Yamaha DX7 II D Arpeggiator und Effektgeröt?

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DOSORDIE

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Gibt es sowas? Ich weiß, dass Grey Matters E! und SuperMAX das bieten, ist aber auch super schwierig dran zu kommen und ein Gerät, wo das schon drin ist ist schweineteuer. Ein unverbastelter DX7 II D ist in meinem Besitz...

Schön wärs halt, wenn man einfach ein externes Gerät über MIDI anschliessen könnte, was dann als Arpreggiator oder Pattern Sequencer arbeitet und zusätzlich evtl. noch ein paar Effekte wie Chorus und Delay über die analoge Soundausgabe ermöglicht... ist sowas mal gebaut worden oder wird vielleicht sogar noch hergestellt?

Derzeit ist mein DX7 beim Yamaha Service, der macht irgendwie so komische Rauschfahnen wo sie nicht hingehören, ich hoffe die kriegen das wieder hin, aber nach 10 Jahren in meinem Besitz und nach 27 Jahren Lebenszeit darf er ruhig auch mal kaputt gehen, bis auf die bekannten Macken, dass die Funktionstasten nicht bei jedem Druck reagieren war er immer treu.

LG, Tobi
 
externe arpeggiatoren gibt`s schon.
zum beispiel oberheim cyclone oder der arpeggiator von mam, allerdings nur noch gebraucht.

 
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So einen hätte ich noch anzubieten, 20 Jahre alt, aber unbenutzt.
 
Fiel mir auch als erstes dazu ein. Kommt ja auch in zwei Wochen oder so weider rein.

Dazu noch 'n Zoom 100BT als Effektgerät. Klingt zwar (wie alle Zoom Effekte) nicht so doll, aber was macht das bei einem DX7 heutzutage schon für einen Unterschied? :mrgreen:
 
Das Ding von Xpander-Kumpel gefällt mir rein optisch ziemlich gut, wenn es seinen Dienst so tut wie es aussieht, sollte der eine Teil meiner Suche damit schon Mal beendet sein. Meld dich doch mal bitte bei mir, ich weiß ja nicht, was du für Preisvorstellungen hättest und was so ein Gerät überhaupt wert ist?!

Lol, mir ist grad aufgefallen, dass ich Effektgeröt geschrieben habe ^^.

Vielen Dank auch für die anderen Antworten. Sowas wie in dem Video wollte ich damit auch eigentlich machen, dass sich das Arpeggiator nennt weiß ich erst seit Kurzem. Im Endeffekt ist das ja nichts Anderes als ein "Live Sequenzer", aber immer wenn ich nach Sequenzern gesucht habe, habe ich nie das gefunden, was so ein Arpeggiator eigentlich macht.

Also zumindest habe ich es so verstanden, dass ich z.B. eine Bassline programmieren könnte und je nachdem was für eine Taste ich dann am Keyboard drücke sich die Tonhöhe der programmierten Bassline mit ändert, die Struktur und die Tonfolgen aber grundsätzlich bestehen bleiben, richtig?

Haben die Dinger auch so einen Modus wie bei so Trackerprogrammen, dass der Loop so lang läuft bis man was anderes spielt? Im Moment benutze ich für Sequencings den Atari ST mit einem Midi Tracker, der auch sehr einfach und logisch funktioniert, aber man kann so Pattern Geschichten damit halt nicht machen und ich habe auch noch kein Programm für den ST gefunden, das das kann.

Also ich habe ja so ein billiges Digi Tech Gitarreneffektgerät, was mich eigentlich voll zufrieden stellt, aber man merkt schon, dass es eigentlich für E-Gitarren gedacht ist. Ich habe mal gelesen, dass es früher speziell für Keyboards und Synthesizer optimierte Effektgeräte gab, mir gehts halt auch ein Bisschen um das "stilechte", der DX7 hat meiner Ansicht nach ein hübsches Design, neuere Gerätschaften sehen oft so nach Wohnzimmer aus, dieser brachiale kastige Techniklook mit dem riesigen Schriftzug find ich total cool und gleichzeitig sieht das auch sehr hochwertig aus, vielleicht gabs ja sogar was passendes von Yamaha selbst? Oder gabs insgesamt Effektgeräte, die eher auf FM Synths spezialisiert waren?

Bei vielen Flächen vom DX7 denke ich mir manchmal, wenn da jetzt ein Chorus drauf käme, wäre das vom Analogsound gar nicht mehr so weit weg.

