We Call It Techno! Documentary (Techno in Deutschland, Frankfurt VS. Berlin....)

Übrigens muß man mal erwähnen das es Heute auch ganz großartige neue Clubs gibt und Konzepte. Also in Berlin jedenfalls schon. Mit ganz eigenen intresanten Ideen. Aber trotzdem erinnert das ein oder andere auch an Früher. Wo man denkt das wäre in den 90zigern bestimmt eingeschlagen wie ne Bombe. Und alles was es heute gibt ist ja aus dem Alten inspiriert und hervorgegangen. Das merkt man auch wenn man in Berlin mal ne Club Tur macht. Einzig was sich geändert hat ist das die Dj Kapsel in den meisten Läden heute mehr Bühne ist. Und heute auch ein gewisses trendiges Dj Feiern vorherrscht. War damals nicht so. Da war der Dj in der Ecke und die Leute tanzten mehr Kreuz und queer mit sich und miteinander. Das würde ich schön finden wenn das auch wieder so werden würde. Schließlich geht man ja nicht auf einem Konzert wo die Smartphone gezogen werden sondern auf einer Party wo man miteinander Spaß hat und sich kennen lernen tut. ;-)
 
wenn hier einer behauptet der techno (altes breites spektrum ist gemeint) aus anfang der 90er (oder auch ende 80er) wäre tot denn hat der wohl nicht mitgekriegt wieviel repressings derzeit aus den zeiten gemacht werden !!!
:alienfawk:
und diese vinyls sind dann auch ruck zuck ausverkauft :frosch:

techno ist tot ?
ich lach mich schlapp ! :harhar:
 
vom orbit hab ich mal was gehört gehabt... kann mich an den namen erinnern war aber leider nie dort :sad:
und diesen trancetechno mag ich auch noch gern hören o/\o , auch wenn das mixing hier bischen lau ist :)
 
Naja das mit dem Orbit lief leider nicht lange. Den Anwohnern war es auf die Dauer zu laut. Das war im Alten Kino capitol was nach der Wende still gelegt war. Drin sah es eigentlich so typisch wie später die meisten Berliner Clubs aus. Weiß gar nicht ob die da vom Berliner UFO und Planet inspiriert waren wegen dem Namen. Weil die Dj's waren ja aus Berlin. Wer weiß. Einen Vorgänger gab es wohl auch schon in Bernau. Da war ich leider auch nicht bei. War ja sowieso ein Wunder das ich mit 15 reinkam. War halt Dorf Beziehung. Wir kannten einen der Einlasser. ;-)
 
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wenn hier einer behauptet der techno (altes breites spektrum ist gemeint) aus anfang der 90er (oder auch ende 80er) wäre tot denn hat der wohl nicht mitgekriegt wieviel repressings derzeit aus den zeiten gemacht werden !!!
:alienfawk:
und diese vinyls sind dann auch ruck zuck ausverkauft :frosch:

techno ist tot ?
ich lach mich schlapp ! :harhar:


..jo, siehe z.B. Norman Nodge /aktuelle EP auf Ostgut

OldSkool, nur in DiCk ;-)
 
Na Hier mal etwas Musik was auf meiner ersten Party 1993 so lief. Der Laden nannte sich Orbit und befand sich in Zepernick am Rand von Berlin. Anders wie in Berlin war der Sound eher so mehr Trancig. Die Euphorie war auch irgendwie eine andere wie in der Stadt selbst. Wir nannten das aus Spaß Euphorik Trance. Auf den Flyern stand aber nicht Euphorik Trance party sondern Techno House Party. ;-)
Viele bunte halb nackte Berliner kamen auch mit S Bahn. Leuchtstäpchen hatten wir auch.
War lustig und Neu. Ab da an war ich ein Raver. :tanz:

View: https://youtu.be/elu7t7kmhsY


jo, und Jauche kenne ich noch aus Walfisch Zeiten ..
 
Warste auch im Orbit bei Jo and Wolle und Mac Bath usw.? Na jedenfalls dacht ich dann was ist dann hier jetzt in unserem Nest los. Das hat mich sehr geprägt. :agent:
 
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Ist halt wieder subjektiv alles ohne Ende und dann wird natürlich auch wieder im Nachhinein alles verklärt, so dass jeder Recht hat und doch nicht.

