Kann gelöscht werden

…das ist als ausführliches brainstorming für einen richtigen Artikel/Artikelserie sehr gut!…

…das ‚System‘ ist eine witzige Idee - mal sehen, ob ich so eine Tabelle übers Jahr hinbekomme…
 
Das, finde34 ich spontan, ist ein sehr interessanter Ansatz. Das werde ich mir mal am WE durch den Kopf gehen lassen.
 
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M.i.a.u.: CBS
Anfänger denken zuerst und zusätzlich darüber nach, welche Rollen sie zukünftig realistisch erfüllen können und wollen.
Die Frage ist, in wieweit Anfänger das zu diesem Zeitpunkt schon abschätzen können.

Idr. fängt (idealerweise) jeder erstmal so "klein" wie möglich an, so dass man mit möglich wenig (und preiswertem) Equipment erste Ergebnisse erzielen kann (also vielleicht nicht als erstes nur die 2.000€-Monitorboxen oder den Digitalmischer kaufen, sondern erstmal mit einem Monologue und einem UMC204 oder so starten ...).

Wofür die meisten aber schon ein Gefühl haben werden, ist ob sie gerne an einem Hardware-Synth schrauben, lieber Tracks am PC erstellen oder Remixes machen wollen. Diese Bedürfnisse können sich natürlich ändern, und werden es in den meisten Fällen auch mit der Zeit, aber hier stellt sich auch die Frage: Wollen/Müssen wir Umwege und Fehlkäufe auf jeden Fall vermeiden, oder ist der Weg (des Ausprobierens unterschiedlicher Rollen und Geräte) hier nicht auch manchmal das Ziel?

Beim Großteil der Kaufentscheidungs-Threads hier habe ich das Gefühl, dass der Threadstarter zumindest schon eine gewisse Vorstellung hat, was er oder sie möchte. Aber klar, dass man bei Fragen wie "lieber Deluge oder Matriarch?" mit der "Rollenfrage" weiterkommt, als bei "Virus oder Peak"?.
 
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M.i.a.u.: CBS
In diesem Jahr kaufe ich ein Ticket für 8.000 EUR, fahre damit mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok. Wladiwostok ist nicht mein Ziel, sondern die über lange Strecken eintönige Fahrt. Dabei hätte ich auch den Orient-Express von Paris nach Istanbul nehmen können. Aber Istanbul interessiert mich auch nicht. Der Weg ist das Ziel. Das ist mein Problem mit der Herangehenweise.
naja, das "auch" im Satz war schon relevant: Und vielleicht habe ich auf dem Weg mit der Transsibirischen Eisenbahn viel mehr Eindrücke und Erfahrungen gewonnen als beim 2h-Flug mit der Concorde. ;-)

Ich gehe ja zum Teil mit Deiner Ansicht konform, denke aber dass auch genügend Fälle gibt, wo
dann empfehle ich damit anfangen. Und zwar vor der Equipmentfrage.
noch nicht wirklich zum Ziel hinführt, weil halt erst die Erfahrung fehlt. Was wirklich Freude macht und wo die eigenen Stärken liegen, findet man oft halt erst heraus, wenn man die Dinge ausprobiert hat.

Und, nicht zuletzt: Der Gebrauchtmarkt wäre ziemlich mau, wenn sich alle Leute vorher überlegen würden, was sie wirklich brauchen. :)

Nicht falsch verstehen: Ich halte gute Beratung und das Nachdenken über die eigenen Ziele durchaus für sinnvoll, aber der Mensch lernt halt am besten durch die eigenen Fehler und Erfahrungen. Der Monologue-Kandidat merkt vielleicht nach einem Jahr, dass er doch lieber an VSTis schraubt. und nach weiteren 2 Jahren Beschäftigung mit der DAW zeigt sich sein herausragendes Talent als Mastering-Ingenieur (das er vielleicht nie entdeckt hätte, wenn er von Anfang an beim Octatrack geblieben wäre). Man kann halt nie wissen ...
 
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M.i.a.u.: CBS
Ich hätte ohne die vielen Fehlkäufe nie so ein zufriedenstellendes Setup zusammenstellen können. Darum bereue ich es nicht diesen langen und teuren Weg gegangen zu sein.

Am Anfang hatte ich, wie so viele andere auch, keine Ahnung was ich überhaupt machen möchte, daher war es auch so schwer das Passende zu finden. Außerdem wollte ich nicht tiefer in die Tasche greifen. Das kostete im Nachhinein mehr, als wenn ich sofort das etwas teurere genommen hätte. Aber auf dem direkten Weg wäre die Erfahrung ausgeblieben, die ich dadurch gesammelt habe. Nun weiß ich konkret weshalb ich bestimmte Geräte nicht haben möchte und frage mich nicht unterbewusst ob ich es doch nicht irgendwie gebrauchen könnte.

Das Forum bewahrte mich davor einen weiteren Fehler zu machen, als ich mich zwischen der TR8S und dem Digitakt nicht entscheiden konnte. Ich tendierte zur 8S, aber nach einigen Kommentaren ist es doch der Digitakt geworden und darüber bin ich sehr froh.
Es brachte mich aber auch dazu etliche Geräte zu kaufen, die ich nicht lange behielt, aber wie gesagt.. Das war offensichtlich nötig.

Dass man heute alles sein muss, also Komponist wie auch Produzent, ist auch dem Zeitgeist geschuldet. Manche denken, dass es die Seele rauben würde, wenn sie mit Mix/Mastering jemand anderen beauftragen würden. Falls ich irgendwann genug Material für ein Album zusammenstellen und denken sollte, dass dies es wert sei veröffentlicht zu werden, würde ich die Postproduktion in fremde Hände geben. Dass Mix und Mastering bei meinen jetzigen Tracks für'n Arsch sind, ist mir egal. Sind eh nur Eintagsfliegen.

