Welche Workflows gibt es, um Loops aus (längeren) Aufnahmen zu extrahieren?

oli

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Hello,

eigentlich steht schon alles im Betreff.
Was gibt es für Workflows in DAWs, Plugins, iPads, aber auch gerne in Hardware...?
Mir geht es darum, dass man möglichst "flüssig"/effizient/schnell Loops "finden" und dann extrahieren kann (als eigene Audioschnipsel abspeichern) ...

Danke!

PS. Ich nutze aufm Rechner im Moment Reaper und komme eigentlich schon zurecht damit, aber vielleicht gibt es noch schnellere Wege...
 
Ich nutz für sowas am Rechner Audacity. Das ist schön einfach aufgebaut und man hat recht gute Übersicht über die Musikschnipsel ohne viel Schnickschnack.
Dann braucht man nur noch ein paar Tastenkombinationen und schon kann man schnell zoomen, Loopen und Start- und Endpunkte rausfinden. Aber wahrscheinlich kann man mit jeder DAW, die man gut beherscht schnell und effektiv arbeiten.

An meiner Electribe ESX machts mir da weniger spaß, die ist in der Hinsicht schon recht dürftig ausgestattet, da man das ergebnis optisch nicht sehen kann und dann erstmal blind umherstochert bis man was schönes gefunden hat. Andererseits kann man an einem Sampler gleich loslegen und die Loops testweise mit anderen Sounds zusammen laufen lassen.
 
Bei eigenen Sachen schneide ich einfach in Cubase Passagen, Phrasen oder Einzelsounds aus z. B. einer längeren Improvisationssessions heraus, kopiere, loope oder bearbeite sie nach Gusto. Dann bin ich natürlich im Tempo und im Raster und muss nichts synchronisieren. Wenn ich sie als Extra-WAVs haben will, exportiere ich den Loop.

Wenn es etwas Externes ist, das ich syncen muss, mach ich das je nach aktuellem Workflow mit Cubase - dann per optischer Megalupen-Looppunktfindung und berechnetem Timestretching - oder einem Hardwaresampler - dann per Gehör.
 

siebenachtel

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Was gibt es für Workflows in DAWs, Plugins, iPads, aber auch gerne in Hardware...?
schnelles zoom in und aus ist da eines der wesentlichen bedienpunkte,
plus das ganze per tastenkürzel bedienen können.
hardware habe ich nichts gesehen was auch nur annähernd an nen audio editor rankommt.


die schwirigkeit beim schneiden langer stücke ist aber oft dass man die 1 bzw. den punkt den man als 1 wählt beim schneiden nicht aus den augen verliert,
z.bsp. beim schneiden von modular jamms.
was helfen kann ist: ne ganze aufnahme "in schnell/on the fly" mit markern zu versehen.
d.h das ganze marker handling und wie gut man zurecht kommt ist ein weiterer punkt.
ein anderer trick bei experimentellem materila ist es sich die loop zeit zu merken wie geschnitten werden muss.
D.h. man hat gerne so ne sek/ms zeit darstellung per file UND per "auswahlbereich"


bin so gesehen mit keinem audio editor zufrieden.
da ist noch viel luft nach oben für bessere workflows aus meiner sicht.
wavelab 4 hatte damals für mich gut funktioniert !
in wavelab elements bin ich nie mehr so tief reingekommen, obwohl ich es oft nutze.
DSP-quattro ist ein anderer recht beliebter audio editor ( sihe threads bei muffs)
 

oli

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Meinst du drumloops, soundloops oder looppoints für den sustain bei samples?
Bei mir wären das im Moment von mir selbst live eingespielte / aufgenommene Spuren.
Da ist dann im Prinzip je nach Projekt/Konzept so ziemlich alles an möglichen Quellen dabei.
Bei längeren Passagen (z.B. mehr als 10 Sekunden) braucht es eigentlich keinen besseren Workflow, da sie eben länger sind und daher einfacher zu identifizieren.
Bei den kürzeren Passagen (z.B. Drumloops) wäre ein besserer Workflow am interessantesten.
 

oli

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Audio Damage hat letztens einen Looper namens Enso rausgebracht, den ich vom Aus-der-Ferne-Anschauen ziemlich interessant finde, aber mir noch nicht ganz klar ist, ob man den zum extrahieren von Loops aus längeren Aufnahmen nutzen kann...

View: https://www.youtube.com/watch?v=sbOn6qdb0ZQ


 

xenosapien

unbekannt verzogen
Also für die Nachwelt nochmal was ich Dir dazu ja schon gesagt/geschrieben hatte, bisschen ausführlicher:

In Reaper ist das eigentlich für mich so das Schnellste inzwischen, selbst mit Octatrack und/oder Maschine 2.0 brauch ich da länger...

