Wie komplex sollte ein Synthesizer idealerweise sein?

Wie komplex sollte ein Synthesizer für den musikalischen Alltags-Gebrauch idealerweise sein?

  • In der Regel reicht ein sehr einfach aufgebauter Synth. Damit lassen sich die meisten Sounds abdecke

    Stimmen: 3 7,1%
  • Mindestens 2 OSCs mit Sync und Crossmod, 2 ENVs und 2 LFOs braucht man in der Regel schon. (Bsp. Rol

    Stimmen: 16 38,1%
  • Man braucht in der Regel einen komplexeren Synth mit Modmatrix, mehr OSCs und ENVs, digitalen Waves

    Stimmen: 8 19,0%
  • Diese Frage lässt sich so nicht beantworten, weil ... (siehe Diskussion).

    Stimmen: 15 35,7%

  • Umfrageteilnehmer
    42
Horn

Horn

*****
Mich würde interessieren, wie komplex aus Eurer Sicht ein Synthesizer für den musikalischen Alltags-Gebrauch sein sollte.

Braucht man die eierlegende Wollmilchsau, die fast alles kann, oder hemmt das vielleicht sogar die Kreativität?
Oder ist es besser, in der Regel mit Synths zu arbeiten, die so einfach wie möglich aufgebaut sind?

Oder liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen?

Die Frage zielt dabei nicht so sehr darauf ab, ob es wünschenswert ist, möglichst von allem etwas zu haben, sondern darauf, womit man am Ende des Tages am häufigsten und "liebsten" Musik macht.
 
Hauptsache die Bedienelemente passen zur Komplexität der Synthese, oder? Geschmäht wird doch zumeist das Menu-Diving. Für Happy Accidents (frei nach Bob Ross) braucht es schon eine gewisse Komplexität. Ob diese jetzt unbedingt dem klassisch subtraktiven Schema folgen muss, sei dahin gestellt.
 
Je nachdem, am Besten von allem etwas (nicht in einem Synth, sondern gute und repräsentative Exemplare von jeder Variante). Für schnell mal eben ist etwas in Richtung Minimoog, Memorymoog, Modal 002 oder Waldorf Wave genau richtig. Aber frickeln an einem Q oder Microwave II ist auch cool.
 
Hmm, Komplexität. Das geht bei mir geschmacklich von Volca Keys und xoxbox bis Waldorf Blofeld und Modularsystem.
Kann mich da echt nicht festlegen. Macht alles Spaß.
 
emdezet schrieb:
Hauptsache die Bedienelemente passen zur Komplexität der Synthese, oder? Geschmäht wird doch zumeist das Menu-Diving.
Seh ich auch so.

Wobei ein Synth nicht unbedingt komplex sein muss um unerwartete und gute Klänge zu erzeugen.

Mich hemmt Komplexität aber nicht. Zumal ich Soundschrauben und Tracks machen eher trenne, ganz automatisch.
Menutaucherei hemmt aber ziemlich, wenn man nicht im Fluß bleiben kann.
 
+1 für komplex

Lieber 1-2 gute Komplexe, als die ganze Bude/Festplatte voll mit Einfach-Synths....
 
So allgemein, was "man braucht" und somit was andere brauchen, kann ich nicht beantworten. Ich selbst mag lieber komplexere multitimbrale Synthesizer, allerdings soll die Bedienung übersichtlich sein, so dass man auch einfachere Sounds schnell machen kann, und auch bei komplexeren Sounds die Übersicht nicht verloren geht. Wenn man aber z.B. speziell rein analoge Sounds haben möchte, so kann man sie mit einfacheren analogen Synthesizern machen oder mit einem komplexen Modular-System. Es kommt da auch auf den Sound an, den man erreichen möchte. Wenn man ihn mit einem einfacheren Synthesizer erreichen kann, wird man sich eher nicht die Mühe machen das im Modular zu patchen. Polyphon ist mit Modular eh schwierig, einen einfacheren polyphonen Synth kann man aber z.B. durch Effekte jagen, und den Sound so interessanter, komplexer, dichter machen.
 
Ich hatte noch keinen Synth der zu komplex war, aber solche mit schlechtem UI, und mit übrflüssigen Parametern zB mehrstufig lineare Envs statt "normaler" was man idR nicht braucht und idR technische Gründe hat(te) (weil multiplizieren früher teurere war als addieren).

