Ich war 12, der Song war der Hammer, Eddie van Halen war ein Halbgott, und David Lee Roth die coolste Sau unter der Sonne!
Sosiedasaus.
Ich war 1985 20 und hatte just angefangen, mit einem geliehenen Yamaha SK10 und danach mit einem Korg Poly-800 Musik zu machen.
Und ich kam halt aus der Rock/Metal-Ecke, und all das kulminierte in "Jump", "Final Countdown" (ja, auch geiler Song!) und später Gary Moores "After The War" (ich mochte aber auch die Akkorde von "You Came" von Kim Wilde. Das hat mich nachhaltig geprägt, und auch meine Entdeckung von EBM ein paar Jahre später konnte mir das nicht wieder abgewöhnen. Bis heute nicht.
Ich hatte als Kind "Jump" oft auf meinem Yamaha PSS-680 gespielt.
Meine Live-Karriere begann mit dem Anfang von "Das Boot" auf dem SK10, dargeboten in der Aula der Norderschule Finkenwerder.
Wer da noch drunter kann, hat mein Mitgefühl.
Ich trage die Dinger seit Ewigkeiten -- oben mit zwei Reißverschlüssen und unten mit Schlag.
An denen ist ja auch nichts auszusetzen.
Damit Cordhosen wirklich zuverlässig traumatisch wirken, müssen sie von Muttern selbstgenäht und braun sein (das kann ich als Betroffener konstatieren - meine hatten damals auch Schlag).
Oder billiger Feincord von C&A* in dunkelbeige, der nach ein paar Benutzungszyklen an den Knien ausdellt und ansonsten sitzt wie ein vollgeschi**ener Wäschebeutel.
So werden Kinderseelen zerstört (und indem man kein Stylophone zu Weihnachten bekommt - aber das ist eine andere Baustelle).
Schöne Grüße
Bert
*: Abteilung "Verlorengegangenes Wissen": Wer weiß ohne Googeln, wofür "C&A" steht?