DiscoDSP – Synthesizer-Line: Vertigo, Phantom, Discovery

DiscoDSP

– Synthesizer-Line: Vertigo, Phantom, Discovery

Die NASA gibt bekannt: Discovery wird vorerst nicht mehr eingesetzt. Nicht so aber Discovery von DiscoDSP. Er ist einer von drei Synthesizern und musste seines Namens wegen für diesen Opener herhalten.

Der strukturell einfachste Synthesizer ist eben jener Discovery, mit dem der Test beginnen soll. Alle DiscoDSP-Synthesizer sind übrigens im schlichten Blau gehalten und blenden nicht mit irgendeiner Oberfläche, die einem klassischen Synthesizer ähnlich sein will. Damit konzentriert man sich besser auf die inneren Werte. Abgesehen von der Farbe kosten alle Synthesizer die gleiche Summe: 86,17 Euro. Sie laufen allesamt ausschließlich auf Windows Rechnern und liegen als VST Instrumente vor. Es gibt keine Standalone-Varianten oder Mac-Versionen.

Die Features sind:
Vertigo:

Re-synthese und Analyse von Audio Files
-Zwei Multimode-Filter
-Additive Editierung der Obertöne
-Morphing zwischen den Ergebnissen zweier analysierter Files
Discovery:
-Emulation und Import des Clavia Nord Lead 2
-FM, Sync (inkl. „synched Noise“), Ringmodulation
-Zwei Oszillatoren
-Filter mit erweiterten Filtermodi
-Zwei ADSR- und AD-Hüllkurve
-Parameter-Morphing
-Effekte (Delay, Gate, Panorama-Modulation)
Phantom:
-FM-Synthese mit vier Operatoren,
wahlweise als PM (Phase Modulation) oder FM (Frequenz-Modulation)
-Effekte: Delay, Chrous, Reverb
-Jeder Oszillator, Pitch und Filter haben einen LFO und Hüllkurve (6x)
-Importiert Yamaha vier-OP-Synth-Sounds

Discovery 2.0

Wenn man sich die blaue Farbe so ansieht und sie durch rote ersetzt, erkennt man doch einen Bekannten wieder. Dieser stammt jedoch aus der Hardware-Welt. Dieses Mal ist es kein Vintage-Synthesizer mit Museumsgeruch und Holzwurmstich, es ist der digitale Clavia Nord Lead 2 im Visier der Disco-Macher. Er importiert Klänge des Originals. Da das auch die offizielle Linie ist, müsste man also auch alle Maßstäbe des Nord dort ansetzen. Neben der Freeware „Synth1“ erhält der recht populäre und erste Namensgeber der virtuell-analogen Klangerzeugung Softwarekonkurrenz aus „Fernwest“. Erst einmal einen Blick auf die Struktur des Discovery-Synthesizers:

