Wie groß ist zu groß?

cellbiol
cellbiol
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Bei dem bekannten Laden in Berlin kann man jetzt auch Modulare ausleihen. Ich hänge mal ein Bild eines der angebotenen Systeme an.

Dieser schöne modulare Synthesizer, der eigentlich Alles hat, was man sich so wünscht (ist das so?), verleitet mich zu der Frage: Woran erkenne ich eigentlich, wann mein €rack zu groß geworden ist?

Sicher, es gibt mal wieder ein paar offensichtliche Antworten (muss mobil sein, Geld ist ausgegangen, tägliche 3modulechallenge, Wohnzimmerwand ist nur 2,50 m hoch, muss jeder sowiso selbst wissen, etc.), aber was sind Eure tiefgründigen Antworten auf die Frage, wann mal Schluss ist?
 

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Bernie
Bernie
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Bei mir war die Grenze erreicht, als ich 5 Meter lange Patchkabel nochmals über Multiples verlängern musste.
moogmann.jpg
 
CO2
CO2
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Naja, zu groß/viel kann es sein, wenn man den Kram nicht benutzt. Bei Euro geht das leider recht schnell, weil das Angebot einfach riesig ist und viele Module dann halt doch nicht so toll sind, wie das im Netzt erstmal erscheint.....
Und ist natürlich ein Platzding, aber da sind Synth mit Tasten eigentlich viel schlimmer. Auf der Fläche von nem ausgewachsenen Synthesizer bekommt man ja schon Module im Wert eines Kleinwagen unter... das ist dann der nächste Punkt. Wann ist ein System einfach zu teuer :)
Ich habe ja jetzt beschlossen, ich kaufe nur noch und verkaufe nicht mehr und achte auch nicht mehr so auf die TEs. Wenn das Ding voll ist baue ich mir halt das nächste Case, was solls. Mal sehen, wohin das führt... insofern, zu groß gibt es ( für mich) im Moment nicht.
 
sushiluv
sushiluv
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Ich verwende nur ein 9U/84HP case, damit kommt man schon sehr weit.
Ich habe noch ein 6U case für tauschmodule, damit im Haupcase mal immer wieder was anderes Platz hat.
 
G
Geliliede9954
Guest
Zu groß gibt es nicht.
Schluss ist, wenn man selbst merkt, dass ist jetzt die Grenze.
Solange man das Gefühl hat, dass es noch nicht reicht, dann reicht es auch noch nicht.
Irgendwann kommt man von ganz alleine auf den Trichter was für einem zu viel ist.
Darum muss man sich jetzt aber keine Gedanken machen.

Einfach, kaufen...kaufen...kaufen...
Bauen und viel Spaß haben.
Der Rest ergibt sich mit der Zeit von alleine.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
wellenbad
wellenbad
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Ich habe einen 6Ux104 Koffer und möchte nicht darüber hinausgehen. Zum einen aus finanziellen Gründen, denn schon diesen Koffer zu füllen, kostet ziemlich heftig. Aber auch, weil ich die Module auf meinem Synth-Tisch gut erreichbar stehen haben möchte. Bei einem größeren Case wäre das nicht mehr möglich.
 
G
Geliliede9954
Guest
Ich zum Beispiel habe mich entschlossen kein Modularsystem mit Modulen selbst zu bauen.

Ich kauf mir lieber Semi Modulare Desktop Kisten wie z.B

- Make Noise 0-Coast
- Plankton Electronics Ants
- Pittsburgh Lifeforms SV-1 Blackbox
u.s.w

Denn Desktop Modular Kisten sind viel besser für die Studio Musikproduktion.
Da kommt schon Sound ohne zu stecken.
Außerdem ist eine Desktop Kiste immer wie mehrere Module, nur perfekt abgestimmt und voll einsatzfähig.

Ich finde mehrere Semi Modulare Desktop Kisten besser als ein großes Modularsystem.

