Wave Multipliers: Doepfer A-137, Bananalogue WVX

Dieses Thema im Forum "Modular" wurde erstellt von Navs, 2. November 2007.

  1. Navs

    Navs Tach

  2. danke!

    beide Module klingen voellig untershciedlich und man kann sehr untreschiedliche Ergebnisse erzielen - wann immer ich bei Schneiders rumpatche kommen mit diesen Modulen sehr interessante Ergebnisse zu Tage

    der A-137 klingt in deinem Test alles andere als interessant - in echt ist das n cooles Teil
     
  3. herw

    herw Tach

    ja ich habe mir A-137 vor vierzehn Tagen zugelegt - ein sehr interessantes Modul. Mein Rack ist übrigens jetzt komplett und ich kann jede Menge Patches machen.

    Das erste Rack orientierte sich sehr an meinen Erfahrungen mit REAKTOR. Beim zweiten Rack werde ich darauf achten, möglichst solche Module auszuwählen, die in Reaktor nicht oder schwer herzustellen sind.
     
  4. Navs

    Navs Tach

    :lol: wat hab ick denn falsch jemacht?
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    Nix, der Verstärker is halt ein bißchen verwöhnt. ;-)
     
  6. Du hast ein wenig viel mit statischen Wellen gearbeitet. Wave Multiplier leben schaltungsbedingt auch von der Lautstärke des Eingangssignals. Je lauter das Signal ist, desto stärker wird die Welle gefaltet... Ein modulierer VCA vor dem WVX / A-137 wirkt Wunder!

    ausserdem klingen sie sehr interessant, wenn man ziemlich tieffrequente Dreiecke/Sinüsse reinschickt und ordentlich faltet, das gibt einen ganz speziellen Klang; sehr roh, knarzig und sägend.
     
  7. Navs

    Navs Tach

    Ein kleiner Nachtrag zum WVX ... sechs Jahre später :lol:

    Ich vermute, einige Bananalogue WVX funktionieren nicht, so wie es die Herren Serge & Stone vorgesehen haben. Eine Kette von selbstoszillierenden opamps kann verhindern, dass das Modul 'richtig' faltet. Für mich würde das einiges am seltsamen Verhalten und nicht-Serge-treuem Klang erklären.

    Hoffe es ist ok, einfach zum MW Thread weiterzuleiten:

    http://www.muffwiggler.com/forum/viewto ... 52#1367352

    Before & After Fix Bilder gibts im ersten und letzem Post von mir. Daverj's WVX Animation sieht auch deutlich nach 'Before' aus.

    Wie siehts bei eure WVX aus? Habt ihr auch nur Dreck im ersten Poti-Bereich oder hört ihr bei '1' einen Dreieck bzw. den Eingangssignal? Ein Paar Keramik Kondensatoren könnten die Lösung sein.

    Edit: MW scheint wieder langsam zu sein. Hier ist mein Text:

    After consulting Ken Stone and checking for more oscillation, I've managed to change the output so that it resembles the CGS113:

    [​IMG]
    (GIF will leider nicht loopen, einfach neu laden)

    https://dl.dropboxusercontent.com/u/211 ... tfixed.mp3

    As you can see from the animated GIF and hear from the MP3, the WVX now sweeps from a triangle through multiple folds to end up at the 'cat monster' shape. Previously, the first 30% of the pot's throw was crunchy noise. The oscillation evidently doesn't just add dirt - it actually stops the multiplier from working properly. I still have some offset (-800mV) and a tiny amount of oscillation, but the shapes are now right - result!

    For the fix, look at Ken's suggestions on the CGS113 page: http://www.cgs.synth.net/modules/cgs113_vcm.html

    I placed 220pF parallel with the 82k on the TL071 that follows the 3080. Of the dual opamps in the folder section (mine are 4558, TL072 didn't improve things much), I found the first chip in the chain (the bottom IC when viewed standing up/ vertically) to be most troublesome. I placed 100pF between pins 6 + 7 and, later, 220pF (because that's what I had) between pins 1 + 2.