Hitzeschildkacheln
Natürlich kommt er vollkommen ohne jene Schutzkacheln aus, die ihn vor dem Verglühen bewahren, aber wird er auf dem freien Markt auch genug Schutz aufbringen? Er bietet zwei Oszillatoren mit allen klassischen Grundwellenformen (auch Sinus und Pulsbreitenmodulation). Auch bieten sich zwei LFOs und zwei ADSR-Hüllkurven als Modulationsquellen an. Die Ziele sind festgelegt und werden, wie beim Original, über einen Taster und LEDs angezeigt. Bei den LFOs sind das unterschiedliche Ziele, da der zweite LFO als Arpeggiator dient oder als zweiter Modulator für Filtereckfrequenz, Lautstärke oder der Tonhöhe beider Oszillatoren. Der erste hingegen kann die FM-Intensität, Tonhöhe des zweiten Oszillators oder beider, sowie Filtereckfrequenz oder Pulsbreite (für beide Oszillatoren, sofern sie auf Pulswelle stehen) modulieren. Das ist einfach und übersichtlich und sehr schnell zu verwenden. Ähnlich schnörkellos ist auch die AD-Hüllkurve. Sie kann Pulsbreite, FM oder Tonhöhe des zweiten Oszillators positiv oder negativ steuern. Was für den Nord Lead generell geht, kann man ohne Einschränkung auch für Discovery sagen: Intuitiv und schnell zu bedienen. Es steht natürlich ein Filter und Verstärker mit je einer ADSR-Hüllkurve zur Verfügung. Discovery hat jedoch gegenüber dem Nord Lead einige Filtertypen mehr (Formant und Phaser). Es gibt natürlich Tief-, High- und Bandpass sowie Notchfilter mit 12- und 24 dB pro Oktave, wobei Bandpass und Notch nicht als 24 dB–Versionen möglich sind, was aber auch kein Problem darstellt. Die Hüllkurven packen gut zu, jedoch nach subjektiven Vergleichen weniger „knackig“. Die Oszillatoren bieten Ringmodulation und Synchronisation an. Auch Frequenzmodulation für glockige oder metallische Klangspektren sind vorhanden. Sogar die Synchronisation von Noise ist möglich und bringt interessante Klänge hervor, die „irgendwie“ in sich chaotisch vibrieren und digitalen Charakter haben. Es erinnert etwas an die von PPG erfundenen und von Waldorf später fortgeführten Wavetable-Klänge, die heute beide nicht mehr unter den Lebenden weilen. Neben dieser Funktion bot der Nord Lead 2 noch zwei weitere Möglichkeiten an, die Discovery in einer Weise übertrifft und in der anderen nicht anbietet. Was fehlt, ist der Drum-Mode, in dem acht Klänge einfach auf den Tasten lagen und mittels der schwarzen Tasten änderbar waren. Diesen Drum-Mode konnte man als extrem intuitiv und kreativ bezeichnen, er fehlt aber leider. Die positive Seite ist jedoch das Parameter-Morphing durch das Modulationsrad oder der Anschlagdynamik. Klickt man die Morph-Taste, so kann man für jeden Parameter wählen, wie er sich bei mehr Anschlagdynamik oder Räder-Bewegung auswirken soll und werden im Gegensatz zum Original auch optisch angezeigt. Der Nord Lead 3 hat freilich die LED-Kränze anzubieten.

Zum Mond
Das Shuttle flog nie zum Mond, Discovery hat jedoch mehr zu bieten, bis auf den fehlenden Drum-Mode. Es gibt ein Stereo-Delay oder ein Gate, sowie Panorama-Modulation mittels eines eigenen LFOs. Die Verzerrung in der Filter-Sektion ist etwas flexibler, klingt aber auch etwas anders als die der Originale. Mir würde jedoch nicht einfallen, hier eine Wertung abzugeben, da sie beide brauchbar sind. Damit ist schon das Fazit zum Discovery fällig. Während die NASA ihre Altraumschiffe ausrangiert, wird Discovery von DiscoDSP noch eine gute Weile halten, auch der Nord Lead 2 wird in Gestalt des 2x weiter verkauft. Er macht klanglich durchaus den Eindruck des Nord Lead, jedoch hat er scheinbar ein wenig die selben Sorgen, wie andere Hersteller auch: Der Klang ist gut, jedoch scheint das Original etwas druckvoller und reicher zu sein, dafür kostet der Softsynthesizer auch weniger. Es gibt eine Zufallssound-Funktion und kopierbare Layer für die vier Layerbereiche, die den Unisono-Modus damit gut ersetzen. Nun ist Discovery aber auch deutlich günstiger als ein Nord Lead. Alternativ gibt es die, eingangs erwähnte, Freeware „Synth1“, die sich hier ebenso gut einreiht, jedoch auch nicht immer ganz an das Original herankommt. Breite und Glanz sind doch etwas stärker, allen anderen würde ich dennoch aber einen Blick auf Discovery empfehlen, denn er ist wirklich nicht teuer und bietet fast alle Features des Nord an. Der Import wurde in diesem Test nicht berücksichtigt.

Phantom 1.2
Wieder erinnert der Name an ein Fluggerät, ein altes Düsenflugzeug der Luftwaffe mit großem Bodendrang. Bevor wir zu militärisch werden: Dieser Synthesizer ist ein FM-Synthesizer, der auch Klassiker importieren kann, jedoch deutlich weniger den Charakter einer Emulation hat. Die besagten Klassiker sind die Yamaha-Synthesizer der vier-operatorigen Generation der Achtziger Jahre (namentlich DX21, DX27, DX100), jedoch wird im Folgenden klar werden: Sie sind eher eine kleine Schnittmenge des phantomaren Könnens (sic!). Auch hier wurde die Importfunktion nicht überprüft.