Ein böse Zeitfalle ist allerdings Reaktor, und ich nehme an das gilt auch für den Nord Modular.
Das zählt für mich aber nicht mehr als Synth sondern als Entwicklungsumgebung für Synths.
 
Rastkovic schrieb:
+1 für komplex

Lieber 1-2 gute Komplexe, als die ganze Bude/Festplatte voll mit Einfach-Synths....
Hast Du denn nie das Gefühl, Dich bei der Arbeit mit diesen komplexen Synths zu verlieren? Geht es Dir nie so, dass Du versucht bist, stundenlang Sounds "zu schrauben", statt einfach Musik zu machen?
 
Die Komplexität kann gerne umfangreich sein - wichtig ist, dass sie (auch für mich) einigermassen intuitiv bedienbar bleibt!


Beispiele:

DX7 / FS1R / Moog Source / Korg Poly 800 / Roland U20 etc. ---> No Go!

Bowen Solaris / Novation Ultranova / Audiothingies MicroMonsta / Clavia NordLead 3 / KingKorg etc. ---> Yummy!! :phat:
 
SynthUser0815 schrieb:
Hast Du denn nie das Gefühl, Dich bei der Arbeit mit diesen komplexen Synths zu verlieren?
Überhaupt nicht. Viele Möglichkeiten halten einen nicht davon ab nur Teil der Funktionen zu nutzen.

SynthUser0815 schrieb:
Geht es Dir nie so, dass Du versucht bist, stundenlang Sounds "zu schrauben", statt einfach Musik zu machen?
Ich bin kein Musiker!
 
Ich persönlich bin ja kein Fan von komplexen Sounds. Ich mag einfache, denzent modulierte Sounds.
Deshalb genügt mir z.B. mein JX3p mit Programmer für Polyphones spielen vollauf.
Der REV 2 der bald kommen wird ist da schon etwas komplexer ,aber auch noch im grünen Bereich und alle Parameter direktzugriff, das ist wichtig für mich
denn ich quäle mich nicht gerne durch menüs wo ich ewig klicken und suchen muß bis ich mal den gewünschten Parameter gefunden habe.
Der Oberheim Matrix ist da z.B. ganz schlimm weil zusätzlich auch noch die Taster beschissen sind. Mit dem Waldorf "microwave" hatte ich ähnlich schlechte Erfahrungen,
ein Dschungel von Parametern durch den man sich da fortsten muß, das ist einfach grausam für mich zumindest. Hatte beide damals dann auch hergegeben.
Die BS2 beispielsweise ist ein Synth von dem ich mich nie wieder trennen werde. Für mich Ideal zu bedienen , kann sehr viel und hat kein Display für Menüs und Untermenüs.
Mein Modularsystem wird nicht mehr wachsen und ist mit seinen 22 Modulen für mich perfekt um meine einfachen Sounds in einem anständigen arbeitsflow zu basteln.
Mit diesen 22 Modulen kann ich noch sowas von experrimentieren..da reicht mir die Zeit gar nicht aus die ich habe. Ich bewundere immer Leute die süchtig sind Module zu kaufen wie
die so ein riesenmodularsystem dann Kopfmässig händeln. Also ich könnte das nicht. Ich bin mit meinen 22 Modulen schon voll bedient. Naja gut, mir geht es halt auch primär um's Musik machen
und nicht um's experimentieren. Aber wie gesagt , mit 22 Modulen kann man schon wirklich sehr sehr viel anstellen.Und das ist gerade mal ein 40x40cm Case.
 
Der für mich momentan idealste Synth (trotz einiger Kritikpunkte und Wünsche die ich noch hätte) ist der Roland System-8.

Sämtliche Parameter haben einen Knopf, Schieber, Taster (ausser paar Einstellungssachen wie Midi-Kanal etc., die sind im Mini-Menü).
Damit kann man dermaßen schnell Sounds kreieren und editieren, daß es wirklich richtig Spaß macht damit zu daddeln. :phat:

Dann klingt er auch noch hervorragend, ausserdem erspart er mir Platz und einen Haufen Geld für Roland Originale wie Jupiter 8 und Juno 106.
Die werden zu 99,9% perfekt emuliert, schön daß man die hier und da dann einsetzen kann :supi:


Mal gespannt, ob der Peak ihm die Stellung streitig machen kann...


