The Next Behringer Status

Michael Burman

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Re: The next Behringer…

Alhambra schrieb:
ich will herrn burman nicht zu nahe treten, aber [...] technoclub [...] TB 303
Jo, sind nicht wirklich meine Themen, aber im Thread geht es ja nicht ausschließlich darum.
Ich finde aber trotzdem geil, wie die TB-303 für Acid-Bässe instrumentalisiert wurde. Aber heute gehört das m.E. in eine Kiste rein, die das nebenbei macht – neben allem anderen wie Drums etc.: eine Groovebox, Workstation, wie auch immer man es nennen mag. D.h. multitimbral, mit gutem Sequencer, mit guten Effekten usw.
 
Re: The next Behringer…

Der CS80 wäre extrem weit oben auf meiner ganz persönlichen Wunschliste. Ansonsten halte ich die üblichen Verdächtigen für wahrscheinlich: Jupiter 8, OB-8/X/Xa, P5, PPG Wave und auch da wieder den CS-80. Oder irgend ein Juno-Krams für 100 Euro. Ein GX-1 wäre natürlich der Oberhammer, aber vermutlich würde das Gerät heute keiner mehr kapieren bzw. kennen, wird also nix... (vielleicht dann zumindest Arturia...?)

Ach so: Und warum nicht das System 55 im Eurorack-Format. Das hätte Moog schon vor mindestens 5 Jahren herausbringen können und fetteste Kohle verdienen können.

Ein zweiter unrealistischer Wunsch von mir wäre der Korg PS-3300, aber den kapiert man heute auch nicht mehr (also auch kein Markt). Schade eigentlich.

Andreas
 

Bernie

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Re: The next Behringer…

Moogulator schrieb:
Glaubt ihr, 30k Einheiten EMS lassen sich verkaufen? Glaube da nicht dran.
Muss er ja auch nicht. Behringer hat genug andere Produkte produziert und teilweise auch noch im Programm, wo die Stückzahlen nicht so riesig sind und mit denen man dennoch gutes Geld verdienen kann.
 
Re: The next Behringer…

Moogulator schrieb:
Glaubt ihr, 30k Einheiten EMS lassen sich verkaufen? Glaube da nicht dran.
Übrigens liest Herr B. ja Foren, dh - hier ist ja auch die Chance was zu sagen, zu wünschen und so weiter. Aber ich schätze B so ein, dass bestimmte Gattungen und Komplexitäten nicht gemacht werden, zu nerdig für den B-Markt. Der vierstimmige EMS mit 4 OSCs und 2 Trapezoid-Generatoren ;-)
Cool, aber I don't believe it.
Ich glaube es ja auch nicht so wirklich... Aber wer ausser Behringer könnte einen EMS-artigen zum akzeptablen Preis produzieren?

Vielleicht hilft es ja, wenn man sich das gaaaaanz feste wünscht... ;-)
 

hairmetal_81

Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor
Re: The next Behringer…

Darf ich dies auch an dieser Stelle hier nochmals äussern? :runterpfeil:



hairmetal_81 schrieb:
Effekte und (Gitarren-)Preamps im API-500 Modul-Gehäuse! ...für Gitarristen, Synth-Besitzer und Studiomusiker...


+ gibt's kaum am Markt... es wäre also eine quasi Marktlücke.

+ der API-500 Standard ist bei Kompressoren, Mic-Preamps und EQ's in Studiokreisen wieder sehr, sehr beliebt.

+ seitens @Uli Behringer könnte man klassische (und neue) FX-Designs im bestehenden MusicGroup-Produktsortiment studiofreundlich als 500-Modul neu verpacken. Beispielsweise den MXR Phase 90, den Tubescreamer oder das Boss DC-2 Dimension-D Pedal (die in Form von PH-9, TO-800 und CC-300 wahrscheinlich schon vorhanden sind) oder neue Sachen wie den TC Mimic Doubler oder Tailspin Vibrato.

+ knapp 900$ USD kostet ein exaktes Replica des Roland Dimension-D im 500-Format (vgl. TB Audio TBDD-500),
600$ USD ein komplexer Modulationseffekt von JHS Pedals (JHS Emperor 500),
550$ USD ein Reverb von Meris (d.h. Strymon) (Meris Mercury-7),
900$ USD kann Moog im Vintage-Sektor für ein analoges Delay verlangen (Moog 500 Delay)
...wie soll das ein finanziell weniger gut betuchter Musiker bezahlen...? Uli könnte sich dessen annehmen.

hairmetal_81 schrieb:
Bezahlbar
definitiv... eben so, wie es die bisherigen B. Pedale sind und waren.