Das damals jeder für jeden anderen Stil offen gewesen wäre, halt ich aus meiner Erfahrung heraus für eine glatte Lüge. Wenn überhaupt gilt das vielleicht für maximal einen sehr kurzen Zeitraum, vielleicht so 88,89,90. Das Ding explodierte damals in einem sehr kurzen Zeitraum, der Kommerz stand superschnell vor der Tür und auf den wurde dementsprechend herrabgeblickt.

Fenslau, Väth, Culture Beat, (Snap), Scooter, Eurodance. Die ganzen Trance Sampler, später dann der Gary D. Rotz. Dann Mitte der 90er diese Robert Miles Epigonen der großen Majorlabels. Blümchen. Cotton Eye Joe. 1991 schon U96. Mark Oh. Schon 1993 war nix mehr Friede Freue Eierkuchen.

Man sollte doch Ultra eines Bundesligavereins werden, wenns einem so wichtig ist, das "seine" Stadt den Techno erfunden hat. Da kann man sich dann stolz auf die Brust schlagen und sagen: Wir sind die Besten. Find ich unwichtig und unschön. Genauso sinnlos wie nem heute 20jährigen zu erklären, dass sein Electro kein Electro ist. Ist Dubstep Burial oder Skrillex ? Wem hilft das am Ende ?

Ist zum Beispiel auch supernervig in dem Buch Electri_City, wo es um die Düsseldorfer Szene Ende 70er, Anfang 80er geht. Nur Egogesülze, jeder gegen jeden, aber jeder eifersüchtig auf Kraftwerk. Da gehts auch nur darum, wer war zuerst da oder war cooler als die anderen. Ich glaub da nicht einmal die Hälfte davon. Auf der anderen Seite respektiere ich die subjektive Sicht derer, die damals wirklich was gemacht haben. Ich verstehe und toleriere, dass man aus seiner eigenen Sicht die Dinge so sieht. Ich hab nur immer Bauchschmerzen wenn dann sogenannte Wahrheiten aus subjektivem Empfinden geschaffen werden.
 
wenn hier einer behauptet der techno (altes breites spektrum ist gemeint) aus anfang der 90er (oder auch ende 80er) wäre tot denn hat der wohl nicht mitgekriegt wieviel repressings derzeit aus den zeiten gemacht werden !!!
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und diese vinyls sind dann auch ruck zuck ausverkauft :frosch:

techno ist tot ?
ich lach mich schlapp ! :harhar:
Dann musst du dich halt schlapp lachen.... ;-)

Es hat definitiv eine Veränderung stattgefunden, der Fokus geht (ist) weg von der Musik, hin zu der Person die dahintersteht. Das müsstes du doch eigentlich Wissen, dass man früher oft nicht wusste wie die Person dahinter aussieht die die ganzen Vinyls raushaut. Beispiel (weil Audiohead den gerade erwähnt hatte, kannte den vorher nicht....) der SC Auftritt von Norman Nodge.

Man möchte meinen es ein unwichtiges Detail, ist es aber nicht. Es ist eine gravierende Veränderung, die sich durch die gesamte "Techno Szene" zieht.....
 
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Ich weiß nicht. Wenn jemand gerne mal erzählt wie es beim ihm selber mal losging ist er gleich ein Angeber oder kommt sich als was besseres vor? Bei mir ist einfach nur ich erzähle gerne und Höre gerne Geschichten. Find das halt Spannend. Warum nicht? Im Grunde war das ja bei jedem auf unterschiedliche Art mal was Neues. Ich hab das ja zum Beispiel 1992 im Radio für mich endeckt mit Marcus Lopez als Moderator. Und war sofort geflasht von der Musik.
Statt immer zu Meckern und zu Dissen können ja andere auch von ihrer ersten erlebten Party berichten. Egal ob das nun 1989, 94 oder 2008 usw war. Scheiß egal.
Macht doch Spaß und verbindet.
Oder die Dj's. Sollen die einfach nur die Klappe halten und gar keine spannenden Geschichten erzählen. Ist das dann für manche Besser? Das gehört doch irgendwie zur Musik dazu. Das nennt man Erlebniss austauscherei und kominikation. Finds nicht schlimm. ;-)
 
Übrigens. Es wird ja viel über Motte und Co gemeckert. Dabei ist doch mit dem Berghain überhaupt nix anderes passiert. Erst waren Sie underground und dann............. ;-)
Ein Berghain set hatt doch heute egal wie die Musik ist deutlich mehr clicks und likes wie ein Set von Dr. Motte. :)
 
