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Welche Bücher lest ihr gerade...

  • #1.861
Nach einem Jahr voller Doku Hörbücher, höre ich grad „der Astronaut“ von Andy Weir. Bekannt durch „der Marsianer“. Spannend (für mich nicht zum einschlafen geeignet, ich hör einfach nicht weg), humorvoll und leicht nerdig. Wie auch schon beim Marsianer sind viele Hintergrundinfos (und physikalische Grundlagen) echt oder zumindest angenehm glaubhaft.

Mit unserer Sonne (und anderen Sonnen der lokalen Gruppe) stimmt was nicht und Wissenschaftler werden nach Tau Ceti geschickt um rauszufinden, warum es die Probleme dort nicht gibt. Dafür hoffentlich eine Lösung. So ungefähr ohne spoilern. Geht auch um eine ungewöhnliche Freundschaft, schön erzählt.
 
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M.i.a.u.: Jörg und Dagalos
  • #1.865
Da bin ich auch skeptisch, würde mich aber über eine gelungene filmische Umsetzung sehr freuen.
 
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M.i.a.u.: Crabman
  • #1.866
Beim Marsianer hat das geklappt, hier bin ich noch skeptisch.
OT: mal schauen, laut Wikipedia war der Autor recht eng in die Dreharbeiten eingebunden:
Weir war während der gesamten Dreharbeiten am Set und in kreative Entscheidungen eingebunden. Besonders angetan zeigte er sich vom Design des außerirdischen Schiffs, das er als „wunderschön“ bezeichnete.
 
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M.i.a.u.: Crabman
  • #1.867
Der kleine Lord. Die BBC-Verfilmung von 1980 mit einem großartigen Sir Alec Guinness als Graf gehört zum Pflichtprogramm bei uns über die Weihnachtsfeiertage nach dem Roman von Frances Hodgson Burnett aus dem Jahre 1886. Ende des 19. Jahrhunders wird darin der kleine Ceddie zukünftiger Earl und daher von Manhattan auf das Anwesen nach England beordert - erlebt so allerhand und mischt die Grafschaft auf.

Und - ja, ich hab' jetzt dazu auch die zweisprachige Ausgabe des Romans. Warum? Das US-Arbeiter-Englisch der lieben Mrs. Errol ist im Original häufig kaum zu verstehen...

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M.i.a.u.: PhonicGate, VEB Synthesewerk und AndreasKrebs
  • #1.868
Nach einem Jahr voller Doku Hörbücher, höre ich grad „der Astronaut“ von Andy Weir. Bekannt durch „der Marsianer“. Spannend (für mich nicht zum einschlafen geeignet, ich hör einfach nicht weg), humorvoll und leicht nerdig. Wie auch schon beim Marsianer sind viele Hintergrundinfos (und physikalische Grundlagen) echt oder zumindest angenehm glaubhaft.

Mit unserer Sonne (und anderen Sonnen der lokalen Gruppe) stimmt was nicht und Wissenschaftler werden nach Tau Ceti geschickt um rauszufinden, warum es die Probleme dort nicht gibt. Dafür hoffentlich eine Lösung. So ungefähr ohne spoilern. Geht auch um eine ungewöhnliche Freundschaft, schön erzählt.

Das war wirklich ein schönes, humorvolles und positives Buch.
 
  • #1.869
Ich lese gerade wieder Fiasko von Lem. Einer der Altmeister der intelligenteren SF.
 
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M.i.a.u.: PhonicGate, Modie, Jörg und 2 andere
  • #1.870
Ich bin an alle Bücher(epub) von James Herriot, „Der Doktor und das liebe Vieh“ rangekommen. Wahnsinnig entspannend so abends im Bett. Mir hat die Serien-Neuverfilmung (2020, aktuell in der ARD-Mediathek) unheimlich gut gefallen, so dass ich richtig Lust auf die ursprünglichen Bücher bekommen habe.
 
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M.i.a.u.: SirAdrianFish
  • #1.871
Die 42 größten Rätsel der Astronomie.

