Welche Sampler sind heute wirklich gut? Und warum?

Dieses Thema im Forum "Sampling, Looper" wurde erstellt von Moogulator, 31. Dezember 2017.

  1. ecaep

    ecaep ...

    Liste :)
    1. mein lieblings Software "Rampler" war der leider grade eingestellte Cronox von Linplug
    total einfach zu bedienen, perfekte Modulationsmöglichkeiten, 5.1, Granular und Loop. ALs Hardware mit Eingang wäre es für mich perfekt.

    2. Hardware Rampler : Kurzweil Forte, weil die Synthese wunderbar mit Sampels bedient werden kann, Großer nicht flüchtiger Speicher. Leider zum aufnehmen immer Umweg über PC notwendig. (ich hoffe auf einen K3000 - wie wohl viele)

    3. MPC live : Funktioniert, normale eingeschränkte Synthese möglich :)

    Alle anderen von mir benutzten sind nicht mehr neu zu kaufen :sad:
     
  2. Strelokk

    Strelokk Noïsehansel

    Die beiden im Verbund. Weil's halt wirklich dermaßen krank ist...

    grannoc.jpg
     
  3. Moogulator

    Moogulator Admin

    Vermutlich wollen die einfach den Part sparen. Der Forte ist ansich ein VAST, nichtwahr? also eiiiigentlich ein K2000 plus, oder ist das unwahr?
     
  4. ecaep

    ecaep ...

    ja, der Forte hat auch Vast wie der K2000, jedoch deutlich erweitert, wie alle seit dem PC3. Mittlerweile kann man eigene Algorithmen erstellten und diese miteinander auch verknüpften. Es gibt neue Module, auch als VA.
    Was es nicht mehr gibt ist eben der echte Eingang. Du kannst zwar die FX extern einbinden, aber nicht das komplette VAST.
    Trotzdem, wenn dir die K2X gefallen haben, wirst du den Forte auch mögen!
     
  5. Moogulator

    Moogulator Admin

    Tja, bei diesen "alten" Samplern war das samplen ja auch nicht sooo großartig besser als am Rechner mit Schneiden und so, oder?
    Also - das ist natürlich jetzt wieder die Abteilung "Rampler vs Sampler" - aber ich finds nicht so schlimm, außer man möchte den Computer auch einfach raus haben aus dem Prozess, DAS hat auch meine Zustimmung - aber vermutlich wollen die Wandler und so sparen. Teuer ist das zwar nicht, aber..

    Ja, ich muss sagen, ich hab die Kurzweiligen da rummachen lassen und nicht mehr viel Aufmerksamkeit gehabt, vielleicht hat er echt nur überlebt, weil die ganz alte Fraktion eben den Synthesampler so nutzt - und eigentlich finde ich das gut. Ich habe nie irgendeinen Kurzweil gehabt, aber fand sie trotzdem gut. Aber heute würde ich wohl anders arbeiten oder denken - aber die sind ja auch weiter gegangen. Die pflegen die Serie - so wie Roland lange alles JV-Fantom gemacht hat, es war ja im Prinzip die gleiche Engine, aber versuchen mehrere Anwendungen rauszuholen. Der Name hat mich abgelenkt, genau das könnte auch ein Problem sein bei den Synthleuten, die den eher als "Klavierdingsi" sehen.

    Aber - eigentlich ist die Idee dieses Threads überhaupt mal zu sortieren, was es gibt, was praktikabel ist und was überleben kann. Natürlich suche ich das für uns, nicht für mich, denn für mich gibt es noch nicht all zu viel, da sich bei der Bedienung nichts getan hat und bei dem Umgang mit Samples auch eher nicht. Wenn man allerdings Seq vom Klangerzeuger trennt, so ergeben sich daraus Vor- und Nachteile - die aber eben mehr mein Problem sind als das "aller hier".

    Aber - dank dir schau ich mir den tatsächlich mal genauer an. Super.
     
  6. swissdoc

    swissdoc back on duty

    Nimm dies: http://dbwbp.com/synthbin/Yamaha A3000 EPROM firmware v2.zip
    Hier ging gerade ein A3000 (allerdings die plain vanilla Version, OS unbekannt) für CHF 27 weg. Ich hatte noch gezuckt, aber für noch ein Yamaha FX war mir das dann doch zu gross.
     
    micromoog und hairmetal_81 gefällt das.
  7. hairmetal_81

    hairmetal_81 Musterschüler unter den Fittichen von Cpt. Obvious


    Ich frage mich sowieso, was wir von einem gefabelten K3000 eigentlich noch erwarten sollten? :denk:


    ...das letzte Mal als ich nachgesehen habe (September 2016 oder so), wurde dem Forte SE ein Arpeggiator und ein 16-Track MIDI-Sequencer spendiert.