Was mir beim Vollmodular eh suf den Dack geht, dass man erst mal ein Haufen Kabel patchen muss, dass erst überhaupt mal ein normaler Grundsound kommt.
Voll die Zeit, Kabel und Übetsicht Verschwendung.

Semi Modular finde ich da um Welten besser. Der Grundsound ist direkt da und man kann schon etwas schrauben.
Das Kabel patchen dient dann einfach nur noch der weiteren komplexeren Klangverbiegung.
Perfekt. So soll es sein.

Perfekt für die Studioproduktion.

Das einzige wofür ich mir ein kleines Gehäuse mit Modulen bauen würde wäre für das Intellijel Atlantis und Vermona Module in Verbindung mit dem Modular Dock für den Mono Lancet. Mehr aber nicht.
Vielleicht noch eine Moog Mother dazu.

Ich bin halt großer Vermona Fan.
Obwohl ich bisher nur den Kick Lancet von denen habe.
Liegt aber auch daran, dass ich mich nicht entscheiden kann ob Perfourmer oder ob doch ein Mono Lancet reicht.
Außerdem bin ich auch noch großer Analogue Solutions Fan und kauf erst mal noch den Nyborg-12. Leipzig-S hab ich ja schon.
Ein Hammer Sahne Teil.
Geb ich nie mehr her.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
xenosapien
xenosapien
unbekannt verzogen
... das war jetzt ein laaaaanger Post um zu sagen "Modular ist nix für mich". :P

Für mich wäre Halbmodular nix mehr weil man eben Klang bekommt ohne was zu patchen -> dann tendiert man automatisch dazu weniger zu experimentieren und hat am Ende doch wieder eher 0815-Sounds.

Der große Reiz am "Voll-Modular" ist eben für viele, dass man den Patch komplett entstöpseln kann und mit einer völlig leeren Leinwand anfangen kann.

Dann den Kopf frei machen und einfach an fangen zu patchen... und sich überraschen lassen was raus kommt.

Semi-modular ist da eher wie n Malbuch bei dem die Outlines schon alle vorgezeichnet sind. :P

(jedem das Seine, nichwah`?! ^^ )
 
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Individueller Benutzer
Oder Malen nach Zahlen
Es gibt aber auch da Systeme die ich mag, wie z.B. Easel, 0-coast oder MS-20.
 
xenosapien
xenosapien
unbekannt verzogen
Ein bisschen überspitzt formulieren und nen Ticken verallgemeinern gehört eben für mich zu Sarkasmus dazu :P

Den 0-coast würde ich mir tatsächlich tendenziell sogar holen wenn ich nicht schon sämtliche Funktionen davon im Rack als Modul hätte... aber der hat immerhin mal eine bisschen andere Architektur als alle anderen Semis...
(MS-20 würde ich wiederum ohne zu zögern holen wenn auch 1v/okt... klingt einfach toll, aber dafür mich wieder mit einem anderen Format rumschlagen... nääh ^^)
 
Bernie
Bernie
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Was mir beim Vollmodular eh suf den Dack geht, dass man erst mal ein Haufen Kabel patchen muss, dass erst überhaupt mal ein normaler Grundsound kommt.
Voll die Zeit, Kabel und Übetsicht Verschwendung.
Offene Modularsysteme sind eben nicht jedermann Sache, die muss auch nicht jeder mögen.
Das, was du als Nachteile siehst, sehe ich eher als Vorteil, da man doch wesentlich mehr Möglichkeiten in der Klangerstellung hat.
Perfekt für die Studioproduktion.
Das ist halt deine Meinung, aber ich sehe das völlig anders.
Mein Modularsystem wird eigentlich fast täglich eingesetzt, z. B. für spezielle Klänge (für Trailer und Jingles).
 
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Otterl
Otterl
zwangserleuchtet
Du merkst, dass Dein Ding zu groß ist,
- wenn Du ständig Mus(i)kelkater vom Patchen hast.
- wenn Du die Größe Deines Modularsystems in Quadratmeter angibst.
- wenn Du keine Musik mehr damit machst.
- wenn Deine Hausbank Dich freundlich grüßt.
 

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