Benchmarking berücksichtigt Stromverbrauch von Computern

Ich hijacke (so der richtige Terminus, oder?) mal diesen Stromverbrauch-Artikel, um etwas zu erwähnen, was wohl noch ein größeres Thema werden wird und teilweise schon ist. Die Desktop-Rechner verbrauchen viel Strom. Mobile sind da noch eher harmlos mit ihren 30-80Watt. Nicht selten unter 280-350W bleiben die Großen (zB G5 Dual oder Mac Pro, selbst gemessen – Da geht kaum etwas unter 280W mit TFTs und liegt doch allgemein eher bei 300-350W mit 2 TFTs), ein anlaufendes Laufwerk kommt auch schon an die 100W heran. Das ist alles ganz ok, aber wer selbständig arbeitet, hat das Ding sicher mehr oder weniger dauerhaft aktiv im Betrieb. Es spielt also eine Rolle. Einige Firmen haben angesichts der Energiepreise (die zur Zeit noch stagnierend sind und eher fallen, wie Berichte wie dieser zeigen – BIS Winterbeginn vermutlet der SPON).

Das unterschätzen viele und einige werden da vielleicht jammern, wenn die Preise wieder steigen? Aber wer kann, könnte 200W sparen und auf Klapprechner umsteigen, sofern es geht.

Nunja, einige Firmen nutzen Laptops, um da zu sparen – Die Mitarbeiter freuen sich über einen eigenen Rechner, den sie auch Zuhaus nutzen können und vielleicht können sie sogar die Arbeit von Zuhause erledigen? Immer weniger Jobs erfordern heute noch ständige Anwesenheit. Sie wird eher aus anderen Gründen gefordert. Naja, man redet gern von Mobilität, aber wenn es digital wird muss man sich schonmal an andere Strukturen halten. Das man kommunizieren muss und erreichbar ist kann ein wöchentliches Meeting oder sowas auch schaffen.

Und wir Privaten? Nun, Video und Audiofreaks können nicht immer auf Tragbar umsteigen. Der Klapprechner ist toll, aber zum ausrendern oder für softbasierte Musikproduktion kann das schon noch bremsen, denn einige gute Plug-ins brauchen immer noch etwas mehr Power. Daher wird man wohl den Rechner so bauen müssen, dass er seine Kraft skalieren kann und deshalb ist es nun auch Bestandteil des Benchmarkings.
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2006 gefordert HTML-Version
Und inzwischen wohl aufgenommen worden.

Na, wann die ersten Proteste bei dem Thema kommen werden?

Man zahlt schon einen Tick mehr, aber man fördet etwas, weil zzt. die Förderungen leider mehr in das Lagern von CO2 und Atommüll oder Grabenbrüche und Verwüstung durch Massenabbau entsteht. Das hat natürlich viel mehr Zukunft und bringt schnelles Geld. Erstmal.

Es gibt auch ein tolles Projekt von Einzelgängern, die das selbst organisiert haben. http://www.ews-schoenau.de/

Die Preise sind okay und man kann mitmachen. Als Mieter ist man allerdings da eher beschränkt in dem, was man selbst tun kann. Aber hier und da geht schon mehr als man denken mag.