Wie viele LFOs bzw. Hüllkurven müssen sein?

Wie viele LFOs bzw Hüllkurven sollten minimal sein, um zufrieden klar zu kommen?'

  • 1 LFO

    Wahl: 6 13,0%
  • 2 LFOs

    Wahl: 14 30,4%
  • 3 LFOs

    Wahl: 19 41,3%
  • 4 LFOs

    Wahl: 3 6,5%
  • 5 oder mehr LFOs

    Wahl: 3 6,5%
  • 1 Hüllkurve

    Wahl: 3 6,5%
  • 2 Hüllkurven

    Wahl: 14 30,4%
  • 3 Hüllkurven

    Wahl: 19 41,3%
  • 4 Hüllkurven

    Wahl: 4 8,7%
  • 5 und mehr Hüllkurven

    Wahl: 5 10,9%

  • Anzahl Votes
    46
Na, so doll war meine Information jetzt nicht. Roland hatte mit dem SH3A sogar mal so 2 Presethüllkurven eingebaut, es war halt eine Option - aber die war zu unflexibel.

Sledge = Blofeld.

Ich denke bei der Loopsache an viele Nebeneffekte. Und die Austauschbarkeit von LFO und ENV - so kann man aus einem Synth, der zB 2 LFOS und 2 ENVs hätte mit Loop notfalls eben auch mal 3 LFOS machen etc.
Bewegung - ohne komplex sein zu müssen. Aalto lebt auch sehr von dieser Idee. Unterschätzt als Konzept für HW.

Ja, die Synths kenn ich - mir geht es insgesamt um die Menge hier - und auch würde ich weiter werben wollen für die obige Loop bzw One-Shot Idee - ist nur ein Taster mit viel Wirkung. Bei komplexen ENVs sogar noch viel cooler, was damit möglich wird. Clavias A1 kann da auch mit glänzen. Die haben das auch weitgehend kapiert wie man das gut einsetzt und damit extrem schnelles umregistrieren und performen ermöglicht.
 
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Horn

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NEIN!

Blofeld ist cool, klingt aber anders und hat 4 komplexe ENVs pro Voice, während der Sledge nur 2 einfache ADSR-ENVs hat. Es ist natürlich auch von der Benutzeroberfläche her alles vollkommen anders gelöst. Wie es beim Sledge ist - auch von der Oberfläche her - ist es eigentlich ziemlich optimal, finde ich.
 
ich weiss das das anders gelöst ist und eine Modmatrix gibts auch nicht. Die Engine ist aber nunmal von dort. Ist aber egal bei dem Thema hier.

vielleicht ist das Wichtige gerade die reduzierte Struktur, die ja auch sehr "in" ist - sie ist ja durchaus attraktiv genug. Für Performer könnte und ist er ggf. sogar der bessere.
 

Horn

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ich weiss das das anders gelöst ist und eine Modmatrix gibts auch nicht. Die Engine ist aber nunmal von dort. Ist aber egal bei dem Thema hier.

vielleicht ist das Wichtige gerade die reduzierte Struktur, die ja auch sehr "in" ist - sie ist ja durchaus attraktiv genug. Für Performer könnte und ist er ggf. sogar der bessere.
Für Performer ist er mit Sicherheit der Bessere. Und das mit der Engine hatten wir schon oft. Es mag sein, dass der Kern identisch ist. Fakt ist, dass der Sledge anders (und m. E. noch besser) klingt als der Blofeld. Das mag an den anderen Effekten liegen, die offenbar nicht aus der Waldorf-Engine kommen, sondern von Studiologic selbst oder an anderen Wandlern. Aber es stimmt natürlich, das ist hier eigentlich off-topic. Nur diese Gleichsetzung Sledge=Blofeld sollte man wirklich unterlassen.

Für NEUE Synths, finde ich, sollte das so Standard sein: 3 LFOs, einer mit One-Shot, 2 ADSRs. Gern gesehen sind dann z. B. auch noch Loop-Funktionen für die ENVs (wie schon erwähnt) oder z. B. auch ein Delay-Parameter für mindestens einen der LFOs, was leider auch oft vergessen wird.
 