Wer sich ernsthaft mit Musik beschäftigt, geht anders an die Sache ran, als irgendwelche Hobby- und Möchtegernmusiker. Letztere, zu denen ich mich selbst auch zähle, sind nur den Musikhäusern wichtig.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und mal alles aufgelistet was ich habe.. Das Meiste kam in den letzten 4 Jahren dazu.
- 281 Overdrive
- AKG K-275
- Akustikgitarre
- Audient iD44
- Behringer ADA8200
- Behringer ADA8200
- Behringer U-Phoria UMC202HD
- Bildschirm
- Decksaver
- Digitech Nautila
- Digitech Obscura
- Digitech Polara
- Didgeridoo
- Diverses
- Dunlop Cry Baby
- Edirol m16dx
- Egg Shaker
- Eimer
- Elektron Analog Drive
- Elektron Digitakt
- Elektron Digitone
- Erica Synths Bassline DB-01
- ESI MidiMate eX
- ESP LTD EC-256FM DBSB
- Fender Jazz Bass (2007, USA)
- Halterungen
- Hardware
- Harley Benton JB-20
- Harley Benton Truetone SH-20
- ISP Technologies Decimator Pedal V-II
- iZotope Ozone Advanced
- iZotope RX Elements
- Kabel
- Kenton MIDI Thru 12
- Koffer
- Korg Kaoss Pad Pro KP3+
- Korg Mini Kaoss Pad 2S
- Korg Monologue
- Korg Pitchblack
- KRK Rokit RP8 G2
- Laptop
- Line6 HX Stomp
- Marshall DSL5CR
- Maultrommel
- Midiphy LoopA
- Midiphy MIDI-Thru
- Moog Minifooger MF Boost
- Moog Minifooger MF Trem
- MXL V69M
- MXR Carbon Copy
- PC
- Ploytec πλ²
- ProCo Rat (LM308)
- ProCo Deucetone Rat
- Roland R-07
- RetroKits RK-002
- Überflüssiges
- Shure Beta 58
- Shure SM-58
- Sinnloses
- Software
- Sonstiges
- Ständer
- Steinberg Cubase Pro
- Steinberg WaveLab Elements
- Superlux HD-681 Evo
- Taschen
- Technics SL-1210 mkII
- Yamaha MODX6
- Yamaha Reface CP
Irgendwann mache ich noch eine Liste mit allem was ich verkauft habe. Sie wird nicht wesentlich kürzer ausfallen.
 
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Oh, da hab ich auch noch ne ganze Sammlung im Geräteschuppen. Vielleicht sollte ich die hier auch unter Equipment aufführen? 🤔

Bleibt in einer Überflussgesellschaft meist nicht aus ...

hab ich verkauft, weiß sonst nicht wohin mit dem Zeug.

kommt und geht ...

Manche denken, dass es die Seele rauben würde, wenn sie mit Mix/Mastering jemand anderen beauftragen würden.
Oder dass es Perlen vor die Säue wäre, ein schon mies komponiertes und arrangiertes Stück mit professionellem Mixing und Mastering zu veredeln ... wenn, dann schon durch die Bank amateurhaft. ;-)

Zum Thema Fehlkäufe: Ich kann mich da eigentlich nur an weniges erinnern, obwohl ich schon vieles wieder verkauft habe. Meist möchte ich die Zeit mit dem jeweiligen Gerät nicht missen, aber irgendwann ist es halt auch Zeit, sich weiterzubewegen.

Am ehesten waren noch meine diversen Versuche, mich mit Drumcomputern anzufreunden, Fehlkäufe (HR-16, Drumbrute Impact, Volka Drum) - alle nicht lange dageblieben, habe jedesmal gemerkt, dass ich Drums lieber im Pianogrid einzeichne und/oder an Analogsynths selbst schraube.
 
Am ehesten waren noch meine diversen Versuche, mich mit Drumcomputern anzufreunden, Fehlkäufe (HR-16, Drumbrute Impact, Volka Drum) - alle nicht lange dageblieben, habe jedesmal gemerkt, dass ich Drums lieber im Pianogrid einzeichne und/oder an Analogsynths selbst schraube.
Fehlkäufe DRUMS:
MPC Studio Black
SR18
TR-08
TR-09
TR-8
Volca Beats
XR20

Hier habe ich so eine Liste schon mal angefangen:
Ich habe jede Menge Fehlkäufe getätigt.. Bin auch froh, dass ich sie alle verlustfrei oder nur mit geringen Verlusten wieder losgeworden bin..

Akai
- XR20
- MPC Studio Black
- MPK mini

Alesis
- SR18

Roland
- TR-8
- TB-3
- TR-08
- TR-09
- Sonic Cell
- JV-1010
- SD-50
- XV-2020
- MC-303
- MC-307

Yamaha
- FB-01

Korg
- Minilogue XD
- Electribe 2
- Kaossilator 2
- Kaossilator Pro

Focusrite
- Clarett 4pre

Behringer
- TD-3
- Crave
- Model D

SOMA
- Ether V2

uvm.
Werde sie bei Gelegenheit mal vervollständigen.. =)
 
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M.i.a.u.: CBS
Da ist jetzt (zumindest auf den ersten Blick) relativ viel dabei das in Richtung Drummie oder Groovebox geht. Sowie ein paar Expander und Exoten ...
Allerdings sind bei Dir die Elektrons geblieben, also scheint Dir hier wohl der spezielle Workflow zuzusagen?

Bei mir ist der Minilogue auch recht schnell wieder gegangen - der Monologue blieb länger. Auch der Crave war nach ein paar Tagen wieder weg (zu reduziert).
 
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M.i.a.u.: CBS
Die Tage hatte ich hier im Forum mal wieder einen "Brauche Hilfe bei der Kaufentscheidung!"-Thread gelesen. Das "Opfer" hatte Geld zuviel, als unbedarfter Einsteiger einen Top-DJ-Mixer für 1.800 EUR gekauft. Jetzt suchte er noch die passende Groove Box für die Nachahmung seiner Vorbilder, deren Genre er nicht kannte. Erwartungsgemäß wurde es eine Analog Rytm. Kaum zwei Wochen im Einsatz, landete der erstbeste Erguss bereits auf YouTube.