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wenn hier einer behauptet der techno (altes breites spektrum ist gemeint) aus anfang der 90er (oder auch ende 80er) wäre tot denn hat der wohl nicht mitgekriegt wieviel repressings derzeit aus den zeiten gemacht werden !!!
:alienfawk:
und diese vinyls sind dann auch ruck zuck ausverkauft :frosch:

techno ist tot ?
ich lach mich schlapp ! :harhar:


Das finde ich insofern wunderbar, weil damit offensichtlich wird, dass sich auch die jüngeren Menschen heute mit der Entstehung und Vergangenheit des Genres auseinandersetzen wollen. Oder werden diese Platten nur von Ü40 gekauft? ....
Fairerweise muss man ja auch eingestehen, dass sich Techno in den letzten 30 Jahren nicht wirklich viel weiterentwickelt hat. Muss es ja auch nicht, da es eine Zweckmusik (Tanzen!) ist.
 
Ich weiß nicht. Wenn jemand gerne mal erzählt wie es beim ihm selber mal losging ist er gleich ein Angeber oder kommt sich als was besseres vor? Bei mir ist einfach nur ich erzähle gerne und Höre gerne Geschichten. Find das halt Spannend. Warum nicht? Im Grunde war das ja bei jedem auf unterschiedliche Art mal was Neues. Ich hab das ja zum Beispiel 1992 im Radio für mich endeckt mit Marcus Lopez als Moderator. Und war sofort geflasht von der Musik.
Statt immer zu Meckern und zu Dissen können ja andere auch von ihrer ersten erlebten Party berichten. Egal ob das nun 1989, 94 oder 2008 usw war. Scheiß egal.
Macht doch Spaß und verbindet.
Oder die Dj's. Sollen die einfach nur die Klappe halten und gar keine spannenden Geschichten erzählen. Ist das dann für manche Besser? Das gehört doch irgendwie zur Musik dazu. Das nennt man Erlebniss austauscherei und kominikation. Finds nicht schlimm. ;-)

Ja stimmt.

Aber mir fehlt halt oft die Würdigung und der Respekt, dass man eben nicht alleine auf dem Planeten war.
 
OK, dann eine lustige Story von mir:
1992 oder 93, Party nannten sich "Flash und Fog" oder so ähnlich. Am Barbarossaplatz in Köln in einem tiefen Keller einer alten Fabrik. Da waren ein paar wenige Events. An einem Abend Richie Hawtin, damals noch mit Nickelbrille, ohne Haare und total schüchtern. Sogar Live. (Aus der Erinnerung, ggfs. erinnere ich mich an zwei verschiedenen Veranstaltungen dort... lange her.)

Wir natürlich hin. Türsteher. Grosses Wummern hinter der Stahltür. Wir, gut, Musik ist schon mal an. Aber man fragt sicherheitshalber nach: "Habt Ihr auch Nebel?". Bouncer öffnet die Tür kommentarlos, und ein riesiger Schwall Nebel ergiesst sich in den kalten Abend (muss Herbst/Winter gewesen sein). Wir nur: "Alles klar!". Da war so viel Nebel, dass wir uns für den Rest der Nacht aus den Augen verloren haben. Handy gabs ja nicht! Man konnte keine 50cm weit schauen, und der Keller war total riesig und verwinkelt. Aus Sicherheitsapekten der totale Wahnsinn natürlich. Das war geil!
 
Ja stimmt.

Aber mir fehlt halt oft die Würdigung und der Respekt, dass man eben nicht alleine auf dem Planeten war.
In dem Video wird erklärt das sich mehrere Städte zur Love parade 1991 getroffen haben und sofort auch Austausch Programme stattfanden. Und Frankfurt und Berlin haben halt aus Spaß drüber diskutiert wo es den nun zu erst losging. Als Außenstehender Kannste drüber meckern oder dich amüsieren oder es auch spannend finden. :dunno:
 
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In dem Video wird erklärt das sich mehrere Städte zur Love parade 1991 getroffen haben und sofort auch Austausch Programme stattfanden. Und Frankfurt und Berlin haben halt aus Spaß drüber diskutiert wo es den nun zu erst losging. :dunno:

Ich bezog mich vor allem auf die Diskussion hier als auf den Film. Hätte ich deutlicher machen müssen, Punkt geht an dich.
 