Das völlige Gegenteil, äusserst komplex hab ich aber auch, den Yamaha Montage, von dem ich nach über 6 Monaten noch immer nicht behaupten kann, ihn auch nur halbwegs zu beherrschen. Normalerweise hätte ich sowas sofort wieder raus geschmissen, aber der klingt und kann dermaßen geile Sounds machen und erst die FM, supergut....muss ich mich leider weiter mit quälen...
 
Ich finde beides Gut einen der simple ist und einen der komplex ist. Übersichtlich in der Steuerung sollen sie sein, so das man noch schnell Ergebnisse erhält und spass hat am Sound Design.
 
Es kommt (zumindest auf den ersten Blick) drauf an, ob man Bühnenkeyboarder ist oder im Studio am Synth rumtüftelt.
Für letzteres kann ein Synth mMn gar nicht zu komplex sein. Es sei denn, man hat die Anleitung studiert und schafft es trotzdem nicht, innerhalb von 30 Minuten einen Sound rauszubekommen. Aber dann hat man wahrscheinlich auch keinen Synth gekauft, sondern nur ein Breadboard und ein paar Bauteile. Wenn ein Synth auf der Bühne zu komplex erscheint, dann hat er vmtl ein für diese Anwendung untaugliches Bedienpanel. Oder der Musiker hat die Anleitung nicht ordentlich gelesen und verstanden, was leider unter Musikern eine sehr verbreitete Unsitte ist.
 
SynthUser0815 schrieb:
Hast Du denn nie das Gefühl, Dich bei der Arbeit mit diesen komplexen Synths zu verlieren? Geht es Dir nie so, dass Du versucht bist, stundenlang Sounds "zu schrauben", statt einfach Musik zu machen?
Aber warum verliert man sich in Klangschrauberei, anstatt "einfach Musik zu machen"?

Es liegt natürlich nahe, in der Komplexität der Klangerzeugung des Instrumentes und ihren Verlockungen den Grund dafür zu sehen – "ist ja alles so schön bunt hier, ich kann mich gar nicht entscheiden" –, aber es sind ja noch andere Gründe denkbar: Dem einen macht die Klangschrauberei mehr Spaß als Musik zu machen, dem anderen fällt die Klangschrauberei leichter als das Musik machen, der dritte kann sich nicht vernünftig auf ein Ziel fokussieren und lässt sich leicht ablenken.

Hinter diesen Antworten lauert dann allerdings die für das Selbstbild unangenehme Möglichkeit, dass man vielleicht gar kein so guter Komponist oder Musiker ist, wie man es von sich selber gerne glauben möchte. Da ist es dann weniger schmerzhaft, sich vor sich selbst als Opfer der Möglichkeiten des Instruments zu sehen.

Zudem kann ein Synthesizer ja auch so komplex zu bedienen sein, dass man gar keine eigenen Klänge schrauben möchte bzw. kann und sich stattdessen auf das Musizieren mit den Presets beschränken muss, bestes Beispiel war der Erfolg des Yamaha DX7 vor 33 Jahren: Kaum einer konnte das Ding mit all seinen faszinierenden Klangmöglichkeiten zielgerichtet bedienen, also hat man überall die gleichen Presets gehört: Klangforschung war das nicht, aber Musik machen.
 
serge schrieb:
Hinter diesen Antworten lauert dann allerdings die für das Selbstbild unangenehme Möglichkeit, dass man vielleicht gar kein so guter Komponist oder Musiker ist, wie man es von sich selber gerne glauben möchte. Da ist es dann weniger schmerzhaft, sich vor sich selbst als Opfer der Möglichkeiten des Instruments zu sehen.
Nun ja, ich weiß, dass ich kein besonders guter Komponist bin. Aber ich komponiere manchmal trotzdem gern. Es geht mir auch nicht so, dass ich mich als Opfer der vielen Möglichkeiten sehe. Es ist viel mehr so, dass ich bei mir oft beobachte, dass ich letztendlich zu dem einfacheren Werkzeug greife. Denn wenn ich eine musikalische Idee habe, nehme ich das Werkzeug, mit dem sie am einfachsten und schnellsten umzusetzen ist. Das ist meistens das simpelste Werkzeug.

serge schrieb:
Zudem kann ein Synthesizer ja auch so komplex zu bedienen sein, dass man gar keine eigenen Klänge schrauben möchte bzw. kann (...)
Ja, ich glaube zumindest für mich kann ich das nachvollziehen. An meinem JX-03 kann ich herumdrehen, wie ich will. Es klingt immer gut und damit gelingen mir auch "eigene Klänge", das gleiche gilt z. B. für den Voyager. Bei komplexeren Synths (Ultranova, Blofeld) stehe ich schon irgendwie wie der Ochs vorm Berg und suche dann ein Preset, das ich vielleicht noch leicht auf meine Bedürfnisse zurechtbiegen kann. Leider muss ich zugeben, dass ich weder ein großer Komponist noch ein großer Sounddesigner bin ;-) ... Aber mal ehrlich, geht es nur mir so?
 