Hatte ich meiner Frau zu Weihnachten geschenkt, nun lese ich es selber.

Von den Planeten bis zum zum Urknall, alles dabei.

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M.i.a.u.: Cee und Jörg
  • #1.872
Um hier auch mal etwas mit Niveau posten zu können:

Nachdem ich das Buch im Freundeskreis letzte Woche erwähnt und empfohlen hatte, habe ich es jetzt mal wieder intensiver zur Hand genommen:
"Entangled Life - How Fungi Make Our Worlds" von Merlin Sheldrake.
Ein Fachbuch über Pilze, mit absolut faszinierenden Fotos und Einblicken in eine Welt von Lebewesen, die man kaum für möglich gehalten hätte.

Gerade gesehen: Unter dem Titel "Verwobenes Leben" gibt es das auch auf Deutsch.

Schöne Grüße
Bert
 
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M.i.a.u.: Sanguinea Project, betadecay, Jörg und eine weitere Person
  • #1.873
Keine Geschichte ist länger als 1,5 Seiten. Jede gelesene fühlt sich an wie ein Roman.
 

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  • #1.874
Nachdem ich das Buch im Freundeskreis letzte Woche erwähnt und empfohlen hatte, habe ich es jetzt mal wieder intensiver zur Hand genommen:
"Entangled Life - How Fungi Make Our Worlds" von Merlin Sheldrake.
@Jörg:
Du hattest in dem Zusammenhang auch ein Buch erwähnt - war das "Urwelten" von Thomas Halliday?

Schöne Grüße
Bert
 
  • #1.876
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an Büchern mit 1400 Seiten kann ich schlecht vorbeigehen.
Hier gehts um eine Weltgeschichte mit Hintergründen zu herrschenden Familien, Dynastien, Clans etc. Für ein Geschichtsbuch ein ganz schöner Reißer. Unterhaltsam zu lesen, und mit den privaten Hinter- und Abgründen hat das Buch auch einen ganz ordentlichen Yellow-Press-Faktor (das ist die höfliche Umschreibung für "meine Fresse, was für machtgeile Drecksäcke" :-)).
 
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M.i.a.u.: Modie
  • #1.877
an Büchern mit 1400 Seiten kann ich schlecht vorbeigehen.
Dann bist du ein Fall für Karl Mays Kolportageromane (ich erwähnte es schon).
"Waldröschen", wenn's besonders spannend sein soll, "Der verlorne Sohn", wenn's spannend, aber auch gesellschaftskritisch sein soll.
Beide über 3000 Seiten.
Findmybook.de und Kleinanzeigen.de sind dein Freund...

Schöne Grüße
Bert
 
  • HaHa
M.i.a.u.: Sanguinea Project
  • #1.878
ja, ist mir schon klar. Nachdem ich vor Jahren Arno Schmidt zum Thema "Karl May" gelesen habe, stehen die Kolportageromane und mehrere Bände des Spätwerks auf meiner Liste. Nur sind die wohl spätestens in den 50ern und 60ern kaputtredigiert worden, und auf die Jagd nach Erstausgaben - also einem Sammelsurium von Zeitschriften - habe ich aktuell keine Lust :-)
 
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  • #1.879
Oh, er hat Arno Schmidt gesagt...

Hab das schon vor eine Weile gelesen und vor allem angeschaut, ist aber ein Hammer an liebevoll zusammengetragemen Material, Fotos, Zeichnungen, Faksimiles usw. von und über Schmidt. Fast 500 Seiten, dick und schwer (wie sich das gehört), das Layout hat wieder der geniale Friedrich Forssman übernommen.
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Andreas
 
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M.i.a.u.: martin_ffm, Modie und Sanguinea Project
  • #1.880
an Büchern mit 1400 Seiten kann ich schlecht vorbeigehen.
Hier gehts um eine Weltgeschichte mit Hintergründen zu herrschenden Familien, Dynastien, Clans etc. Für ein Geschichtsbuch ein ganz schöner Reißer. Unterhaltsam zu lesen, und mit den privaten Hinter- und Abgründen hat das Buch auch einen ganz ordentlichen Yellow-Press-Faktor (das ist die höfliche Umschreibung für "meine Fresse, was für machtgeile Drecksäcke" :-)).
Da kann ich noch "Das Achte Leben" von Nino Haratischwili anbieten. Allerdings "nur" 1275 Seiten und vermutlich schonmal hier irgendwo erwähnt worden.
 