Mehr Phantome in die Oper!
Auch hier ist das Grundprinzip relativ schnell erklärt, denn es basiert auf einer Kombination aus zwei Syntheseformen, die es schon längere Zeit gibt:
Frequenzmodulation und Phasenmodulation und subtraktive Synthese.
Letztere kennen sicher alle bereits, hier „haut“ der Klangbildhauer mittels eines Filters so lange „Kerben“ in ein obertonreiches Material, bis es dem Ziel ähnlicher ist. Die Frequenzmodulation nutzt Sinusoszillatoren. Ein Filter kann einen Sinus nicht mehr beeinflussen (Für Experten: Genau genommen kann ein Filter die Phasenlage verändern, Sinuswellen haben keinerlei Obertöne, diese werden erst durch die Modulation eines weiteren Oszillators erzeugt, diese können natürlich gefiltert werden). Die Frequenz des modulierten zweiten Oszillators wird durch den ersten Oszillator gesteuert. Der Kern ist genau dies, denn dadurch lassen sich eine Vielzahl von Obertonspektren erzeugen, die von metallisch über glockenhaft bis schrill sein können. Vom Piano zur „fieselnden“ Säge. Integriert man nun einen weiteren Oszillator und moduliert mit ihm einen der Oszillatoren, so bilden diese beiden ein komplexeres Spektrum, welches gewisse Obertonstrukturen steuerbar macht. Bis zu vier Oszillatoren können auf verschiedene Weisen sich gegenseitig modulieren. Da die Grundlage der Steuerung dieser Klangveränderung einfach in der Stärke der FM liegt, reicht es die Lautstärke des modulierenden Oszillators in seiner zu regeln. Das geschieht mit einer Hüllkurve, die jeder Oszillator besitzt. Jetzt fehlt nur noch die Rezeptur, welcher Oszillator welchen moduliert. Das ist der Algorithmus der Verbindungen der Oszillatoren. Ihn kann man in der unteren Bildmitte einstellen und bekommt einen kleinen Verschaltungsplan. Yamaha nannte dies Algorithmus. Allein die genannten Dinge sind bereits die Bestandteile der frühen Yamaha FM-Synthesizer. Etwas seltsam ist jedoch das Fehlen fester Frequenzen (fixed Frequency), damit dürfte der Import zu einem Würfelpuzzle werden. Ein bisschen mehr Punch wäre wünschenswert..

Neues im Westen?
Phantom bietet die Tonhöhenmodulation aller Oszillatoren zugleich, was per Hüllkurve oder LFO erreicht wird, denn jeder Oszillator, die Gesamt-Tonhöhensteuerung und Filter besitzt einen eigenen LFO und eine Hüllkurve der Form ADSDR. Bei dieser Form wird nach mit Sustainpegel in der Zeit „Decay 2“auf Null abgesenkt, während eine Taste gedrückt wird, also eine zweite Decay-Phase. In der „Infinite“ (für immer) Stellung bleibt der Pegel, wie bei einer normalen ADSR Hüllkurve auf Sustain-Niveau, bis die Taste losgelassen wird, um mit Release-Zeit auf Null zurückzufallen.
Während diese Hüllkurvenform bei den Yamahas ebenfalls Verwendung fand, gibt es neben der unglaublichen Menge von LFOs auch weitere Funktionen.
Bevor es dazu kommt jedoch noch ein Wort zur Phasenmodulation, die alternativ zur FM gewählt werden kann. Phasenmodulation (PM) ist faktisch bei schnelleren Modulationen der FM sehr ähnlich. Sie wurde von Casio in den Achtzigern verwendet, möglicherweise, um nicht mit dem Konkurrenten Yamaha in einen Rechtsstreit zu geraten. Casio verwendete dasselbe Prinzip, jedoch steuerten sie nicht die Frequenz, sondern die Phasenlage der Oszillatoren. Blieb bei langsamer Modulation ein „Phasing“, konnte man schon ab höheren Geschwindigkeiten dies nicht mehr allzu sehr unterscheiden. Richtige FM würde beim herunterdrehen der Modulatorfrequenz ein Vibrato erzeugen. Wenn es nicht erwartungsgemäß „eiert“, hat man es also mit Phasenmodulation zu tun. Die Klangunterschiede sind schwer zu erklären, sie liegen aber in ähnlichen Bereichen, hier kann man dies frei wählen, in anderen Synthesizern hat man nur FM oder nur PM. Auch die Phasenlage kann man für jeden Oszillator wählen. Speziell hinzugekommen ist das Feedback für jeden Oszillator. Das Rückkoppeln mit sich selbst erzeugt ein zunehmend rauschähnliches Verhalten. Auch hier nur der kleine Hinweis: Bei den Originalen kann man dies nur mit einem einzigen Operator (Oszillator) tun: Pluspunkt für die „Disco-Version“.