    The choice of IC and size of cap can affect the fold symmetry (the squiggles seen in the Grant Richter traces linked in another post), even if the oscillation is removed, so experiment. And don't make the mistake I did of identifying the culprit and then swapping out the chips 'just to make sure' without noting which chip went where!

    Good luck and let us know what you find! I'd be curious if other WVXs have this issue. It might explain why people say it doesn't sound like the original Serge VCM.
     
  8. Navs

    Navs Tach

    OT: Danke für den GIF Loop Fix, Crossinger!

    Ich hatte es in Preview/ OSX erstellt. Bei mir auf dem Rechner loopt es. Was muss man ändern?
     
  9. Crossinger

    Crossinger Tach

    Ich habe das Tool gewechselt: Für animated GIF ist GIMP für mich immer erste Wahl. Habe Deine Datei unter GIMP/Ubuntu geladen und einfach wieder abgespeichert. Die Datei-Defaults (100ms, composed) habe ich beibehalten, dazu kann man einfach eine Checkbox "Loop" setzen. Das war's. Hat mich noch nie im Stich gelassen.
     
  10. serge

    serge ||

    Ich habe 2007 bei Schneiders das WVX ausprobiert, als ich überlegte, von Serge auf Eurorack zu wechseln. Die Verzerrungen des WVX erstickten diesen Gedanken im Keim und sorgten für bis heute anhaltende Zweifel gegenüber Nachbauten.

    Danke für die Benachrichtigung – hat es tatsächlich sechs Jahre gedauert, dies als Fehlverhalten zu erkennen und zu beheben?
     
  11. Navs

    Navs Tach

    Serge, das ist schon bekloppt, wa? Ich habe noch die Demos von der Bananalogue Seite, sollte sie mir anhören. Ken Stone sagt sein Prototyp hat funktioniert, er würde es die Tage nochmals checken. Meine Vermutung ist, dass der Konstrukteur nicht nach die Oszillationen gecheckt hat bzw.beim Frac Modul unter 15V war ales ok , oder er wusste nicht wie das Serge Teil klingen sollte. Die meisten von uns ja damals auch nicht ...

    Das Modul, dass ich von 6 Jahren getestet habe klang genau so grottig und ich habe damals Waveshaper in der Schublade 'brauche ich nicht' geschoben. Dieses WVX bekam ich zur Reparatur. Da ich jetzt einen Osczilloskop besitze, habe ich die Oszllationen gemerkt. Ich wollte bloss die Ausgänge säuberen, hatte noch keine Ähnung welche Auswirkungen die Oszillationen haben könnten.

    Ironisch und schade zugleich. Das Teil klingt jetzt geil, der Mittelpunkt zwischen Toppobrillo TWF Holz & Intellijel uFold Blech.
     
  12. changeling

    changeling Tach

    Du hast ja grad im Distortion/Waveshaper/... Thread darauf aufmerksam gemacht, dass der CGS29 die gleiche Schaltung benutzt:
    http://www.cgs.synth.net/modules/pic/sc ... tiplie.gif
    (Der Kram nach IC4)

    Hat schon jemand die Mod mit einem an +/- 15 V betriebenen CGS29 ausgeführt? Das Teil habe ich nämlich noch in der Schublade liegen.

    Was mich wundert ist allerdings, dass hier beim ersten IC5 Opamp (Pins 12 bis 14) schon ein 47 pF drin ist (beim CGS113 ein 150 pF). 100 pF ist vermutlich dann ein besserer Wert.

    Ich frage mich jetzt halt, ob ich da einfach prophylaktisch zwischen jedem der 7 Teil Opamps in der Kette parallel zum Feedback Widerstand einen 100 pF einbauen sollte. Noch ist das Teil nicht verkabelt, also ist das noch relativ leicht machbar (aber halt schon ein bisschen frickeliger, weil man die Teile an den Widerständen anlöten muss.
     
