zurück zu reisen, in dem dir eine samplebasierte Klangerzeugung empfohlen wurde und dort diesmal richtig abzubiegen.
 
Zu meinem Erstaunen muss ich nun erfahren, dass man mit der verbauten Synthesizer Hardware nicht einmal eine Blockflöte simulieren kann. Dann war es schon so korrekt, dass ich nur die MIDI Tastatur verwendet habe. Schade, so werde ich mit dem Musik Machen vorerst pausieren

Du hast halt einen VA Synthesizer den die meisten wegen bumm, blubberblubber, zisch, zapp und tröööt kaufen.

Den Cobalt kannst du verkaufen und dir dafür zB einen gebrauchten Juno DS oder Yamaha MX61 besorgen, dürften sich alle dann in der gleichen Preisregion bewegen und kommt finanziell somit auf +/- Null.
 
Ok, alles möglich.

Die Antwort dort gefiel wohl nicht, woher sollen die (Achtung Ironie) Tischhupendrücker aus dem o.g Forum auch wissen was mit einem Synthesizer geht…da ist doch klar, dass man hier nochmal sein Glück versucht :harhar:

(um shitstorm zu vermeiden: Der Kompetenzgehalt dort ist auch nicht zu verachten, es gibt ja auch viele Schnittmengen der User zu diesem Forum)
 
Dort hatte man mir empfohlen in diesem Forum von Experten meine Probleme für Synthesizer zu erfragen, was ich hiermit getan habe. Ein Link bei dem Tipp zeigte auf das Thema "Modal Cobalt8 (V2.1)" hier, aber ich habe nur die Version 1.0, was möglicherweise ein Unterschied ist und deshalb habe ich das extra in eine neue Frage geschrieben und dort meine Frage nicht gestellt.

Archivicious, wenn Deine Aussage korrekt ist, waren die im Netz gezeigten Synthesizer nur sinnbildlich gemeint oder ich habe die Geräte falsch erkannt. Es ist auch möglich, dass das, was ich über Lautsprecher gehört habe, gar nicht aus den beschriebenen und im Bild gezeigten Geräten gekommen ist. Im Netz und im Film ist jede Illusion machbar, auch wenn es diese in der Realität nicht gibt. Dann wird das im Netz dargestellte eine Manipulation und der Text falsch sein, so wie im Film Tiere sprechen können.

Erstaunlich, dass nur Michael Burman akustische Musikinstrumente wie Flöte, Bläser, Strings auf Synthesizer kennt.

Wer eine brauchbare Suchmaschine bedienen kann und die Stichworte "Synthesizer" und die Bezeichnung eines akustischen Musikinstrumentes eingeben kann, wird meine gefundenen Informationen ebenfalls erhalten. Die Experten hier werden eher beurteilen können, ob das dort dargestellte möglich sein kann. (Piano habe ich nicht ein gegeben, weil der MODAL keine Pianotastatur hat und ich das damit nicht zu Spielen beabsichtige.)

p.s.: die o.g. Fachwörter werde ich am We. noch nachschlagen.
 
@Doc Brown Flute, Brass und Strings sind sicher möglich mit dem Cobalt, aber dann wirst du selbst Hand anlegen, oder halt die passenden Presets finden müssen. Das ist ehr ungewöhnlich, dass man heutzutage mit einen Synth solche Klänge nachbilden möchte. Wobei, in Software gibt es nichts, was es nicht gibt.

Auf der Modal Seite sind zusätzliche Presets verfügbar (über Google gefunden), aber die klingen halt nach Synthesizer....

 
Erstaunlich, dass nur Michael Burman akustische Musikinstrumente wie Flöte, Bläser, Strings auf Synthesizer kennt.
Jeder kennt die, nur hat niemand vor die mit einem Gerät das auf elektronische Sounds spezialisiert ist hinzubekommen.