Filtertütenimpressionen
Nach der FM-Sektion befindet sich, wie oben erwähnt ein Filter. Die reine Lehre der FM-Synthese wäre ohne Filter ausgekommen, jedoch kann man so „mal eben“ etwas herausschneiden oder mit Resonanz arbeiten, was einfach schneller geht. Das Filter lässt sich in allen üblichen Filterformen nutzen: Tief-, Band-, Hochpass oder ein Notch (Kerbfilter) sind wählbar.

Effekthascher
Klanglich sehr angenehmer Hall ist mit an Bord. Er ist für FM-Klänge „wie geschaffen“. Zusätzlich zum Hall gibt es noch Delay und Chorus. Damit ist das Konzept rund und er hat Spaß gemacht, ihn einzusetzen. Die typischen „Radio-Störfrequenzen“ bis zum berühmten FM-Klavier oder Glocken sind kein Problem, jedoch auch weit experimentelle Klänge. Eine Steigerung wäre noch durch Erhöhung der Oszillatorenanzahl und Verschaltungen möglich. Als Konkurrenz ist natürlich der „Operator“ in Ableton Live zu nennen. Er kann ähnliche Dinge, hat aber nicht so viele Feedback-Möglichkeiten, jedoch mehr Wellenformen. Preislich liegen sie in ähnlichen Bereichen. Entscheidender Unterschied ist aber die Natur des Operators als nicht-Plug-in und damit nur in Live einsetzbar, während Phantom in jedem (PC) VST-Hostprogramm zuhause ist. Der härteste Konkurrent ist sicher Loftsoft FM-Heaven, der sechs Operatoren anbietet und eine freie Modulationsmatrix, in der die Oszillatoren verschaltet werden können. Auch er liegt im gleichen Preissegment. Phantom ist sicher einfacher in der Bedienung und etwas weniger komplex, ausserdem gibt es Effekte. Über den Klang ließe sich vortrefflich streiten. Brauchbar sind sie sicher. Für Leadsounds und interessante Effekte, besonders mit Nutzung der zusätzlichen Features ist er hervorragend geeignet, nicht so sehr für Bässe und Fundamente.

Vertigo 2
Dieser Synthesizer ist auf Grund seiner Synthese klar das Top-Modell von DiscoDSP. Er ermöglicht nach Verfütterung eines leckeren Audiofiles dessen algorithmische Rekonstruktion. Man kann ein scheinbares „Sample“ spielen. Die additiven Grundbausteine und Werte, aus denen ein Klang zusammengesetzt ist, sind veränderbar , so wie auch die analysierten Samples. Dies ist Resynthese. Nun kann der Audioschlachter an dem Analyse-Ergebnis auch wieder Veränderungen machen. Es ist kein Sample-Editor, es ist eher wie ein additiver Synthesizer, der sich auch um den zeitlichen Verlauf der additiven Spektren kümmert.