Aus welchem Grund auch immer hat das meinen Kopf unterbewusst beschäftigt. In eine - wie ich finde - konstruktive Richtung. Einige Gedanken möchte ich daher teilen. Die Überschrift ist dabei das etwas sperrige Bindeglied für die trockene Theorie.

1. Anfänger und die Biene Maja

Jeder kennt die Spinne Thekla. Zumindest die Musiker. Die lauert Geige spielend in ihrem Netz auf Opfer. So ist das auch hier im Forum: Anfänger stellen Fragen. Die meisten Antworten haben mit den Fragen wenig zu tun. Oftmals werden die eigenen Beweggründe/Erfahrungen vorgetragen. Nimm dies oder jenes, hab ich auch gemach. Bin jetzt ein Star. Ich überzeichne, aber von Beratung fehlt - von Ausnahmen abgesehen - jede Spur. Deshalb der Begriff: "Opfer".

Schaut man sich andere Musikinstrumentengattung an: Klavier, Gitarre, Flöte, you name it. Nahezu überall gibt es Musikschulen, Lehrer*innen, VHS-Kurse. Anfänger gehen nicht zu Thekla, sondern zur/m Lehrer*in. Dort kommen Kaufempfehlung für Anfängergitarren, Pianos, usw. her. Und dann gibt's Training mit System am Instrument. Von Thekla weit und breit keine Spur.

Und was macht der Elektromusiker: Dem fehlt die etablierte Infrastruktur und damit die Unterstützung. Anfänger im Bereich der elektronischen Musik sind auf sich alleine gestellt. Das muss man wissen, denn das bedeutet, die Entscheidungs-/Entwicklungszeiträume sind deutlich länger und die bedürfen mehr Fleiß sowie Eigeninitiative. Oder aber viel Zeit und Geld.

2. Anfänger und die Rollen

Rollen sind etwas herrliches: Die kann man spielen oder spielen lassen. Wenn man sie kennt. Verführerisch an der elektronischen Musik ist, dass man glaubt, alle Rollen spielen zu können/müssen. Und dies, obwohl die in anderen Genres eher arbeitsteilig angelegt sind oder waren. Das liegt zum Teil in den elektronischen Instrumenten und den DAWs begründet, die an einer Reihe von Produktionsprozessen beteiligt sein können. Vielleicht ist man deshalb gerade in der Hardware-Fraktion ständig auf der Suche nach Ersatz und Erweiterung (G.A.S.). Die Suchkosten kommen hinzu: Die Zeit für die Suche, Auswahl und Einarbeitung bis zu Feststellung, dass es mal wieder ein Fehlkauf war.
Das kann man vermeiden/reduzieren, wenn man für sich die Rollen vorher klärt. Dazu zwei Beispiele:

Gitarrist: (1) Übender (2) Spielender (3) Komponierender (4) Live Spielender
Die Übungsgitarre kann ein andere sein als die auf der Bühne. Auf der Bühne kommt weiteres Equipment hinzu, was zum üben nicht zwingend benötigt wird. Studioaufnahmen werden im Studio gemacht, von jemandem, der sich damit auskennt. Man ist mit der Gitarre selten allein, sondern spielt mit anderen zusammen.

Techno-Produzent: (1) Übender (2) Spielender (3) Komponist (4) Arrangeur (5) Sound Designer (6) Mixing Engineer (7) Mastering Engineer (8) Live Performer/DJ
Das Equipment kann in jeder Rolle unterschiedlicher Natur sein (Hardware und/oder Software). Es verlangt ganz viele Fertigkeiten aufgrund der Komplexität und der jeweiligen Rollenanforderung. Selbst langjährige Profis erfüllen diese Komplexität nur selten und lassen Teile wie z.B. Mastering von anderen machen. Meist produziert man allein oder zu zweit. Im schlimmsten Fall kümmert man sich auch noch um Veröffentlichung, Marketing und Booking. Man ist der "Jack of all trades", der zwar vieles aber nichts richtig kann. (Was man im Alleinsein nicht merkt ;-))

3. Rollen und die Equipment-Entscheidung

Die Rollen sind selbstverständlich plakativ und ein jeder kann sich ein eigenes Rollen-Pattern erstellen. Eine Herausforderung besteht für Anfänger darin, sich vor einer Equipment-Entscheidung deren Existenz bewusst zu sein. Beispiel: Möchte man einfach mal ein bisschen zur Entspannung und ohne Anspruch rumdatteln, dann sucht man etwas, was genau dafür geeignet ist. Also ganz sicher keine DAW mit 100.000 Möglichkeiten oder eine Profi-Groovebox mit Lernkurve von 365 Tagen. Dafür reicht ein iPad mit einer Korg App oder ein billiges Novation Teil. Möchte man eigene Tracks produzieren, die sich auch außerhalb der eigenen Producer-Blase hören lassen, wird es schwieriger. Dann muss man es mindestens bis zur Stufe 6 schaffen. Ohne Computer und Software (nur mit Hardware) wird das ziemlich schwer sein. Bedeutet, man braucht Planung und möglicherweise Hardware, die in verschiedenen Rollen genutzt werden kann.

4. Probiere das Systematisieren

Am einfachsten, man macht sich eine Tabelle. Oben, in die Spalten, kommen die zu besetzenden Rollen. Und links in die Zeilen das Equipment. Für jedes Teil, eine eigene Zeile.
Dort wo Rolle und Equipment übereinstimmen, kommt ein Kreuz hin.