  13. siebenachtel

    siebenachtel bin angekommen

    wäre interessant hier serenadis Meinung zu hören.
    ring, ring, Bernd ? :lol:....du hast doch auch nen CGS29 gebaut oder ?

    hatte ich gar nicht gecheckt dass Navs darauf verweist dass der CGS29 die gleiche schaltung hat.
    sehe grad dass an meinem modul hinten schon mal ein Keramik Kodensator dran ist
     
  14. serenadi

    serenadi Tach

    Hi Hemi,

    Ja, ich habe sowohl den 137, als auch den CGS29. Ich setze Multiplier eigentlich nur ein, um Standard-Schwingungsformen um ein paar *andere* Obertöne zu bereichern. Auf keinen Fall als *umgekehrten* Filterersatz (s.u.)
    Die Ergebnisse sind Spektrum-mäßig häufig mit FM zu vergleichen, wenn man es statisch einsetzt, mit dem Vorteil, daß man nur einen Oszillator dafür braucht.
    Ich kann nicht sagen, daß mir der eine oder andere besser gefällt, beide betonen einfach nur andere Obertöne. Während der 137 für mich ein wenig "quintig" klingt, betont der CGS dagegen mehr die Sekunde, große Terz oder auch die Septime, je nach Einstellung der Folds.
    Ich benutze aber in jedem Fall ein gutes Filter dahinter (z.B. das 440) und meistens eine Hüllkurve, die sehr perkussiv die Obertöne betont, ansonsten gehen mir die Spektren auch schnell auf'n Keks.

    Dynamisch eingesetzt, z.B. modulierten VCA vor den Eingang, ist eine ganz andere Kiste. Bei langsamen Modulationen (LFO) kommen schöne Bewegungen in den Klang, zB. beim Grinder mit vorgeschaltetem Lockhard. Den Grinder selber finde ich eigentlich zu dünn und äußerst eingeschränkt einsetzbar.
    Mit schnellen Hüllkurven ist eine Parametermodulation eher was, um Schmutz und Schmiere in den Sound zu bringen.

    Beiden Multipliern ist gemein, daß die Parameter sehr sorgfältig eingestellt werden müssen, denn manche Regelbereiche setzen andere Regler völlig außer Funktion. Beiden ist außerdem gemein, daß man Parameter weglassen kann, z.B. ist der "Harmonics"-Regler beim 137 bei mir immer voll aufgedreht, beim CGS habe ich nach der Testphase festgestellt, daß ich den PW-Regler einsparen kann.

    Meistens setze ich die Dinger ein, um Sequenzen lebendiger werden zu lassen, indem ich verschiedene Parameter mit Modulationssequenzern beeinflusse. Da kommt es dann eher auf den Gesamtsound an, welchem von beiden ich den Vorzug gebe.
    Ach ja, der CGS klaut enorm Bässe. Der Doepfer läßt da mehr übrig. Meist benutze ich deshalb eine Kombination mit normalen Sägezähnen oder Rechtecken.

    Ich habe auch noch den 5Pulser, und der ist ein ganz eigenes, exclusives Kapitel, welches die beiden anderen überhaupt nicht erreichen.
    Aber wie gesagt, besser oder schlechter kann ich von keinem sagen.

    @Joachim,
    die Kondensatoren sind ja nur zur Bandbreitenbegrenzung nach oben hin, um die OpAmps vor hochfrequenter Schwingneigung zu schützen. Hab da jetzt keine Formel zur Hand um die Frequenz zu berechnen, aber das spielt sich alles weit über 18kHz ab, da wirst Du kaum einen Unterschied zwischen 100 oder 47 oder 150 pF hören. Das prophylaktische Beschalten der OpAmps kannst Du Dir sparen.