Wichtig ist aber eben, dass man ein einigermaßen gutes Gehör dafür entwickelt, wo der Loop "rund" läuft, unabhängig von Tempo...

Mein "Workflow" ist also immer folgender:

1.)Ich setze Loop-Punkte (in Reaper) ohne Grid so, wie ich sie zuerst optisch/bei kurzem Durchhören vermute
2.)Höre den Loop ohne Metronom mehrmals an und justiere so lange nach, bis ich das Gefühl habe dass das jetzt "rund" loopt - sprich, ich muss dazu mit dem Kopf im (imaginären) Takt nicken können, ohne raus zu kommen
3.) jetzt "trimme" ich die Aufnahme in Reaper so, dass sie auf den ausgewählten Loop-Bereich passt und fixiere/rendere das dann (in reaper: "glue within time selection" oder so)
4.) jetzt stelle ich das Projekt-Tempo / das Grid auf das gewünschte Ziel-Tempo ein und schalte "snap to grid" (magnet-icon) ein
5.) per Alt+Click (Windows, Mac so ähnlich meine ich) am Rande des "Loop"-Objektes in Reaper kann man manuell timestretchen - dazu streche ich meinen Loop dann auf 1, 2 oder 4 Bars meines Beat-Grids
6.) tempo-synchroner Loop passend aufs Tempo: DONE!

mit Octatrack wäre das im Prinzip sogar schneller (start+ende des loops im Edit Modus setzen, timestretch=ON, fertig), aber geht mMn nach nicht so präzise.
 
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siebenachtel

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2.)Höre den Loop ohne Metronom mehrmals an und justiere so lange nach, bis ich das Gefühl habe dass das jetzt "rund" loopt - sprich, ich muss dazu mit dem Kopf im (imaginären) Takt nicken können, ohne raus zu kommen
mache ich auch so.
ich arbeite in wavelab da hab ich eh kein grid.

ist aber erstaunlich wie oft ich schon falsch lag mit meinen modularloops.
grad bei längeren jamms wo ich dann vielleicht 20-30 loops raushole.
und auch wie oft ich die 1 dann plötzlich woanders höre bzw. setze.

egal womit man arbeitet beim loops schneiden, für mich ists ne frage der erfahrung.
will ich dann mit den loops im sampler auf schnell was machen, können obige punkte plötzlich recht was ausmachen und den workflow u.U. auch killen.
eben z.bsp. veränderte1, kürzer oder länger geschnittene loops spielen mit auf monophon gesetzten samplern dann eher keine so grosse rolle.
octatrack z.bsp. ist ja eh nur monophon per track
 
vermutlich verstehe ich das Problem noch nicht ... wenn ich in Ableton Live meine Livejams aufnehme , liegen die ziemlich genau auf dem Beatraster .. das finden von loops ist ne Sachen von wenigen Sekunden ...
wenn man weiß das man sich loops picken will, achtet man beim jammen möglichst darauf nicht ständig im SekundenTakt alles zu ändern ... dann geht das eigentlich ganz gut

Aber vielleicht liegt dein Problem an einer anderen Stelle. Was genau dauert denn zu lang für dich?
 

xenosapien

unbekannt verzogen
@verstaerker
es wurde ohne "grid" aufgenommen (kein metronom, kein MIDI sync, DAW als Tape-Recorder quasi), und vieles davon ist un-rhythmisches, recht abstraktes Material.
und da versucht er nun einen für sich effizienteren workflow zu finden.

geht also nicht so sehr um "Jam"-Mitschnitte in dem Sinne dass da Beats oder so dabei waren die man zur Orientierung für die Loops benutzen kann, als darum Loops in beliebigem Material zu finden.
 

xenosapien

unbekannt verzogen
Naja ist jetzt bisschen meine Interpretation der Dinge, weil ich bei der Aufnahmesession dabei war und vermute (!) dass er deshalb fragt ;-)

Will jetzt nicht für oli sprechen!
 

fanwander

*****
Noch so eine kleiner Erfahrung meinerseits: Ich hab früher immer auf den Taktanfang geloopt. Das ist aber oft nicht die geeignetste Stelle. Inzwischen sitzen meine Loop-Punkte im Ausgangsmaterial sehr oft auf irgendeinem off-16tel. Der Loop für das Ziel wird dann erst aus diesem "schräg" geloopten Material gewonnen. Diesmal dann auf der Eins des Beats.
 

oli

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@xenosapien @verstaerker
War heute tagsüber offline-busy, daher komme ich jetzt erst dazu euch zu antworten.
Ja, im Grunde kann ich mich eigentlich nur wiederholen - mir gehts um einen effizienteren Workflow in reinem Audiomaterial.