    Passt! :cheer:
     
  8. micromoog

    micromoog Poggio delle Faine ist fein

    Für 20€ habe ich mir jetzt die 2.0 geschossen, den Break Even für Yamaha Sampler zu finden ist schwer. Entweder 20€ zusatzinvest oder Sampler regelrecht „verschenken“.

    Die FX sind sagenhaft...lt. Spec soll die 2.0 Roland Import können, auf diese Umsetzung bin ich am meisten gespannt. Native Roland Import hat für meinen Geschmack noch nie einer brauchbar umgesetzt, nicht mal Roland selbst (MV8x00, XV5080 etc.) ;-)
     
  9. ecaep

    ecaep ...

    "Ich frage mich sowieso, was wir von einem gefabelten K3000 eigentlich noch erwarten sollten? :denk:



    Klar, der Forte ist klasse und mit der V3 wird er super werden.
    Von einem K3000 würde ich zusätzlich USB Audio Out, Digital In/Out und einen Audio In erwarten, bzw die Optionen dafür und dann noch ein par Encoder.
    Wäre wahrscheinlich nicht der riesige Entwicklungsaufwand und Kurzweil könnte mit marktüblicherem Design weiter Geld einnehmen:)
     
  10. makrofotografie

    makrofotografie Chefknippser im Katzenfotostudio

    Vor vielen Jahren hatte ich den Traum mal einen EMU Sampler zu besitzen.
    Vor nicht allzulanger Zeit zog dann ein EMU E4X Turbo bei mir ein.
    Mittlerweile sind sie ja gut bezahlbar.
    Bereits nach einer Stunde hatte ich die ersten geloopten Samples drin, inklusive Synthesefunktionen usw.
    Ein EMU Sampler ist unglaublich intuitiv zu bedienen.
    Nix mit Kacke!
    Mittlerweile verstehe ich auch A: den damalig hohen Preis eines EMUs und B: warum DeMo die Dinger so mochte :)
     
    hairmetal_81 und virtualant gefällt das.
  11. makrofotografie

    makrofotografie Chefknippser im Katzenfotostudio

    Ach ja... noch was zum Thema Speicher.
    Meine Kiste hat 128MB.
    Du kannst dir, glaube ich, nicht vorstellen, wieviel das ist?!
    Das sollte z.B. für ca. 5 komplette Mellotrone in höchster Qualität reichen.
     
  12. Moogulator

    Moogulator Admin

    ich hatte so ein unglaubliches Gerät, also ich denke da könnte die Maschine einem mehr abnehmen - heute noch mehr.
    Ich habe schon sehr viel Zeit mit Samples vorbereiten nutzen müssen.
    Die Emus beherrschen nicht einmal Rückwärts oder Alternierende Loops, das war als vorheriger Ensoniq-User ein riesiger Rückschritt. Loops und Synthesized Loop kannten andere Geräte nicht oder nur schlechter. Besser war Emu bei der Abteilung die nach den Samples war.

    Aber SCSI und so - also eher die Lautwerke und das Gehampel mit dieser Technik war nicht schön, 3x kaputtes JAZ, unschön und unzuverlässig, MOD lief besser und sicher, aber war halt auch nicht riesig. Das will ich alles nicht wieder sehen. Nie wieder.

    Es gibt neue Synths mit Sampling und da hoffe ich, dass das nicht mehr so dogmatisch läuft, es ist ja möglich.
    Multisampling und Loops mit Modulation der Loops wäre aber Mindestanforderung, Knöpfe zu deren Live-Performance fehlen ja generell, ohne das braucht man das nicht als HW zu machen, denn dann sind Computer im Vorteil. Wäre also klar, wo ein HW Sampler heute ansetzen müsste, er wäre nicht mehr so deutlich von einem Synth zu unterscheiden, eher würden fast alle Synths auch Sampler..

    Mich wundert, dass das noch immer nicht sehr viel üblicher ist, wo ein paar Eurorackbastler schon einen Teil davon umgesetzt bekommen, der andere Teil ist dann bei Gr1 und ggf. dem Quantum zu finden, wobei der mir eigentlich zu groß dimensioniert ist (ich mein das Monster große Ding selbst - mitnehmen würde ich sowas niemals mehr).

    Gibt es da nichts von 2018? Und so wie man das denkt so mit Knöpfen und Fadern und so?
    Federn müssen nicht sein, aber wäre auch niedlich.


    Ja, ich fand den EIV auch cool, hab damit ne Menge gemacht, aber so richtig viel weiter sind wir nicht, eher zurück gesprungen in Sachen Sampler - für das was ich da so sehe. Sampling ist nicht "schlecht zu bedienen" per se - das verstehe ich einfach nicht. Wie konnte es zu nichts kommen?
     
