Welches sind die 3 unverzichtbaren Synths? (und warum)

siliconscientist

siliconscientist

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1. Polymoog. Treuer Begleiter seit vielen Jahren (hat sich inzwischen sogar vermehrt... 😉). Ist immer dabei, ob ich nun Synthpop mache oder, wie im Moment, quasi-klassische Ambientmusik, oder oder oder...
2. Summit. FĂŒr mich der Jupiter-8 der 2020er Jahre. Der perfekte Brot-und-Butter-Synth im positivsten Sinne. Permanent im Einsatz bei mir.
3. Minimoog (Reissue). Ohne Worte. 🙂
 
Speak Frank

Speak Frank

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Naja, das war 2009, ist also schon wieder 11 Jahre her. ;-)
LFOs- hab ich auch lieber 2 oder mehr. Mit 2 kann man schon leben, technisch eigentlich kein Ding heute, auch im P6 wĂ€re das natĂŒrlich besser und im SH oder sonstwo.. Klar.
Das mit den LFO`s könnte mich dann auch ins Modularland locken. Zuerst (erster Synthie war der JX-3P) interessierten mich nur synthies. Dann bekam ich spitz dass es noch Helferlein gibt fĂŒr dieselben. Heute renne ich erst mal zu den Llll Fffff Ohhhhh`s. Delays, Reverbs, Kompressoren, LFO`s kannste nicht genug haben.
 
gerwin

gerwin

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Roland SE-02, Korg Monologue, Elektron A4. Das sind meine einzigen Analogen, die vom Platz her passen und somit die einzigen, die ich habe. Der SE-02 wĂ€re gegen andere Boutique Synths austauschbar. Die anderen sind fĂŒr mich jedoch keineswegs substituierbar. Es hat ein wenig gedauert, dieses Set so zusammen zu stellen und so darf es jetzt erstmal ganz lange bleiben. Ich hĂ€tte mit ein bisschen Zauberei noch Platz fĂŒr ein weitern Boutique, doch kaufe ich sowas nicht des zur VerfĂŒgung stehenden Platzes wegen. Gas kann warten.
 
intercorni

intercorni

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1. Der PPG Wave 2.2 ĂŒberrascht mich immer wieder und bietet so eine Menge an Inspiration. Das kann irgendwie nie langweilig werden. Die klanglichen Möglichkeiten sind immens.
2. Beim Minimoog habe ich genau das knackige Ansprechverhalten der Envelopes, so wie ich es mir vorstelle. Der Mini lebt, der Sound ist brachial und fett. BĂ€sse sind BĂ€sse.
Ich kenne den Signalflow in- und auswendig, sodass ich ihn blind bedienen könnte. Dadurch stelle ich den Sound so ein, dass er zu hundert Prozent richtig im Arrangement sitzt.
3. Der Memorymoog liefert fette Chords mit Charakter. Eine ideale polyphone ErgÀnzung zum Minimoog. Wenn es richtig Analog klingen soll, dann der Memorymoog.
 
L

LousyFacelift

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Naja, das war 2009, ist also schon wieder 11 Jahre her. ;-)
LFOs- hab ich auch lieber 2 oder mehr. Mit 2 kann man schon leben, technisch eigentlich kein Ding heute, auch im P6 wĂ€re das natĂŒrlich besser und im SH oder sonstwo.. Klar.
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Zur 505 - Ja, wie die Zeit vergeht... Und tatsĂ€chlich mutig, ausschließlich das Ding live zu benutzen, auch 2009 schon (noch...)
Zum Prologue (bzw. DW-8000) - Klar, zwei LFOs (und mehr) sind besser als einer. Aber ist das der Gedanke, der einen beschĂ€ftigt, wenn man die Tasten drĂŒckt und dabei ganz einfach ein super faszinierender Sound erklingt?
Auf jeden Fall werden sich viele anhand der Specs und aufgrund anderer klanglicher VorzĂŒge gegen den Prologue zugunsten eines DSI Rev 2 o. Ă€. entscheiden aber bekommen die damit wirklich "mehr"? Die Antwort kann maximal "jein" lauten, denn hier geht es um Klangcharakter und der ist, wie Du ja schon sagtest, nicht so leicht zu finden und auch nicht von Specs abhĂ€ngig, sondern von purer Emotion. Das ist das PhĂ€nomen, welches fĂŒr so "irrationale" Entscheidungen verantwortlich ist, Unsummen fĂŒr eine originale 303 auszugeben. Das ist eigentlich immer polarisierend und irrational und irgendwo sollte sich da der Verstand auch schon mal einschalten und dafĂŒr sorgen, daß das Portemonnaie in der Tasche bleibt aber zur Zeit ist die Suche nach Charakter genau das, was mich am meisten beschĂ€ftigt. Hat man ihn gefunden sollte man ĂŒberzeugt und schnell sein, bevor es richtig teuer wird, ich denke das kennen wir alle...
 
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dhollmusik

dhollmusik

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Jeder hat sein Synths wegen seine eigene GrĂŒnde: manche produzieren Songs, schrauben nur rum, erstellen Patches, machen ko(s)mische Töne usw.

