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super breite techno perkussion - how to?

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acronym

Guest
hi,

ich bin auf der suche nach einem oder mehrern plugins womit ich diese super breiten sounds hinbekommen wie in diesen beispielen hier.
die Perkussion die genau bei Minute 1 dazukommt:


Oder hier ist auch alles super weit, vorallem die ganze Perkussion die von Anfang an direkt spielt:


Und zu letzt dieses Beispielt.. keine Perkussion, aber dieser Synth, der da langsam reinfadet .. super breit:


Habt ihr Ideen wie die das machen? Plugin-Empfehlungen?
 
Ableton* Auto-Pan und/oder Frequency Shifter sind dafür hervorragend geeignet. Ansonsten such mal zum Thema Double Tracking!
 
Heftigste (Über) Komprimierung von Standardpercussion kann auch zum Ziel führen..
 
  • HaHa
M.i.a.u.: MartYATARI
Audiohead schrieb:
Heftigste (Über) Komprimierung von Standardpercussion kann auch zum Ziel führen..
Wie meinst du das genau? .. also okay, ich kenn mich mit Kompression ganz gut aus, hab hier auch 2 analoge Kompressoren .. aber wenn ich die Perkussion richtig derbe damit zerhaue, ändert sich ja nichts an der Stereobreite..
 
Yep, ich würde die Percussion doppeln und bissl im Panorama verteilen..dann heftigst komprimieren (auch mal die Kombi Bassdrum+Percussion aufm gemeinsamen Bus probieren)

Bin fälschlicherweise davon ausgegangen das, wie vorher vom Kollegen angesprochen (Double Tracking) als Basis
genommen wird. war verpeilt.
 
Spur duplizieren, hart links und rechts legen und eine Spur etwas verzögern. Dabei noch auf Mono-Kompatibilität prüfen.

Oder bx_stereomaker bei Mono Spuren. Oder bx_control bei Stereo. Beide Plugins sind super hinsichtlich Mono-Kompatibilität.

Gibt aber noch unzählige Alternativen an Plugins sowie Techniken.
 
Im letzteb Video ist ein Stereodelay drauf.
Bei der Percussion kannst du mal folgendes ausprobieren: Monopercussion nach Links pannen, Spur duplizieren, im Insert ein Sampledelay einfügen und dann die Delayzeit verschieben, sodass
es gerade nicht klappert, der Stereoeindruck aber groß ist.
 
in logic nimmt man einfach das stereo delay und zieht feedback ganz runter + linke und rechts verzögerungszeit gaaaanz kurz und knapp unterschiedlich.
 
Bei Reeko und Kwartz ist's der Eventide Blackhole-Algorithmus auf der Drumgruppe. Ziemlich verbreitet bei den Jungs und in dem Genre längst schon kein Geheimtipp mehr. Zusätzlich bei beiden eine sehr dichte Kompression auf der Percussion und eine zusätzliche Sättigung durch die verdichteten Obertöne der Distortion. Bei Marcel hat durch die äußerst minimalistische In-Your-Face-Anordnung von Drums und Bassline der Synth den gesamten, restlichen Bereich der Tiefenstaffelung für sich allein und kann sich beliebig im Raum ausbreiten und bewegen. Der Bass klingt fast nach MS-Bearbeitung, wobei das Seitensignal mit einem prägnanten Delay versehen wurde.
 
  • #10
ARNTE schrieb:
in logic nimmt man einfach das stereo delay und zieht feedback ganz runter + linke und rechts verzögerungszeit gaaaanz kurz und knapp unterschiedlich.
Das klingt dann Mono meistens scheiße nach Kickern in der Tiefgarage. Ich stehe viel mehr auf links Original und rechts das Delay mit einer temposynchronen Verzögerung von 1/8tel oder 3/16tel.
 
  • #11
Hier geht es zwar nur um gelayerte Kicks in Ableton* Live, aber ich dachte es passt vielleicht trotzdem hier rein:

 
  • #12
Sammy3000 schrieb:
Hier geht es zwar nur um gelayerte Kicks in Ableton Live, aber ich dachte es passt vielleicht trotzdem hier rein:
und wie kommst du dadrauf?
hier gehts doch um perkussion und nicht um kicks?!!!
 
  • #13
Für mich gehört eine Kick auch zu Percussions, aber wenn das komplett Offtopic ist möge es ein Mod bitte wieder entfernen.
 
  • #16
Im modernen coolen Techno werde meiner Meinung die Kicks und Groove eher so gemacht.


Und das hier ist meiner Meinung eher überbewertet
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Q960
  • #17
Ziemlich basic:

1) Mono Drum doppeln, links/rechts pan, eine Spur leicht verzögern, bspw mit einem Delay mit Feedback 0
2) Spur doppeln, L+R vertauschen, Phase um 180° drehen und ganz leicht dem Quellsignal beimischen (Kann sschnell scheiße klingen, nur subtil)

Auf Monokompatiblität achten.

Gern geschehen.
 
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M.i.a.u.: vikke
  • #19
Nicht grundsätzlich, wenn durch den L/R-Tausch die Signale max Gegenphasig sind.
Aber da es sich hier, wenn ichs richtig verstehe, um ein Monosignal als Ausgangsbasis handelt, würde ein zusätzlich gegenphasiges Zumischen lediglich für einen Pegelabfall sorgen. Da ist Fader bemühen deutlich simpler in der Anwendung....
 
  • #20
provoziert man damit nicht Auslöschungen? Was soll das bezwecken?