Wieso kaufst du denn nicht ein Gerät das auf solche akustischen Instrumente ausgelegt ist?
Vielleicht wäre ein Osmose was für dich? Der bietet ein außergewöhnlich ausdruckstarkes Keyboard und eine ungewöhnlich Synthese-Engine die akustische Instrument auf eine sehr interessante Weise nachahmt.
Sollen sie aber wirklich realistisch klingen wäre wohl eine darauf spezialisierte Workstation zu empfehlen. Das ist gar nicht mein Thema, da möchte ich nichts empfehlen.

Aber ein Roland Fantom ginge sicher in die Richtung die du suchst.

Modal Cobalt8 (V2.1)" hier, aber ich habe nur die Version 1.0, was möglicherweise ein Unterschied ist
den könntest du leicht auf 2.1 updaten. Das wird aber für deine Anfordung keinen Unterschied machen, da haben sich Details in der Synthengine geändert die mir für dich irrelevant erscheinen.
 
Erstaunlich, dass nur Michael Burman akustische Musikinstrumente wie Flöte, Bläser, Strings auf Synthesizer kennt.
Das kennen die meisten, allerdings sind es halt Imitationen, die je nach Synthesizer und Klang-Ersteller mehr oder weniger gut gelingen. Historisch waren es zunächst elektronische (analoge) Synthesizer, womit man solche Klänge nachgebildet hat. Später mit der Sampling-Technologie hat man echte Aufnahmen von akustischen Musikinstrumenten zur Klangerzeugung verwendet. Ich finde Synthesizer cool, die beides können: Synthese ohne Samples und Synthese mit Samples. Und gute Effekte sind wichtig, damit man realistische Reverb und Delay drauf geben kann. Z.B. Roland MC-101 hat einen Klangerzeugung drin, die sowohl Samples als auch Synthese kann, und Effekte sind gut. Allerdings am Gerät nicht sonderlich komfortabel zu editieren. Ich selber habe die größere MC-707. Die finde ich gut zu editieren. Das Display ist natürlich trotzdem nicht mit einem Computer-Display zu vergleichen. Auch das Sample-Vorrat ist ziemlich veraltet, aber naja, bessere Samples findet man entweder als Libraries für Computer, oder der Hardware-Sampler müsste entsprechend Speicher haben und auch die Möglichkeit, Multisamples zu verwenden oder zu erstellen. In die MC-101/MC-707 kann man zwar schon ein paar zusätzliche Samples reinladen, allerdings ist die Erstellung eigener Multisamples sehr eingeschränkt. Ich selber warte jetzt auf den Kurzweil K2061. Hoffentlich kann man damit auch eigene Multisamples erstellen. Vielleicht sind aber auch ab Werk schon ein paar brauchbare dabei. Und von der Effekt-Sektion verspreche ich mir da viel.
 
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Archivicious, wenn Deine Aussage korrekt ist, waren die im Netz gezeigten Synthesizer nur sinnbildlich gemeint oder ich habe die Geräte falsch erkannt. Es ist auch möglich, dass das, was ich über Lautsprecher gehört habe, gar nicht aus den beschriebenen und im Bild gezeigten Geräten gekommen ist. Im Netz und im Film ist jede Illusion machbar, auch wenn es diese in der Realität nicht gibt. Dann wird das im Netz dargestellte eine Manipulation und der Text falsch sein, so wie im Film Tiere sprechen können.
Damit ich das beurteilen könnte, müsstest du deine Quellen genauer benennen bzw. die Videos verlinken.

Es gibt da ein schönes Interview mit Steve Porcaro auf Amazona.de, in dem dieser u.a. beschreibt, dass er sein schweineteures polyphones analoges Modularsystem (also auch subtraktive Synthese - jedoch mit deutlich komplexeren Möglichkeiten als ein einfacher VA wie der Cobalt) in erster Linie genutzt hat, um bei Studioaufnahmen Naturinstrumente (Streicher, Bläser) möglichst naturgetreu nachzuahmen. Und irgendwann kommt der entscheidende Satz:

Und plötzlich gab es Samples und ich war fertig mit meinem Forschungsprojekt.
 
