Suche Literatur zu Mixing & Mastering

Dieses Thema im Forum "Studio" wurde erstellt von Björn, 24. April 2014.

  1. Björn

    Björn bin angekommen

    Hi.

    Ich habe für meine Bedürfnisse gute Grundkenntnisse fürs Mixing - wenn auch bestimmt lückenhaft. Ich würde nun gerne mein Wissen vertiefen und suche dafür Tipps für gute Bücher zum Thema Mixing & Mastering.

    Welche würdet ihr empfehlen? Ihr dürft mir gerne auch gebrauchte anbieten (bitte per PN)

    Ich interessiere mich sowohl für den richtigen Mix im Electro/Techno Bereich, wie auch für das Recording von Bands und Mixing und Mastering der aufgenommenen Sachen.
     
  2. mink99

    mink99 bin angekommen

  3. Björn

    Björn bin angekommen

    Hast du meinen Beitrag gelesen? Ich bin mit meinen Grundkenntnissen soweit zufrieden, möchte mich aber weiterbilden.

    Was lernen denn die Leute die das Studieren? Zahlen die 500€ und mehr im Monat, damit ihnen irgend ein A*** erzählt, sie sollen auf ihre Intuition vertrauen?

    :roll:

    Und was meinst du mit "richtiger Musik"?!
     
  4. mink99

    mink99 bin angekommen

    Sorry, mit richtiger Musik meinte ich klassisch mit Band , nicht rein elektronisch. Sollte nicht herabwürdigend gemeint sein....

    Der verlinkte thread und die Buchempfehlung waren ernst gemeint. Zum was man da lernt, frag mal Tixie (thx2) , der macht anscheinend gerade so eine Ausbildung .
     
  5. Björn

    Björn bin angekommen

    Ok, dann entschuldige bitte. Ich hab das wohl falsch verstanden. Ich schau mir da mal in Ruhe an. Danke.
     
  6. Björn

    Björn bin angekommen

    Wie sieht es denn mit deutschsprachiger Fachliteratur aus?

    Hätte außerdem gerne ein Buch in der Hand :)
     
  7. Nur mal so als erster Überblick:

    http://www.ppvmedien.de/Recording:::414.html
    Ich habe aber nur das von Uli Eisner gelesen. Die anderen kenne ich nicht.

    http://www.wizoobooks.com/#tab1
    Auch hier kenne ich leider nichts

    Florian
     
  8. Achja: ich fand die Ausführungen in dem von mink99 erwähnten Thread im reaper-forum inhaltlich gut, aber man kann sie auf wenige Sätze zusammenfassen:
    1.) einen wirklich guten Mix macht man nur
    * auf einer wirklich guten Abhöre
    * und in einem wirklich guten Raum (da hat er einfach recht).

    2.)
    * Man muss ständig vergleichend Hören, und
    * man muss sich bewusst sein, dass man wirklich vergleichbares hört, und
    * man darf sich nicht selbst mit Lautstärke belügen.
    Das bedeutet: wenn man den eigenen Roughmix mit fertig gemasterten Mischungen vergleicht, dann sollte man den Roughmix auf alle Fälle mal durch einen Compressor schicken, und dann darauf achten, dass beide Mischungen im RMS-Pegel ungefähr gleich sind. Und man sollte nur so laut hören, dass man sich gleichzeitig immer noch ohne erhobene Stimme unterhalten kann.

    Dem würde ich gerne noch zwei Grundsätze anfügen, die beide auf dem Prinzip "Aus Scheisse kann man kein Gold machen" beruhen:
    * Wenn die Komposition nichts taugt, wird auch der Mix nicht gut.
    * Bevor man überhaupt ans mischen denkt, sollte die Aufnahme schon besser als perfekt sein.
    "I'll fix it in the Mix" gibt es nicht.
     
  9. fanwander, von mir dafür :supi:

    Als Alternative zum Buch kann ich noch div. Workshops empfehlen.
    http://www.audio-workshop.de
    http://hofa-college.de

    Hier kommet es nicht nur trocken aus dem Buch, sondern kann aktiv mitarbeiten und hat das eine oder andere "Aha" Erlebnis. Learning by doing also. Gibt es als Fernkurse (HOFA) oder alle beide bieten Workshops bei sich in den Unterrichtsräumen an. Gemixt wird meistens mit Cubase oder Logic. Kann man natürlich auch auf andere DAWs übertragen.

    Lohnt aber nur, wenn man sich ernst- und dauerhaft mit dem Thema beschäftigen will.
     
  10. Möbius

    Möbius bin angekommen

  11. Zolo

    Zolo Tach

    Ich Arsch erzähl dir für einmalig 250 Euro in einer praktischen Session worauf man sonst noch achten sollte damits vorwärts geht mit der Qualität :mrgreen:
     
  12. Björn

    Björn bin angekommen

    :supi: :lol:


    Danke für die vielen Tipps - über das Hofa-Seminar bin ich auch schon gestolpert. Hat da jemand Erfahrungen mit machen können?
     
  13. CR

    CR Tach

    Mir hat das Buch von Mike Senior sehr geholfen (und hilft mir immer noch) ... aber darüber bist du mit deinen Kenntnissen wahrscheinlich schon hinaus?
     
  14. mark

    mark Tach

    In den meisten Büchern steht eigentlich nur der selbe Kram und eignet sich nur für den totalen Laien, wenn du schon Erfahrung hast ist die beste Literatur zum Thema Mixing dein Gehör. Wie man die Hardware bedient weisst doch jeder selbst, ich meine so schwer ist es ja nicht an einem Regler zu drehen.. du hörst doch den Klang und wie er sich verändert...

    Das wichtigste was du doch beim Mixing machen willst ist die Pegel und Frequenzen der Instrumente aufeinander abzustimmen.. Siehst du.. und da hast du schon die Lösung... Weil um nichts mehr geht es beim Mix und Mastering, Du hörst ja wo sich Frequenzen beissen, also benutze den EQ um schmalbandig Zerrende Frequenzen raus zuziehen, stimme die Pegel gut ab, Höcher Frequenzen brauchen weniger Dampf, dann Compressor und gut ist.

    Es wird viel zu viel Esoterik um das Mixing betrieben. Was zusammenpasst das past und was nicht das eben nicht zum Schluss entscheided der Geschmack deines Gehör üer das Ergebnis

    Prinzipiell ja, aber es ist genauso wie bei der Wandlung von hohen Sampleraten. Wenn du von hohen Biraten herunterrechnest bleibt das Frequenzspektrum identisch. Aber wenn du ein Projeckt in 96 Khz aufnimmst und es nach 44,1 wandelst gehen informationen verloren (ergibt sich ja schon aus der Logik). Nun hat man desselbe Spiel halt auch mit guten Boxen, was du bei hochwertigen Boxen hörst hörst du bei billigen nicht. Nun kann es eben passieren das dein Mix auf den guten Speakern super rüber kommt aber auf den billigen alle Details feheln die du so toll herausgearbeitet geglaubt hast. Deswegen ist es doch immer gut 2 verschiedene Paar Abhöre als Refernz zu haben.

    Wichtig auch, lieber einen analogen Lautstärke regler verwenden anstelle die Spuren durch die wegnahme der Bits im Pegel zu verändern. Es gibt allerdings auch viele Interface di das wissen und deswegen den Masterregler so handeln das zuerst mit vollen Bits gearbeitet wird und dann der Softwareregler einen nachgeschalteten Verstärker regelt, da kann man sich dann den analgen Poti der wegen seines Widersand wie ein Filter wirkt sparen
     

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