6Slash9

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Das P6 / OB6 nur einen LFO haben ist nur zu 99% richtig.
Und damit spiele ich nicht auf den 2. OSC als LFO an.
Beide Synths können CV, z.B. für´s Filter, auf dem Pedaleingang verarbeiten.
Also ´nen LFO dran und schon hat man einen 2. ...

Ich weis , das ist nicht gemeint, aber oft sollte man genauer hinschauen und wirklich alle Optionen einbeziehen...

Grenzgenial sind für mich, was dieses Thema angeht einfach Prophet P 08 und/oder REV2 , sensationell an Optionen superintuitiver Bedienbarkeit...
 

island

Modelleisenbahner
Mir wäre wichtiger als die schiere Menge an LFO’s und ENV’s, dass ich das Zeuch auch vernünftig synchronisieren kann (Betonung liegt auf kann)! Und natürlich das freie Routing – dann können zwei von jeder Sorte besser sein als ein Duzend.
 

fanwander

*****
Ich stehe auf ganz was anderes:

viele fest zugeordnete LFOs und Envelopes, dafür sehr simple gestrickte. Das habe ich erstmals beim Polymoog zu schätzen gelernt. Vier LFOs aber die meisten einfach als Dreicks LFO: Vibrato VCO1, Vibrato VCO2, PWM, nur der Filter-LFO hat zwei Kurvenformen (Dreieck und S&H - dafür mit separatem Mod-Amount).

Oder Envelopes: Ich will eigentlich keinen ADSR Envelope mit vier Reglern. Auf der gleichen Bedienoberfläche kriege ich zwei Envelopes ala Moog Rogue unter. Die sind umschaltbar zwischen AD oder AR (also defacto Sustain entweder 100 oder 0). Damit kann ich 98% meiner Sounds bauen. Wenn ich jetzt statt zwei ADSR's vier solche Rogue-Envelopes habe, dann kann ich für die 2%, wo ich wirklich ADSR brauche, einfach einen zweiten Envelope auf das Modulations-Ziel routen und eine ASR und einen AD kombinieren. Von daher wäre ich für drei fest zugeordnete AD/AR-Envelopes und einen frei routbaren AD/AR.
 
Hallo,

ich glaube, wenn man einen Synth plant, sollte man sich für eine von zwei Herangehensweisen entscheiden:

1. Entweder viele Modulationsquellen (Envelopes, LFOs) und Ziele (Filter, Oszis, Amps), die aber relativ starr verschaltet sind,
2. der aber wenige Quellen und wenige Ziele, die sich aber sehr vielfältig verschalten lassen.

Wenn beides klug gemacht ist, ist sicher auch beides gleich gut. Man hat halt nur andere Bedinelemente. Im ersten Fall hat man viele Fader und Potis um die vuelen Envelopes, LFOs usw. einzustellen. Im zweiten Fall braucht man viele Schalter, eine Matrix oder CV Buchsen um die verschiedenen Verschaltungen einzurichten.

Viele Grüße
Martin
 

freidimensional

Tastenirrtuose und Beste Antwort auf keine Frage
Der Alesis Fusion hat glaube ich pro Programm 10 LFO's und 10 ENV's, wenn ich mich recht erinnere.
Ein ziemliches Modulationsmonster, mit sehr vielen Modulationszielen.
Leider aber auch ziemlich umständlich durch das Menü zu bedienen.
Da habe ich auch lieber ein paar weniger, dafür im direkten Zugriff.
DSI find ich da toll - 4 LFO's und 3 ENV's (beim Evolver z.B.) und alles recht flott einzustellen :supi:

Minimal "brauche" ich 3 ENV's und 2 LFO's
 
Ausgehend von einem Hardware-Synth, bei dem Resourcen auch eine Rolle spielen.
Analog aufgebaut? Ansonsten hängt das doch nur von der Leistung von CPU/DSP ab. Ich denk' mal die werden in den letzten 20 Jahren auch nicht langsamer geworden sein ;-)
Ja, in der Hinsicht ist es etwas schwierig das noch zu begründen, ich begründe es mit dem Platz für die Bedienelemente. Deshalb hab ich ja auch vorgeschlagen - na, AD Hüllkurven als Loop bzw LFOs mit One-Shot Funktion könnte man deutlich mehr aufstellen und austauschen. Das finde ich für FM und Co ausreichend, für die Hauptfunktionen Filter und Lautstärke kann man es ja ADSR machen oder mit Schalter für Release=Decay. Nicht immer ist das super - aber man kann damit viel Platz gewinnen.