Leider finde ich im Speicher des MODAL nur Geräusche und keine spielbaren Instrumente,

Auf dem C8X gibt es 300 Instrumentenpresets und je 100 FX- und Sequencer-Patches. Da hast Du wohl nicht gründlich geschaut. Einfach mal (zB mit der App) die Presets durchklingeln, da werden sich schon ein paar passende finden. 8 Stück davon kannst Du dann für den schnellen Zugriff in den Quick-Access-Bereich tun.

Weitere Presets kann man sich bei Modal herunterladen:


Da gibts auch das Manual und die App(s), falls die bei Dir nicht dabei waren.
 
Der Synthesizer ist für mich derzeit eine Notlösung, da ich ein stummes Instrument benötige, das man über Kopfhörer spielen kann. Wichtig war lediglich eine gute 61er Tastatur zum Üben. Dabei möchte ich auch prüfen, ob mir ein Tasteninstrument liegt, denn eigentlich wollte ich ein Blasinstrument lernen. Mit einer Orgel kann man auch schöne Flötenregister spielen. Einen defekten, ca. 30 Jahre alten, YAMAHA Synthesizer habe ich auch noch irgendwo, aber ohne Ton kann ich nicht hören, wenn ich die falschen Tasten greife. Bei dem finde ich die Tastatur fast besser, schade. Mir reicht eigentlich zum Üben, wenn harmonische Töne aus der Tastatur kommen und keine Geräusche. Die Grundeinstellung des COBALT8X liefert einen Sinus, den verwende ich jetzt eben. 8 Töne gleichzeitig kann ich als Anfänger sowieso noch nicht koordiniert greifen.

Der MODAL COBALT8x wurde mir von einem Forianer empfohlen, der die Tastatur selber getestet und für gut gehalten hatte. Da ich eigentlich kein schwarzes Gerät haben wollte, habe ich das schöne blaue Instrument genommen. Der Ton sollte eigentlich per MIDI extern erzeugt werden, daher habe ich mich um die interne Elektronik nicht gekümmert.

Die Tastatur ist beim MODAL akzeptabel, wer weis, was ich bei einem anderen Instrument erhalte. Mir ist der Aufbau mit diversen Geräten rund um den Computer (Raspberry Pi) für schnell Mal Üben nicht praktikabel, auch wenn mir via Computersimulation eine riesige Anzahl Instrumente offen stehen, an denen ich nicht weiter basteln muss. Mir ist bewusst, dass technische Geräte niemals den Klang eines akustischen Instrumentes exakt wieder geben können. Eigentlich möchte ich mich nicht mit Technik beschäftigen, sondern mit Musik und dem Üben eines Tasteninstruments. Falls mich ein Tasteninstrument nun doch überzeugt, würde ich später gerne ein echtes Spinett oder Cembalo spielen, bis zur Orgel wird es wohl nicht mehr reichen.

Damit ich das beurteilen könnte, müsstest du deine Quellen genauer benennen bzw. die Videos verlinken.
Es waren imho monosynth Geräte mit Kabeln (Behringer?), wo verm. auf diesen Seiten (Amazona, Bonebo, Delamar oder SoundOnSound) u.a. Flötenklänge besprochen und gezeigt wurden. Mangels Kenntnisse zu Synthesizern konnte ich das nicht auf mein Gerät übertragen. Software könnte ich darunter auch gesehen haben. Leider habe ich es mir nicht genau vermerkt, werde es also wieder suchen.

Auf dem C8X gibt es 300 Instrumentenpresets und je 100 FX- und Sequencer-Patches. Da hast Du wohl nicht gründlich geschaut. Einfach mal (zB mit der App) die Presets durchklingeln, da werden sich schon ein paar passende finden. 8 Stück davon kannst Du dann für den schnellen Zugriff in den Quick-Access-Bereich tun.