Schlussfolgerung:
  • Wer wenig Geld und Zeit erübrigen kann oder möchte, kauft oder behält nur Equipment, dass möglichst für alle oder zumindest viele der benötigten Rollen geeignet ist.
  • Wer Platz, Geld und Zeit im Überfluss hat, kauft sich für die verschiedenen Rollen das passende Equipment. Ggf. auch doppelt, um es in unterschiedlichen Rollen zu nutzen.
  • Anfänger denken zuerst und zusätzlich darüber nach, welche Rollen sie zukünftig realistisch erfüllen können und wollen.
  • Erst wenn diese Frage geklärt ist, geht es überhaupt erst an die Suche und Auswahl von Equipment.
  • Denn damit lassen sich bereits beim Kauf die persönlichen Ziele definieren und die Zukunft berücksichtigen.
  • Erst wenn man weiss, wohin man möchte, können andere dabei behilflich sein, eine gute (Investitions-)Entscheidung treffen.

Hoffe, die Gedanken helfen an der ein oder andern Stelle. Bin selbstverständlich an Erfahrungsberichten interessiert.

PS: Wenn man in diversen Genres unterwegs ist, kann man in den Spalten die Rollen für die jeweiligen Genres abtragen. Dann erkennt man auch, welches Equipment Genre-übergreifend nutzbar ist.
Das mit den Rollen ist ein sehr guter Punkt! Da hat es der Lagerfeuergitarrist sicherlich einfacher.
 
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M.i.a.u.: CBS
Da ist jetzt (zumindest auf den ersten Blick) relativ viel dabei das in Richtung Drummie oder Groovebox geht. Sowie ein paar Expander und Exoten ...
Allerdings sind bei Dir die Elektrons geblieben, also scheint Dir hier wohl der spezielle Workflow zuzusagen?

Bei mir ist der Minilogue auch recht schnell wieder gegangen - der Monologue blieb länger. Auch der Crave war nach ein paar Tagen wieder weg (zu reduziert).
Monologue war mein erster Synth. Den habe ich immer noch und denke gar nicht drüber nach ihn zu verkaufen. Da ich aber nun einen Monosynth hatte, brauchte ich einen Drummie und irgendwas Polyfones sowieso. So ging das dann mit dem Bad Gear los..

Den Minilogue XD habe ich begehrt, bis ich ihn gekauft hatte. Nur vier Stimmen mit last note priority haben mich zum Verzweifeln gebracht und dass man den dritten OSC nur übers Menü vollständig steuern kann, fand ich auch irgendwie beleidigend. Soundmäßig habe ich mir auch mehr erhofft. Nach paar Wochen musste er wieder gehen. Naja, passiert.

Digitakt war mein erster Elektron und ich war hin und weg. Bin es immer noch. Die Bedienung, Übersichtlichkeit, Möglichkeiten.. Da passt einfach alles. Das was er nicht kann oder worin er nicht so gut ist, das brauche ich eh nicht. Also holte ich mir bald darauf den Digitone. Hier ein Bespiel weshalb ich das Trio liebe. Bass Monologue, Drums Digitakt und alles andere Digitone.
Letztes Jahr habe ich es mit dem Octatrack mk2 versucht, aber irgendwie war er dann doch zu viel des Guten. Kann zwar alles was der Digitakt auch kann und noch mehr, aber vom Digitakt war ich verwöhnt. Er ist einfach übersichtlicher. Ich glaube mehr Elektrongeräte brauche ich nicht. Mit Cycles habe ich es auch mal versucht. Nettes Gerät, aber in meinem Setup überflüssig.

Dass ich gar keinen Polysynth brauche merkte ich erst, als ich den Prophet '08 holte, denn eigentlich möchte ich keine reine elektronische Musik machen. Ich habe auch nie Techno oder House gehört, sondern eher alten Rock und Rap. Also holte ich mir vor Kurzem den MODX6. Nun habe ich alle Sounds (Piano, Orgel, Brass uvm) und ein Masterkeyboard in einem Gerät. Digitakt für die Drums, Gitarre für Rhythmus, Bass für Bass, Brass zum untermalen und betonen und alles andere nach Bedarf, Lust und Laune. Die minderwertigen Expander haben mich davon abgebracht. Sie klangen alle durchweg Kacke. Integra-7 mit den SuperNatural Sounds wäre noch eine Wahl gewesen, aber dann hätte ich kein Keyboard und im Fantom und FA geizt Roland mit den Sounds, also blieb nur noch Yamaha übrig. Soll mir recht sein =)
 
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M.i.a.u.: CBS
Dass ich gar keinen Polysynth brauche merkte ich erst, als ich den Prophet '08 holte
Ja, manchmal muss man auch die Wege gehen, die in eine persönliche Sackgasse führen. :dunno:

Ich weiß inzwischen, dass die Drums bei meiner Musik nur eine untergeordnete Rolle spielen, und ich mit den meisten Pattern- oder stepbasierten Geräten nicht viel anfangen kann. Aktuell bin ich bei rein elektronischer Musik mit Schwerpunkt Analogsynths (plus digitaler Würze) angekommen - hatte aber auch in den 90ern eine längere Rompler-Phase mit "Naturklängen" und kurzen Ausflügen in Richtung Trance, Jungle und Darkwave. ;-)

Es ändern sich also die musikalischen Präferenzen mit den Jahrzehnten, und damit zwangsläufig oft auch der Gearbedarf. Momentan bahnt sich am Horizont auch wieder der Einsatz von Saxophon, Querflöte und Katzendarm als Zusatzelement an ... (nur mit Gesang wird es irgendwie nichts - muss wohl doch mal in Unterricht - oder den Behringer Vocoder - investieren)
 
nur mit Gesang wird es irgendwie nichts - muss wohl doch mal in Unterricht - oder den Behringer Vocoder - investieren
Mit dem (Sprech)Gesang habe ich noch als Teenager angefangen, da ich aber nie gerne im Mittelpunkt stand, hat sich dieses Vorhaben ziemlich schnell zerschlagen. Habe dennoch alle paar Jahre zumindest einen Track mal aufgenommen. So aus Spaß an der Freunde, ohne es irgendwo zu veröffentlichen. Sind auch nicht sonderlich gut geworden.
Singen kann ich leider auch nicht. Da Deutsch eine Fremdsprache für mich ist und ich wie ein Kanacke klinge, werde ich wohl nie zum Gesangsunterricht gehen und die Texte, die ich auf Deutsch habe, nie selbst einsingen. Ob sich jemand anderes dafür findet, wird sich zeigen. Damit befasse ich mich irgendwann in paar Jahren. In meiner Muttersprache etwas zu machen, habe ich auch keine Lust mehr. Habe mich jetzt auf die Deutsche Sprache gewöhnt und versuche da was zusammen zu dichten. Wollte schon als Kind Dichter werden. Wurde aber nur immer dichter, mehr leider nicht :D
 
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Mir gefällt die Idee sehr, sehr gut. Und ich mache mich sofort an mein persönliches Excel-Sheet.