Up-to-date
das wären Mimic Doubler und Tailspin Vibrato durchaus ...die Neuvorstellung ist keine 3 Wochen her. ;-)


Begrenzt
...im Sinne der generellen Funktionskomplexität; CV-Steuererung ist nicht vonnöten und beim API-Format selten ein Thema - lieber weniger Parameter, dafür grosszügigere Bedienelemente!


Modular
API-500 deshalb, weil sich die Komponenten sehr einfach befestigen- sowie in der Grösse gut skalieren lassen (s.u.) und weil viele Nutzer (Synth-Besitzer, Studiomusiker) auf den üblicherweise integrierten Fussschalter gängiger Effektpedale eigentlich verzichten könnten ...zugunsten eines Bypass-Buttons, grösserer, ergonomischerer Bedienelemente (s.o.) und einer gemeinsamen Stromspeisung im Gehäuse mit Euro-Netzbuchse.

Selbst Gitarristen, die heute gerne mit Pedal-Switchern oder Looper/Switchern im 19"-Rack-Format arbeiten, brauchen den Fussschalter dann nicht; das erledigt deren Looper/Switcher-System (programmierbar), was den API-500 Standard wie gesagt als Formfaktor naheliegend machen würde.


Livetauglichkeit
geht unmittelbar damit einher ...in unterschiedlichsten Ausführungen:

- drei Slots horizontal, 1HE, als "Powerstrip"
- drei Slots vertikal, "Workhorse"-Style
- sechs Slots vertikal, "API Luchbox"-Style
- elf Slots vertikal, 19-Zoll und volle Rackbreite... quasi die Vollaustattung!


...vieles ist so möglich... alles frei konfigurierbar und "in einer Kiste".


...vielleicht liest es ja jemand von MusicGroup. :huhu: :welle:




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Zuletzt bearbeitet:

Dark Walter

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Re: The next Behringer…

Das API 500 Format wäre dafür etwas zu viel. Ein einziger Slotplatz ist dafür ist in der Regel bereits um einiges teurer als die meisten vorgeschlagenen Module auch wären die Spezifikationen wie Stromversorgung und Modultiefe für Effektpedale etwas zu überdimensioniert.

Ich wollte mir für DIY Module mal was ähnliches entwerfen. Sozusagen ein Eurorack als Floorboard mit vorverdrahteten Fußschaltern etc. Damit würden sich Effekte relativ günstig und Platzsparend aufbauen. In der Regel sind die größten Kostenpunkte bei Pedalen das Gehäuse und der True Bypass Schalter.
 

hairmetal_81

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Re: The next Behringer…

Dark Walter schrieb:
Das API 500 Format wäre dafür etwas zu viel. Ein einziger Slotplatz ist dafür ist in der Regel bereits um einiges teurer als die meisten vorgeschlagenen Module (...)
Stromversorgung und Modultiefe

Danke für den interessanten, anregenden Einwand. Stimmt, du hast völlig Recht. Gerade monetär ist das, wenn wir von API Modulgehäusen reden, ziemlich viel Kohle...


Aber hey... vielleicht könnte Behringer gleich ihre eigenen Gehäuse machen! :cheer:
 

hairmetal_81

Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor
Re: The next Behringer…

Vielleicht geht mir da gerade ein Licht auf! :idea:


So ein Behringer Pedal hat eine Länge von knapp 12cm (Besipiel PH9)

Baut man die Platine nun mit diesen 12cm in die TIefe des Racks ein, bringt man evtl. ZWEI Platinen nebeneinander/untereinander hinein auf derselben Frontplatte.



Twin Effekte im 500-Format!

[ :lol: :selfhammer: ]
 
Re: The next Behringer…

Moogulator schrieb:
So, nun dann mal raus damit.
Sehr offensichtlich wird das eher auf analoger Ebene passieren, da die Analyse für "VA"-artige Geräte sehr viel Zeit in Anspruch nehmen würde und daher wohl digitale Synths unwarscheinlicher werden lässt.
Schade, das schließt ja quasi kreative Neuerungen aus und setzt auf remakes, so muss sich keiner neue Konzepte Ausdenken, hab seit kurzem ne Wavestation und wieder einen VAST Synth, da hat man schon das Gefühl das sich jemand Gedanken gemacht hat...damals.
 

hairmetal_81

Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor
Re: The next Behringer…

Nach eigener Aussage von U.B. sucht man aktuell vermehrt Software-Knowhow.
Das klingt eigentlich sehr hoffnungsvoll!


https://www.gearslutz.com/board/12484857-post314.html

We're mainly looking for software, mixed architecture system engineers as well as embedded and FPGA engineers for Manchester, UK but also for Willich, Germany.