Weitere Presets kann man sich bei Modal herunterladen:


Da gibts auch das Manual und die App(s), falls die bei Dir nicht dabei waren.

Das Blatt mit einer Schnellstartanleitung war dabei. Die deutsche Anleitung zu meiner Version 1.0 habe ich mir ausdrucken lassen. Software für mein verwendetes Debian gibt es nicht.

Die internen Speicher bin ich mehrmals durch, weil ich es nicht glauben wollte und das Ding für defekt hielt. Downloads von Simulation akustischer Instrumente habe ich auf der Herstellerseite auch nicht gefunden. Die Bezeichnungen sind auch irgend welche Kunstworte.
 
wenn es im Schwerpunkt um eine gute Tastatur mit GM Sounds zum üben geht, rate ich zu einem gebrauchten Technics Keyboard der gehobenen KN-Serie.
Gebraucht zw. 200-400€.
Wenn du den Cobalt verkaufst, bist du sogar finanziell auf der Habenseite.
 
Da ich eigentlich kein schwarzes Gerät haben wollte, habe ich das schöne blaue Instrument genommen.
Ich suche mir meine Keyboards auch immer nach Farbe aus.

Es gibt noch eine Möglichkeit:
Du kaufst dir sowas https://www.thomann.de/de/miditech_pianobox_mini_ii.htm und hast damit 128 GM Instrumente.
Klar klingen die nicht besonders gut und ich glaube auch, dass du da keine Barocke Stimmung einstellen kannst, aber du hast wenigstens deine Flötentöne.
 
Das Blatt mit einer Schnellstartanleitung war dabei. Die deutsche Anleitung zu meiner Version 1.0 habe ich mir ausdrucken lassen. Software für mein verwendetes Debian gibt es nicht.

Die internen Speicher bin ich mehrmals durch, ... Downloads von Simulation akustischer Instrumente habe ich auf der Herstellerseite auch nicht gefunden. Die Bezeichnungen sind auch irgend welche Kunstworte.

LOL, Du kaufst einen Synth, obwohl Du lieber käsige GM-Sounds magst, Du siehst, dass es eine Standalone-App für macOS, Windows, iOS, iPadOS und Android sowie ein VST3- und AU-Plug-In gibt, hast aber Debian. Von 300 Instrumentpresets passt Dir kein einziges, dabei sind Deine Spielkünste ja noch eher bescheiden.

Sag, lässt Du Dir auch mittags Dein Fleisch schneiden?

Oder, mit Goethe: Erwirb es, um es zu besitzen! Und Tolstoi: Eher geht der Mensch zugrunde, als dass er bereit wäre, seine Gewohnheiten zu ändern. Schönes Wochenende!
 
Die internen Speicher bin ich mehrmals durch, weil ich es nicht glauben wollte und das Ding für defekt hielt.
Ja, das "nicht glauben wollen" ist bei der ganzen Angelegenheit leider das Hauptproblem.
Du hast uns im Thread im MB ja schon nicht geglaubt, als wir dir zu einem samplebasierten Synth geraten haben.

Downloads von Simulation akustischer Instrumente habe ich auf der Herstellerseite auch nicht gefunden.
Simulationen akustischer Instrumente wirst du beim Hersteller auch nicht finden, weil - wie schon das eine oder andere Mal erwähnt - seit Einführung der Sampletechnik vor über 40 Jahren schätzungsweise 99,8 % aller Nutzer eben auch samplebasierte Synthesizer für die Simulation von Naturinstrumenten einsetzen - weil die Technik dafür einfach viel besser geeignet ist und viel bessere Ergebnisse produziert.

Was mir hierzu gerade einfällt: Roland hatte mit den Serien FA und Jupiter 50/80 vor etwa 10 Jahren mal die Supernatural-Klangerzeugung eingeführt, welche Samples mit Physical Modelling verband. Das soll bei Naturinstrumenten recht gute Ergebnisse erzeugt haben - also bessere als reine Samples. Hatte aber nie ein derartiges Gerät. So ein FA-06 (nicht verwechseln mit dem Fantom 06) ist gebraucht heute locker für 500 € zu haben. Tastatur ist aber voraussichtlich beim Cobalt besser.