  13. Raumwelle

    Raumwelle traurig :-(

    was mir aufgefallen ist das die neuen geräte und das sind nunmal destop geräte zu 90% viel weniger können wie manch echte sampler in 19" kann das sein das diese nur zum etwas fummeln sind und nur abfeuern von fertigen auf den rechner gebauten editierten samples ist?

    mir fehlt das frikelige wo ich noch selber etwas neues am gerät bauen kann wo ich auch mal live eingreifen kann schnell etwas ändern und gut. aber eben mit technik von 2018 was leistung, bedinung und speicheren angeht.
     
  14. F-A-B

    F-A-B ||

    Ich hatte bis neulich einen E4 Ultra -> Mega, gerne wieder ! Bald !

    Hatte bisher in the box gesampelt, aber seitdem Halion eigtl nicht mehr kreativ bedienbar ist,
    kontakt sowieso nicht, bleibt nur noch battery 3 zum drum abfeuern, aber wirklich spaß gemacht
    hat es nur an einem Emu.

    Einzig störende war der Lüfter, sonst richtig guuut ...
     
  15. virtualant

    virtualant eigener Benutzertitel

    und wieso hast Du den nicht mehr?
     
  16. Moogulator

    Moogulator Admin

    Korrekt, die Teile waren damals keine Performance-Teile - Ensoniq schon eher - aber konnten natürlich aufgrund der Technik nicht das, was man heute mit einem kleinen einfachen Rechner machen könnte - das wäre das - es gibt keine Anfassbare Performancesampler-Idee. Kein Hersteller hat das gewagt.

    Es liegt doch sehr nahe, Knöpfe für Start- End-Punkte zu haben, für Loop und so weiter.
    Selbst wenn es nur die Basic-Sachen wären, so wäre das mehr als es je gab.

    ist mir unbegreiflich, wieso das keiner bringt. Ist ja nicht mehr als ein normaler Synth - selbst wenn man sämtliche Synthese nicht machen könnte sondern nur Sampling..
    Das wäre denkbar und machbar - und das Konzept wäre nicht sonderlich schwer zu machen, da es keine gute Lösung vorher gab, sie aber auf der Hand liegt.

    Im Gegensatz zu meinen Vorrednern und mit Erfahrung mit dem EIV (hatte den) - finde ich nicht, dass die Performance-orientiert sind, die hatten keinen einzigen Knopf, die waren reine Vorbereitungsmaschinen und man musste das über die Modmatrix bauen.

    Direkt einstellen kann man da nichts, konnte man auch nie. Bei keinem.
    S612 hat Start und Endpunkt als Fader, das wäre ein Minimalansatz.

    Aber das Problem ist auch, dass man Sampling und Phrasen im Livebetrieb erst auch mal umsetzen müsste, da gibt es auch Looper und ein bisschen versucht das auch Elektron und so, aber super gemacht ist noch anders .. Sofort nutzen und damit was machen und direkt damit arbeiten.

    Das wäre heute Anforderung. Loops und Töne mit Morphing im neuen Sinne und so.
    Alles machbar, gibts alles auch schon seit 20 Jahren. Theoretisch halt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. März 2018
  17. F-A-B

    F-A-B ||

    Haus und Hof, d.h. ich darf mich erstmal mit Software und meinen Gitarren begnügen. Reciht ja auch ;-)
     
  18. Raumwelle

    Raumwelle traurig :-(

    zu zeit haben wir doch nur rechner gestütze hardwar kontroler software..... das ist ja schön und so aber das kann man doch mit einen dsp auch anders lösen. dazu noch sinvolle kontroler dann wäre es der traum.
     
  19. Rupertt

    Rupertt ...

    Roger Linn behauptet ja seit Jahren das er an einem neuartigen Sampler arbeitet, ob das wieder ein unbezahlbares Nischenprdukt wird, mal sehen.
     
  20. Raumwelle

    Raumwelle traurig :-(

    das wird dann auch wider unbezahlbar und wider nur halbfertig wie die anderen produckte der vergangenden jahre.
     
  21. "Für mich muss ein Sampler auch sampeln können..."
    Lustig, sonst würde er nicht so heißen, hihi, was mach ein Autofahrer? Genau, er fährt Auto.
    Wenn ein "Sampler" jedoch nur in der Lage ist, Audios zu laden, ist es entweder ein Sample-Player, oder ein Synthesizer. Aber kein Sampler.
    Wenn der Autofahrer sich nur noch im Taxi fahren lässt, ist es ja auch kein Autofahrer mehr.