Was Deine Ausgangintention angeht, ein paar kleine Fallstricke:
1.) Wenn der nächste Anfänger hier im Forum aufschlägt, wird Deine (hoffentlich kürzere aber sicher genauso korrekte) Antwort unter den zehntausend Selbstdarstellungs-Antworten untergehen.
2.) Der Anfänger weiß garnicht dass es unterschiedliche Rollen gibt. Der Anfänger denkt, dass das gesamte Musikbusiness aus einer einzigen Rolle besteht: "beim The Drumsheds überm Pioneer-Player die Finger in die Luft recken".
3.) Wenn man dem Anfänger sagt, dass er sich für eine oder zwei Rollen entscheiden muss, dann braucht er kein Equipment mehr, sondern einen Therapeuten.

Ok ich ich übertreibe...

Ach ja: bei den Gitarristen ist das übrigens genauso. Da hört das schon längst nicht mehr beim Live-konzert auf.
 
Ich habe mittlerweile auch gelernt, dass ich den soundsovielten Synth mit 2 Oszillatoren, Sync und HPF und LPF nicht unbedingt brauche. Ich brauche Polyphonie, lange Attack- und Releasezeiten und die Möglichkeit, Field Recordings so zu bearbeiten, dass man nicht mehr erkennt, was das Original war. Außer mit dem Iridium geht sowas gut mit ABSYNTH und diversen REAKTOR-Ensembles. Und mein RC-202 Looper ist Gold wert!

Aber das weiß man ja nicht vorher. Hinterher ist man meist schlauer.
 
Da Deutsch eine Fremdsprache für mich ist und ich wie ein Kanacke klinge
ist doch quasi ein Garant für Erfolg im Musikbiz mit Sprechgesang? 🤔

Ich brauche Polyphonie, lange Attack- und Releasezeiten und die Möglichkeit [...] Aber das weiß man ja nicht vorher. Hinterher ist man meist schlauer.
Die Frage ist: Hättest Du das mit einer Rollenfindungstabelle im Kaufberatungsthread schon festgestellt, oder hat es die Begegnung mit dem einen oder anderen 2-Osc-Synth doch gebraucht, um zu der Erkenntnis zu kommen?

Ich denke, es gibt solche und solche Fälle.
 
Eigentlich braucht man erstmal lange nix kaufen, wenn man bei Null anfängt elektronische Musik zu machen (Computer und Kopfhörer setze ich mal als essentiell voraus)... das Angebot an Freeware PlugIns , Host und Sequencer Software reicht aus, um einen Anfänger über Monate zu beschäftigen. Will man weniger kryptisch unterwegs sein, besorgt man sich vielleicht noch ein gebrauchtes Midikeyboard...
wer so ein, zwei Jahre am Ball bleibt, hat die Grundzüge der verschiedenen Synthesearten wahrscheinlich verstanden, weiß wie man einem Kompressor, EQ und Effekte handhabt. Unter Umständen merkt man, dass man gar nicht viel mehr braucht bzw. man hat selber erkannt, welches Equipment schneller zum Ziel führt.

Natürlich ist der Reiz groß sich "Spielzeug" zu kaufen und mit Hardware andere Arbeitsweisen zu entdecken, aber nötig sind die nicht, besonders wenn man noch am Anfang steht und eigentlich keine Ahnung hat.

Ist aber auch eine Mentalitätsfrage, sieht man im Sport auch sehr häufig.
Der eine kauft sich für 5000,-€ Euro nen Rennrad, Ausrüstung und allen möglichen Schrott bevor er überhaupt die erste Runde gedreht hat. Der Andere gurkt halt das erste Jahr auf irgendeinen Dreigang Hollandrad rum, um abzuchecken, ob Fahrrad fahren überhaupt cool ist.


In der Kampfkunst unterscheiden sich auch deutlich die Mentalitäten. Während in der westlichen Welt die Schüler von heute auf morgen alles können wollen und die Bui Tze an der Holzpuppe am zweiten Tag gezeigt haben wollen, um dann mit stolz geschwellter Brust auf der Straße vor die Fresse kriegen, kommen die asiatischen Schüler in den ersten Monaten nicht darüber hinaus erstmal richtig zu stehen und mit viel Glück ein paar Dehnübungen zu machen...

Ist also vor allem eine Frage der Intention mit der man an eine Sache rangeht, welches Ziel man verfolgt; will man nur ein bisschen Spaß und sich die Zeit vertreiben oder ist man ambitioniert. Auf Sound machen bezogen, MusicMaker vs. Reaper / VCV Rack...
Vielleicht merkt man aber auch, dass man nach drei Wochen MusikMaker mehr will und dann erstmal "richtig stehen" lernt...
Obwohl ich nach dreißig Jahren heute überwiegend Hardware nutze (weil das sich so angesammelt hat), würde ich heute für einen Neustart oder Einstieg den steinigen Softwareweg bestreiten...
 
Die Frage ist: Hättest Du das mit einer Rollenfindungstabelle im Kaufberatungsthread schon festgestellt,
Ich denke nicht. Das hat ja auch weniger mit "Rollen" zu tun als mit musikalischen Vorlieben. Selbst wenn ich sage "Ambient" würde mir vermutlich sonstwas an Hardware empfohlen werden. Außerdem hat sich mein Setup/Workflow im Lauf der Zeit entwickelt. Wenn man mir als Anfänger das empfohlen hätte, was hier jetzt rumsteht, hätte ich nur "Bahnhof" verstanden.

