Wavetable Chips

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von Deep-Thought, 28. Januar 2008.

  1. Ich nehme mal an es gibt Chips die dediziert Wavetable-Synthese machen koennen. Also insbesondere der Klimbims fuer die Pitch-Anpassung der Samples.

    Ich habe mir mal den Yamaha OPL3 angeschaut, scheint mir ein nettes Spielzeug zu sein. Aber wenn man schon Digital geht darf Sampling und Wavetables nicht fehlen, finde ich. :)
    Der OPL4 hat zwar Wavetablesupport aber so wie ich es verstehe nur mit Samples im eigenen statischen RAM.

    Prinzipiell kann man das zwar auch mit einem Microcontroller Coden, aber ich denke da fehlen mir noch Grundlagen wie man Pitches mit etwas anderem als dem Vielfachem oder einem Geraden Teiler der Samplingfrequenz macht. (Gerade Anzahl Samples auslassen oder doppelt spielen)

    Ich schaetze mal da gibt es genauso Standardchips die man aus alten Soundcarten loeten kann... :)
     
  2. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Ich nehme an du meinst so als Sample Player, Wavetable-Synthese (PPG, Microwave etc.) eher nicht...

    Der macht 4 Operator FM und wenn ich mich recht erinnere kann der auch einen Stereo PCM Kanal abspielen ...


    Ich nehm' mal an du meinst sowas...

    http://www.atmel.com/dyn/products/devic ... ily_id=618
     
  3. Kenne den Unterschied ehrlich gesagt nicht.
    Ich habe da das Bild vor Augen das ich halt einen Ton als Sample habe und den in verschiedenen Tonhoehen abspielen kann. *g*
    Ist ein bisschen Multi-Purpose. Hatte eigentlich gefragt weil ich DSP-Programmierung vermeiden wollte. Ist fuer mich alles Voodoo, und irgendwie auch nicht Wissen das ich ad-hoc freiwillig lernen wollte. (Ok, auf den ersten Blick. Ich hab dieManuals von den Chips noch nicht durch.)

    Ich dachte eher an etwas wo man auf der einen Seite ein ROM anschliesst, und auf der anderen Seite einen Eingang wo man ihm sagt in "Geh, hol dir das sample an der Adresse aus dem ROM und spiele es in der Note". :)
     
  4. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

  5. Ah, bingo. Nee, das ist mir erstmal zu komplex.
    Davon habe ich mit dem FM von dem OPL erstmal genug. :) (Nicht das selbe, aber der grad an "Toene aus Nummern" reicht mir erstmal)
     
  6. sorry, aber nur weils für dich voodoo ist baut doch nicht jemand einen superzauberchip, der das alles von alleine macht?
    dsps sind für solche dinge ausgerüstet, aber programmieren muss man das natürlich trotzdem noch selber. in der tat besteht kaum bedarf an irgendwelchen spezial chips.
     
  7. tulle

    tulle aktiviert

    Falls es dich interessiert: Den DREAM gibts noch bei Atmel. Hol dir das Datenblatt und kuck ob du damit was anfangen kannst.
     
  8. Ja, sorry. Mir ist das Detail 12Bit zu spaet aufgefallen.
    Ups, falschen Tread geantwortet.
    Bezog sich hierauf: viewtopic.php?t=21270
     
  9. Problem bei all den Synth-Chips ist, das ich wenn ich damit anfange im Grunde genommen den ganzen Synth digital in diesem einen Chip machen koennte.
    Und ich muss sagen, bevor ich ein DSP-Grab aufmache lerne ich csound, supoercollider oder aehnliches und mach es gleich auf dem Computer.

    Tja, scheint mir als ob ich wohl doch raus finden muss was fuer Algorithmen hinter den Sample playern stehen. Dann laesst sich das sicher auch mal schnell mit einem AVR hin hacken.
    Schaetzungsweise geht DDS (http://de.wikipedia.org/wiki/Direct_Digital_Synthesis) auch mit Samples.
     
  10. ne lässt sich nicht so schnell. du hast schon n ziemlichen datenwust dabei.
    ich mein klar, prinzipiell GEHT das, siehe rozzbox.
    aber z.b. bei sampleplayern hast du dann wieder speicherzugriffe, die AVRs haben keine mmu oder adressrechnung. => VIEL SPAß!
     
  11. Durch die CPU saugen ist wohl wirklich etwas viel. Ich dachte eher so etwas das ich mit dem controller nur den ROM addressiere und der die Daten dann direkt ueber den Datenbus in den DAC schiebt.
    Lautstaerkeanpassungen gehen dann im Digitalpfag natuerlich nicht mehr. Aber ich wollte es ja auch simpel.
     
  12. tjo und wer macht die adressrechnung? und wieviel willst du adressieren? die avrs sind 8bit controller, da sind die möglichen adressen relativ begrenzt.
    und wenn du direkt in den DAC ausgeben lässt, dann musst du doch bei der adressrechnung schon einplanen, samples gepitcht ausgeben zu lassen.
     
  13. Moogulator

    Moogulator Admin

    Vor der Rozzbox muss man Respekt haben, das Ding hat nicht so viel Rechenpower aber klingt dennoch sehr gut. Das war mal auf nem PIC aufgebaut, weissnicht ob das immernoch so ist. Glaube man hat auf was schnelleres gesetzt jetzt..
     
  14. Sooo lahm ist der AVR dann auch wieder nicht. Die 16 Bit Adressen kann man sich ja in zwei Takten raus lassen. (Oder einen 16bit controller nehmen)
    Aber das ist eben der springende Punkt, ich weiss eigentlich immer noch nicht was ich genau tuen muss das ich den Pitch anpassen kann.
    Wenn ich wirklich nur in einer gewissen Frequenz den Adresscounter hoch zaehlen muss ist das ja wirklich keine grosse Sache.
    Ich schaetze ich nehme mir heute Abend einfach mal die passende Lektuere vor und finde diese Grundlagen mal raus...
    Wie das ganze funktioniert ist ja im Grunde genommen der Kern der ganzen Frage. Mir ist der Funke nur noch nicht ueber gesprungen.
     
  15. um zu pitchen kannst du zyklisch samples auslassen (ton geht hoch) bzw. interpolieren (ton geht runter). dabei sollte man eventuell aliasing im auge behalten. hochpitchen ginge noch halbwegs. du lässt halt die adressen, die du nicht brauchst, weg. aber runter ginge dann über diese methode nur, wenn du die durch deinen rechner schickst, denn du musst ja zwischen den werten noch interpolationswerte einfügen.
    das ist halt schon doch etwas mehr, als nur eine 16bit adresse berechnen und in zwei takten rausschmeißen.
     
  16. Ah, klingt logisch. Interpolieren sollte man da wohl echt machen.
    Mal sehen...
     

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