Viel weniger CDs bei Vertrieb + Label Ant Zen beendet CD-Verkauf

Ich höre immer noch die CDs die ich so habe, aber mittlerweile auch viel was es so auf Soundcloud zu hören gibt. Schallplatten habe ich keine mehr, habe mir aber früher neue LPs immer auf Tape überspielt und davon dann gehört, also die Scheiben nur immer mal fürs überspielen auf Tapes rausgeholt.

Bücher lese ich auch lieber bei Tageslicht, weil ich sitze eh schon auf der Arbeit und zu hause für mich ausreichend vor dem Rechner. Empfinde da lesen bei Tageslicht einfach entspannender für die Augen.
 
Das hat aber, wie gesagt, schon vor 20 Jahren begonnen, nicht erst heute – physikalische Träger sind in Blau dargestellt:

abb-1-globaler-phonografischer-markt.jpg
Das zeigt sehr gut, weshalb ich den Beitrag gemacht habe - Danke!! Das ist gut,

ich zitiere noch mal aus dem Artikel - weil ich würd mich sonst wiederholen:

CDs oder Online?
Ich selbst kaufe gern bei Bandcamp und bei den Acts selbst nach Konzerten. Meist sind es dann CDs oder Audiofiles, zB. AAC oder MP3, FLAC – so etwas gibt es auch bei Warp Rec. schon lange in 24bit sogar. Ich höre primär, mir ist “Medienhardware” egal und ich höre im Auto aus dem Handy, mein Auto hat keinen CD-Player, bis vorher gab es Kassettenadapter und später dann Bluetooth oder Aux-In. Wieso ist das wichtig?
CD Verkäufe gehen seit vielen Jahren zurück, etwa seit 2005 – und die Anbieter werden weniger, es wird also auch weniger angeboten – ich habe damals nicht den ersten CD-Player gehabt weil eher Michael Jackson als Human League zu kaufen war, später gab es das – also hatte ich einen, heute könnte man 24Bit Files verschicken und daher ist die Frage nicht das Medium, sondern wie wir damit umgehen und was wir tun? Wenn Labels oder Vertriebe nicht anbieten oder anbieten können, kann man danach fragen – Vielleicht möchte man lieber auch mal Credits und Cover als hochauflösendes File? Oder die Musik in besserer Qualität als bisher auf MC, Vinyl oder CD machbar war? Das geht – Bei Warp kann man schon lange 24Bit-Files erwerben. Und kaufst du beim Musiker direkt nach dem Konzert oder klickst da mal und so? Damit sie/er weiter macht? Sowas spielt eine Rolle. Es gibt noch immer CDs, ja, auch Vinyl sogar MCs- aber es sind viel weniger als je zuvor und es wird weniger werden, in 1-6 Jahren wird sie wohl so selten wie Vinyl sein, oder vergleichbar. Die blauen Balken in der Grafik sind die verkauften CDs!

Ich bin nicht gegen CDs, Vinyl oder Daten - ich denke nur, man sollte sehen was mit was zusammenhängt und kann dann ja immer tun was man richtig findet.
 
Es würde meinen Lautsprechern nicht gerecht werden dort minderwertiges Material zu hören :D

Die andere Übergangstechnologie war mp3. Naja, für viele Anwendungsgebiete tut's das auch. :)

Wenn ich rippe, dann gerne auch FLAC, ergo verlustfrei, je nach Material. Wobei sich "verlustfrei" auf die beretis verlustbehaftete statische Komprimierung (44.1kHz/16Bit) der CD bezieht. Platz ist ja genug da auf der Platte.

Grüße
Omega Minus
 
mp3 wird irgendwann auch verschwinden
Hoffen wir es. Für mich stellts auch nur einen schlechten Kompromiss dar. Bequemer und sicherer, als CDs während der Fahrt zu wechseln, dafür nie richtig guter Klang. Lediglich VBR ist eine Option, dann ist aber die Komprimierung oft derart gering, daß man sich gleich die WAVs auf den Speicher packen kann.

Keine Träne meinerseits zum Abschied.
 
Ich sage da nur FLAC. Man kann Metas wie bei mp3 rein speichern, ist aber von der Qualität her wie WAV bzw. wie CD, belegt aber weniger Speicher als WAV.
 
Technisch gesehen, eignet sich das Netz verdammt gut und sogar EMailgrößen, diese Menge zu verwalten, deshalb ist es eigentlich obsolet.
Auch und gerade wenn man zB FLAC verwendet oder AAC, also verlustfreie Formate oder mit sehr hoher "Auflösung" im Sinne von wenig Kompression etc.