Also ich kann mich auch in nem Volca Bass verlieren quasi. Wenn es halt einfach gerade Spass macht zu schrauben und das eigentliche Musikstück in den Hintergrund tritt.
Das passiert mir manchmal mit ganz verschiedenen VSTi Synths, die auf meinem BCR2K gemappt sind und auch bei Hardware spielt die Komplexität des Klangerzeugers da keine Rolle.
Ich kann ja dann sowieso morgen an dem Projekt weiterarbeiten.
Manchmal nehme ich solche Jam Sachen auf, meistens nicht (und bereue es danach).

Generell kann mir ein Synthesizer nicht komplex genug sein. Wenn ich mich wochenlang nur mit den Hüllkurven beschäftigen kann und immer wieder Neues entdecke z.B. - So lange auch musikalisch sinnvoll bedienbar - So in etwa mag ich meine Synths.
 
SynthUser0815 schrieb:
Denn wenn ich eine musikalische Idee habe, nehme ich das Werkzeug, mit dem sie am einfachsten und schnellsten umzusetzen ist. Das ist meistens das simpelste Werkzeug.
Das kann ich wiederum absolut nachvollziehen. Als ich vor über 10 Jahre noch in Trance Gefilde unterwegs war und die Komposition einen wichtigen Teil darstellte, hab ich oft zum einfachsten Werkzeug gegriffen. Das war allerdings kein Synth, sondern zu 99,9% das Klavier aus dem Edirol Sound Canvas.... :mrgreen:
 
Mit musikalischen Ideen ist das ja auch so - Die sind dann gerne auch mal weg wenn man erst mal hier und da schraubt, oder sucht, verkabelt etc.
Um Ideen zu finden, auszuprobieren oder um Inspiration zu finden eignen sich komplexe Synths wiederum sehr gut.
 
So komplex, daß er spannend bleibt und immer wieder aufs Neue mit unerwarteten Klängen überrascht -- auch noch nach Jahren intensiver Beschäftigung.

So simpel, daß man vor lauter Parametern und Editiermöglichkeiten gar nicht mehr zum Musikmachen kommt -- oder ganz vergißt, welche Musik man eigentlich nochmal machen wollte.

Stephen
 
1. Bei komplexen Synths muss erstens für mich der Groundsound noch viel mehr als bei simplen Synths stimmen.
Simple Synths gewinnen ja schon dadurch, dass es eben simple, schnell einsetzbare Synths sind, da ist der
Grundsound oft fast schon "egal", solche Synths werden verständlicherweise gern gekauft.
EIn komplexer Synth mit fehlendem guten Grundsound nervt aber. Da kann beispielsweise ein nicht genug
gefallendes Filter schnell zum KO Kriterium werden, auch wenn sonst innovative Kiste oder sogar gutes UI.
Je besser der Grundsound, desto mehr an Menüdiving etc nehme ich in Kauf.

2. Aber alles hat seine Grenzen, weil Musikmachen ja keine zu verkopfte Sache sein soll oder das UI zumindest so gut,
dass das Nachdenken dem musiklischen Flow nicht ständig in die Quere kommt.
Für mich ideal beim KURZWEIL umgesetzt. Sehr komplex, aber das UI so genial, dass man nicht große überlegen muss,
wo ist was (KDFX Routing mal ausgenommen). Ich hatte da noch nie Frustrationsmomente, da verfliegen die Nächte
mit immer neuen Ideen. Also weniger: "Oh Gott, wie mache ich das jetzt?" als "Cool, das kann ich ja jetzt auch machen".
Ebenfalls gute Lösung: Korg Volca FM. Stichwort: Makrobedienung. Das könnte man noch viel mehr ausbauen,
vor allem von Yamaha würde ich mir seit langem Synths wünschen, die sehr komplexes können (Physical Modelling, FM, etc)
aber man nicht schon beim Einschalten körperliches Unwohlsein verspürt. Man muss nicht beim Drausehen das Gefühl haben,
man habe auf jeden Parameter Zugriff. Auf der Oberfläche will ich Spielspaß sehen (oder "klare Linien", wie beim Kurzweil).
Warum nicht ein Poly Physical Modelling Synth, bei dem man "von oben" nur 8 x/y Josticks sieht. Etc etc etc...
Ideen gäbe es sicher genug.