Und ich mag die Idee der Austauschbarkeit - deshalb hatte ich dazu mal was geschrieben und referenziere ständig auf Buchla (Easel-Style) AD, Aalto (mehr noch!) und Clavias A1 aber auch einige MFB Synths, wo das auch oft geht. Noch besser ist, wenn du deren Routing so hinbekommst, dass das passt - und DAS könnte das sein, was Platz braucht. Oder man hat für PWM oder Pitchmod eigene kleine Dinger wie beschrieben - das ginge dann schon eher auf aufwendige Dinge zu verzichten.

Aber ja - Software kann viel - aber bei schnellen ENVs und LFOS muss die komplette Engine auch damit klar kommen, was ich dann nicht mehr ganz so trivial finde - schließlich kriegt es der Virus ja offenbar nicht hin und andere auch nicht. Der schon alte aber billiger MS2000/Microkorg aber schon - was Audiospeed und anständige Reaktion angeht. Auch lustig.
Beim Andromeda waren mal 85Hz angedacht, wäre mit Dreieck wohl auch halbwegs gegangen, aber die Modulation wurde unsauber und man hat sich dann auf 25 runter gehandelt. Das ist für mich schon sehr sehr schade, so muss man die 3 ENVs loopen- das ist sehr schnell und die können einiges. Aber - LFOs sind wirklich langsam und ich sehe nicht ein heute noch Unterschiede von 25 auf zB 250Hz machen zu müssen, sowas muss gehen.
 
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Sulitjelma

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Mir ist der eine LFO beim OB6 und am A1 definitiv zu wenig. Gut finde ich auch solche Möglichkeiten wie Delay und Fade in. 3 Stück wie am Blofeld oder Virus Ti sind schon schön, da kann man z.B. mit 3 verschiedenen Frequenzen arbeiten und ggf. auch die Wellenformen variieren. Wenigstens 2 sollten es aber sein.

An Hüllkurven setze ich bisher nicht mehr als maximal eine dritte zusätzlich ein.

Filter wurde ja nicht direkt gefragt - finde es da sehr enttäuschend wenn ein neues Gerät wie der Peak nur einen einzigen hat. Auch hier wieder Blofeld, Virus als Vorbild.
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Eine Beschränkung eines Synths auf eine minimal Anzahl von Hüllkurven bedeutet auch immer irgendwo eine Spezialisierung auf bestimmte Anwendungen. So kann man sich z.B. das absampeln der Drum Sound sparen, wenn die Oszillatorphase bei Bedarf mit dem Tastendruck synchronsiert und 'ne freie Hüllkurve für die Tonhöhe hat.

Ja, in der Hinsicht ist es etwas schwierig das noch zu begründen, ich begründe es mit dem Platz für die Bedienelemente. Deshalb hab ich ja auch vorgeschlagen - na, AD Hüllkurven als Loop bzw LFOs mit One-Shot Funktion könnte man deutlich mehr aufstellen und austauschen. Das finde ich für FM und Co ausreichend, für die Hauptfunktionen Filter und Lautstärke kann man es ja ADSR machen oder mit Schalter für Release=Decay. Nicht immer ist das super - aber man kann damit viel Platz gewinnen.
Mir fällt es schon bei ADSR-Hüllkurven wirklich schwer den Lautstärken/Filterverlaufe etc. den Vorstelllungen vom Sound auch nur halbwegs anzupassen, noch weniger muss es wirklich nicht sein. Wenn man bei einem aus meine Sicht halbwegs vernünftigen Synth den Zugriff auf alle Parameter gleichzeitig Zugriff zu haben will, verliert im Wald der Knöpfe schnell den Überblick, bzw. hat eine unnötig lange Einarbeitungszeit. Bei der Programmierung der Sounds reicht der Zugriff auf eine Hüllkurve umschaltbar auf den jeweiligen Parameter bzw. Nummer der Mod-Envelope, ein gleichzeitiger Zugriff auf 2 Hüllkurvengen - jeweils umschaltbar auf das gerade benötigte - wäre schon extrem luxuriös. Beim spielen würd ich mich auf 8 Macros beschränken, auch wenn ein große Anzahl von Knöpfen einen deutlich höheren Poser-Faktor haben ;-)

Und ich mag die Idee der Austauschbarkeit - deshalb hatte ich dazu mal was geschrieben und referenziere ständig auf Buchla (Easel-Style) AD, Aalto (mehr noch!) und Clavias A1 aber auch einige MFB Synths, wo das auch oft geht.
Die kenne ich alle nicht gut genug um zu verstehen was du meinst. Semi-Modular?