    Lieben Gruß Bernd
     
  15. siebenachtel

    siebenachtel bin angekommen

    Ciao Bernd,
    danke fürs Feedback.
    interessant, hab bei meinem zweiten CGS29 den PW regler auch ausgelassen.
    Habe beim ersten 29er nie genau verstanden was da passiert :lol: war mir zu blöd :floet:
    auch interessant dass du den motm440 er erwähnst.
    Ist bei mir eigentlich auch der LP der wahl wenn ich denn mal einen brauche.
    wobei ich mir nicht sicher bin ob der yusynth Diode ladder nicht genauso interessant ist
    ( ohne FM. schon lang kein filter FM mehr gepatcht )


    wie findest du denn nen VCDO im vergelich zu "banalem" VCO plus wavemultiplier ?
    ist mir viel lieber irgendwie. Bekomm so die lebendigkeit hin die ich will.
    Grad seit ich nen Cirklon hab und beim VCDO easy alles modulieren kann hat das für mich nochmals stark gewonnen. Gibt sehr lebendige sequenzen mit sehr wenig modulen
     
  16. Feedback

    Feedback Individueller Benutzer

    Also ich bin niemand, der TL072 gegen bessere Op-Amps austauscht, d.h. sowas höre ich nicht. Aber ich hatte die Tage einen 258J, bei dem genau der Kondensator parallel zum Feedback-Widerstand des letzten Op-Amps defekt war. Ich habe mir den Osc dann mal ohne diesen Kondensator angehört, man sieht diese hochfrequenten Schwingungen auf dem Oscilloskop, und fährt man die Frequenzen mit 'nem LFO durch, hört man immer mal ein "Brizzeln". Gar micht mal uninteressant, aber ich wollte es dann doch lieber Original und habe wieder einen Kondensator reingesetzt. Für mich sonderbar, dass es zig Schaltungen ohne diesem Kondensator gibt, die nicht derart schwingen.

    Daher würde ich prophylaktisch nichts reinlöten, mir das Ergebnis aber mal auf dem Oszilloskop ansehen, Hochfrequentes sollte da auch in diesem Fall nicht sein. Zur Not kann man die Kondensatoren immer noch unter die Platine löten
     
  17. serenadi

    serenadi Tach

    Je *schneller* ein OpAmp (je größer die SlewRate), desto größer die Gefahr von ungewollten Schwingungen. Über einem 741 aus alten Schaltungen wirst Du selten einen Kondensator sehen.
    Es hängt vor allem von der nachfolgenden Schaltung ab (kapazitive Belastung), ob ein OpAmp stabil arbeitet, oder zur hochfrequenten Schwingung neigt. Ich kann Dir das nicht detailiert erklären, dazu bin ich zu wenig Theoretiker, aber ich weiß, daß es funktioniert ;-).

    LG Bernd
     
  18. serenadi

    serenadi Tach

    Ja, damit kann man auch schöne Abwechslungen machen. Ist noch einfacher , hast Du Recht, und ist vor allem noch vielfältiger. Bei mir hängen die Parameter des VCDO auch fest an ein paar CV-Outs des Cirklon. Nur wenn man es übertreibt, ist das gar nicht mehr als eine Sequenz zu erkennen, sondern man glaubt, mehrere unabhängige Sequenzen zu hören.
    Muss mir aber noch ein AddOn bauen, welches die Modulationen auch vernünftig abschaltbar macht, bzw. zwischen "manual" und "moduliert" hin- und herschalten kann.

    Aber der VCDO neigt eben auch zu *digitalem* Sound, da ist der *analoge* Weg VCO & Multiplier manchmal deftiger.

    Bernd
     
  19. siebenachtel

    siebenachtel bin angekommen

    Ja muteswitches bzw. routing ist für mich das A und O.
    hundert mal wichtiger wie das letzte supermodul zu besitzen.
    VCDO hat ja eigentlich genug platz um ihn etwas "aufzubohren" :mrgreen: ....... :lollo:
     
  20. serenadi

    serenadi Tach

    Nee, ich sollte gleich 'ne vernünftige Frontplatte spendieren, da mein Cabinett nicht für das doofe MOTM Format gemacht ist. :mrgreen:

    Bernd
     

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