We just acquired the Broadway House in Media City where we will build a large Research facility.
 

hairmetal_81

Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor
Re: The next Behringer…

Zur Frage "Nächster Behringer?" hat sich U.B. ebenfalls gleich selbst geäussert. Einige Passagen daraus finde ich höchst interessant!


Our dream is to cover every musical and technological angle, which includes analog and digital synths, samplers, romplers, drum machines - you name it.
We'll be reviving both legacy synths based on authentic designs and original components but we're also heavily investing in research in the areas of cutting-edge granular and waveform synthesis
We have also taken on the challenge to see if we can make a really cool analog synth for USS$ 49 retail. That's not easy, but we'll give it a try! We like to make analog synths available especially for kids so they can learn to play an electronic instrument.
https://www.gearslutz.com/board/12472785-post87.html



Zurzeit arbeiten anscheinend vier separate Teams gleichzeitig an rund 20 verschiedenen Synthesizer- und Drummachine-Produkten.

Das kann ja nur noch besser werden! :supi:
 

AcidDiver

Maximalminimalist
Re: The next Behringer…

PPGs, Wellen und Propheten würde ich mir genauer anschauen.... falls sowas käme - brauche aber keine Tasten.
 

XeroX

..
Re: The next Behringer…

Also wenn ich mir was wünschen dürfte, dann :

Xpander
Oktave CAT SRM
SH 5 / SH 7
EMS
2600
System 100

Und wenn der Uli hier mitlesen sollte, bitte nicht zuviel Plastik !
Billig ist ja schön, aber ich zahle auch gerne etwas mehr ;-)
 
Re: The next Behringer…

Beides Geräte, wo ich keine 30k über den Tisch gehen sehe. Das wäre etwas, was neu ist für diesen Hersteller.
Also, wenn diese Sachen gehen, dann wird das einzige, was wirklich viel Arbeit kosten würde das Thema Simulation sein. Wavetables sind kein Hexenwerk. Erweitert - da könnte man gerade den OSCar enorm erweitern.
 

hairmetal_81

Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor
Die Frage dürfte wirklich sein, welche Geräte überhaupt in der Lage sind, 30k abzusetzen.
Wir sind mMn. da dann wohl ganz, ganz, ganz schnell wieder beim 49$ Volca-Klon oder bei der Rompler-Tischhupe à la M1.
 

hairmetal_81

Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor
Einen der besten Vorschläge habe ich heute morgen auf GS gelesen.


U.B. könnte dem 18-jährigen Jung-Entwickler von Shear Electronics unter die Arme greifen.
(dieses analog-Oberheim Produkt mit der futuristischen Oberfläche.)

Win-Win für beide.


+ Shear hätte weniger/kaum Produktionsschwierigkeiten
+ Shear hätte schlagartig Zugang zum Massenmarkt
+ der Shear-Klon könnte im grossen Stil gefertigt werden
+ dadurch würde er deutlich preisgünstiger

+ Behringer hätte plötzlich die Reputation eines amtlichen, zukunftsorientierten Analog-Herstellers
+ Behringer hätte mit einem Schlag einen (beinahe) fertig entwickelten Oberheim-Klon im Sortiment
+ Behringer hätte eine weitere Plattform für ihre netten FX-Engines
+ Behringer hat die Kenntnis und die Möglichkeiten der Grossserien-Produktion
+ Behringer könnte dem Shear-Klon weitere Extras und Leckereien verpassen (u.a. FX-Engine, s.o.)
+ Behringer könnte dem Shear-Produkt evtl. ein "konservatives" (klassisch Oberheim-iges) Frontpanel designen, dass auch weniger BLING-orientierte Musiker anspricht.


Die Idee ist so bescheuert eigentlich gar nicht!


I think they should just phone Jacob from Shear Electronics and offer to take over the OB-X project. He gets design credit, they add extras, like X-mod circuit, redesign the panel / case, slap in their nice effects unit and build it for way way way less then anyone else could. Who benefits? All.
https://www.gearslutz.com/board/12498712-post243.html



...dass sie von einem Mod kommt, überrascht mich überhaupt nicht! (Don Solaris, GS Moderator) ;-)
 
Genug von Monophon Synthesizer. Warum nicht das Konzept ein bisschen weiter entwickeln zb. Arp-2600 polyphon ⇒ würde einen Chroma mit one Knob/one Funktion geben, oder gar einen Poly OSCar. :selfhammer:
 
 


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