Noch besser ist, wenn du deren Routing so hinbekommst, dass das passt - und DAS könnte das sein, was Platz braucht. Oder man hat für PWM oder Pitchmod eigene kleine Dinger wie beschrieben - das ginge dann schon eher auf aufwendige Dinge zu verzichten.
So 'ne Mod Matrix brauch halt was Platz auf dem Display oder man verknüpft eine Anzahl von vernünftigen Zielen mit dem Kopf unter den Hüllkurven, was ein wenig direkter ist. Mehrfachnutzung von Hüllkurven ist aber nie wirklich unproblematisch, weil der Verlauf immer ein Kompromiss ist bzw. keiner der Parameterverkäufe wirklich wie gewünscht klingt. So richtig effektiv geht das nur mit Parameter zwischen denen ein Zusammenhang besteht z.B. beim überblenden von Lautstärken oder Filterbalance und Filterfrequenz.

Aber ja - Software kann viel - aber bei schnellen ENVs und LFOS muss die komplette Engine auch damit klar kommen, was ich dann nicht mehr ganz so trivial finde - schließlich kriegt es der Virus ja offenbar nicht hin und andere auch nicht. Der schon alte aber billiger MS2000/Microkorg aber schon - was Audiospeed und anständige Reaktion angeht. Auch lustig.
Beim Andromeda waren mal 85Hz angedacht, wäre mit Dreieck wohl auch halbwegs gegangen, aber die Modulation wurde unsauber und man hat sich dann auf 25 runter gehandelt. Das ist für mich schon sehr sehr schade, so muss man die 3 ENVs loopen- das ist sehr schnell und die können einiges. Aber - LFOs sind wirklich langsam und ich sehe nicht ein heute noch Unterschiede von 25 auf zB 250Hz machen zu müssen, sowas muss gehen.
Der Verdienst ist natürlich größer wenn die kosten für HW möglichst gering sind, die Software reift oft beim Kunden und wenn das Ding keiner kauft bleiben die Bugs halt im Synth und man widmet sich dem nächsten Projekt. Meist hat man als Entwickler noch 'ne Library an Modulen die nur auf einer bestimmten Plattform funktioniert, was ein Umstieg auf neueres und schnelleres erschwert.
Massive, ein über 10 Jahre alte Softsynth ist was die Hüllkurven etc. betrifft für die meisten Anwendungen schnell genug.
Was den microKorg betrifft, ist man halt auch sehr sparsam mit der Anzahl der Envelopes, LFOs, Filter und Stimmen umgegangen, viel mehr hätte der kleine DSP wahrscheinlich auch nicht geschafft.
 
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A

Altered States

Guest
Ich habe mal jeweils 3 angekreuzt. Ich finde es halt gut, wenn man noch einen LFO übrig hat um ganz minimal die Tonhöhe per RND modulieren kann. Was ich mir in Reaktor mal gebastelt hatte, also so einen Brot und Butter Synth., war für jeden LFO eine zuschaltbare ADSR, das fand ich schon gut (braucht man natürlich nicht immer, aber schaden tut die ja nun auch nicht wenn sie da ist.)
 
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Horn

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Es scheint mir, dass die Ansprüche an Synthesizer doch sehr unterschiedlich sind. Florian findet die ein oder andere AD-Hüllkurve besser als überflüssige ADSR-Hüllkurven. Summa ist der ADSR-Aufbau nicht komplex genug. Wahrscheinlich ist das, was musikalisch erreicht werden soll, jeweils sehr unterschiedlich. Und das ist ja immer das Problem solcher Umfragen.

Es geht um eine sinnvolle Minimalkonfiguration. Das, was man mindestens braucht. Für mich ist der aktuelle Synth, der in der Beziehung am intelligentesten "minimalistisch" ist, der Korg Monologue:



Sinnvoller "Luxus" ist für mich dann wie gesagt der Aufbau beim Sledge:



Wenn es komplexer wird/sein muss, ist in der Tat eine WYSIWYG-Bedienung irgendwann nicht mehr möglich bzw. sinnvoll.
 
