Die Idee mit diesem glatten Ding finde ich schon sehr gut. Allerdings müsste es aus einem Metrial bestehen, dass morphen kann. Somit kann es auf Wunsch eine echte Tastatur ausbilden, oder eben eine Art Touchscreen bleiben. Die Syntheseform wird frei wählbar sein, weil die Algorithmen dann so perfekt sein werden, dass man zwischen echt-analog und VA nicht mehr unterscheiden können wird. Das System kann vom einfachen Monosynth a lá
Moog über Doepfer usw. Modular alles erzeugen. Es wird keine spezialisierten DSPs mehr geben, sondern nur noch hoch leistungsfähige Prozessoren, die alles können. Datenspeicher werden kleine Kristalle sein, die man einfach nur auf den "Synth" legen muss um sie einzulesen.
"Lautsprecher" kann jede freischwingende Fläche mittels eines kleinen auflegbaren Gerätes werden. Zum Beispiel Fensterflächen oder die Motorhaube eines PKWs. Selbst Strommasten kann man damit zu "Lautspechern" machen. Als portables Gerät wird es eine Art kleine Röhre geben, in der ein ausziebarer Folienbildschirm aufgerollt ist. Die Elektronik zur Klangerzeugung wird der Screen selber sein, weil sie dort mit eingebaut ist. Diese abgespeckte Version kann man nur optisch bedienen und erzeugt auch "nur" 1024 Stimmen gleichzeitig in wählbarer Qualität. Von Lo-Fi zu High-End-High-Fi wird alles möglich sein.
Speziell diese Geräte werden in einem überall verfügbaren WLan eingeklinkt, sobald man sie anschaltet. Vergleichbar mit heutiger Handy-Technik. Sobald ein gleiches Gerät in der Nähe gefunden wird, erfolgt eine Einladung zum Musizieren und Klänge tüfteln. Das Gerät navigiert die Benutzer bei Einverständnis und gleichem Musikgeschmack zu einem vorher vereinbarten Ort. Dort wird dann gemeinsam musiziert und immer mehr Leute kommen dazu. Es entstehen Sessions mit mehreren Dutzend Musikern, die automatisch und Live in das Weltweite Musiknetz eingespeist werden. Musiksender und Medienkonzerne wird es nicht mehr geben, weil die Musik von den Menschen kommt und nicht von der Konserve. Auch wenn man musikalisch nicht gebildet ist, kann das Gerät aufgrund von eingesummten Fragmenten Melodien und Phrasen erzeugen, die zu der entstehenden Musik passt. Der "Musiker" kann aber immer noch über Macros eingreifen und verändern.
Und so weiter und so fort ...