Wandler ohne Analogfilter!

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von tomylee, 4. September 2008.

  1. hi, weiß jemand von euch ob es schwierig ist von einem beispielsweise RME-Wandler die Hochpassfilter rauszunehmen, das sind doch analoge Teile, aber wie kriegt man die raus, bzw ist das ein großes Unterfangen? Ich würde mal gern vom Computer aus nen Moogerfooger steuern, den ich mir dann, wenns mit dem Wandler klappt, kaufen würde...so einen MF-101, 102 und 103 wollte ich schon immer ;-)

    thx for advice!
    lee
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Wenn du nur raus willst (DA), sollte es reichen die Kondensatoren im Ausgang zu brücken. Das geht meistens.

    Für AD-Wandler kann man das mit aktuellen Wandlern eher vergessen - die haben Digitalfilter die man (nur) per Treiber-Software steuern könnte, außerdem kriegt man die Koppelkondensatoren nicht so einfach aus dem Signalpfad raus.
     
  3. ich bin so ein techniklaie

    wie überbrückt man denn kondensatoren, einfach rauslöten und fertig? oder muss man dann nen neuen pfad löten? ....keine Ahnung...
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hm ... dann solltest du vielleicht nicht grad mit RME anfangen.
    Die Kondesatoren werden mit einer Drahtbrücke überbrückt - und wenn man da die falschen erwischt, dann raucht es.
     
  5. ich frag mich ob die rme wandler gut interpolieren...ob sie bei hohen frequenzen und 44.1khz abtastrate immer noch gute nächerungen an die eigentliche Funktion bringen...

    sehr schnelle envelopes, die manchmal nur noch ein paar samples lang sind könnten schon um einiges schlechter sein als von einem echten analogen Envelope...gleiches könnte für auf hohen Frequenzne schwingenden Oszillatoren gelten, aber wenn die interpolation gut läuft, könnte alles bis auf 10000Hz sehr brauchbar werden, zumindest bei 44,1 khr, denn so wie ich das verstanden habe müsste bei 44,1 khz eine sinuswelle mit rund 22khz bei linearer interpolation zu einer dreieckswelle werden, denn es würde nur noch 2 mal pro schwingung abgetastet werden, was nichts anderes als ein dreieck zulässt, oder?

    naja die Hörschwelle liegt bei 20khz, somit dürfte ein sinuston bis da hoch noch als solcher erkennbar bleiben, da die abtastrate ja nicht 40khz beträgt...wie auch immer, ich bin gespannt, ich werde die Modifikation wohl von einem erfahrenen elektriker der mit synths repariert vornehmen lassen, und zwar bei einem rme adi-2 - ich hoffe da raucht dann nix ab ;-)

    aber reizvoll wäre das ganze allemal, es gibt so viele softwaremodulare die wegen des eigentlich ja schwächeren klangs aber besserer synchronisierbarkeit geradezu prädestiniert für analoge kontrollaufgaben wären...der Wandler muss da halt mitspielen!

    Ich halte euch auf dem Laufenden...ich muss erstmal zusehen wo ich das Geld für ein moogerfoogerbundle 1 auftreiben kann...verkaufe darum auch mal ein paar nicht so oft verwendete synths: juno 6 und nen juno 106 - eventuell auch nen originalen nord rack 1, achja und auch nen yamaha dx7 - also wer sowas braucht, bitte melden, bis auf dx7 IID mit 2 cartridges sind alle in einem guten Zustand, der zustand des yamaha ist hervorragend.

    Viele Grüße
    Lee
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Sie interpolieren gar nicht: das Signal wird rekonstruiert.
    So ein Wandler kann *jedes*, auf ca. 20kHz bandbegrenzte Signal nahezu perfekt wiedergeben. (Jedenfalls um ein vielfaches besser als eine Hardwarehüllkurve das je hingekriegt hätte - gegen so moderne Technik stinken die primitiven Schaltungen aus den schlechten Halbleitern vergangener Jahre einfach völlig ab. )

    Man kann übrigens ein 7kHz Rechteck nicht von einem 7kHz Sinus unterscheiden - der Unterschied ist ja erst die dritte hamonische bei 21kHz und die hört man nicht mehr - ein (realer) 44,1kHz Audiowandler würde sie auch wegfiltern, der macht also eine Sinus daraus.
     

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