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Altered States

Guest
Wahrscheinlich ist das, was musikalisch erreicht werden soll, jeweils sehr unterschiedlich. Und das ist ja immer das Problem solcher Umfragen.
Ich finde es sogar wichtig, dass ein LFO auch ansteigenden und abfallenden Sägezahn hat. Deshalb habe ich mir ja auch mal Reaktor angeschafft, also um MEINEN Synth. damit zu basteln. Allerdings habe ich irgendwann mit Reaktor aufgehört, also den zu nutzen, weil meine Ansprüche sich geändert hatte und ich vieles davon gar nicht wirklich gebraucht habe. So war das halt bei mir... Trotzdem halte ich 3 ENVs und 3 LFOs nicht für falsch. Kompromisse eingehen kann man ja immer noch.
 
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Horn

*****
Ich finde es sogar wichtig, dass ein LFO auch ansteigenden und abfallenden Sägezahn hat. Deshalb habe ich mir ja auch mal Reaktor angeschafft, also um MEINEN Synth. damit zu basteln.
Das ist andererseits natürlich egal, wenn man die Modulation jeweils in negativer wie positiver Richtung einstellen kann. Dann reicht eins von beiden.
 
A

Altered States

Guest
Na klar, das reicht aus, wenn man die Phase ändern kann. Ich finde es halt nur doof, wenn diese Möglichkeit fehlt. Die Frage ist halt mit welchen Einschränkungen man dann leben will. Aber klar ist auch, das braucht nicht jeder.
 
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Summa

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LFO Unipolar/Bipolar + Verschiebung der Phase und postiver/negativer Mod-Amount ;-)
 
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Altered States

Guest
Ich glaube sowas habe ich das letzte mal bei den APS-Treibern für die SB-Live! gesehen. Kann mich aber auch täuschen.. Aber macht mal weiter, will euch nicht aufhalten und habe auch schon alles gesagt was mir dazu so einfiel.
 
Bezüglich Minilogue ist auch das Routing besser als beim Monologue. Aaaber - ich glaube es ist Zeit für mehr Stimmen in diesem Lande.

In Software find ich es hingegen komisch, wenn man da weniger als eine Hand voll LFOs und ENVs macht, ist ja wirklich machbar - auch in kleinerem Rahmen, sobald aber Bedienelemente dazu kommen wird das schwerer - dann ist es entweder das Konzept oder der Platz, der das sperrt. Aber auf dem iPad mit Touch - da seh ich wenig Gründe oder aufm 5k Screen auf dem iMac oder so - also wieso soll da nicht alles 8 Modquellen haben - Alchemy zB geist damit nicht gerade. Gut so - besonders bei so einem Teil.

Aber zurück zum Thema, ich schweife etwas ab mit der Soft.

@Horn Ja, klar ist die Oberfläche cool bei den Teilen, das ist nunmal der Grund, weshalb alle zurück zum Jupiter gehen oder dem P5 - die sind halt gut und effektiv. Microbrute auch, für 1 OSC extreeeem gut umgesetzt. Ich hab den viel live eingesetzt, daher.. approved. Aber - 2 LFOs- das wäre gut, sei es auch nur für Pitchmod VCO1/2 oder PWM .. beim Alpha Juno ist das so, Chorus und PWM haben einen eigenen kleinen LFO ohne Wellenformwahl (Dreieck) und das ist sehr sehr gut und macht ihn einfach lebendig und koste super wenig Knöpfe.


als ich damit zu nem Jam kam haben alle gelacht - danach wollten sie alle so ein Ding ;-)
 
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@Summa - genau - ich finde schon, dass bestimmte Synths komplexere Hüllkurven "brauchen" und beim Andromeda sind die super - die Loopsache gibts ja auch beim Sub37, der hat ein paar Parameter aber beim Andro oder einfach überall wo FM und FX modulierbar sind - da find ich das schon toll, wenn man mehr machen kann als nur ADSR oder gar AHR oder sowas. Kommt aber sehr auf den Synth an. Beim Jupiter vermiss ichs nicht so, bei Samplern und so eher - der VSynth zB - hat 9 ENVS - das ist viel -und da kann man nicht meckern, aber 1-2 komplexe JD-Hüllkurven wären super gewesen für diese Synthese - eher braucht man da nicht 4 OSCs/2 Layer - weil das eh schon genug und viel ist was der "alte" Vsynth konnte.