Darum empfehle ich Anfängern gerne auch Software - da mangelt es zwar an der berühmten "Haptik", aber es ist einfach billiger (mit Freeware kann man erstaunlich weit kommen - und wenn man dann noch zufällig ein iPad oder ein iPhone hat... Die Apps selber kosten ja nicht wirklich Geld. Dazu noch nen Hunni für ein kleines Keyboard mit ein paar Reglern und gut is) und dann kann man sehen, wohin die Reise gehen wird. Manches entwickelt sich auch im Lauf der Zeit. Einem, der noch keine Ahnung hat, kann ich so nicht mit gutem Gewissen gleich einen Iridium und ein Modularsystem (in Hardware) empfehlen. Eher Waldorf Nave und REAKTOR Blocks / VCV Rack o.ä. Er wird schon merken, wenn er das verstanden hat und nun sieht, wohin die Reise gehen wird und er nun Geld für größeres in die Hand nehmen muss.

Ich hätte am Anfang auch nie gedacht, dass man mit MASCHINE Ambient machen kann, da wird ja nur so 4/4-Bumm-Bumm mit Finger-Drumming in den Videos gezeigt. Geht aber.

Das Dumme ist aber, dass wir "Elektroniker" oft Einzelkämpfer sind. Techno und Ambient werden ja nicht oft in Bands gespielt, sondern eher alleine zu Hause zusammengebaut oder live gespielt - aber eben alleine. Wenn bei Ambient 2 Leute auf der Bühne sind, ist das schon ein regelrechter Volksauflauf ;-) Da muss man zwangsläufig mehrere Rollen wahrnehmen.

Immerhin: das Mastering hab ich bei den letzten beiden Alben abgegeben, man muss ja nicht alles selber machen. Und beim nächsten wird es wieder so.
 
Software/Hardware ist sehr benutzerabhängig. Ich war mit Software überfordert. Jede Menge VSTs gehabt, keins fand ich gut (weder Bedienung noch Sound) und das Arbeiten mit der Maus hat mich genervt. Da muss man auch sehr diszipliniert sein, um nicht von einem Freeware zum Anderen zu rennen, was man selten ist und schnell hat man sich dann den PC zugemüllt. Von gecrackter Software ganz zu schweigen.. Der Umstieg auf Hardware hat mich zum besseren Menschen gemacht. Kann ich nur weiterempfehlen.
 
(1) Übender (2) Spielender (3) Komponist (4) Arrangeur (5) Sound Designer (6) Mixing Engineer (7) Mastering Engineer (8) Live Performer/DJ

Es ist wirklich eine Krux und statt Spaß kann das Hobby schnell in Druck ausarten, wenn du meinst, du musst alles beherrschen. Punkt 8 hatte ich ausgiebig, Punkt 6 und 7 interessiert mich nicht (bzw. würde outgesourced werden), aber 1 bis 5 sind auch schon krass genug für die wenige Zeit, die man als im Berufsleben stehender noch hat neben Freundin/Freunden, Familie, Sport, ...
Wechsle auch immer zwischen 1, 3, 4 und 5, obwohl nicht alles gleichzeitig erlernbar ist. Und im Endeffekt macht mir das Jammen mit eigenen Patterns, an Presets schrauben, manchmal selbst welche erstellen, hier und da ein wenig arrangieren auch Spaß. Will ja weder bekannt werden, noch Geld verdienen und die Nächste in verrauchten Clubs sind auch nicht mehr wichtig. Kann auch oft genug über meine Musik lachen, wenn es so klischeehaft alt klingt.

Jedenfalls sind das gute Punkte, die einem Orientierung geben und auch ein wenig den (selbstgemachte) Druck nehmen. Im Studium hieß es auch immer "Mut zur Lücke" vor den Prüfungen.
 
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M.i.a.u.: CBS
Es fehlt noch der 1) Grafiker und 2) Fotograf für Soundcloud BandCamp und andere Social media und 3) Kameramann (plus Lichtmann und Requisiteur) für Youtube.

Danach dann der Promoter, wie du schon geschrieben hast.
 
Ich habe eigentlich nur reingeklickt weil ich "stigmatisierung" statt "systematisierung" gelesen habe, aber dann wurde es doch ganz interessant.

Da ich in den 90ern 7 Jahre lang erst in einer Konzertagentur gearbeitet habe ( Joint Venture Concerts ) und dann selber eine hatte ( Sky Concerts, falls irgendwer von damals mitliest ), kann ich das so unterschreiben.
Ich war speziell im Dance Sektor, mit den englischen Bands unterwegs ( allein mit Ultrasonic 60 Gigs über die Jahre auch Mayday etc. ) hatte auch Apollo 440 on tour und zwischendurch so irre Sachen wie Guru Josh mit ein paar Mitliedern von Prodigy und einem Session Drummer... Nur Live Acts, keine DJs... da habe ich einfach keinen Draht dazu. Bei der Tour mit Guru Josh in Indonesien ging Mad Mick, der Saxophonist, verloren und tauchte 2 Jahre später wieder auf... irre Sachen.
Durch die Kontakte zu John Ade in New York dann auch Crystal Waters, Robin S., Twenty Fingers mit Gillette.... und so weiter.

Ich komme ja aus der Gitarrenecke und hatte von Synthesizern keine Ahnung. Ich habe dann viel Zeit mit/bei den Producern verbracht ( viel bei den Avenues in Neufahrn durch die Touren mit Odyssey, war schon in Faltermeyers Dorf in Baldham, auch sonst in ziemlich vielen Studios, viel mit den A&Rs von den Labels verhanddelt, gesprochen und gefeiert )... mittlerweile bin ich nur noch langweiliger Informatker und Alter Weisser Mann
Allerdings mit einer Menge Theoriefetzen die ich so über die Jahre aufgeschnappt habe.