Ich sammel mal paar Links/Gedanken zu dem Thema, die mir aktuell so einfallen.

Es gibt ja auch so Loop Slicer, die einem das Loop-Gewurschtel erleichtern sollen.
- wie z.B. Propellerheads Recycle (von 1994! haha...) https://www.propellerheads.com/recycle
- Vice https://www.newsonicarts.com/html/vice.php
- Ableton Live hat so ne Slices (to Midi) Funktion https://www.ableton.com/de/manual/converting-audio-to-midi/
 
Zuletzt bearbeitet:

oli

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Wenn ich es mir so überlege, fände ich z.B. diese Funktionalität hier zur automatisierten Ermittlung von Loops super:
- man definiert eine Loop-Länge (z.B. 3 Sekunden)
- die Live-Aufnahme von sagen wir z.B. 4 Minuten Länge wird nun beim ersten Ton der Aufnahme auf den Anfang der definierten Loop-Länge "geschoben" (z.B. auf Sekunde 7)
- dadurch und durch die Loop-Länge ergibt sich das (zeitlich fixierte) Ende des Loops (Sekunde 3 + 7 = 10). Dieses Ende wird aber wahrscheinlich in 99% der Fälle für die Tonne sein, also wäre es cooler, wenn das (zeitlich fixierte) Ende automatisch auf das Ende eines Klangimpulses in der zeitlichen Nähe des (zeitlich fixierten) Endes geschoben wird (also statt des fixierten Endes bei Sekunde 10 auf z.B. Sekunde 11).
- da sich dadurch aber die Loop-Länge von 3 Sekunden auf 4 Sekunden verlängert, müsste der Loop auf 3 Sekunden runter-getimestretched werden
- dann wäre der erste Loop ermittelt und man kann sich den im Loop anhören...
- mittels eines Keyboard-Shortcuts könnte man dann im nächsten Schritt easy zum nächsten Loop springen
- ein anderer sinniger Keyboard-Shortcut wäre noch das Extrahieren und Abspeichern des jeweiligen aktuellen Loops, den man gut findet

Gibt es ein Programm/Plugin/App, welches das kann?
 

oli

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Habe den Prozess des Loop-Findens und Time-Stretchings eben mal kurz visualisiert, damit es einfacher zu verstehen ist.

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7f_ff

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Das was du gern möchtest und grafisch dargestellt hast, kannst du bequem über deine DAW realisieren,
ob über "Actions" oder als "Custom Action", per Schaltflächen oder Tastenbefehle.

Kurzer Einwurf (kann man sicherlich anders machen):
Transient detection settings - Detektorwert einzustellen
"ersten Loop" oder "Segment" markieren/selektieren
(Measure from time selection - Grid anhand vom Audiomaterial per Selektion anzupassen)
Time selection: Extend time selection to next transient in items - Detektor starten
Time selection: Swap left edge of time selection to next transient in items - Detektor nach links
Zur Feinjustierung nach dem Detektor:
Time selection: Nudge left - Selektion im Ganzen nach links verschieben
Time selection: Nudge left edge left - nur linken "Marker" ein Stückchen nach links verschieben
Time selection: Nudge left edge right - nur linken "Marker" ein Stückchen nach rechts verschieben
Time selection: Nudge right - Selektion im Ganzen nach rechts verschieben
Time selection: Nudge right edge left - nur rechten "Marker" ein Stückchen nach links verschieben
Time selection: Nudge right edge right - nur rechten "Marker" ein Stückchen nach rechts verschieben
Selektion nach nach links oder rechts weiterspringen auf den nächsten Loop mit:
Time selection: Shift right (by time selection length) - weiterspringen der Selektion um die ganze Länge nach rechts
Time selection: Shift left (by time selection length) - weiterspringen der Selektion um die ganze Länge nach links
Feinjustierung wieder über Nudge edge...

Sowas kann man sich auch "makroisiert" als Custom Action in verschiedenen
Variationen zusammenschustern und per Shortcut oder Icon steuern, sollte es dir
nicht zu umständlich erscheinen...


Gruss
 
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xenosapien

unbekannt verzogen
@7f_ff oh ja, die SWS custom actions für Reaper sind super mächtig - benutze ich aber bis heute selbst nicht anständig haha.
Guter Gedanke!

@oli falls Du die oben erwähnten Actions nicht in Deiner Reaper Installation findest, musst Du Dir die noch runter laden, nennt sich "SWS Extension", findest Du hier:

Damit gehen recht viele coole Sachen, u.a. viele Keyboard-Shortcuts/Actions die Reaper so ab Werk nicht "kann".
 