Strukturen, Algorithmen und durchgemachte Nächte
Grundlage beim „Samplen“ ist eine Art von spektraler Hüllkurve, sowie Marker für Loops. Hat man Loop-Punkte gesetzt, kann auch (unter Anderem) ein Filterverlauf eingezeichnet werden. Mit dem Envelopes-Knopf erreicht man ein Bündel von Hüllkurven, sie steuern zwei Filter, Tonhöhe, Morphing, Amplitude und Stretch. Die Hüllkurven selber werden aus sechs frei verschiebbaren Punkten und den Wegen zwischen den Punkten definiert. Natürlich sind auch die Kurvenformen von Punkt zu Punkt definierbar.
Neben den analysierten „Samples“ gibt es auch die „altmodischen“ 256 Partialtöne, die additiv einzeichenbar sind. Damit ist Vertigo schon recht mächtig, dennoch haben aufmerksame Leser bemerkt, es gibt zwei Multimode-Filter mit Resonanz und ein Formant-Filter, dieser ist faktisch als Kurve einzeichenbar, sie kann also durch ihre Form ein Phaser, Tiefpass oder auch jede andere Forum ergeben. Da es keinen LFO gibt, muss man auch bei den Filtern mit den beiden Hüllkurven und deren Loop-Funktionalität arbeiten.
Zwischen den beiden Oszillatoren kann nicht einfach nur überblendet, sondern gemorpht werden, dazu gibt es eine Hüllkurve, das Modulationsrad oder die Anschlagsstärke um die beiden Spektren ineinander übergehen zu lassen. Dabei ist es egal, ob es ein analysiertes Samples ist oder ein additives Spektrum mit Formant-Filter Einsatz. Somit kann eine Katze fliessend in eine Trompete verwandelt werden. Das war bisher eher wesentlich teureren Systemen vorbehalten (Kyma und Konkurrent Cube). Klanglich sehr interessant ist der Stretch-Parameter, der ebenfalls eine Hüllkurve für sich hat. Damit wird die Durchfahrtsgeschwindigkeit durch das „Sample“ beliebig verlangsamt oder beschleunigt. Man hat damit ein Gefühl, wie bei flüssigem Audio, mal in Butter, mal in Wasser oder in dickem schwerem Öl.

Effekte erhaschen, Part II
Auch Vertigo hat eine reichhaltige Abteilung für Effekte. Diese sind alle alternativ zuschaltbar. Vom Delay über Hall zu Chorus, Kompressor, Verzerrer, Equalizer, Phaser und Flanger sind alle wichtigen Vertreter schon dabei. Die digitalen Klänge können hiermit noch angemessen gewürzt werden. Vertigo ist sicher der interessanteste Vertreter der drei Synthesizer von DiscoDSP, er muss sich inzwischen mit dem Virsyn Cube 2 oder dem Camel Audio CA5000 messen und schneidet hier nicht schlecht ab, insbesondere bei der Qualität der analysierten Klänge, was an der verwendeten Anzahl der additiven Obertöne liegt. Durch diese hohe Qualität ist Cube der gefährlichere Gegner. Preislich ist Vertigo allerdings ohne viel Konkurrenz. Die Mitbewerber nehmen alle etwas mehr, wobei Cube dafür vier Oszillatoren bietet. Wer mit Vertigo arbeitet spart allerdings mindestens 100 Euro. Man bekommt also sehr viel für seine (fast) 90 Euro.

Hersteller: DiscoDSP
Web: www.discodsp.com
Preis pro Synthesizer: 86,17 Euro

System: PC, Windows (alle Versionen), VST

  • günstig
  • keine verspielte Oberfläche
  • Vertigo: hohe Qualität des Morphings
  • Phantom: LFO pro Oszillator und Pitch / Filter, guter Zugriff, interessante Klänge
  • Import von ähnlichen Synthesizern aus der Hardware-Welt
  • Phantom: Nur vier Operatoren
  • keine direkte Controllersteuerung
  • Discovery: fehlender Drum Mode
  • nicht so Bass-stark oder auch absolut nicht „fett“.. punch könnte überall noch besser werden..
  • keine Mac-Versionen

Konkurrenz Discovery
Synth1 (Freeware Download)
Web: http://www.geocities.jp/daichi1969/softsynth/

Hardware: Clavia Nord Lead 2x
Web: www.clavia.se

Konkurrenz Phantom
Ableton Operator (nur für Live 4.1 oder grösser)
www.ableton.de

(Fmheaven (Loftsoft), hat 6 OP
www.loftsoft.co.uk)

Konkurrenz Vertigo
Virsyn Cube 2
www.virsyn.de

Camel Audio CA5000
www.camelaudio.com

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