@Mr. Roboto
Klar ist der DX7 nicht mehr up to date, aber der Sound gefällt mir trotzdem immernoch sehr gut. Weil ich schon immer totaler 80er Fan bin, habe ich irgendwann angefangen mich damit zu beschäftigen, was für Instrumente die Bands gespielt haben, da bin ich natürlich sehr schnell auf den DX7 gestossen und habe mir dann nachdem ich Etwas geforscht habe auch sehr bald Einen gekauft, ich bin bis letztes Jahr seit ich 11 Jahre alt bin jede Woche zum Gitarrenunterricht gegangen, den DX7 besitze ich seit 2004 und ich hatte nie Keyboard oder Klavierunterricht, bis auf ein paar Akkorde kann ich also nicht wirklich gut spielen, trotzdem hat mich kein Anderes Instrument in der ganzen Zeit so inspiriert, wie der DX7, für viele fette Flächen habe ich mir oft einen Anlaogsynthesizer gewünscht - bin dann auch günstig an einen Roland JX-3P gekommen und genau das kann der total gut, aber die Möglichkeiten sind damit halt auch sehr schnell ausgeschöpft, aber Beides zusammen ergänzt sich sehr gut und ich bin immer wieder erstaunt was mit der alten Hardware Alles möglich ist, auch die Sounddemos vom SY77/99 erinnern mich immer stark an den DX7 und ich denke mir dann, wenn man das effektiert ist der Unterschied bei vielen Sounds wahrscheinlich nur im direkten Vergleich feststellbar.

Wenn ich mir angucke, was mit so einem Motif oder nem Juno D Alles möglich ist, ist das natürlich der Wahnsinn und Softsynthmäßig braucht man ja eigentlich nur noch ein Masterkeyboard und schon hat man Alles was es Jemals gab, aber neue Synths sind auch nicht billig und 2000 oder 3000 Euro würden sich für mich nicht lohnen, Software gibt mir nicht das Feeling und ich kriege auch nie die Töne so da raus, wie ich sie ausm DX7 oder dem alten Roland wesentlich schneller, simpler und einfacher kriege, man ist eben eingeschränkter, aber die Sounds, die ich im Kopf habe entsprachen auch immer ziemlich dem, was dann aus den Dingern raus kam, wenn ich fertig war, auch wenn ich jetzt erst anfange die FM Synthese in groben Zügen zu begreifen. Es hat auch einfach was, so eine alte Maschine in der Hand zu haben, ich hätte gern noch n KX5, aber die Dinger sind ja unbezahlbar ^^.

Ich hab grad voll den Tatendrang, weil ich son tolles Buch als PDF bekommen habe, wo genau erklärt wird wie das funktioniert und da sind auch praktische Beispiele mit Parametern drin, die man parallel zu den Texten und Diagrammen machen kann und dann geht einem manchmal auch ein Bisschen ein Licht auf und ausgerechnet jetzt geht der DX7 kaputt argh. Naja ich hoffe das wird wieder, hier im Forum scheint der Kasten ja nicht sonderlich beliebt zu sein, aber ich glaub wenn der irreparabel ist, werde ich ziemlich traurig, vor Allem weil man dann keine andere Möglichkeit hat, als bei ebay noch Einen zu kaufen und dann festzustellen dass er entweder direkt oder demnächst den gleichen Fehler bekommt und am Ende hat man dann mehr Geld investiert als bei einer Reparatur...

Naja, hoffen wir das Beste, ich glaub Yamaha leistet noch immer Support für das Ding, insofern müssten ja auch alle Spezial ICs noch erhältlich sein, falls es sowas ist.

LG, Tobi
 
Keine Sorge, wollte Dich nur etwas foppen. Ich selber finde den DX7 halt einfach furchtbar und langweilig (obwohl es nach wie vor ein paar tolle Produktionen damit gibt).

Was Du übrigens beschrieben hast war KEIN Arpeggiator sondern ein per Keyboard transponierbarer Sequenzer. Einen traditionellen Arpeggiator kannst Du in der Regel nicht programmieren. Der bricht nur einen gegriffenen Akkord in Einzelnoten auf und spielt diese in der gewünschten Reihenfolge (up, down, up/down, random) ab.
Was Du möchtest lässt sich jedoch ebenfalls mit dem o.a. MidiPal bewerkstelligen.

Nachtrag: Mit dem neuen Arturia Beatstep funktioniert das übrigens auch. Problem ist nur, daß der zum transponieren per Keyboard dieses über USB (also Compi oder USB Host) angeschlossen haben muß. Ansonsten könntest Du dann mit den 16 Reglern und den 16 Pads auch noch jede Menge der DX7 Parameter steuern, welche sonst eher etwas komplexer im Zugriff sind.
Mit dem MidiPal geht das sequenzieren übrigens ganz gut. Den schließt Du über beide Midi Buchsen an und setzt dann das Keyboard im DX auf "local off" (geht das beim DX7?).
 