Du erreichst damit einen psychoakustischen Effekt. Probiers mal aus

Es klingt einem Chorus sehr ähnlich, hat aber diesen ultrabreiten "ausserhalb des Kopfhörers" Sound
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #21
Nicht grundsätzlich, wenn durch den L/R-Tausch die Signale max Gegenphasig sind.
Aber da es sich hier, wenn ichs richtig verstehe, um ein Monosignal als Ausgangsbasis handelt, würde ein zusätzlich gegenphasiges Zumischen lediglich für einen Pegelabfall sorgen. Da ist Fader bemühen deutlich simpler in der Anwendung....

Mit einem Monosignal habe ich es noch nicht probiert, ich denke dass es da nicht so gut funzt,
da du beim phaseninvertierten Signal auch die Kanäle L+R invertierst, dadruch umgehst du ja die Auslöschungen ein wenig
und es sollte monokompatibel bleiben
 
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M.i.a.u.: Akai
  • #22
Nicht grundsätzlich, wenn durch den L/R-Tausch die Signale max Gegenphasig sind.
Aber da es sich hier, wenn ichs richtig verstehe, um ein Monosignal als Ausgangsbasis handelt, würde ein zusätzlich gegenphasiges Zumischen lediglich für einen Pegelabfall sorgen. Da ist Fader bemühen deutlich simpler in der Anwendung....


vom grundsaatz her macht man das auch nur mit monosignalen, denn stereosignale kann man ja nicht pannen.

mein "überbereite" panner plug-in von 2001 macht genau das.

es geht erst bis links, und danach wird rechts ein bischen gegenphase dazugemischt und klaingt es so, als ob es von noch weiter links kommt wie der lautsprecher steht.

man darf es damit aber nicht übertreiben. die grenze liegt bei circa 27%, das sind -6.15 db.

die idee dabei "auf monokompatibilität achten" zu müssen ist natürlich quark.

außerdem geht es in der ausgangsfrage von 2016 um die ganze breite, und nicht nur um die breite einer seite. :)

mit einem stereo signal funktioniert das spiel aber nur dann, wenn rechts und links komplett unterschiedlich sind. das kannst du bei snaredrums vergessen. bei monosynths hingegen reicht ein bischen verstimmung L gegen R und es funktioniert auch beidseitig.

dort ist es dann auch das einzige, was man noch tun kann, denn eine herkömmliche M/S matrix kann ein signal, was zu 95% stereo ist nicht mehr verbreitern.

auch funktioniert es nur bei 60 grad. unterm kopfhörer klingt es komplett anders wie es soll. (aber auch gut.)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #23
@ModernerPurist :Ah, i see. Du drehst die Phase nur bei der Dopplung des dem auf stereo gepimpten Signal und nicht auf der Summe von Mono Drum + Pseudo-Stereo Effekt.
 
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M.i.a.u.: ModernerPurist
  • #24
Hoppla, habe wohl den falschen Thread ausgegraben für meinen Post.
 
  • HaHa
M.i.a.u.: einseinsnull
  • #25
Hier mal ein Beispiel. Aus dem Kontext gerrissen mit irgendeiner Bassline ausm Subsequent, der ja mono ist.

Zuerst Monosignal mit Standard Cubase StereoDelay zum Stereosignal gemacht und dazu noch den psychoakustischen "Hack",
dann das Signal trocken mit etwas Raum. Hab die Bearbeitung natürlich bisschen überreizt und den Bass etwas lauter gemacht,
damit mans hört.

Außer dass das Signal bearbeitet nach links wandert (durchs delay), finde ich das fast besser. Das Trockene wirkt dagegen recht rauh, hat auch was.

Anhang anzeigen BassMono2StereoBeispiel.mp3

Mitm Stereosignal funzt es besser
 
  • #26
Hab vorhin auch mal kurz probiert. Der Trick bringt halt sofort diese klassische Überbreite. Hab zwar hier nur KHs, kann mir aber gut vorstellen dass das Signal dann nett neben den Speakern steht. Muss man aber sicherlich mögen den Effekt.
 
  • #27
Aufm Bass allein wirkt´s schnell deplaziert, aber auch Percussions/TribalLoops etc kommt´s ganz gut.

Wollte eigtl damit zeigen, dass man so recht einfach selbst seine "Effekte" bauen kann, ohne jetzt das nächste gehypte
Plugin nutzen zu müssen, bei dem man nicht weiss, was es macht. Und es klingt sauberer, wenn man es nicht so dilettantisch macht wie ich jetzt gerade :D
 
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M.i.a.u.: Akai
  • #29
Du erreichst damit einen psychoakustischen Effekt. Probiers mal aus

Es klingt einem Chorus sehr ähnlich, hat aber diesen ultrabreiten "ausserhalb des Kopfhörers" Sound
achso ich hatte es mir falsch vorgestellt. Ja das geht natürlich.. aber wie du schon sagst das ist super empfindlich für zuviel. Ich bin da echt allergisch, wenn Leute mit solchen Sachen übertreiben.
Es klingt selbst dezent eingesetzt irgendwie artificial.
Das Handling ist auch umständlich.

Ich nutz gern dieses plugin, da hat man alle Möglichkeiten beisammen und kann sehr gezielt steuern wie breit es wird.
 
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M.i.a.u.: Akai und ModernerPurist
  • #30
Drms habe ich auch, aber sowas damit noch nicht probiert. Bin mir nicht sicher, ob es technisch genau das macht bzw machen kann?

btw jetzt gibts du mir nen tipp zurück 😂
 
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