Falls du den Cobalt noch retournieren kannst, solltest du mal ernsthaft darüber nachdenken.
 
Hi Doc,

habe jetzt den Thread im Musiker-Board überflogen und den Eindruck, dass die Kommunikation sowie die Geräteauswahl darunter leidet, dass Du noch zu wenig weißt, aber schon viele Fachausdrücke verwendest.

Für Deine Anforderung empfehle ich nun tatsächlich eines der Marken-Digitalpianos.

Marken, weil die bei Musikern & Schulen im Wettbewerb stehen und am besten wissen, worauf es ankommt.

Digipiano, weil Du dort am besten lernen, üben, Dich verbessern kannst. Ordentliche Taststur, ordentliche Instrumente.

Um die Klavierstimme wirst Du kaum herumkommen, nur da lernst Du halbwegs den Anschlag, laut-leise-legato und so. Bei Kawai, glaube ich, habe ich mal ein 'Haydn-Klavier' gefunden, das einem alten Hammerflügel nahe kam und daher für Alte Musik nicht falsch ist; Bachs Präludien Partiten Suiten gehen natürlich auch auf modernen Flügeln.

Eine Cembalostimme in zwei Registrierungen ist prima für die verzierungsreichen Franzosen oder den strengen Buxtehude.

Sakrale Orgeln sind auch da; bei meinem teureren Yamaha P515 in zwei brauchbaren Stimmen: einmal eher intim für zB eine Sonate, einmal voll für die dorische Toccata.

Hammond und andere unerwünschte Stimmen ignorierst Du einfach. Für Solo, Flöte, Cello, Streicher ist meist auch etwas dabei (das genannte P515 hat übrigens auch den kompletten, erweiterten GM-Set... )

So lernst Du ohne technische Probleme das Spielen von Tastaturinstrumenten.

Die Synthesizerei mit selbst entworfenen Instrumentennachbildungen machst Du nebenbei; Midiausgang soll Dein Digipiano haben, damit ist es auch ein Midi-Keyboard.

Für den Anfang: Bau Dir doch auf dem Cobalt ein nettes 'altes' Instrument: Hüllkurve für Saitenanschlag (Attack-Decay), Rechteckton und Filter, ein wenig Reverb, schon hast Du einen Ausgangspunkt zum Weiterexperimentieren.
 
wer weis, was ich bei einem anderen Instrument erhalte.
Das weiß man, wenn man danach fragt oder die Liste der verbauten Tastaturen im Musiker-Board zu Rate zieht.

Die exakt gleiche Tastatur, Fatar TP/9S, gewichtet, bekommst Du zB als 61er in den älteren Novation Masterkeyboards 61SL MKI/MKII (die es auch als 49er gibt) und als 76er im Roland FA-07 (multitimbrale Workstation). Dieser hätte auch die von Dir gesuchten GM Sounds inclusive vieler Natursounds drin. Gibts aber nur noch als Restposten oder gebraucht. Achtung: nur der 07 hat die Fatar-Tastatur, der 06er nicht. Der FA hätte zudem noch den Vorteil, als all in One Lösung schnell auf und abgebaut zu sein. Abstecken, wegstellen, fertig.

Wenn Du mir die Bezeichnung Deines alten Yamaha-Synths, von dem Dir die Tastatur noch besser gefiel, nennst, kann ich Dir Andere mit der gleichen Tastatur nennen. Mal ab davon könntest Du dieses Gerät auch reparieren lassen ...