Keine Angst, ich hab dir das nicht für übel genommen ;-) ist halt Geschmackssache und manchmal langweilt es mich ja selbst, aber ich glaube das hat man bei jedem Instrument irgendwann, deshalb will ich das halt auch ein Bisschen aufpeppeln, aber ich habe festgestellt, dass selbst programmierte Sounds auch dazu beitragen irgendwie wieder Inspiration zu finden und das Ding neu zu entdecken, aber das ist bei jedem x beliebigen anderen Keyboard sicherlich auch so.

Ja, der DX7 II hat Local Off, weiß aber nicht ob der Ier das auch schon hat. Man kann über MIDI auch Alles Mögliche steuern und übertragen, gibt ja sogar PC Editoren, die auf modernen Rechnern laufen und den DX7 voll supporten. Sounds selbst programmieren ist auch eigentlich nicht nötig, weil es ja 10.000ende Patches im Internet gibt, die man runterladen kann, geordnet nach Soundbänken, selbst mit dem Atari ist der komplette DX7 innerhalb von Sekunden mit 64 neuen Sounds gepached.

Also was meinst du sollte ich mir für mein Vorhaben am Besten anschaffen? Oder kann Xpander-Kumpel mal was zu seinem Gerät sagen, vielleicht kann das ja auch ein Bisschen mehr, als es zu können scheint?

LG, Tobi
 
Den MAP-1 von Xpander Kumpel hatte ich auch lange Zeit hier. Es handelt sich, ähnlich wie der Oberheim Cyclone, um einen voll programmierbaren Arpeggiator mit sehr vielen Möglichkeiten der Editierung. So sind Arpeggions jenseits der üblichen Up/Down Geschichten möglich. Es muss halt programmiert werden, was nicht immer leicht ist. Zu Glück ist er randvoll gepackt mit überschreibbaren Pattern.

Ansonsten bleibt dir noch die Möglichkeit einen Synth mit eingebautem Arpeggiator ins Haus zu holen der die Daten auch über Midi-Out ausgibt. Korg Z1, Yamaha An1x, Kawai K5000 und einige andere können das.

und wenn das alles zu viel ist, dann gibts ja auch noch MidPal. Reicht für einfache Arpeggio-Spielereien auch.
 
Also während ein Arpeggiator nur feste vorprogrammierte Sequenzen immer wiederholt und ich während des Spielens keinen Einfluss mehr darauf habe (Es verändert sich also auch nicht die Tonhöhe des Sequenzings, wenn ich eine Bassline programmiert habe und dann währenddessen einen anderen Basston anschlage?!), was auch auf den MAP-1 zutrifft, könnte ich mit midpal kleine Sequenzen Programmieren, die...

...sich bei jedem Tastenanschlag in der jeweiligen Tonhöhe bemerkbar machen (d.h. ich halte die Taste gedrückt und das Ding spielt die Figur automatisch), dabei ist als Startzeitpunkt der jeweiligen Figur der Tastenaschlag ausschlaggebend.

...so lange auf einer Tonhöhe durchlaufen, bis ich einen anderen Ton anschlage, der Wechsel auf die neue Tonhöhe geschieht sobald die Figur das nächste mal abgelaufen ist.

... mehrstimmig sind oder Akkorde spielen, man muss aber nur den Grundton anschlagen und dann spielt das Gerät automatisch den ganzen Akkord.

Man kann es als Step Sequenzer benutzen, also 1 bereits aufgenommenes Pattern wird im Aufnahmemodus so lang abgespielt, bis man etwas anderes spielt - tritt der Fall ein wird die vorhandene Sequenz mit der neuen überschrieben und wiederholt sich dann ebenfalls, bis man zufrieden ist und das nächste Pattern anwählt....

hab ich das jetzt richtig verstanden? ^^

Und der MAP-1 kann das Alles nicht und deshalb ist die beste Lösung für mich ein midpal? Was kostet so ein midpal, es scheint ja im Moment nicht verfügbar zu sein, deshalb finde ich nirgends aktuelle Preise.

Hmmm bist du sicher, dass man das über Local Off machen muss? Ich dachte Local Off mutet die interne Klangerzeugung, wenn man das Ding als Masterkeyboard nutzen will, der Line Out aber irgendwo angeschlossen ist. Also wenn ich mit dem Atari Sequencings mache muss Local auf On stehen, dann kommt Alles was man einspielt auch wieder am Gerät an, wenn man es hinterher abspielt.

Sorry, dass ich so doofe Fragen stelle, aber das ist für mich Alles sehr verwirrend und auch gar nicht so einfach da noch durchzublicken. Ich bin euch auf jeden Fall sehr dankbar für eure Geduld und den Support!

