Welche Sampler sind heute wirklich gut? Und warum?

mit Kontakt kann man doch nicht sampeln, oder? ich mein das Program hat doch nicht die Funktion Audio aufzunehmen und am besten auch noch gleich auf der Tastatur zu verteilen, soweit ich weiss. Kontakt ist genaugenommen kein Sampler sondern ein Sample Player.
 
Ich hab’s heute wieder versucht. Drumloop in EPS16 plus gesampelt und gesliced. Das ganze nochmal mit Ableton und Push.

Am Rechner ist nicht wirklich schneller aber natürlich komfortabel. Das Ergebnis spricht für den EPS, da ja hier nix mit waveform und zero crossing ist klingt alles ein bisschen lockerer und wegen der Wandler auch etwas „staubiger“. Sequenziert wird aber mit Ableton:)
 
mit Kontakt kann man doch nicht sampeln, oder? ich mein das Program hat doch nicht die Funktion Audio aufzunehmen und am besten auch noch gleich auf der Tastatur zu verteilen, soweit ich weiss. Kontakt ist genaugenommen kein Sampler sondern ein Sample Player.

Ja okay aber wenn man die Samples als .WAV schon hat. Ich Frage mich ob User FAB dabei ein Problem identifiziert hat.
 
Ich habe leider noch nie mit Samplern gearbeitet, habe aber eine höllische Lust darauf. Bei den alten Geräten hätte mich immer das Menü Diving furchtbar gestört. Und andere Geräte, die ich toll finde, wie z.B. den SP-1200 oder Emulator II, konnte ich mir nie erlauben. Vom Sound her, da finde ich die LoFi-Sachen super.
Multitimbral layern, verschiedene Syntheseformen miteinander verweben, schönes, großes Touch Display für Time Stretching, vielleicht auch mit so Kaossilator-ähnlichen Funktionen, Looper, dann noch eine dem GR-1 ähnliche Granularoberfläche. Alles mit moderner Technik, ohne Diskettenlaufwerk, SCSI-Zeug und dergleichen.
Viele Potis und Fader, moderner Massenspeicher, Stereo, Mikrofoneingang, fantasische Modulationssektion...
Für einen tollen Sampler, dessen Bedienung einfach und vielseitig ist, und gleichzeitig super Spaß bereitet, bin ich auch bereit, über 1000 Euro auszugeben. Was momentan an modernen Samplern auf dem Markt ist, gefällt mir nicht wirklich. Da scheitert die Lust schon an der Bedienbarkeit. Das Beste aus allem sollte man irgendwie vereinen.
Und Software... naja, ist nicht so mein Ding. Den GR-1 finde ich von der Bedienung schon super. Wenn der noch richtig Samplen könnte...
Also irgendwie so eine Mischung aus SP-1200/Emulator II und GR-1.

@virtualant Es gibt einen kostenlosen Kontakt Sampleplayer, mit dem sich Samples nur abspielen lassen, und eine Kontakt Vollversion, die auch Samplen beherrscht.
 
Die Vollversion von NI Kontakt kann sampeln? das habe ich ja noch nie gehört. Ist das neu?
Für mich heisst sampeln: In irgendeiner Art und Weise ist Kontakt am Rechner aktiv, ich gehe in einen Bereich der sich z.B. "new sample" nennt, dort habe ich dann eine grafische Darstellung des Audio Eingangs z.B. von der Soundkarte. Nun kann ich testweise irgendeinen Hardware Synth spielen und in Kontakt sehe ich das Audio Signal. Ich justiere die Aussteuerung, und dann stell ich Kontakt scharf. Kontakt gibt mir auch ne Warnung falls ich clippe, also übersteuere.
Sobald jetzt etwas am Audio Eingang ankommt wird das von Kontakt aufgenommen. Idealerweise fragt mich Kontakt nach der Aufnahme wie das Sample heissen soll und wo ich es speichern will, und anschliessend kann ich sofort das Sample über mehrere Oktaven tonal spielen. Den Root key kann ich auch irgendwo bestimmen, also welche Taste ist die Original Tonhöhe.

Ich weiss, das ist sehr 90er gedacht, so funktionieren Hardware Sampler aus der Zeit.

Aber Kontakt funktioniert ja eh irgendwie anders, läuft ja alles immer nur über die Hierarche Kontakt -> geladenes Instrument -> das lädt die Samples.
Kontakt -> Sample existiert wahrscheinlich gar nicht.
 
also kann Kontakt doch nicht sampeln. @Todesmelodie was meinst Du dann mit Kontakt Vollversion kann sampeln?
Ich vermute Du meinst mit der Vollversion kann man eigene Sample Player instrumente basteln.
 
Ein Software-Sampler, der tatsächlich selbst sampeln kann, ist m.W. der Morgana von 112db.


morgana.jpg





Auch TX16Wx von Cwitec kann das.

 
Ich habe die Vollversion von Kontakt zwar hier, aber noch nicht benutzt. Ausgegangen bin ich davon, dass sich damit auch Samplen lässt. Denn wenn ich Samples nur abspielen will, würde ja auch der kostenlose Sampleplayer reichen. Wenn das jetzt stimmt, würde ich mich aber schon etwas ärgern. Aber Kontakt bekam ich ja auch günstig. Und vorgesehen war das Programm auch nur, um damit ein anderes Programm einladen zu können. Das mit dem Audioeditor ist mir neu. Aber ich hoffe ja immer noch, dass bald ein irrer Hardware Sampler rauskommt, da ich nicht so der Software Fan bin.
 