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fanwander

*****
Wenn ich es mir so überlege, fände ich z.B. diese Funktionalität hier zur automatisierten Ermittlung von Loops super ... [und so weiter]
Ich verstehe das nicht.

Du vermengst zwei eigentlich getrennte Vorgänge.
Vorgang1: Loop finden und extrahieren. Eingabe: langes Musikstück. Ergebnis: kurzer Loop im Tempo des Eingabestückes (mit entsprechender Länge).
Vorgang2: Loop in anderem Stück verwenden und dafür im Tempo anpassen. Eingabe: fertiger Loop in eigenem Tempo. Ergebnis: dieser Loop im angepassten Tempo (und entsprechender Länge).

Vorgang1 machst Du wenn Du Deine Loop-Library aufbaust. Zu diesem Zeitpunkt hast Du noch keine Ahnung vom später zu verwendendem Tempo.
Vorgang2 machst Du wenn Du den Loop verwendest.
Diese Vorgänge benutzt man doch nicht gleichzeitig.


Beide Vorgänge kannst Du mit den Standard-Funktionen fast jeder DAW ausführen.
 
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einseinsnull

ich weiß eh alles besser.
schon bedauerlich, dass antares infinity eingestellt wurde, das war das einzige tool was sich darauf spezialisiert hatte (und seinerzeit die AKAI sampler um längen geschlagen hat)
 
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oli

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Ich verstehe das nicht.

Du vermengst zwei eigentlich getrennte Vorgänge.
Vorgang1: Loop finden und extrahieren. Eingabe: langes Musikstück. Ergebnis: kurzer Loop im Tempo des Eingabestückes (mit entsprechender Länge).
Vorgang2: Loop in anderem Stück verwenden und dafür im Tempo anpassen. Eingabe: fertiger Loop in eigenem Tempo. Ergebnis: dieser Loop im angepassten Tempo (und entsprechender Länge).

Vorgang1 machst Du wenn Du Deine Loop-Library aufbaust. Zu diesem Zeitpunkt hast Du noch keine Ahnung vom später zu verwendendem Tempo.
Vorgang2 machst Du wenn Du den Loop verwendest.
Diese Vorgänge benutzt man doch nicht gleichzeitig.


Beide Vorgänge kannst Du mit den Standard-Funktionen fast jeder DAW ausführen.
Danke fürs im Detail Aufdröseln eines zur Zeit aktuellen Workflows .
Bin wie gesagt bisher nicht in der Sample-Loop-Welt unterwegs gewesen.
Müsste dann auch mal in der von dir beschriebenen Richtung weiterschauen.

Den Prozess, den ich oben geschildert habe, hätte ich halt am liebsten genau so in einem Programm und möglichst stark automatisiert (so dass ich quasi nur noch „nächster Loop“ und „bei Gefallen Loop abspeichern“ drücke).
Das Tempo von der Impro-Aufnahme steckt ja quasi auch schon drin, von daher sollten sich die getimestretcheten Loops an das Tempo der Impro-Aufnahme ausrichten.
Macht für mich schon irgendwie Sinn (im Sinne von Effizienz), wie ich mir das gedacht habe.

Werde aber auch den Vorschlägen zur Automatisierung aus diesem Thread nachgehen.
 

7f_ff

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@7f_ff oh ja, die SWS custom actions für Reaper sind super mächtig (...)
...die SWS Extention ist darin noch nicht einmal inbegriffen, da ginge dann noch etwas mehr.

Den Prozess, den ich oben geschildert habe, hätte ich halt am liebsten genau so in einem Programm und möglichst stark automatisiert (so dass ich quasi nur noch „nächster Loop“ und „bei Gefallen Loop abspeichern“ drücke).
Das Tempo von der Impro-Aufnahme steckt ja quasi auch schon drin, von daher sollten sich die getimestretcheten Loops an das Tempo der Impro-Aufnahme ausrichten.
Macht für mich schon irgendwie Sinn (im Sinne von Effizienz), wie ich mir das gedacht habe.

Werde aber auch den Vorschlägen zur Automatisierung aus diesem Thread nachgehen.
Das kannst du innerhalb Reaper recht gut umsetzen, auch noch nicht einmal schwer für wen,
der sowas generell noch nie gemacht hat:
Action --> Show action list
Custom actions --> New...

ziehst dir die entsprechenden Actions/Funktionen hintereinander (auch mehrmals usw.)
auf die rechte Seite und gibt dem Ganzen ein Namen und dann könntest du jedem darauf
entstandenen Makro noch eine Taste zuordnen:
Shortcuts for selected actions --> Add...
(z.B. F1 für die Anpassung des Grids anhand deiner Auswahl, F2 für Selektion eins weiterspringen
und Transient detection, F3 ...)


Gruss
 
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