3. Ein Synth muss nicht ALLES können. Sonst kann ich mich auch an den Computer setzen, bei dem mich aber genau das Verlieren
in den unendlichen Möglichkeiten nervt.

(Mir pesönlich ist Kabelpatchen meist schon zu kopfig. Vielleicht wenn es ein "geschlossenes System" ist , dann noch ok.
Aber bei sehr vielen Modulen oder von unterschiedlichen Herstellern, mit immer neuen Funktionen und vor allem mit
unendlich viel Kabeln, dann kann ich damit nichts anfangen. Also: Geschlossenes System evtl ja. Siehe auch Punkt 3.
Ich will die Komplexität nicht ständig sehen müssen oder über sie nachdenken)
 
Wenn der Volca FM doch nicht diese winzigen Knöpfe hätte..Eigentlich von der Tiefe in die man gehen kann wirklich ideal, die Entscheidung für Velocity, Modulator Attack/Decay, Carrier Attack/Decay, LFO Rate/Depth, Algorithm, Program und Parameter als Direktzugriff zu haben ist auch perfekt.
Wenn man will steppt man die Operatoren im Detail durch.
Wären eben diese winzigen Dinger nicht...
Blöderweise wechsel ich ziemlich oft aus Versehen das Preset weil ich irgendwie den "Program" Knopf verstelle.
Mein Patch ist dann weg natürlich...
 
Wenn ich Musik mache (und das ist zu 90% live), dann geht mein Bedarf selten über die Komplexität eines Juno 60 hinaus. Und eben im Bühnen-Kontext habe ich die Klänge komplexerer Synths meist als eher den Gesamteindruck störend empfunden. Das gilt vor allem, wenn ich mit anderen zusammen spielen.
Falls ich alleine spiele, dann kann ich selbst kontrollieren, ob ein komplex gebauter Klang den nötigen "Freiraum" bekommt. Eine ähnliche Kontrolle habe ich, wenn ich selbst programmiere.

Klassisches Beispiel: Karplus-Strong-Klänge brauchen akustisch "Luft". Sie müssen im Arrangement alleine stehen, sonst gehen sie unter, oder breien den Mix zu.
 
Und eben im Bühnen-Kontext habe ich die Klänge komplexerer Synths meist als eher den Gesamteindruck störend empfunden. Das gilt vor allem, wenn ich mit anderen zusammen spielen.

Davon kann ich auch ein Liedchen singen. Inzwischen hab ich da mehr Routine, aber früher hab ich z.B. hochkomplexe DX7-E-Pianos gemacht und mich dann gewundert, warum das in der Band nicht klappte... :selfhammer:

Der DX7 kann sooo subtil klingen- wunderbar! Aber mit Bass, Schlagzeug und zwei Gitarristen?
 
fanwander schrieb:
Wenn ich Musik mache (und das ist zu 90% live), dann geht mein Bedarf selten über die Komplexität eines Juno 60 hinaus. Und eben im Bühnen-Kontext habe ich die Klänge komplexerer Synths meist als eher den Gesamteindruck störend empfunden. Das gilt vor allem, wenn ich mit anderen zusammen spielen.
Falls ich alleine spiele, dann kann ich selbst kontrollieren, ob ein komplex gebauter Klang den nötigen "Freiraum" bekommt. Eine ähnliche Kontrolle habe ich, wenn ich selbst programmiere.

Klassisches Beispiel: Karplus-Strong-Klänge brauchen akustisch "Luft". Sie müssen im Arrangement alleine stehen, sonst gehen sie unter, oder breien den Mix zu.

Das liefert mir gerade Argumente den Peak nicht zu kaufen und die BS 2 zu behalten...
 
Ich kann nur sagen, wie er nicht sein sollte , wenn die Panels unter dem Kabelsalat verschwinden.

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