  • HaHa
M.i.a.u.: Sanguinea Project
  • #1.882

Ok! Ich bin jetzt durch mit "Gödel, Escher, Bach".
Hat eine Weile gedauert, weil ich
a) zu wenig Zeit habe oder opfere
b) die Lektüre umständehalber zwei mal unterbrochen habe
c) nicht sehr schnell beim Lesen war - das Buch ist anspruchsvoll und fordert immer wieder zum Miträtseln auf

Ich würde sagen, ich habe das meiste verstanden, aber wirklich nicht alles. Da ich ein paar Dinge mitgebracht habe, waren meine Voraussetzungen auch als Nicht-Mathematiker wahrscheinlich "ok".

Ich fand es anstrengend, aber anregend. Es gab Momente, in denen ich dachte "Was für ein selbstgefälliges Geschwafel, komm endlich auf den Punkt!", aber dann gab es auch immer wieder Momente, die ich absolut brillant fand. Die Mühe hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich kenne in Form und Inhalt NICHTS, was ansatzweise vergleichbar wäre. Es ist wirklich ein herausragendes Werk.
(Dass manche Abschnitte, z.B. zum Thema KI, aus heutiger Sicht lückenhaft sind, tut dem keinen Abbruch.)

Eigentlich müsste ich gleich wieder von vorne anfangen, weil ich glaube, dass ich beim zweiten Lesen noch mal deutlich mehr verstehen würde. Aber in der Zwischenzeit hat sich einiges an weiteren Büchern angehäuft. :mrgreen:
 
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M.i.a.u.: PhonicGate, AndreasKrebs, Sanguinea Project und 3 andere
  • #1.884
ja, ist mir schon klar. Nachdem ich vor Jahren Arno Schmidt zum Thema "Karl May" gelesen habe, stehen die Kolportageromane und mehrere Bände des Spätwerks auf meiner Liste.
Ja, die lohnen auf jeden Fall.

Nur sind die wohl spätestens in den 50ern und 60ern kaputtredigiert worden, und auf die Jagd nach Erstausgaben - also einem Sammelsurium von Zeitschriften - habe ich aktuell keine Lust :-)
Auch die Erstausgaben entsprechen ja nicht zu hundert Prozent dem, was Karl May geschrieben hat - die sind ja wohl vom Verlag mit pornografischen und Gewaltszenen "nachgewürzt" worden ("pornographisch" bedeutete damals, dass sich zwei unverheiratete Menschen geküsst haben oder einer Frau im Schlaf das Kleid höher als bis zum Knie rutscht), worüber Karl May einen Großteil seines Lebens Prozesse geführt hat.
Und ob eine Person in dieser Ausgabe anders als in einer anderen heißt, ist mir beim Lesen sowieso egal, darauf kommt's kaum an, finde ich (solche Fehler hat Karl May selbst auch gemacht, nicht erst die Umschreiber).
Vom "Waldröschen" habe ich immerhin eine Faksimile-Ausgabe in Fraktur, mit allen Umschlagbildern, teilweise in haarsträubender Druckqualität (manchmal ist eine ganze Seite kaum lesbar) mit allen Setzfehlern und herausgefallenen/vertauschten Buchstaben, wie es damals im Billigbuchwesen üblich war.
Solche Bücher sind ein Fernglas in die Vergangenheit, in jeder Hinsicht, und man sollte sie im Bewusstsein der damaligen Sicht, aber mit heutigen Augen lesen.