Gibt es hier jemanden, der total viel Unterschied hört und zB SACD verwendet oder das als Audio? Gehen wir mal von Popmusik aus, vielleicht auch besondere mit viel Dynamik.
Es gibt ein bestimmtes Mass an Fülle sag ich mal so das ich brauche. Als ich mal was digitalisierte, dann war das in 16bit/44khz wav, wenn da „viel drin is“ im bezug auf Instrumentalbandbreite. Bei meinen eigenen Sachen oder generell digital generierte Musik reichen auch 128kb mp3, das klingt auch druckvoll.
Ne AIR Platte zab muss unkomprimiert.

Ich bin da aber nicht mehr so auf den neusten Stand aber was ich definitiv sagen kann, was da manche bei yt reinstellen oder auch Leute konsumieren, geht bei mir nicht (qualitativ, nicht Musikmässig)

Bzgl. Hifi/end Geräte gehe ich da Kompromisse ein. SACD zu hören wäre schon ganz Ok, aber kriegt man da auch was man musikalisch hören will das es sich überhaupt lohnt Geld auszugeben? Wenn das mittlerweile so ist, dann ist es mir trotzdem zu teuer.

Ich habe einen Technic CD Player der frisst alles und klingt aber dumpf. Mein Nakamichi is kaputt und wenn er ging muss man etwas lauter stellen, da kommt dann aber auch mehr. Meine Kompromisskombi ist eine ungemoddete Playstation 1 und ein Edifier PC 2.1 Amp/Speaker Sytem, das ging besser aber ich höre einfach zu wenig Musik.
Ich brauch vorallem klare Höhen und Mitten und keine geraspelten Hi Hats und zermatschte Drums.
 
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na ja bei cds ist ne haltbarkeit von 30 jahren üblich, soll zwar welche mit 100 jahre geben ist aber eher die ausnahme von der regel...
man muss unterscheiden, um welche CDs es geht. Gepresste CDs sollen bei guter Lagerung 80-100 Jahre halten, aber es weiß niemand, da es noch keine CD gibt, die so alt ist.
Gebrannte CDs verlieren ihre Information im Laufe der Jahre recht schnell, denn sie verformen sich wieder zurück (12 - 30 Jahre).
Gepresste CDs halten theoretisch allerdings ewig, da die Information ja in Kunststoff mittels Glasmaster gepresst wurde.
Allerdings altern die Kunststoffe und vergilben und auch die reflektierende Oberfläche wird mit den Jahren matter und kann irgendwann nicht mehr gelesen werden.
 
Bei gepressten CD's hatte ich noch nie Ausfälle. Kaufe sie aber auch erst seit 1995.
Bei gebrannten sehr unterschiedlich. Manche halten immer noch. Manche wurden recht schnell unleserlich. Seit wann brenne ich sie? Seit 1998 oder 1999. Es war/ist jedenfalls ein 4x SCSI-Brenner von Plextor, der immer noch funktioniert. Der wurde von Anfang an recht heiß im Betrieb und produzierte bei Überhitzung Fehler, und daher habe ich in seiner Nähe einen der Gehäuse-Lüfter platziert, der zudem über die Festplatten hindurch die Luft in den Rechner reinbläst. Rausgeblasen wird dann an der Seite über der CPU. Ich brenne in letzter Zeit seeeehr selten. Klar kann auch der neue PC brennen. Da habe ich also die Wahl, wo und mit welcher Geschwindigkeit brennen.
 
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Nein, cds halten nicht ewig. auch gepresste nicht. die verwendeten Chemikalien reagieren miteinander und das ding wird unbrauchbar. und meine gebrannten halten nicht 12 Jahre. eher 3-5.
Mag sein.
Meinen ersten CD-Player bekam ich 1983 und die 35 Jahre alten CDs aus dieser Zeit laufen alle noch wie am ersten Tag, ich hatte noch nie eine Defekte dabei. Gebrannte Silberlinge machen mir aber ständig Ärger, oft auch ganz Neue.
 
Noname-Rohlinge waren ein Glücksspiel. Markenware ist da viel zuverlässiger. Was nicht heißt, dass die ewig hält. Aber zumindest wird ohne Fehler gebrannt, und tendenziell sollten sie schon länger halten. Aber wer kauft schon heute Noname-Rohlinge. Damals war Markenware teurer. Heute ist Markenware nicht mehr so teuer.
 