MFB: Da meine ich den One Shot/Loop Mode der ENVs und LFOs, da ist es fast immer drin, kaum ein MFB ohne diesen Taster und das bringt echt viel.

Mod matrix - genau - das braucht 4 Bedienelemente und nen Screen, denke aber es ginge auch mit LEDs, die ersten die das was ich schon seit 15 Jahren im Kopf hab mit dem Quantum zu machen. Das ist nämlich ohne Display sichbar wer was moduliert. Das geht also schon auch ANDERS.. zu festgefahren. Clavia hat das per "Wackelzuordnung" - aber ne LED pro Baugruppe würde das Thema Quelle-Ziel lösen - dann brauchst du nur noch Amount und ggf. Sidechain. Kriegt man auch hin - ggf. auch so wie Clavia - man braucht da auch nicht zwingend LED Kränze für.

Bei Novation gabs oft Mehrfachnutzung zB andere Wellenform des gleichen LFOs auch bei Yamaha CS - negative Auslenkung der ENV oder LFOs - damit könnte man sehr viel tun - geht aber nur wenn das Konzept so ausgelegt ist. Aber rhythmisch erlaubt das viel mehr. Das hatt sogar der kleine 250€-Synth von Novation - der war eh ziemlich cool. Da kann man mir arbeiten. Aber halt ohne Menü - das Bedienkonzept muss heute halt cool sein - das ist nicht ganz einfach - das Routing und Übersicht gut zu machen - aber es geht. IMHO braucht man nicht viel mehr - nur ein paar LEDs und eine kleine Menge BEdienelemente ggf. nur für sowas. Kostet dann auch nicht superviel, LEDs sind billig. Schwer bei Mehrfachnutzung ist nur, wenn die Amounts da nicht verschieden sein können etc.

Microkorg - 2 LFOs und 2 ENVs - später beim XL und Radias dann 3 ENVs und 2 LFOs - denke 3 oder 4 LFOS und 2 ENVs hätten es auch getan.. aber die Eckdaten stimmen, das ist halt auch wichtig und ich nahm den auch nur, weil da nichts wegläuft. Das es besser geht - ja klar.
 
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Summa

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Ich glaube sowas habe ich das letzte mal bei den APS-Treibern für die SB-Live! gesehen. Kann mich aber auch täuschen.. Aber macht mal weiter, will euch nicht aufhalten und habe auch schon alles gesagt was mir dazu so einfiel.
Schau dir mal Massive an, da geht das von mir beschriebene ;-) Bei Waldorf Synths lässt sich vieles davon mit Hilfe der Modifier erreichen.
 

Summa

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ich finde schon, dass bestimmte Synths komplexere Hüllkurven "brauchen" und beim Andromeda sind die super - die Loopsache gibts ja auch beim Sub37, der hat ein paar Parameter aber beim Andro oder einfach überall wo FM und FX modulierbar sind - da find ich das schon toll, wenn man mehr machen kann als nur ADSR oder gar AHR oder sowas.
Ich denke ein Kurvenparameter für die Zeiten (ADR) sollte es bei den ADSR-Hüllkurven schon drinn' sein, ohne Umweg über rekursive Modulationen ;-) Einen Steigungsparameter (Winkel (up/down) siehe Virus) für Sustain kann in einigen Situationen auch recht hilfreich sein. Das wäre dann halbwegs zufriedenstellend, auch wenns keine Multi-Segment Hüllkurven sind.
Daran krankt dann auch mein Interesse was div. neuere Softsynth betrifft, sobald ich ADSR-Hüllkurven sehe verliere ich irgendwo das Interesse an den Teilen.

MFB: Da meine ich den One Shot/Loop Mode der ENVs und LFOs, da ist es fast immer drin, kaum ein MFB ohne diesen Taster und das bringt echt viel.
Oneshot nutze ich viel in Massive für Drum Sounds oder wenn bestimmte Verläufe immer komplett durchfahren werden sollen, Loop spart einem hier und da mal 'nen LFO, sind aber kein Ersatz für komplexe Multi-Segment Loops wie man das von FM8/Absynth&Co kennt.

