Modular:
In Eurorack klingt bisher kaum was anders als "modern/new school" analog, wenn man die hier genannten Maßstäbe anlegt.
Für meine Ohren ist das bis heute der Grund eher andere Wege zu gehen.
Auch und gerade Cwejman (mag ich gern) - ist eher der neue Sound - Präzise sagt man, finde ihn aber eher dreckig, aber mit schnellen Hüllkurven und so weiter - nur nicht so fett wie
Moog* und Co. Fett ist überhaupt das Stichwort - diese neueren haben das eben offenbar weniger. Woran das liegt würde ich nicht mal wagen genau benennen zu können.
Vintage Sound im Verständnis des Threads hier (nicht meine Wortwahl) wäre aber auch der Leipzig oder der Korg Odyssey.
Modern wären die meisten aktuellen Sachen, - nicht aber System 1 obwohl der digital ist *sorry, konnt mir das nicht verkneifen
Was ist eigentlich der Andromeda? Der klingt ja durchaus "fett", ist aber nach 2k entstanden - modern oder vintage analog? würde dann letzteres unterstellen, aber nicht so fett wie SEM und
Moog*, aber nicht so "dünn" wie man das in "modern" hätte? Oder wie?
Das Begriffspaar wo eines "analytisch" ist wurde früher dem ARP zugeschoben, der
Moog* war dann "das andere" - also "fett" oder "dreckig".
how fat are you today?
Daher Vorsicht, Technik ist anders als Klang. Daher ist "analoger Klang" ein wenig seltsam und hält langfristig keiner Begriffsbildung stand.
Aber - es ist schon ganz gut, dies mal allgemein zu diskutieren, zumal der Abgleich mit Software und Digitalkram dann auch wieder anders ist.