Meinen ersten CD-Player bekam ich 1983 und die 35 Jahre alten CDs aus dieser Zeit laufen alle noch wie am ersten Tag
Meinen ersten habe ich 1986 gekauft, bei gekauften CDs hatte ich bis jetzt eine Ausfall, den aber schon Anfang 2000 (Deutsche Grammophon: Ravel, Orchesterwerke). Habe ich reklamiert, war angeblich ein Produktionsfehler und wurde dann (durch eine neuere Aufnahme) ersetzt. Witzigerweise liefen Kopien der kaputten Originale problemlos...
 
Hier noch eine interessante Grafik: Im Jahr 1989 wurden mehr CD's verkauft als LP's. Ab da ging es mit LP-Verkäufen rapide runter:

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Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Compact_Disc_Digital_Audio#Geschichte

In ärmeren / rückständigeren Ländern wie z.B. UdSSR war CD noch Mitte 90er nicht so weit verbreitet. Lediglich in den Hauptstädten war der Markt schon da. Schallplatten konnte man von privaten Verkäufern kaufen, die wohl in Polen usw. eingekauft haben. Günstiger waren aber Aufnahmen auf Kassetten zu beschaffen.
 
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Vinyl hat in der Regel keine besser Qualität, einfach aus dem Grund weil die 99,9% der Recordings auch schon in Digital stattfinden.
Wenn man da das analoge ausnützen wollte, müsste man auf analoge Bandmaschinen recorden und von dem via analoges Mastering mit Bandmaschine den Lacquer fürs Presswerk schneiden.
Man kann nicht etwas von Digital auf Analog umwandeln und dann das Gefühl haben es klinge analoger (bezüglich Frequenzspektrum) als das digitale Original-Recording.

Im perfekten Fall, mit super Hi-End Plattenspieler, ohne Staub, ohne Kratzer und allem perfekt eingestellt klingt das doch alles wieder so wie das Endergebnis aus dem Mastering-Studio.

Wo ich die grössten klaglichen Unterschiede sehe ist die Arbeit der Mastering Studios, wo manchmal unterschiedliche bzw. separate Masterings für Vinyl und CD, Wav, Itunes etc. gemacht werden. Beim Mastering für Vinyl komprimiert/limitiert man weniger. Das macht einen Riesenunterschied für den Musikgenuss auf einer gute Abhöre.
Zufälligerweise gestern noch entdeckt:


Wie ich in einem anderen Thread schon geschrieben habe, halte ich ein kleines Hipster-Comeback (so wie bei Tape und Schallplatte) auch für CDs nicht für ausgeschlossen. Allerdings wird es zuerst noch ein paar Jahre bergab gehen.
 
Durch Marketing-Maßnahmen kann man das schon machen. Z.B. überall im Fernsehen Werbung für CD-Player, und wie toll das ist. Und alle würden es kaufen, weil ja im TV gesagt wurde, dass es toll ist.
Es gibt aber z.B. so gut wie keine coolen Ghetoblaster mehr in NEU. Entweder ganz klein und billig oder gar nicht bzw. gleich als Anlage. :agent:
 
Und MP3 ist für mich kein "Medium", spiegelt aber leider deutlich wieder, wieviel/wenig Musik nur noch wert ist.
Ist Musik besser, wenn sie auf einem physischen Tonträger gespeichert ist?
Oder anders: gibt man sich als Musiker mehr Mühe, wenn von vorn herein ein Release auf einem physischen Tonträger geplant ist? Ich meine nicht die technischen Aspekte.
 
Es gab doch auch mal diese zylinderförmigen Bummskisten mit eingebauten Woofern. Die machten sogar richtig Alarm.
Kamen aber trotzdem nicht an die kultigen Wohnzimmerschrankwände, die so von den black Funk Gangstas in den 80ern auf der Schulter rumgewuchtet wurden ran.:schwachz:
 
So verkauft man aber keine CD's. :agent: Da muss eine coole CD-Lade rein. Mit einem Changer wie früher! :mrgreen:
Wobei... Changer muss nicht sein! CD wird von der Kiste gerippt und im internen Speicher abgelegt. So kann man dann auch CD-übergreifende Play-Lists erstellen. Ein CD-Changer kann so schnell gar nicht springen von Track zu Track CD-übergreifend. :mrgreen:
 
Es gibt auch gute MP3 Player. Meiner hat auch Bluetooth und Wifi.
 


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