    Aber Spaß bei Seite; ich glaube die ältere Fraktion hat heute evtl. mehr Respekt vor
    analogen Ins, weil es in den 80ern und 90ern höchster Luxus war, sampeln zu dürfen.
    Heute rückt das Selbersampeln (Audiomaterial über Inputs aufnehmen) etwas in den Hintergrund. Grund u.a.: die Masse an vorhandenen (günstigen) Audios und diese dann für sich "heranholen" / für den eigenen Gebrauch herschieben zu können. Das geht haute alles ziemlich einfach, trotzdem bürgt meines Erachtens ein eigener analoger Input eines Gerätes für unerreichte Freiheit, alle erdenklichen Töne und somit Waves in einen Synthesizer o.ä. zu bekommen. Analoge Ins sind und bleiben der Inbegriff und DIE Wichtigkeit schlechthin,
    wenn es um Unabhängigkeit von Soundbezug geht. Und diese Möglichkeit sollte jeder Synthesizer haben, der mit Sample-ROM arbeitet. Nicht wahr, Herr MONTAGE ???
    OK, man denkt auch kommerziell und an die Drittanbieter, aber ist die Möglichkeit
    des Selbersampelns für Sound-Verkäufer wirklich schädigend, wobei doch ein Groß der User sicher weiterhin nur auf vorgefertigte Librarys baut ?? Das ist übrigens DER Rückschitts-GAU beim Montage gegenüber dem Motif.

    In den 80/90ern war es umgekehrt: da MUSSTE man selber sampeln, weil die ROMpler nur spärlich und viel zu wenig boten. Es gab also kaum erhältliches brauchbares Audio-Material ab Werk. Ausser Off-Records von Vinyl u.ä. Erste Sampling-CDs kamen 1986 und sauteuer auf dem Markt. Und DIE enthielten dann so sensationelle Aufnahmen wie Trompete, Geige, Saxophon usw. Man musste sich also anstrengen, wo und wie man Sounds herbekam.

    Außerdem kommt es auch überhaubt nicht auf die Datenmenge an, zumindest bei mir nicht.
    Denn einen halbton-gemappten und 12-fach multigelayerten symphonischen GigaByte-Stereo-Chor aus London finde ich merklich uninteressanter, als ein Multisample eines Birotron-Choirs mit kümmerlichen 8 MB. Grund: das (Birotron-) Sample muss mir erstmal einer besorgen können ...
     
  22. subsoniq

    subsoniq .....

    lüfter mod: 15 euro
     
  23. makrofotografie

    makrofotografie Chefknippser im Katzenfotostudio

    Das habe ich nicht geschrieben.
     
  24. Würze

    Würze Nur wer nicht sucht, ist vor Irrtum sicher.

    Beim Thema Sampling bin ich ziemlich ahnungslos.
    Ich hatte mal einen Korg microsampler - kam damit aber gar nicht klar.
    Hab jetzt den Native instruments Form ausprobiert - keine Ahnung ob das ein richtiger (Software)Sampler ist,
    bin aber sehr angetan von der intuitiven Bedienung.
    Ich komme schon durch reines Trial and Error zu interessanten Ergebnissen-macht mir echt viel Spaß.
     
  25. subsoniq

    subsoniq .....

    Stimmt...kp wie das zustande kam
     
  26. dstyl

    dstyl ...

    Directwave war um welten besser(ladezeiten, echtzeit timestretch,etc) als die mpc 1000 die ich hatte, andererseits hab ich nur 200 € für die mpc gezahlt war also billiger als die daw und das auto belegen der pads gibt schon viel komfor. Und in ner live umgebung mit der maus zu arbeiten ... ich denke ne mpc oder n yamaha qy 70 kann nie schaden den zu haben auch wenn man alles per pc macht. Und projekte lassen sich auch ziemlich einfach per mid files miteinander synchronisieren. Der mv8800 wäre noch erwähnenswert da man da noch nen 32zoll bildschirm + maus dranhängen kann was arrangement unf co sehr vereinfacht
     
  27. bytechop

    bytechop sharing knowledge

    Was stört am Kontakt? Hast Du mal Absynth ausprobiert?
     
  28. intercorni

    intercorni |||||

    Ich hatte eine kleine Samplesession mit dem PPG.



     
  29. F-A-B

    F-A-B ||

    Kontakt war mir zu verschachtelt, genau wie HALion 6 heute, Absynth hat paar tolle Presets, aber zum programmieren ?
    Ich schätze ich bin ein typischer subtraktivist. 2 Oktaven und ne handvoll Regler und wir sind gücklich.
     
  30. bytechop

    bytechop sharing knowledge

    Kontakt ist realativ leicht zu bedienen wenn Du nicht scripten möchtest. Gruppen Effekte und so sind schon super. Absynth macht mit Samples richtig Spass, mit den Hüllkurven kannst Du sehr abwechslungsreiche Sachen bauen.