LG, Tobi
 
Aber Punkt 1 und 3 macht das Ding doch hier, oder nicht, auch wenn das ganz ganz eklige Sounds sind, die der da auf seinen Alleinunterhalterkeyboards spielt ^^?!

 
Volles Verständnis für den Threadersteller: Einen DX7 und einen JX-3P - mehr braucht man für authentischen 80er-Sound nicht! Klasse Synths, die sich perfekt ergänzen.
 
@DOSORDIE
Das was du beschreibst ist eher ein (Step-)Sequenzer, bei dem sich die Sequenz über die Tastatur transponieren lässt.
Das kann der MidiPal super:

Das ist der "Latch" Mode es gibt auch einen Modus wo die Squenz nur gespielt wird solange man eine Taste drückt.

Und einen Arpeggiator hat der MidiPal auch, ist zwar lange nicht so ausgefuchst wie der MAP-1 aber dafür auch einfacher zu bedienen...
 
Ja, der midipal hört sich auch wirklich schon die ganze Zeit sehr interessant an, aber im Moment scheint er nicht erhältlich zu sein und die nächste Frage ist halt, was son Ding kostet. Das scheint ja keine Massenfertigung zu sein, deshalb denke ich, dass es wahrscheinlich nicht so günstig ist, oder?

Ich hab auch überhaupt keine Vorstellung davon was ein Arpeggiator wert ist, wenn man den für 10 oder 20 Euro bekommt, dann tuts ja nicht weh, das halt erst Mal auszuprobieren, es sei denn midipal bewegt sich in den selben Preisregionen, weil n 100erter wollte ich für so ein Ding eigentlich nicht ausgeben, vor Allem weil ich auch rausgefunden habe, dass es Arpeggiatoren für den Atari ST gibt, allerdings kann ich gerade keinen davon verwenden, weil die Mistdinger alle auf der HiRes laufen und ich im Moment nur ein Composite Kabel habe und auch nicht weiß ob mein PC Monitor die spezielle Taktfrequenz vom Atari unterstützt...

Hab gerade alles in frage Kommende runtergeladen und leider wird entweder das Bild in der unteren bzw. mittleren Auflösung total verzerrt wieder gegeben oder er meldet, dass man die Auflösung ändern soll... ich weiß nicht, wozu man bei Musikprogrammen so hohe Auflösungen braucht, das geht auch wunderbar in der niedrigen... naja wahrscheinlich eher wegen dem Flimmern bei langen Arbeiten vorm Monitor.

LG, Tobi
 
Ahh Alles klar, jetzt versteh ich auch das mit dem Local off... logisch, sonst wird ja nur der Ton gespielt, der grad angeschlagen ist und der Rest geht dann irgendwie unter, aber geht das denn mit dem DX7 so überhaupt? Mein JX 3P hat gar kein Local off, der DX7 auf jeden Fall, aber ich dachte das wäre nur die Stummschaltung für die Klaviatur, heißt das im Klartext, dass das quasi eine Auftrennung zwischen Synthesizer und Tastatur ist?

Die Gebrauchsanweisung vom MAP-1 hab ich mir mal angesehen, man kann wohl einen Split Point einstellen, damit der Rest oberhalb eines bestimmten Tons normal spielbar ist, oder? Wäre halt cool, wenn man das Ding einfach an MIDI in und MIDI out vom DX7 hängt und dann gehts los (egal ob jetzt midipal oder Arpeggiator), wenn das nicht so ohne Weiteres geht, bräuchte ich ja ein zweites Keyboard, hab ich ja mit dem Roland, aber ich will nicht immer Alles miteinander vernetzen, wenn ich das mal mit zu nem Freund nehme oder mal 10 Minuten abends im Bett noch was tüfteln will, der Einfachheit halber dachte ich also an das Setup "DX7>Arpeggiator>DX7" fertig.

Dass der DX7 II D Local off hat weiß ich ganz sicher, aber funktioniert das dann auch so, wie ich mir das vorstelle oder brauche ich immer ein Masterkeyboard? Ich habe den DX7 grad ja nicht, sonst würde ich das jetzt einfach mal ausprobieren, denn ich habe ne Freeware für Windows 7 gefunden und meine Soundkarte hat MIDI, aber der Roland halt kein Local off.

LG, Tobi
 
...dass das quasi eine Auftrennung zwischen Synthesizer und Tastatur ist?
Genau das bewirkt/heißt "Local off", die auf dem Keyboard gespielte Noten werden nur noch per Midi ausgegeben, aber nicht mehr an die lokale Klangerzeugung. Diese wiederum spielt nur noch Noten die über Midi In kommen.
 


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