Im Gegensatz zu den sehr unterhaltsamen Büchern von Johannes v. Buttlar oder dem kürzlich verstorbenen Erich von Däniken: Die muss man so lesen, als würde man jedes Wort glauben, nur dann kriegt man bei jedem Satz eine Gänsehaut (und kein Schleudertrauma vom Kopfschütteln).
Die gibt's für einen Euro auf jedem Flohmarkt (oder für ein paar Euro auf Kleinanzeigen) - unbedingt mal zugreifen!

Schöne Grüße
Bert
 
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M.i.a.u.: Sanguinea Project, Jörg und VEB Synthesewerk
  • #1.885
Zum x-ten Mal Marc-Uwe Klings "Qualityland" 1 und 2.0.

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Muss man zu diesen Büchern wirklich noch etwas sagen? Ich denke, die sollte jeder gelesen haben, insbesondere auch techn(olog)isch interessierte Menschen, die gerade in diese Bereiche hineinwachsen, damit sie besser verstehen und lernen können, wie wahnsinnig diese Welt derzeit teilweise anmutet und in welche merkwürdige Richtung sie sich teilweise zu bewegen scheint.

Ich, als einstiger Technologie-Fan mit ganz viel Enthusiasmus, merke immer mehr, dass ich immer weniger Lust auf den ganzen Kram habe, der offiziell als "das Netz" durch den digitalen Äther geistert. Alles zu fragil, alles zu überwacht, alles zu übervölkert von künstlichen Individuen mit merkwürdigen Absichten und Ansichten und alles mit zu viel Zwang (gib mir deine Daten, gib mir deine E-Mail, nimm diese Kekse, du musst nur noch dieses Update … Nö, all das muss ich nicht. Ich kann einfach abschalten und euch allein lassen, mit einem guten Buch zum Beispiel).

Diese Bücher schaffen mitunter die richtige Perspektive, sollte sie noch nicht vorhanden sein.
 
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M.i.a.u.: Sanguinea Project, Jörg, Scenturio und 2 andere
  • #1.886
Ich, als einstiger Technologie-Fan mit ganz viel Enthusiasmus, merke immer mehr, dass ich immer weniger Lust auf den ganzen Kram habe, der offiziell als "das Netz" durch den digitalen Äther geistert. Alles zu fragil, alles zu überwacht, alles zu übervölkert von künstlichen Individuen mit merkwürdigen Absichten und Ansichten und alles mit zu viel Zwang (gib mir deine Daten, gib mir deine E-Mail, nimm diese Kekse, du musst nur noch dieses Update … Nö, all das muss ich nicht. Ich kann einfach abschalten und euch allein lassen, mit einem guten Buch zum Beispiel).
Kommt mir irgendwoher bekannt vor. Danke für den Tipp, ist auf der Liste.
 
  • #1.887
Anhang anzeigen 273257

Jetzt ist man(n) einmal im Jahr erkältet und bekommt dies hier in die Hand gerdückt......
"Am Arsch sprießende Pickel" scheint mir da noch zu fehlen im Untertitel.

Zumindest bekomme ich die, wenn ich solche Buchtitel erblicke, deren alleiniger Zweck es zu sein scheint, durch aus vermuteter Dummheit geborenen Geltungsdrang Bäume in nutzloses Papier verwandeln zu wollen.

Das darf natürlich trotzdem jeder gerne lesen, der gerne dazu beitragen möchte, das Klima noch schneller mit Sinnlosigkeiten zu töten.
 
  • #1.889
am besten war der Witz, über den nur Maschinen lachen können (ChatGPT fand ihn aber nur so leidlich lustig).
Ist bei mir wohl zu lange her, deswegen lese ich sie jetzt wohl auch wieder. :lollo:

Übrigens: kleiner Tipp von mir. Bücher direkt nach dem Lesen in 2 Stapen aufteilen: "Lese ich vermutlich irgendwann wieder" oder "Kann demnöchst jemand anderem gehören". Das spart Platz und späteres Nachdenken, ob man es denn eventuell nicht doch ... oder aber ... gegebenfalls irgendwann.
 

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