Auf die Tastatur mappen geht (im Kontakt-eigenen Editor)
Zum Aufzeichnen von Audio bzw. zum Sampeln muss man einen guten Audioeditor hernehmen.

Im Grunde tut es so ziemlich jeder Audio Recorder, auch die DAW geht gut dafür. Man sampelt damit halt besser, als mit jedem Hardware- und Softwaresampler, die ich kenne. Ich vermisse in keinem einzigen Samplerplayer eine Recordingfunktion, denn damit ist es ja nicht getan. Und ob nach den Aufnahmen im Samplerplayer oder in einer extra Software gemappt und gevelocityswitched wird, ist mir jedenfalls ziemlich egal.

Wesentlich bei diesen grundlegenden Arbeitsschritten ist der Bedienkomfort. Große Levelanzeigen etwa, eine GUI mit geeigneten Farben für die Darstellung der Meter und darin den angezeigten Pegeln. Beim Mapping kommts auf das grafische Keyboard an, das sollte kein Mäuseklavier sein, bei Kontakt isses eins. Usw. usf.

Es kommt auch drauf an, wie die Engine dahinter ist, und wie die mit dem Zeug umgeht.

Dennoch, einen tollen Hardwaresampler mit cooler Engine, und stromlinienförmig gestaltetem Samplerhandling - das fände auch ich toll. Muss aber erstmal jemand hinkriegen und vorher für überhaupt wichtig halten. Sieht momentan nicht so danach aus, egal welcher Hersteller.
 
Oh wieso das? Ich wollte mir Kontakt kaufen und primär selber damit Samplen/SoundSets erstellen.

Ich nutze sampler hauptsächlich für drums, damals noch bis Halion 3. Mit dem konnte man arbeiten, sowohl Drums als auch alles andere.
Als dieser zu komplex wurde, stieg ich auf Battery3/kontakt um und kontakt wirkte auf mich immer undurchdacht, unsexy, ich mochte nicht damit arbeiten.

Battery3 hatte ggü Halion den Vorteil schnell durch Samples zu zappen und sie auf Programmebene auszutauschen.

Was Battery 4 angeht.
Eigtl Top, ABER:
In Battery 3 wurde für jede Zelle der eingestellte Ausgang angezeigt. Das ist in Battery 4 weg und stört so massiv den Workflow mangels übersicht.

Ok, hilft dir speziell mit Kontakt nicht viel weiter. Ich wurde halt nie warm mit dem Teil
 
Bis vor Kurzem rechnete auch kaum einer damit, dass die alten Analogen wieder mega begehrt sein würden. Vielleicht muss nur mal einer, der sich mit Samplern gut auskennt, so eine optimale GUI entwerfen, mit der es aufgrund ihrer Übersichtlichkeit, und im Zusammenspiel mit kreativen Möglichkeiten, einen wahnsinnigen Spaß macht, damit eigene Samples zu kreieren. Etwas Einfaches, durchaus auch Begrenztes, damit das alles nicht zu kompliziert wird, aber fantastische Möglichkeiten bietet.
Die Bedienoberfläche, die Soundmöglichkeiten (mir würde so eine Engine wie im Emulator II schon reichen, mischbar mit anderem Zeug) und erweiterte I/O-Optionen, damit vor allem auch extern die Möglichkeiten zunehmen.
Dann werden sicherlich auch die Hersteller Interesse zeigen. Wenn man sich so umhört, wollen ja scheinbar nicht Wenige einen Hardware Sampler.
 
Es gibt aktuelle Hardware-Sampler/Sampleplayer für alles Mögliche. Es gibt welche für Drums, es gibt welche für Keyboard-Sounds usw. Octatrack, MPC X, Kronos, Forte, Quantum, ...
 
Es gibt aktuelle Hardware-Sampler/Sampleplayer für alles Mögliche. ..., Kronos,

Gutes Negativbeispiel. Ist das Sequencer und KARMA Händling in dessen putzigen mit Kram überfrachtetem Display schon kein wirkliches Vergnügen, so ist die Sample Section das erst recht nicht. Mapping ist ein Drama, und nimmts da allenfalls mit AWave auf, dessen ebenso kleinste Keyboardanzeige für Eichhörnchen wunderbar ist - leider bin ich aber keins :)
 
Vielleicht kann sich ein Bastler mal ansehen, was man machen müsste um das Frontpanel eines E-Mu E64/6400 als Desktop verwenden zu können.hab mal eine Elektriker gefragt, der meinte, dass es nicht trivial sei, also nur Kabel verlängern reicht nicht.
 
Vielleicht kann sich ein Bastler mal ansehen, was man machen müsste um das Frontpanel eines E-Mu E64/6400 als Desktop verwenden zu können.hab mal eine Elektriker gefragt, der meinte, dass es nicht trivial sei, also nur Kabel verlängern reicht nicht.

Dafür fragt man auch keinen Elektriker, sondern jemanden der sich mit Elektronik auskennt.
Ist auf jeden Fall machbar und nicht sooo schlimm.
 
Oder beide ?

Aber sowohl Akai S5000/6000 als auch diese Blau-Silberne Serie danach findet man sehr selten
in den Ebay Kleinanzeigen. Selten verkauft oder einfach nur gut ?
 
@sushiluv

Bei Ebay Kleinanzeigen ist geraden nen e64 ohne Flash Ram, als Defekt für 85,- Euro inseriert.

Kauf den doch, besorg Dir entsprechendes Flachbandkabel und Dsiplaykabel und versuche es doch einfach selbst. Volume- und Kopfhörerverbindungen kannst Du ja erstmal aussen vor lassen.

Gruß,
Chris
 


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