FĂŒr mich, und fĂŒr meine GrĂŒnde:

Access Virus B - hatte den vor paar Jahre dummerweise verkauft weil ich die andere Viren probieren wollte...alle erste Sahne, ohne Frage, aber am Ende fand ich das B besser wegen: 2 x LFO Potis, und allgemein irgendwie mehr psychedelisch im Klangmöglichkeiten. Jetzt hab ich das B wieder, nur mĂŒĂŸte krĂ€ftig draufzahlen weil die Preise im letzten Jahren stark nach oben gestiegen sind. Verwende den aktuell mit ein 88-Tasten leichte synth-action Kontroller mit Aftertouch.

Wer's interessiert, hier Àltere B-Spielereien:




Roland FA-08 - wow, der klingt so was von fein...tolle Tastenaktion, angenehm langsam, ladet zum geschmeidiges spielen ein. Und Axial bieten kostenlos die meisten SRX-Karten an, nur virtuell. Ich hab die alle in mein FA geladen, kann aber nur zwei davon per Session geladen haben, aber passt schon. Roland waren immer meine Lieblingsbude was RomplerklÀnge angeht, und hier kann man auch gut synthesizern sowie kombinieren. Die Möglichkeiten sind beinahe endlos. Hier hatte ich einige Presets etwas durchverdreht, das hi-fi zum lo-fi gemacht, falls interessant:




Yamaha SK30 - analog muß auch mal sein, am besten vintage & poly da solche Klangcharakter heute nicht mehr gibt...Polysix hĂ€tte fast den Platz nehmen können, aber SK30 wird's da ich den ĂŒber den Polysix behalten hab (unverzichtbar, also). Das SK30 ist weniger Synthesizer als Polysix, dafĂŒr mehr Klangmöglichkeiten. Es ist mehr wie ein Korg Trident mit sein Kombi-Instrument Konzept aus Strings, Organ, Poly/Solo-Synth...dafĂŒr (noch) relativ bezahlbar gegenĂŒber der Trident. Online hab ich aktuell nicht viel, kommt noch. Hier sind zwei StĂŒcke erstmal:




Bonus: ein Jomox Kickdrum fĂŒr Technospaß muß immer sein (ich hab den Xbase), ich zĂ€hle es aber nicht als Synth an sich.
 
Kölsch

Kölsch

>_<
Liste nochmal, diesmal mit BegrĂŒndung (und etwas erweitert):

Minimoog (RI)
Hatte viele Jahre einen Prodigy.
Da mir ein Moog Synth ausreicht, habe ich diesen nach Erwerb des Mini in sehr gute HÀnde abgeben können (was mich sehr gefreut hat!).
Der Prodigy war mir trotz all seiner wirklich liebenswerten VorzĂŒge am Ende einfach immer zu eingeschrĂ€nkt, irgendwie fehlte mir da immer was.
Der Mini...jedes Mal "Instant Magic", einfach nur unglaublich.
Da passt alles, Gesamtkunstwerk.

SEM (RI, Patch Panel)
Von den Tom Oberheim SEM habe ich zwei StĂŒck, dank Kenton PRO2000 und diversen Eurorack Modulen mein "Poor manÂŽs" TVS.
Als ErgĂ€nzung zum Moog Sound natĂŒrlich bekannterweise sehr gut geeignet, dank Patch Panel geht auch mehr als nur Standard.
Klingen fĂŒr meine Ohren edel, fein, sehr durchsetzungsfĂ€hig.

JX-3P mit PG200
Zu 99% lĂ€uft immer der interne Sequenzer, ĂŒber Trigger-In angesteuert von Miami oder TR-x0x Steps.
Dahinter dann meist ein dubbiges Delay, einfach nur schön, sweet Roland Sound.
Passt einfach (meist schnell und ohne großen Aufwand) im Mix.

Sowohl einzeln als auch in Kombination funktionieren diese Synth fĂŒr mich einfach (nahezu) perfekt, daher unverzichtbar.

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Aber sehr dicht gefolgt von diesen zwei (eigentlich auch unverzichtbaren) Synth:

SH-101
Ähnlich wie der Mini einfach ein perfektes Gesamtkonzept, Bedienung und Performance immer wieder ein großer Spass.
Ebenfalls mit dem fĂŒr mich sehr wichtigen Trigger-In.

Eurorack Modular
Extrem flexible Sound Quelle, Luxus Modulator, "schweizer Messer."

...

Habe aus Platz- und ZeitgrĂŒnden den Instrumentenbestand insgesamt reduziert (und bin damit noch nicht fertig).
FĂŒr Analog Sound reichen mir diese fĂŒnf Synth locker aus, ich könnte mir dazu höchstens noch einen weiteren Poly vorstellen.
Das wĂ€re dann aber reiner Luxus und fĂŒr das was ich mache nicht zwingend nötig.
Mir hat die Reduzierung sehr viel gebracht, fĂŒr mich funktioniert das Prinzip "weniger aber dafĂŒr richtig" wesentlich besser.
 
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