Ich habe Anfang 2000er angefangen selber mal was zu machen, Cubase und VST Instrumente. Habe ich aber wieder aufgehört, eben weil ich schon in diversen Bands als Gitarrist, Bassist und Sänger unterwegs war... eher Rocklastik.

Jetzt während Corona hatte ich echt Langweweile. Als ich dann bei einem Bauern eine alte Farfisa aus den 70ern ( Professional Duo, keine Heimorgel ) halb in einem Heuhaufen vergraben sah, habe ich die ihm für 30 Euro abgekauft, für 300 bei meinem Elektroniker restaurieren lassen ( die machte vorher keinen Mucks mehr ) und angefangen Sachen zu schreiben die einfach mal anders waren als die Metal Sachen die ich sonst so mache...
Und echt Gefallen dran gefunden, Ich hatte ja als Kind mal Pianounterricht... Und musikalisch irgendwie eine 180-Grad Wende hingelegt.

Dann gings los.... Erst einen Moog sub27 geholt weil der mich quasi aus den Kleinanzeigen ansprang, dann noch einen Deepmind 12.... zusätzlich dann einen OB-6, weil der Name Oberheim einfach in meinen Synapsen eingebrannt ist....

Mit den Drums aus Cubase ( Halyon ) nicht zufrieden, weil zu mechanisch, habe ich mir ein Yamaha E-Drumset geholt, dass jetzt in meiner Musikecke verdammt viel Platz wegnimmt aber unheimlich Spass macht...
wobei ich jetzt ein mieser Drummer bin und einfach die Drums einzeln aufnehme, im Cubase vielleicht noch bissl schiebe und loope.

Ich weiss natürlich genau wo meine Stärken und schwächen sind, Mastering ist so ein Ding mit dem ich mich jetzt beschäftigen muss... aber ich hab ja Zeit, arbeite zu 100% von zuhause... und es bleibt genug hängen dass ich alle paar Monate mal was grösseres holen kann ohne länger drüber nachzudenken. Und ich bin grundsätzlich zu faul zum Verkaufen....

Keys:
Moog Sub37
Deepmind 12
OB-6
Farfisa Professional
Farfisa VIP 202R
Demnächst ein Poly-D

Guitars:
PRS Santana
Hagstrom Super Swede
Schecter C1 Hellraiser
Laney GH100S Tony Iommi Signature
Laney VH 100R
Rivera Knucklehead KR100
Rivera Knucklehead 4x12 Cab
Laney GS412 Cab
Cheri N-8W Akustikgitarre
Kisten, Schränke und Speicher voll mit Effektpedalen, was ich momentan für den Doom-Sound nutze:
MXR Comp -> Nether Octaver -> Crybaby -> TC Rusty Fuzz -> Analog Delay -> Foxgear Echosex

Bass:
Spector Euro 4 Bass
Kustom DeepEnd DE300HD Top
Kustom DeepEnd 210
Kustom DeepEnd 115
Morley Power Wah Fuzz Original von 1978

Drums:
Yamaha DTX 2.0 Full Set
Djembe
Reno Drum
"dieses indische zweiseitige Ding" ( keine Ahnung, Flohmarkt )

Micro:
Diverse Shure SM58
Electrovoice PL76
Sennheiser e945
RODE NT-1A
TC Helicon Voicelive

Recording:
Rechner
Cubase
Audacity
Tascam US-1800 Interface
Braun Regie 550 Verstärker
Yamaha NS-10 Monitore
Audiotechnica Headphones

Ich muss jetzt nicht von vorn anfangen, weil ich eine Menge ja schon hatte.... das einzige was neu dazukam waren jetzt die Tasteninstrumente und E-Drums...

Aber was ich raten kann, ist erstmal mit einer DAW und VST Instrumenten anzufangen, die komplette Produktion mal durchzugehen, zu lernen. Youtube Videos dazu anschauen, Tutorials, Theorie...
Wenn dann der SOUND mal klar ist den man so überhaupt machen will und kann ( manchmal stellt sich nach einer weile raus dass da in einem was ganz anderes zum Vorschein kommt als was man ursprünglich dachte, was anderes viel natürlicher aus dem Kopf fällt ), die >Produktion einigermassen beherrscht, dann kann man drüber nachdenken die Instrumente, die man als VST am meisten nutzt, auch in der einen oder anderen Weise Physisch zu haben...
Entweder als Original oder Kopie, je nach Schwere des Geldbeutels.

Dann: Sequenzen zu programmieren und tatsächlich Synthesizer zu spielen sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Klavier zu lernen, wäre der nächste Schritt. Mir macht es auch gerade unheimlich Spass Drums zu spielen, das bringt auch viel für die Links-Rechts Koordination die man beim Klavierspielen braucht....
 
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viel bei den Avenues in Neufahrn durch die Touren mit Odyssey
Falls Du die mal wieder siehst, sag einen schönen Gruß von mir. (Die vermutlich allererste Demo-Cassette von Martin und Georg lag bei uns im Briefkasten - und Willi (der Studioeigner) hat sie dann produziert. :) )

Aber um beim Thread-Thema zu bleiben: das Essentielle an Deiner Geschichte ist, dass Du Dir schon sehr lange über die Rollen bewusst bist. Dadurch wusstest Du was wann rentiert. Und ich vermute, deswegen bist Du jetzt auch ganz zufrieden mit Deinen Entscheidungen.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: CBS
Falls Du die mal wieder siehst, sag einen schönen Gruß von mir. (Die vermutlich allererste Demo-Cassette von Martin und Georg lag bei uns im Briefkasten - und Willi (der Studioeigner) hat sie dann produziert. :) )

Aber um beim Thread-Thema zu bleiben: das Essentielle an Deiner Geschichte ist, dass Du Dir schon sehr lange über die Rollen bewusst bist. Dadurch wusstest Du was wann rentiert. Und ich vermute, deswegen bist Du jetzt auch ganz zufrieden mit Deinen Entscheidungen.
Damn... Faszinierend wer alles hier im Forum ist

