Bottled in England – Architect EP – Traum-Drum’n’Synthpop

Vor einiger Zeit und auch jetzt bekomme ich hin und wieder CD’s zugesteckt, ich will hier mal beginnen diese hier vorzustellen, wenn sie passen und gefallen.
Der Grund ist einfach – im SynMag gibt es keine Review-Abteilung und es ist netter wenn das alles nicht umsonst war. Deshalb wird in loser Folge das Beste hier auftauchen.

Den Anfang macht Bottled in England, die allerdings aus Dänemark stammen, die Flaschen wollten sie halt nicht verkaufen. Aber trotz dieses Namens handelt es es sich um schwebenden Pop mit leichten Drum and Bass Einflüssen, welche sich eher trippig und fast eher wie in einem Traum langsam um die Gehörwinden drehen.

Hier ein Beispiel

Es geht aber um die Architect EP, welche jeweils 2 Mixes jeweils von 4 Songs enthalten, davon ist eins auf und “in” Dänisch. Davon ist eine fast ein wenig Hiphop-artig, was den Gesang anbelangt und “beMannt” – während die getrageneren Stücke mit weiblichem Gesang und akustischem Schlagzeug begleitet wird.

die jeweils zweiten Mixe sind deutlich elektronischer im Sinne von “schöner” und bringen das trippige und “zauberhafte” Elemente mit ein. Auch das oben noch als hiphoppige Version gehörte “say it again” verwandelt sich in eine sehr variable Vermischung von Drum and Bass und entsprechenden Sounds mit vertracktem Groove – es ist trotzdem doch immer noch eindeutig Pop für alle die sich nicht langweilen wollen.  Aber für die Dauerrotation ist die zweite Version von it will be good gemacht. Hier wird alles entspannt und wenn die Stimme mit ein springt, wird klar – ah, Skandinavien – irgendwas ist da immer besonders, eine andere Form von Akkordbildung. Außerdem ist ein Mopho auf dem Cover! Symbolisch für das Album eine akustische Bassdrum dazu – aber was hier passiert, zieht in dieses Land was Dänemark eigentlich so gar nicht ist – es müssten viel mehr Märchenwälder da sein, es werden Elfen hinter den Moosen und Büschen vermutet und ich meine das gut, obwohl ich sonst überhauptnicht auf Elfenscheiße stehe – also komm mir keiner mit dem Herrn der Ringe, aber das hier ist schön und wird drei mal schöner wenn die Stimme im Einsatz ist.

mehr Musik wird folgen. Und weil die CDs ans SynMag gingen auch einfach mal auf Deutsch.