Microkorg - 2 LFOs und 2 ENVs - später beim XL und Radias dann 3 ENVs und 2 LFOs - denke 3 oder 4 LFOS und 2 ENVs hätten es auch getan.. aber die Eckdaten stimmen, das ist halt auch wichtig und ich nahm den auch nur, weil da nichts wegläuft. Das es besser geht - ja klar.
Ich brauch meine Pitch/Mod-Envelope, von daher fühlen sich zwei Hüllkurven fast so an als müsste ich die Sounds mit einer Hand auf dem Rücken gebunden programmieren. Wie viele LFOs ich brauche hängt ein wenig von den LFOs ab, ist schon gelegentlich nett einen LFO zu haben mit dem man den Oszillatoren etwas Noise "aufprägen" kann oder als Zufallsgenerator für Variationen pro Stimme z.B. bei Unisono Sounds. Solche Sachen sind bei den wenigsten Synths möglich und so unbekannt, dass nur die wenigsten dafür Verwendung haben.
 
Ja, bin ich dafür - die Steigungsabteilung beim Virus find ich auch gut.
Der Andromeda hat auch solche Kurven und das bringt superviel - pro Segment. Je nach Vorliebe ist natürlich verschieden, ob und wie man 2 Decays oder 2 Releasephasen brauchen kann, geschicktes loopen ist da interessant.

ADSR ist für mich kein Abschrecker - aber es ist für manche Syntheseformen etwas schade und bei einigen Synths hab ich das sehr lieb gehabt, wenn mehr geht.

An Massive denke ich auch bei den freien Quellen- Seq, LFO oder ENV - egal - was man halt braucht. Super.
Es ist selten zu wenig. Auch wenn es insgesamt 8 Quellen sind. Die liegen schon dicht beieinander. Ersatz ist das nicht, aber ich spreche natürlich von Performance, schnellem umpatchen und so bei diesen Flexiblen Sachen, da sind 32 Stufen eh zu viel - das ist also ganz anders zu bewerten.
Für eine Performance Maschine die ggf sogar umgepatcht wird hab ich andere Ansprüche als an einen Super-FM-Synth wie zB den TG77..
Da gibt es aber auch Elemente die man für eine Performance vorn aufs Panel legen könnte - Quick Edit sowieso, aber noch ein bisschen mehr.
Aber - das ist hier natürlich nicht Thema. Das ist schon eher Klassiker-Check, bewusst. Daher blende ich das hier mal aus..

2 ENVs / Pitch Mod - ja, verstehe ich - für die Standards kann aber da schon einiges gehen mit.
Ich finds etwas schade, dass FM nur mit Sinus geht und so - aber - er ist schon ein treuer Geselle, dessen Digitalwaves auch sehr viel helfen, vermiss ich bei anderen auch - Spektren sind das - noch keine Röchelsamples, dann wäre ich noch zufriedener.

NoiseLFOs- oh, wenn S/H so schnell ist, dass sie schönen subtil-Noise machen, dann bin ich echt schon sehr sehr glücklich. Ich liebe das.
Daran messe ich oft die wahre Geschwindigkeit - alles was dann neblige Flächen hin bekommt ist schnell genug, der Rest nicht ;-)

JA, das mit den Stimmen ist klar - sehe ich auch so - aber es ist eben echt selten und da denken die meisten eben doch sehr direkt und nicht immer an den Nerd und Klangmenschen. Aber das muss wohl so sein.
 

6Slash9

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" Filter wurde ja nicht direkt gefragt - finde es da sehr enttäuschend wenn ein neues Gerät wie der Peak nur einen einzigen hat. Auch hier wieder Blofeld, Virus als Vorbild. "

Du weist schon, daß der Peak im Gegensatz zu den genannten (digital gefilterten...) "Vorbildern" ´nen analogen Filter hat...?
 

Sulitjelma

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Sagen wir mal so : Mir ist jetzt nicht unbedingt klar, um wieviel höher der Aufwand ist, so etwas analog zu bauen. Wobei zumindest ein zusätzlicher Hochpaß-Filter doch auch bei Analogen öfters vorkommt.
 


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