902.gif


:banane::opa:


Yup, so ist das. Ich weiss was ich brauche und was nicht. Meine Band ist auch so ein Ding bei dem wir uns einfach alle paar Wochen übers Wochenende im Haus des Drummers versammeln, und dann ein, zwei Tage einfach feiern und Musik machen, die Nachbarschaft kommt vorbei und jammt manchmal mit, alles seeehr gechillt.
Genauso halte ich das mit den Synths. Ich taste mich da so langsam rein. Ich habe keinen Druck irgendwas veröffentlichen zu wollen. Das ist mehr so ein Lernding. Und macht Spass beim jammen, eine der Farfisas habe ich schon im Bandraum gelassen, jetzt kommt noch ein Ulimoog fest rein, den können dann auch andere mal benutzen.
 
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Zwischenzeitlich habe ich alle eure Beiträge gelesen. Um den Thread nicht zur zerfleddern, möchte ich nicht auf einzelne Beiträge eingehen. Ich sage aber "DANKE!" an alle, die hier zu einer angeregten Diskussion beigetragen haben. Zudem möchte ich auch ein Feedback geben, zu den Punkten die mir aufgefallen sind. Ich mache das in Frageform:
  1. Wer von euch hat denn mal die Systematisierung praktisch durchgeführt? Erfahrungen interessieren mich.
  2. Weshalb sollte, wenn man sich heute für - sagen wir mal - drei Rollen entscheidet, morgen oder übermorgen keine Entwicklung hin zu anderen Rollen möglich sein? Und was ist mit der Entwicklung innerhalb der Rollen?
  3. Wenn du besonders viel Equipment in den Jahren angesammelt - vielleicht auch wieder verkauft hast - und dies zu deiner Erfahrung/Entwicklung beigetragen hat: Hat es denn auch zu deiner Musik, deinem Output, deinen musikalischen Fertigkeiten beigetragen? Oder hast du in der Zeit die Rolle "Technikbegeisterter Konsument" bedient (immer up-to-date, G.A.S., kaufen/ausprobieren/verkaufen, ...)?
  4. Wie könnte man einem Einsteiger in die elektronische Musik bei der Rollenfestlegung helfen? Was wäre/n die idealen Rollen und was braucht es dafür?
Bin gespannt und wünsche ein schönes Wochenende.

zu 2. Es ist immer eine Entwicklung möglich. Deine vielleicht vorhandene Kreativität zieht dich schon dahin wo du hingehörst, wenn du sie lässt. Vielleicht bist du ja ein mittelmässiger Komponist aber hast ein geiales Gehör fürs Mastering... Vielleicht kannst du auch die Ideen anderer perfekt umsetzen. Oder einfach gut spielen. Wirst du aber nie wissen wenn du das nie probiert hast.
zu 3. Natürlich trägt das bei. ich habe einen bestimmten Sound im Kopf, und wenn das equipment das ich dafür habe nicht ausreichend ist, muss was zusätzliches her.
und zu 4.: siehe oben. Niemand hindert dich daran alles auszuprobieren und dann zu schauen wo du dich wohlfühlst, und dann da gezielt dranzugehen.

Wichtig ist halt: es ist nicht unbedingt immer eine festgeschriebene Reihenfolge.
Ich kann heute komponieren wenn ich ausser Blockflöte nix kann... einfach Musiktheorie, Cubase und VST
Ich kann ein guter Musiker sein, perfekt songs nachspielen, und von da zum Komponieren kommen.
Ich kann Tontechniker sein und noch keine eigenen Songs gemacht haben.
Und so weiter. Von wo man kommt ist egal. Es gibt natürlich einfache und weniger einfache Karrieren... Wenn dein Vater Orchestermusiker ist, du damit aufwächst und als Kind schon Klavierunterricht hast ist es was anderes als wenn du einfach mal selber Bumm-Tss machen willst weil dir das DJing zu langweilig wird unsd gesehen hast dass es Leute gibt die da mit fancy Zeug hantieren.
Wobei dem ersteren aller Anfangsbonus nichts hilft wenn kein Talent da ist, und z.B. Moby Über eine Punkband und DJing zum Komponieren kam.
 
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(1) Übender (2) Spielender (3) Komponist (4) Arrangeur (5) Sound Designer (6) Mixing Engineer (7) Mastering Engineer (8) Live Performer/DJ

Feht da nicht noch der Administrator? Egal ob Hard- oder Software irgendwer muss sich ja um das ganze Geraffel kümmern. Oder gibs das nur bei Gearaddicts?

Beansprucht bei mir einen wesentlichen Teil der Zeit, die ich für mein Hobby aufbringen kann und ein angehender Pro wird das wohl kaum Outsourcen können. Mir machts bei Synths Spaß, im Gegensatz zu Autos, Fahrrädern, Waschmaschinen, die Uhrzeit im Küchenradio etc. pp.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: CBS
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Feht da nicht noch der Administrator? Egal ob Hard- oder Software irgendwer muss sich ja um das ganze Geraffel kümmern. Oder gibs das nur bei Gearaddicts?

Beansprucht bei mir einen wesentlichen Teil der Zeit, die ich für mein Hobby aufbringen kann und ein angehender Pro wird das wohl kaum Outsourcen können. Mir machts bei Synths Spaß, im Gegensatz zu Autos, Fahrrädern, Waschmaschinen, die Uhrzeit im Küchenradio etc. pp.

Was meinst du mit Administrator? Für welche Aufgaben?
 
Die Admin/Techniker/Roadie Rolle?

PCs immer schon aktuell halten, Lizenzen verwalten, Sample Libs organisieren
Gear verkabeln, Brummschleifen vermeiden, MIDI Ketten möglichst latenzfrei einrichten
Module optimal im Rack sortieren

Sowas?
 


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