Was ich total erstaunlich finde: wenn es um 30 Jahre Techno geht, redet niemand(!) über die Leute, die die Platten machten. Nur über Gastronomen/DJs und Konsumenten/Tänzer. Aber die hätten doch der Klospülung und der Lüftung zuhören müssen oder Gitti und Erika auflegen müssen, wenn es niemand gegeben hätte, der die Musik macht. Das ist mir schon bei der Lektüre von "Klang der Familie" aufgefallen, dass in den ... keine Ahnung ... 400 Seiten Buch grade mal 20 Seiten über die Musik-"Hersteller" geredet wird.
 
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Das wäre dann schnell zu politisch. Zu Untergrundbehaftet. Und ausserdem nicht vollständig geklärte Geschichte,
da macht man sich schnell zum Narren. Zu viel Arbeit. Zu wenig Archivmaterial. Zu wenig Zeit. Zu wenig Ahunung.
Nicht Vorgabe.
Halt all die Gründe die es immer sind. Und die Gell-Mann-Amnesie, natürlich.
 
Was ich total erstaunlich finde: wenn es um 30 Jahre Techno geht, redet niemand(!) über die Leute, die die Platten machten. Nur über Gastronomen/DJs und Konsumenten/Tänzer. Aber die hätten doch der Klospülung und der Lüftung zuhören müssen oder Gitti und Erika auflegen müssen, wenn es niemand gegeben hätte, der die Musik macht. Das ist mir schon bei der Lektüre von "Klang der Familie" aufgefallen, dass in den ... keine Ahnung ... 400 Seiten Buch grade mal 20 Seiten über die Musik-Hersteller geredet wird.


Interesanter Punkt. Der kreative Prozess an sich ist wohl nicht die Fragestellung, geht eher nur um die Parties.
 
Das wäre dann schnell zu politisch. Zu Untergrundbehaftet. Und ausserdem nicht vollständig geklärte Geschichte,
da macht man sich schnell zum Narren. Zu viel Arbeit. Zu wenig Archivmaterial. Zu wenig Zeit. Zu wenig Ahunung.
Nicht Vorgabe.
Halt all die Gründe die es immer sind. Und die Gell-Mann-Amnesie, natürlich.

Nun es explizit um "Techno" geht, wäre es doch recht einfach: Die paar Jungs aus Detroit, davor Kraftwerk & Moroder, und dann die große Welle Anfang 90. Da kann ja man einfach nach Label gehen, also R&S, Plus-8, UR, Warp, ... fertig. Techno in alt und neu. Im Grunde stehen die Labels hier zentral. So würde ich das aufsetzen zwecks klarer Organisation.
 
Was ich total erstaunlich finde: wenn es um 30 Jahre Techno geht, redet niemand(!) über die Leute, die die Platten machten. Nur über Gastronomen/DJs und Konsumenten/Tänzer. Aber die hätten doch der Klospülung und der Lüftung zuhören müssen oder Gitti und Erika auflegen müssen, wenn es niemand gegeben hätte, der die Musik macht. Das ist mir schon bei der Lektüre von "Klang der Familie" aufgefallen, dass in den ... keine Ahnung ... 400 Seiten Buch grade mal 20 Seiten über die Musik-"Hersteller" geredet wird.
Na das war ja der positive Aspekt der Techno Bewegung, die Musik an sich stand im Vordergrund und das tanzende Volk. Nicht ohne Grund hatten viele Techno Künstler unterschiedliche Pseudonyme.

Davon aber mal abgesehen würde ich durchaus ein Buch gut finden, wo nur Techno Platten erwähnt und besprochen werden. "1001 techno vinyls you must hear before you die".... :)
 
Was ich total erstaunlich finde: wenn es um 30 Jahre Techno geht, redet niemand(!) über die Leute, die die Platten machten. Nur über Gastronomen/DJs und Konsumenten/Tänzer. Aber die hätten doch der Klospülung und der Lüftung zuhören müssen oder Gitti und Erika auflegen müssen, wenn es niemand gegeben hätte, der die Musik macht. Das ist mir schon bei der Lektüre von "Klang der Familie" aufgefallen, dass in den ... keine Ahnung ... 400 Seiten Buch grade mal 20 Seiten über die Musik-"Hersteller" geredet wird.
Na doch. Zu Berlin wurde eigentlich immer erwähnt das da Acid House, Detroit und Chicago House lief. Das war das was in den Clubs dominierte. Lediglich so weit meine Kenntnisse Reichen haben Tanith und Wolle xdp so eine Art eigenes Ding gemacht und entwickelt. Und meiner Meinung der in Vergessenheit geratene Marcus Lopez. ;-)
 
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