So ein FA-06 (nicht verwechseln mit dem Fantom 06) ist gebraucht heute locker für 500 € zu haben. Tastatur ist aber voraussichtlich beim Cobalt besser.
FA-06 hat keine gute Tastatur (da ist selbst die ungewichtete des Fantom-06 besser), dafür steckt im FA-07 die gleiche Fatar wie im Modal drin, siehe oberer Absatz.

Wenn’s Neukauf sein soll, so gibts derzeit die NI Komplete Kontrol MKII Masterkeyboards in deren Reverb Shop als B-Ware günstig zu kaufen, das 49er und 61er haben ebenfalls genau diese Fatar Tastatur verbaut. Diese Tastaturen sind zwar in erster Linie für deren Softwareinstrumente entworfen, im MIDI Modus kann man aber auch externe Klangerzeuger ansteuern, und es ist auch eine DIN MIDI Buchse vorhanden. Es gibt auch noch die älteren MKI Modelle mit der gleichen Tastatur, da wurde aber irgendwas mechanisch verbockt, der Tastenweg ist jedenfalls geringer und die Tasten krachen recht laut auf das Gehäuse, das darf normal nicht sein.
 
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Die Grundeinstellung des COBALT8X liefert einen Sinus, den verwende ich jetzt eben.
Hm... Wie eine Suppe, die nur aus Wasser besteht und sonst aus nichts? Dabei hat COBALT mehr Zutaten drin als nur Wasser. :agent:

8 Töne gleichzeitig kann ich als Anfänger sowieso noch nicht koordiniert greifen.
Ich glaube, 8 Töne gleichzeitig greift man auch als Fortgeschrittener eher sehr sehr selten. ;-) Bei Geräusch-Sounds kannst du es aber jetzt schon ausprobieren. :)
 
Ich glaube, 8 Töne gleichzeitig greift man auch als Fortgeschrittener eher sehr sehr selten

Außer, man baut Jazz-Akkorde. :cool:

Aber mit 8-facher Polyphonie kommt man auch bei alter Musik, selbst Beatles-Songs, nicht weit. Sogar Einsteiger-Digipianos haben 64 oder mehr.

Grund: Haltepedal, welches integraler Bestandteil des Pianospiels ist.

Außerdem werden 'dünnere' Töne, zB beim Cembalo, wie beim echten Intrument durch Doppelung angefettet. Da verbraucht man schon bei Solospiel rechte Hand 4 Stimmen (bei legato wird ja die alte Taste erst losgelassen, wenn die neue gedrückt ist), da bleibt bei 8fach nicht einmal genug für einen Dreiklang in der linken...
 
Außer, man baut Jazz-Akkorde. :cool:
Da kommt man aber auch eher so auf 5-6 Töne.

Sogar Einsteiger-Digipianos haben 64 oder mehr.

Grund: Haltepedal, welches integraler Bestandteil des Pianospiels ist.
Die 64 Töne "greift" man aber nicht gleichzeitig.
"Technische Polyphonie" eines Tasten-Instruments ist halt was anderes als was man "greift".

Und ja, wenn man z.B. händisch ein Arpeggio spielt und dabei das Haltepedal nutzt – da könnten auch 12 Töne "technische Polyphonie" schnell knapp werden.

Und solange ein Ton noch ausklingt, braucht er seine "technische Stimme". 4 Töne gleichzeitig zweimal nacheinander angeschlagen: wenn der Ausklang noch nicht zu Ende ist als man das zweite Mal anschlägt, sind 8 Stimmen "technische Polyphonie" in Nutzung.

Außerdem werden 'dünnere' Töne, zB beim Cembalo, wie beim echten Intrument durch Doppelung angefettet.
Das wäre auch ein Beispiel, wo 4 Töne schnell mal 8 Stimmen "technische Polyphonie" verbrauchen. Aber solche "Anfettung" könnte man auch mit einem Delay-Effekt eines Effekt-Prozessors versuchen, der dann keine Polyphonie frisst, wenn er dafür nicht gerade die Rechenleistung eines digitalen Synthesizers abgreift.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • HaHa
M.i.a.u.: Cee


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