Wie am besten WAV-Files verwalten ?

Dieses Thema im Forum "Digital" wurde erstellt von Ich@Work, 1. Februar 2006.

  1. Ich@Work

    Ich@Work eingearbeitet

    Mit der Zeit haben sich sehr viele WAV-Dateien auf meiner Festplatte angesammelt und möchte diese mal ausmisten und ordnen.

    Wie verwaltet ihr Eure Sample-Datein ? Gibts da nen Tool-Tip ?

    Und wie geht man da am besten vor, denn auch ein erstmal unspannendes Sample kann ja durchaus durch Klangbearbeitung was spannendes ergeben. Oder geht ihr nach dem Motto "Nur gute Quellen wählen, abschwächen und sonstige Vewurstelungen kann man immer noch mittels der Synthese machen " vor ?
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    das ist ne sehr gute frage..

    ich habe eine spezielle ordnerstruktur , in der liegen nur audios..
    habe sie idR nach maschinen oder nach funktion geordnen und dann nochmal untergeordnet..

    dieser pool wird dann teilgesichert, ..
    eine software kenn ich nicht,die sowas GUT macht..

    ohne suchen gehts nicht.. aber es ist gut,wenn du in begriffen speichers, mit denen du viel anfangen kannst..

    zB stimmungen, bässe, schepperkram, britzelfrepp (ICH kann damit was anfangen).. ;-)
     
  3. Kaneda

    Kaneda -

    Ich lege meine Loops seit einer Weile im Format [BPM]-[Loopname] ab. Das ganze ist dann noch nach Pads, Basslines, Drums, Vocals, Effects, Filme etc. sortiert.
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich mach's so ähnlich: die BPM ist im Ordnernamen (pure Faulheit, dann muss ich die Zahl nur einmal tippen).
    Die Loops selber kriegen immer bekloppte Namen, wenn sie nicht von einem Synth sind. "Schnarznuppel_01-25" oder sowas. Das funktioniert gut als Eselbrücke.
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    Die BPM gebe ich meistens im Namen an,
    weil man dann besser danach suchen kann.

    Beim Rest des Namens bin ich dann meistens total Phantasielos.

    Ich hab z.B. drums-01.wav bis drums-87.wav oder so.

    Könnte ein Grund dafür sein, dass ich die nie benutze. ;-)
     
  6. motone

    motone recht aktiv

    Hab ich aus MPC- und Amiga-Zeiten übernommen: Die ersten 2 Buchstaben repräsentieren die Kategorie, der Rest die Beschreibung, z.B. Samplequelle (U96BOOT) *, Maschine (80:cool:, Eigenschaft (KNARZ)
    *) Ich weiss, isn doofes Beispiel..

    Kategorien:
    BD = Bassdrum
    SD = Snaredrum
    CP = Clap
    HH = Hihat (letzter Buchstabe = C = Closed, O = Open, R = Ride, Y = Cymbal)
    FX = (na was wohl)
    PC = Percussion
    SY = Synthsound
    DL = Drumloop
    LP = Loop (tonal)
    BA = Bass-Sound
    ST = String
    VO = Voice-Sample
    usw.

    Beispiele:
    BD808DIST = Bassdrum von ner TR-808 verzerrt.
    HHMFB502C, HHMFB502O = Hihat von ner MFB502, closed und open
    VOFUCKUP23 = Voice sample "Fuck up man!", Nummer 23 aus meiner "Fuck up"-Voice-Sammlung... ;-)

    BPM-Zahlen interessieren mich weniger, wozu gibts Slicing, Timestretching oder einfaches Pitchen? ;-)
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    Also ich habe z.B. diverse Rhythmen, die nicht exakt im Timing geschnitten sind, weil z.B. bis zum Taktende noch einiges an "Silence" drin ist und das braucht nicht auf Festplatte. Ich nutze die eh nicht als "Loops", sondern per "One-Shot".

    Daher brauch ich ne BPM-Angabe.

    Sowas wie bd, snare und so habe ich auch,
    nur bei 200 Bassdrums wird's dann auch wieder was mühselig
    (bin "Jäger und Sammler" ;-) )

    "drum" ist bei mir ungefähr das äquivalent zu Deinem "PC" (Percussion), also eigentlich alles was ich nicht sonst Schlagzeugmäßig benennen kann.

    Im Industrial-Ordner sind auch ein paar "klopf" Samples. :D
    (Soll für "Snare"-Ersatz stehen :lol:, also Hammer auf irgendwas Metallenes und so Kram)
     

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